DE1487486C - Sprechmaske - Google Patents

Sprechmaske

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Publication number
DE1487486C
DE1487486C DE19661487486 DE1487486A DE1487486C DE 1487486 C DE1487486 C DE 1487486C DE 19661487486 DE19661487486 DE 19661487486 DE 1487486 A DE1487486 A DE 1487486A DE 1487486 C DE1487486 C DE 1487486C
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DE
Germany
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low
speech
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mask
microphone
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Expired
Application number
DE19661487486
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DE1487486A1 (de
DE1487486B2 (de
Inventor
Hans-Joachim Dr. 3001 Isernhagen Griese
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sennheiser Electronic GmbH and Co KG
Original Assignee
Sennheiser Electronic GmbH and Co KG
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Publication date
Application filed by Sennheiser Electronic GmbH and Co KG filed Critical Sennheiser Electronic GmbH and Co KG
Publication of DE1487486A1 publication Critical patent/DE1487486A1/de
Publication of DE1487486B2 publication Critical patent/DE1487486B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1487486C publication Critical patent/DE1487486C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

gen Einsätze von Heizkörpern, beispielweise in Form von elektrisch geheizten Ringzylindern besitzt.
Die A b b. 1 bis 5 sollen die Erfindung erläutern. Die Abb. 1 zeigt einen Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel einer Sprechmaske nach dem Erfindungsvor- schlag. Der Maskenkörper besteht dabei aus den ineinanderliegenden Schalen 1 und 2. Sie mögen beispielsweise aus einem Kunststoff geformt sein. Die Schale 1 besitzt die als Tiefpässe wirksamen Öffnungen 1.1, die Schale.2 die als Tiefpässe wirksamen Öffmangen 2.1.
Zum Erhöhen der Tiefpaßwirkung sind vom äußeren Schallfeld her gesehen, die Tiefpaßöffnungen der einzelnen hintereinanderliegenden Schalen gegeneinander versetzt.
Die Tiefpässe 1.1 und 2.1 bilden in diesem Beispiel einen zweigliedrigen Tiefpaß. Die Schalen sind mittels der Stege 3 gegeneinander mechanisch abgestützt und begrenzen zwischen sich das Volumen 4. In dieses tritt der Schall durch die als Tiefpässe wirkenden Öffnungen 1.1 von dem umgebenden Schallfeld ein. Vom Volumen 4 gelangt der Schall dann durch die wiederum als Tiefpässe wirkenden Öffnungen 2.1 der Schale 2 in das Volumen 4.1. Es wird von dem Maskenkörper, bestehend aus den Schalen 1 und 2, und einem Teil 5 des Gesichtes der die Maske tragenden Person begrenzt.
Durch die nach dem Patentvorschlag gleichmäßige oder angenähert gleichmäßige Verteilung der als Tiefpässe wirkenden Öffnungen auf der Oberfläche des Maskenkörpers ist das Volumen 4.1 praktisch homogen an das die Sprechmaske umgebende Schallfeld angekoppelt. Im Volumen 4.1 ist vor dem Mund 5.1 das Mikrofon 6 auf Stützen 7 angebracht. Seine Membran liegt horizontal parallel zur Oberkante des rechteckig dargestellten Mikrofongehäuses, dicht unterhalb des Mundes. So werden die Sprachdruckwellen des Mundes in bekannter Weise weitgehend unschädlich gemacht. Bei der Verwendung eines Kompensationsmikrofones ist der Schalldruck der Sprache auf der Oberseite der Membran wesentlich höher als auf ihrer Unterseite. Durch die beschriebene praktisch homogene Ankopplung des Innenvolumens 4.1 der Sprechmaske an das die Maske umgebende Schallfeld wird durch das Kompensationsmikrofon der von außen kommende Störschall weitgehend kompensiert. Dadurch wird ein sehr guter Nutz/Störabstand erreicht.
Auf die Darstellung der Niederfrequenzleitungen zum Mikrofon wurde verzichtet, weil sie keine Bedeutung für das Prinzip des Patentbegehrens haben. Die Randflächen 1.2 und 2.2 des Maskenkörpers dienen der Gesichtsanlage. Zwischen diese Randflächen und der Haut des Gesichtes 5 sind Anlagepolster 1.3 und 2.3 gelegt. Wie bereits angedeutet, stellt die Anordnung der Öffnungen 1.1; Volumen4; Öffnungen 2.1; Volumen 4.1 einen zweigliedrigen Tiefpaß dar. Würde man noch eine weitere Schale mit als Tiefpaß wirkenden Öffnungen, beispielsweise in Richtung zum äußeren Schallfeld, hinzufügen und zwischen dieser Schale und den bereits dargestllten Schalen auch noch ein weiteres Volumen einschalten, dann würde diese Anordnung einem dreigliedrigen Tiefpaß entsprechen. Diese Tiefpässe lassen die Atemluft ungehindert hindurch.
