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Behälter Die Erfindung betrifft 3ebälter, insbesondere Frachtgutbehälter,
die duroh Straßen-, Schienen, See- und Luftfahrzeuge befördert werden können, einschließlich
behälter, die auf einem Fahrzeug für dauernd angebracht sind ebenso wie solche,
die von Fahrzeug zu Fahrzeug umgeladen werden können. bas Hauptziel der Erfindung
ist es, für schwere Beanspruchung geeignets Behälter aus billigen, nichtmetallischen
Werkstoffen in Längen bis zu 12 m oder mehr und mit einer Tragfähigkeit bis zu 30
t oder mehr zu bauen. Mit der Verwendung dieser Werkstoffe
koßton im Vergloich zu don Kooton der houti on, lm wonoiohon |
ganz aus Metall beatehendon Buhilltern nny;ootrobt, |
Ein gam. : ß dor Erfindung auoobildotor Fr3cht£uthßllter i3t
go- |
konnzoiohnet durch einen iia wosontliohon S rr, i!ohlrntel
von |
dUrOhSEhEnd nuc einem StUck boetehendcm QUQ1 ; Quer'ohnitt'
der einen |
sich in B8ngurichtung erstreokondon, mchyduDon gat70lbten Unter- |
bodenteil aufweist, ferner durch ein Pan starrer, an entgegon- |
Eosotaton Enden dcn Mantels angebracht Endrahmen, durch Omen |
die uagclbte Innenfläche des Unt,/oodenteila Uberbrüokenden |
moden und durch eine starre, den den mit dom Unterboden vor- |
bindonde Haltovorrichtung. er torbodenteil bildet dabei nor- |
nxalerwai3e dio Unterseite des ehEltera. Die starren Endrahmen |
bosi;ehon zovoc sßig. 1U : Matc ial großer Widerstandsfäiiiceit, |
wie Metall odor versirkt:r' GlaßfaserstoRl°. Der zweckmäßig
ein |
Ganzen bildende Boden'osatoht aus flachem ePkstof, wie z.B, |
Sperrhol,. Die starre den Boden mit dem Unterboden verbindende |
Vorrichtung lnann./Unterz0Gon, Rippen und Sobaumstoffen be- |
stehen, wobei d lotzteren den Boden, den Unterbodenteil und |
die HnltcglXer zu einer Tragworkeinhei t verbinden. Weiter
sind |
Vorbindui nvornchtungen vorgesehen, mit denen Jeder der End- |
rahmen die an eni:Gr3Geneesetzten Enden liegenden Randkanten- |
toi den Mantels angeschlossen ist, z. B. Flansche oder Stege |
de Rahtntn, welche die Kantenteile aufnehmende Nuten bilden, |
obei dio Flansche oder Stege mit den Kantenteilen durch einen |
lo loH r. itw ue i"1t |
In den beigefägten Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
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Fig. 1 ist eine perspekticvische ansicht eines Frachtgutbehälters;
Fig. 2 ist eine perspektivische Darstellung den Frachtgutbehälters- nach Fig, 1
bei auseinandergezogener Anordnung seiner Teile und bei bruchstückweiser Darstellung
einiger Bestandteile;
Fig. 3 ist eine bruchstückweise Ansicht des
in Pig. 2 gezeigten Türhaltershmens des Behälters; Pig. 4 ist ein senkrechter Querschnitt
durch den Rahmen Moh Linie IV-IV in Pig. 3; Pig. 5 ist ein senkrechter Querschnitt
duroh den Waagerschten Teil des Rahmens nach Linie V-V in teig. 3; Pig. 6 ist ein
für den oberen waagerechten Querteil und für die beiden senkrechten Pfosten des
Rahmens für das Anschließen verwendbarer Querschnitt nach den Linien VI-VI in Fig.
3; Pig. 7 ist eine bruchstückweise, in senkrechter Richtung verkürzte Rückansicht
des Behälters nach Fig. 1, die dessen Türen in geschlossener, an dem Begrenzungsrahmen
gehaltener Stellung zeigt; Fig. 8 ist ein Querschnitt durch den Behälter nach den
vorhergehenden Figuren in Richtung auf seine ständig geschloisens vordere Endwand
gesehen; Fig. 9 tat ein herausgebrochener Teil eines Längsschnittes nach Linie IX-IX
in Fig. 10, der das untere Tragwerk des Behalters derstellt ; Fig. 10 ist eine Teilansicht
des in Fig. 8 dargestellten Querschnitts in gegenüber Fig0 8 größerem Maßstabe:
Fig 11 ist eine bruchstückweise ansicht des in Fig. 2 gezeigten vorderen Endrahmens
des Behälters; fig. 12 ist eine Teildraufsicht, die einen ausschnitt aus der Oberfliche
des in Fig. 10 gezeigten unterbodenteils des Mantels darstellt; Fig. 13 ist ein
Teilquerschnitt durch den Behälter nach Linie XIII XIII in Fig. 11; sie zeigt, wie
der Oberteil und die Seitenteile des Längsmantels des Behälters mit den Endrahmen
nach Fig. 11 verbunden sind; Fig. 14 ist ein Längsschnitt durch den unteren Teil
des vorderen Endrahmen nach Linie XIV-XIV in Fig. 11;
Fig. 15 ist
ein Teilschnitt durch den unteren Bereioh des vorderen Endteile des Behälters längs
dessen mittlerer senkrechter Längsachse und Pig. 16 ist ein Querschnitt des unteren
Behälterteile' nach Linie XVI-XVI in Fig. 15.
