DE148906C - - Google Patents

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DE148906C
DE148906C DENDAT148906D DE148906DA DE148906C DE 148906 C DE148906 C DE 148906C DE NDAT148906 D DENDAT148906 D DE NDAT148906D DE 148906D A DE148906D A DE 148906DA DE 148906 C DE148906 C DE 148906C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23FCOFFEE; TEA; THEIR SUBSTITUTES; MANUFACTURE, PREPARATION, OR INFUSION THEREOF
    • A23F5/00Coffee; Coffee substitutes; Preparations thereof
    • A23F5/16Removing unwanted substances
    • A23F5/18Removing unwanted substances from coffee extract
    • A23F5/185Removing unwanted substances from coffee extract using flocculating, precipitating, adsorbing or complex-forming agents, or ion-exchangers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L2/00Non-alcoholic beverages; Dry compositions or concentrates therefor; Preparation or treatment thereof
    • A23L2/52Adding ingredients
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L2/00Non-alcoholic beverages; Dry compositions or concentrates therefor; Preparation or treatment thereof
    • A23L2/70Clarifying or fining of non-alcoholic beverages; Removing unwanted matter

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • Non-Alcoholic Beverages (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT,
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung von Pflanzenextrakten, welche zur Herstellung von Limonaden und sonstigen kohlensauren Getränken dienen sollen, besonders von Extrakten aus Kaffee, Tee, Mate, Kakao, Kola, Chinarinde, Waldmeister und dergl.
Die meisten Pflanzenextrakte, hauptsächlich die Extrakte aus den genannten Stoffen,
ίο haben die Eigenschaft, in Verbindung mit kohlensaurem Wasser nach, verhältnismäßig kurzer Zeit unlösliche Substanzen abzuscheiden. Die mit derartigen Produkten hergestellten kohlensauren Getränke trüben sich infolgedessen auf Lager ziemlich rasch, was sehr lästig ist, denn trübe Limonaden sind unverkäuflich. Dieser Mißstand ist nur durch Fällen der das Trübwerden verursachenden Substanzen zu beseitigen.
Es ist nun bekannt, daß Pektinstoffe und Eiweißkörper sich aus ihren wäßrigen Lösungen (z. B. Fruchtsäften) durch verdünnte Mineralsäuren oder organische Säuren unlöslich abscheiden lassen, besonders leicht und vollständig bei Einwirkung in der Wärme und unter Druck. Eine derartige Operation ist aber nur bei Produkten zulässig, deren wesentliche Bestandteile durch diese Agentien nicht zersetzt werden und deren Geschmackscharakter überhaupt einen Säurezusatz verträgt.
Bei den gerbstoffhaltigen Extrakten von
Kaffee, Tee, Mate, Chinarinde, Waldmeister
■.,_ und dergl. ist das nicht der Fall. Dieselben würden durch Behandlung mit diesen Säuren schlechthin unbrauchbar werden.
Das neue Verfahren bezweckt nun, aus den genannten Extrakten' die Pektin- und Eiweißkörper abzuscheiden, ohne daß nachteilige Zersetzungen stattfinden und ohne daß der Geschmackscharakter der Waren darunter leidet. Die Methode besteht darin, daß die betreffenden Pflanzenextraktc bei höherer Temperatur mit Kohlensäure unter Druck behandelt werden. Die Operation geschieht zweckmäßig in dem in der Zeichnung durch einen Höhenschnitt dargestellten Apparat.
α ist ein aus starkwandigem Kupfer hergestellter, innen verzinnter oder versilberter zylindrischer Kessel, welcher von einem mit Dampfzuleitung m und Dampfableitung « vcrsehenen Dampfmantel b umgeben ist. Der Kessel α kann durch einen aufschraubbaren Deckel c verschlossen \vcrden; letzterer ist mit einem Sicherheitsventil e und einem Thermometer ρ versehen; durch den Deckel geht außerdem ein Rohr d, welches zum Einpressen der Kohlensäure dient,' sowie eine Stopfbüchse /, durch welche die Welle des rasch laufenden Rührwerkes r geführt ist. Das Einführungsrohr d besitzt einen Hahn s und steht durch den Schlauch 0 mit einer Kohlensäureflasche in Verbindung.
Die Arbeitsweise ist folgende:
Der mit Kohlensäure zu behandelnde Pflanzenextrakt wird in den Behälter a ge- ■"' bracht, bis dieser vollkommen damit angefüllt ist; alsdann wird der Deckel c aufge-
schraubt. Kohlensäure durch den Schlauch η und das Rohr ii in den Kessel gepreßt und unter vier Atmosphären auf den Kcsselinhalt wirken gelassen. Sodann öffnet man den Hahn /i und läßt ungefähr ein Fünftel des Kesselinhalts ausfließen. Nachdem der Hahn // wieder geschlossen ist, läßt man das Rührwerk laufen und leitet etwa 5 Minuten lang bei vier Atmosphären Kohlensäure in den Saft oder Extrakt. Nach dieser Zeit stellt mail (lurch Schließen des Hahnes.ν die Kohlensäure ab und läßt durch das Ventil e die im Ra/iiHr. α befindliche Kohlensäure ins Freie entweichen; wenn die Kohlensäure nahezu, aber nicht vollständig entwichen ist, wird das VeiVtii -sofort wieder geschlossen. Auf diese We|sö .erreicht man, daß de'r Raum α und der'idarin befindliche Extrakt praktisch luft-
• frei :'\i'ird. Ist dies geschehen, so öffnet man
dciv.Jriahn s wieder, behandelt den Extrakt oder Saft bei zwei bis drei Atmosphären Druck während 15 bis 30 Minuten mit Kohlensäure und schließt sodann den Hahn s. Durch Einführung von Dampf bei m wird hierauf der Kesselinhalt auf 105° erhitzt und eine Stunde auf dieser Temperatur erhalten. Das so behandelte Produkt wird mittels eines bei /; angebrachten Schlauches durch eine Filterpresse getrieben und dadurch von den abgeschiedenen Pektin- und Eiweißstoffen bcfreit.
Nach dem beschriebenen Verfahren werden Extrakte erhalten, die mit kohlensaurem Wasser sehr gut haltbare, insbesondere klarbleibende Getränke geben und auch gcschmacklieh allen Anforderungen entsprechen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Herstellung eines vein Eiweiß- und Pektinstofifcn freien Extraktes aus Kaffee, Tee, Mate, Kakao, Kola, Chinarinde, Waldmeister oder dcrgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Extrakte mit Kohlensäure unter Druck erhitzt und die ausgefällten Eiweiß- und Pektinstoffe hierauf in bekannter Weise entfernt werden. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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