Akustisch hat die Maske im Prinzip folgende Aufgaben:
a) Sie soll alle von außen kommenden akustischen Einflüsse, die in einem gewünschten Übertragungsfrequenzgebiet, bespielsweise dem Sprachfrequenzgebiet, liegen, stark dämpfen und im Inneren der Maske ein möglichst homogenes Schallfeld von diesen akustischen Einflüssen schaffen. Dadurch werden, wie beschrieben, die bekannten Vorteile eines Kompensationsmikrofons besonders wirksam.
b) Sie soll alle von außen kommenden akustischen Störungen, deren Frequenzgebiet im wesentlichen unterhalb des gewünschten Übertragungsgebietes liegt, mittels der akustischen Tiefpässe in das Volumen 4.1 in Form eines möglichst homogenen Schallfeldes übertragen. Diese akustischen Störungen werden entweder durch die Frequenzcharakteristik eines Mikrofons mit starkem Tiefenabfall sehr gedämpft oder durch die Wirkung des Kompensationsmikrofons nahezu beseitigt. Für Grenzfälle sind auch Lösungen möglich, ein Kompensationsmikrofon zu nehmen und hinter dieses noch ein Tiefenabfallglied als elektrisches Tiefpaßglied zu schalten.
Die A b b. 2 zeigt einen Blick von unten auf die Schale 1, die am Kinn 5.2 anliegt. Die Randfläche 1.2 ist in Anlageteile 1.20 und »undichte Stellen« 1.21 aufgeteilt. Die »undichten Stellen« 1.21 begrenzen Öffnungen 1.11, die wiederum Tiefpässe bilden. Die gleiche Ausgestaltung besitzt auch die Schale 2, so daß die Öffnungen 1.11 der Schale 1 und die zugehörigen Öffnungen der Schale 2 zwei in Serie geschaltete Tiefpässe bilden.
Die A b b. 3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel für eine als Tiefpaß wirkende Öffnung 1.1 in der Schale 1. An Stelle der Öffnung im Material der Schale, wie es in A b b. 1 dargestellt wurde, ist ein Masseröhrchen 1.11 geschaffen worden, welches in das angedeutete Volumen 4 mündet. Je nach den Erfordernissen kann man die Schale 2 mit gleichen od. ä. Masseröhrchen versehen oder auch Öffnungen nach A b b. 1 anwenden. Selbstverständlich können auch die Masseröhrchen gleichmäßig oder angenähert gleichmäßig über die Oberfläche der Schalen des Maskenkörpers verteilt werden.
Die A b b. 4 zeigt ein Beispiel, wie in die Schale 1 ein Ringzylinder 8, beispielsweise aus Keramik, eingesetzt ist, der eine Heizwicklung 8.1 trägt, um ein Vereisen der Öffnung zu verhindern. Die Abbildung zeigt ferner, daß in diesem Beispiel nicht alle Öffnungen 1.1 auf diese Weise geschützt sind.
Die A b b. 5 zeigt ein Beispiel, bei dem sowohl die Schale 1 als auch die Schale 2 auf ihrer Innenseite mit schwingungsdämpfendem Material 9 belegt sind. Es ist selbstverständlich auch möglich, nur die Außenseite oder auch beide Seiten der Schalen oder Schale mit schwingungsdämpfendem Material zu belegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Sprechmaske zur Verwendung in geräuscherfüllter Umgebung, die zumindest mit einem Teil des Gesichtes (5) der die Sprechmaske tragenden Person einen Hohlraum (4.1) bildet und einem in diesem Hohlraum befindlichen Mikrofon (6) und bei der der Maskenkörper Öffnungen für die Atemluft besitzt, die akustische Tiefpässe darstellen, dadurch gekennzeichnet, daß die als mehrgliedrige Tiefpässe wirkenden Öffnungen (1.1; 2.1) auf der Oberfläche des Maskenkörpers gleichmäßig oder angenähert gleichmäßig verteilt sind.
2. Sprechmaske nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Maskenkörper in dem Gebiet seiner Oberfläche, welche der Gesichtsanlage (1.2; 2.2) dient, beispielsweise der Randfläche, so gestaltet ist, daß sie undichte Stellen (1.21) bildet, deren öffnungen (1.11) mehrgliedrige Tiefpässe darstellen.
3. Sprechmaske nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei oder mehr hintereinanderliegenden Schalen besteht, die vom äußeren Schallfeld her gesehen so angeordnet sind, daß zwischen je zwei Schalen ein Hohlraum (4) liegt und daß der Schall in diesen Hohlraum durch die als Tiefpässe ausgebildeten Öffnungen (1.1) der in Richtung zum äußeren Schallfeld liegenden Schale eintritt und durch die als Tiefpässe ausgebildeten Öffnungen (2.1) der in Richtung zum Mikrofon liegenden Schale weiter in den folgenden Hohlraum (4.1) eintritt.
4. Sprechmaske nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Schale aus schwingungsdämpfendem Material besteht.
5. Sprechmaske nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Schale auf einer Seite mit schwingungsdämpfendem Material (9), beispielsweise Antidröhn, belegt ist.