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Die nun folgende Beschreibung der Erfindung behandelt il wesentlichen
ein einziges Ausführungsbeispiel, wie es in den Fig. 1 und 2 in Gestalt eines Franchtgutbehälters
4 im allgemeinen dargestellt ist. Das eine Ende des Behälters läßt sich mittels
eines Paaree Türen 5, 6 öffnen und schließen, die den Türen am rUokwärtigen Ende
eines Lastwagens oder eines Anhängeraufbaues entsprechen0 Dieses Ende des Behälters
wird im folgenden der Einfachheit halber als das hintere oder "offene" Ende bezeichnet,
das andere, durch einen Rahmen 7 und eine Endwand 8 gebildete Ende dagegen als das
vordere oder "blinde" (geschlossene) Ende.
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Wie in der auseinandergezogen gezeichneten Darstellung nach Fig. 2
gezeigt, weist der BehPlter der Reihe nach die Türen 5 und 6, einen Ttlrhalterahmen
9 am hinteren Ende, ein Paar Hohlmäntel 10, 11, die normalerweise stirnseitig aneinander
anschließend miteinander verbunden sind, ferner einen Belagetreiten 12 nur Verbindung
des Rahmens 9 mit dem Mantel 10, einen Belagstreifen 14 zur Verbindung der Mäntel
10 und 11, ein Belagstreifen 15 zur Verbindurg des Rahmens 7 mit dem Mantel 11,
ferner den Rahmen 7, die Vorderwand 8 und ein HUlle 16 auf, die mit der ganzen äumeren
Längsfläche des Behälters, wie er aus den vorgenannten Bestandteilen gebildet ixt,
verkittet eein kann. Die Benutzung einer oder mehrerer das Ganze umkleidender Belagsohiohten
macht die Verwendung der Belgstreifen 12 und 15 zu einer Wahlmöglichkeit. Die vordere
Endwand 8 des Behälters ist, wie unten beschrieben, mit dem Rahmen 7 längs eines
inneren umfangerandes desselben verbunden. Zur bevorzugten ausführungsform desBehälters
gehören ferner ein :?aar im Abstand voneinander der Länge nach an entgegengesetzten
Seiten der unteren Flächen der Mäntel 10 und 11 angebrachte parallele Kufen oder
Schienen 17 und 18, die sich in Längsrichtung des Behälters erstrecken. Die Teile
der
Mäntel 10 und 11, an denen die Schienen 17 und 18 angebracht sind, sind im folgenden
als die Unterboden" -Teile dieser Mäntel bezeichnet.
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Die Fig. 3 bis 6 zeigen in erster Linie den hinteren, die Türen tragenden
Rahmen 9. Dieser Rahmen hat obere Eckteile 21 und 22, die in einen Abstand von ihren
oberen Flächen Vertiefungen aufweisen, die fUr das selbsttätige Verbinden mit einem
Bubkrangeeohirr geeignet sind. Der Rahmen 9 weist ferner untere Eckteile 23 und
24 auf, die oberhalb ihrer unteren Flächen Vertiefungen aufweisen, in welche nach
unten haltende Befestigungsmittel eines Motorfahrzeuges, eines Güterwagens oder
eines anderen unterstützenden Teils eingreifen können.
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Wenn der Rahmen aus Metall hergestellt ist, sind die Eckteile mit
den Seitenpfosten 26 und 27, dem oberen Quersteg 28 und den schwellenprofil 29 normalerweise
durch Schweißen verbunden. Der Querschnitt der Pfosten und des oberen Quersteges
ist in Fig. 6 veranschaulicht.
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Der Rahmen 9 ist weiter durch Eokbleohe 31 und 32 versteift, die in
die oberen Rahmenekcen eingeschweißt sind. Das schwellenprofil 29 ist im Vergleich
zu dem oberen Steg in senkrechter Richtung verhältnismäßig breit, so daß es oioh
in senkrechter Richtung ueber den ganzen unterbodenteil 33 des Hohlmantels 10 erstreckt.
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Dies ist notwendig, um in wesentlichen längs der gansen Rahmen breite
eine Auflage oder Halterung iUr ein Paar parallel gekrUnm:te flansche 35 und 6 zu
schaffen, die aus dem senkrechten Steg 37 des Schwellenprofils nach vorn herausragen.
Die Flansche haben eiren Abstand voeinander, der annähernd der Dicke des Mantels
10 entspricht, so daß sie zwischen aich eine Vertiefung bilden, in der eine hintore
Randkante des unterbodenmantelteiles 33 aufgenommen wird. Die Krümmung der Flansche
folgt dem Querverlauf dieses Unterboeneils, wie in Fig. 3 gezeigt.
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Wie oben erwähnt, haben die Pfosten 26, 27 und der obere St<g 28
nanähernd denselben Querschnitt, wie in Fig. 6 gezeigt. In Jedem Fall weisen diese
Teile einen äußeren Steg 41 und einen in eines Abstand davon parallel dazu verlaufenden
Steg 42 auf. Diese beiden Stege sind durch einen weiteren Steg 43 überbrückt, so
daß eine Tasche zur Aufnahme eines hinteren Randendteiles des Mantels 10 gebildet
wird. Wie gezeigt, haben die Stege 41 und 42 einen Abstand, der annähernd gleich
der dicke deii Mantels 10 ist. Der Mantelkantenteil ist innerhalb des Rahmens mittels
eines Klebers der unten erörterten Arten befestigt. Die Pfosten 26 und 27 und der
obere Steg 28 welsen weiter einen gekrümmten Flansch 45 auf, der in Fig. 6 als Ansatz
des Steges 41 erscheint. Als Teil des oberen Quersteges 28 schützt der Flansch 45
gegen Wettereinflüsse; er stellt auch einen Schutz gegen grobe Beschädigung der
TUren 5 und 6 von außen her dar.
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An den Pfosten 26 und 27 Weist der Flansch 45 an mehreren 8tellen
Einschnitte zur Aufnahme von TUrangeln 46 nur. Die am Rahmen 9 angebrachten TUrangelteile
sind vorzugsweise an den Flansch 45 angeschwe:!ßt, so daß sie durch diesen festen
Halt haben. Die Pfosten 26, 27 und der obere Steg 28 weisen ferner Stege 47, 48
und 49 auf., die zusammen mit dem Steg 42 einen kastenförmigen Querschnitt bilden,
der die Teile gegenüber den Beanspruchungen sowohl belm Beladen in waagerechter
als auch beim Beladen in senkrechter Richtung weiter versteift.
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In geschlossener Stellung werden die TUren 5 und 6 an dem Rahmen mittels
der Ublichen, in F'ig. l und 7 gezeigten Anordnung gehalten, bei der Riegelstangen
51 und 52 an ihren oberen und unteren Enden in Abkröpfungen enden. Bei Drehung der
Stangen bewegen sioh die Abkröpfungen gegenüber hierfür vorgesehenen L-förmigen
Außnehmungen im oberen Quersteg 28 und im Schwellenprofil 29 herein bzw. heraus.
Handhebel 51a und 52a erleichtern das Drehen der Riegelstangen von Hand.
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Die Fig. 8, 9, 10, 12, 16 und 17 veranschaulichen Einzelheiten
der
Auabildung des unteren Tragwerks des Behälters. Den in Fig. 8 gezeigten Querschnitt
kann der Behälter im wesentlichen an allen seinen Teilen zwischen den Rahmen 7 und
9 haben. Die Seiten und die Decke des Behälters sind flach dargestellt, während
der Unterbodenteil 33 nach außen ausgewölbt ist. Der Unterbodenteil 33 ist von einem
Boden 55 UberbrUakt, der sich annähernd zwischen den Verbindungslinien des Unterbodenteils
mit den einander gegen-Uberliegenden Seitenwandteilen des Mantels 10 erstreckt.
Um im unteren Teil des Behälters ein Tragwerk von großer Widerstandsfähigkeit zu
erzielen, sind der Boden 55 und der Unterbodenteil 33 durch eine starre Haltevorrichtung
zu Teilen einer starren Einheit miteinander verbunden und gegeneinander festgehalten.
Die gezeigte Haltevorriohtung weist mehrere Rippen 56 auf, wobei die Zwischenräume
zwischen den Rippen und dem Boden sowie dem Unterbodenteil mit einem geschäumten
Harzwerkstoff 57 ausgefüllt sind.
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Mit ihren Längen in Querrlchtung ausgerichtet sind die Rippen 56 über
die Behälterlänge in regelmäßiger Weise in Abständen voneinander angeordnet. Der
Boden, die Rippen und der Unterbodenteil sind an im wesentlichen allen BerUhrungspunkten
mittels eines Klebers verbunden.