6. Sprechmaske nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Mikrofon (6) mit starkem Tiefenabfall verwendet wird.
7. Sprechmaske nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kompensationsmikrofon verwendet wird.
8. Sprechmaske nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grenzfrequenz der Tiefpässe unterhalb des Sprachfrequenzbandes liegt.
9. Sprechmaske nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grenzfrequenz der Tiefpässe im Sprachfrequenzband liegt.
10. Sprechmaske nach einem oder mehreren der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Maske eine oder mehrere Heizvorrichtungen (8.1) besitzt zum Schutz der Tiefpässe gegen Vereisung.
11. Sprechmaske nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der Tiefpaßöffnungen Einsätze von elektrisch beheizten Ringzylindern (8) besitzt.
Es ist bekannt, Sprechmasken mit einem darin befindlichen Mikrofon zur Sprachübertragung aus geräuscherfüllter Umgebung zu benutzen. Die Sprechmasken werden dabei vor dem Mund getragen und dämpfen den Störschall. Es ist erforderlich, daß die Maske eine oder mehrere Öffnungen besitzt, zum Abführen der beim Sprechen ausströmenden Atemluft und gegebenenfalls auch zum Zuführen von Atemluft. Es hat sich bei den derzeit bekannten Sprechmasken
ίο gezeigt, daß diese Öffnungen die Störschalldämpfung der Maske weitgehend begrenzen. Der Erfindungsvoi> schlag beseitigt diesen Nachteil und zeigt außerdem Wege mit äußerst einfachen Konstruktionen, hohe Störschalldämpfungen zu erreichen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sprechmaske zur Verwendung in geräuscherfüllter Umgebung, die zumindest mit einem Teil des Gesichtes, der die Sprechmaske tragenden Person einen Hohlraum bildet und einem in diesem Hohlraum befindlichen Miso krofon, und bei der der Maskenkörper Öffnungen für die Atemluft besitzt, die akustische Tiefpässe darstellen, dadurch gekennzeichnet, daß die als mehrgliedrige Tiefpässe wirkenden Öffnungen auf der Oberfläche des Maskenkörpers gleichmäßig oder angenähert gleichmäßig verteilt sind.
Eine Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Maskenkörper in dem Gebiet seiner Oberfläche, welches der Gesichtsanlage dient, beispielweise der Randfläche, so gestaltet ist, daß sie undichte Stellen bildet, deren Öffnungen mehrgliedrige Tiefpässe darstellen.
Eine weitere Ausgestaltung der Sprechmaske ist dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei oder mehr hintereinanderliegenden Schalen besteht, die vom äußeren Schallfeld her gesehen, so angeordnet sind, daß zwischen je zwei Schalen ein Hohlraum liegt, und daß der Schall in diese Hohlräume durch die als Tiefpässe ausgebildeten Öffnungen der in Richtung zum äußeren Schallfeld liegenden Schale eintritt und durch die als Tiefpässe ausgebildeten Öffnungen der in Richtung zum Mikrofon liegenden Schale weiter in den folgenden Hohlraum eintritt.
Eine weitere Ausgestaltung ist dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Schale aus schwingungsdämpfendem Material besteht.
Eine weitere Ausgestaltung ist dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Schale zumindest auf einer Seite mit schwingungsdämpfendem Material, beispielsweise Antidröhn, belegt ist.
Eine weitere Ausgestaltung ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Mikrofon mit starkem Tiefenabfall verwendet wird. ■
Eine weitere Ausgestaltung ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Kompensationsmikrofon verwendet wird.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Grenzfrequenz der Tiefpässe unterhalb des Sprachfrequenzbandes liegt.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Grenzfrequenz der Tiefpässe im Sprachfrequenzband liegt.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Maske eine oder mehrere Heizvorrichtungen zum Schutz der Tiefpässe gegen Vereisung besitzt.
Eine weitere Ausgestaltung ist dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der Tiefpaßöffnun-
DE19661487486 1966-12-01 1966-12-01 Sprechmaske Expired DE1487486C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES0107207 1966-12-01
DES0107207 1966-12-01

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1487486A1 DE1487486A1 (de) 1969-04-24
DE1487486B2 DE1487486B2 (de) 1972-10-12
DE1487486C true DE1487486C (de) 1973-05-10

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