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Das Harzraterial des Hartschaumes 57 ist von solcher Art, daß es ein
Bindemittel zwischen den Flächen des Bodens, der Rippen und des Unterbodenteiles
33 bildet. Einige für diesen Zweck geeignete Stoffe sind unten besprochen. Da die
den Boden, die Rippen und den Unterbodenteil bildenden, für die Verwirklichung der
Erfindung in Betracht gezogenen Werkstoffe durch Pilze, Bakterien u. dgl. angegriffen
werden kennen, ist ein Hauptzweck des Materials 57, eine undurchdringliche Sperre
gegenüber Feuchtigkeit zu schaffen, die durch von Brüchen oder Durchbohrungen des
Bodens oder des Unterbodenmantelteils durch Nägel, Werkzeug oder durch die Ladung
erzeugte Offnungen eindringen könnte.
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Zu dem Behälter gehören ein Paar Schienen 17 und 18, die den Behälter
versteifen und eine Auflage darstellen, wenn er auf einer flachen Unterlage ruht
und durch welche außerdem Flächen zum
Angreifen von Hubgeräten,
z.B. der Greifklauen eines Krangeschirrs geschaffen werden. In Fig. 10 ist die Schiene
18 als an der Unterseite des Unterbodenteils 33 außerhalb dessen äußerer, ihn wasserdicht
machenden und verstäkenden Hülle 16 befestigt dargestellt.
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Die Hülle 16 besteht vorzugsweise aus mit einem klebenden Harz, wie
z.B einer Epoxyharz- oder Polyester-Zusammensetzung getränktem Glasfaserstoff. Die
Schiene 18 ist an der Außenseite des Mantels 10 mittels mehrerer Bolzen 61 befestigt,
die sioh von der Innenfläche des Unterbodenteils 33 her durch den der Behälterwandung
angepaßten Steg 62 hindurcherstrecken. Binde metallisohe Unterlegsoheibe oder Traglasohe
33 vergrößert die tragende Fläche des Bolzens auf dem Mantelteil. Die Schiene ist
mit der HUlle 16 ebenfalls mittels eines Klebers verbunden.
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Die Verwendung der Schieneii 17 und 18 ist wahlweise möglich. Wenn
von ihr Gebrauch gemacht wird, tragen die Sohienen zur Festig-Iceit des tragwerkes
des Behälterbodens in Längsrichtung bei, und wenn ihre Endteile sich bts zum Anschlag
in die unteren Eckbeschläge der Rahmen 7 und 9 verstrecken und mit diesen verschweißt
sind, tragen sie wesentlich zur Erhöhung des Widerstandes des ganzen Behälters gegenüber
Verdrehung bei.
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Der waagerechte Gurt 65 der Schienen 17 und 18 liegt in einer Ebene,
die die unteren Flachen der unteren Eckteile beider Rahmen 7 und 9 enthält. Infolge
dieser Anordnung erlangt der Behälter durch seine Sohinenrahmenanordnung die größte
Tragfähigkeit, wenn er auf eine ebene Fläche gesetzt wird. Der Gurt 65 und der mit
ihm verbundene senkrechte Steg 66 sind in Querrichtung des Behälters durch mehrere,
in Abständen voneinander angeordnete, mit den Stegen 62, 65 und 66 verschweißten
Rippen 67 gehalten. Sowohl die Schiene 17 als auch die Schiene 18 weist noch einen
nach unten gerichteten Steg 71 auf, der mit einem senkrechten Steg 72 vereinigt
ist. Der letztere liegt annähernd in der Bbene der benachbarten Seitenfläche des
Behälters. GegenUber dem benachbarten Abschnitt des Unterbodenteils 33 liegt der
Steg 71 tiefer, so daß
ein nach innen gerichteter senkrechter Steg
73 gebildet wird, der das Angreifen einen Hubgerätes an der untgerseite des Stegen
71 gestattet, z.B. mittels einer Hubvorrichtung wie der Greifklaue 74, die in Fig.
10 strichpunktiert eingezeichnet ist. Diese Benutzungsart macht es, wie ersichtlich,
erforderlich, daß die Sohienen 17 Und 18 zwei Stuten bilden, so daß die Bodenfläche
(Steg 65) als Hauptlasttrageflüce des Behälters benutzbar bleibt.
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Die Fig. 11 bis 16 betreffen die Ausbildung des Vorderendes des Behälters,
und zwar in erster Linie die Ausbildung des Rahmens 7 und seiner Verbindung mit
den Hohlmantel 11. Da die beschriebene ausführungsform Türen nur an einem Behälterende
vorsieht, ist der Rahmen 7 als Teil eines ständig geschlossenen Vorderteilen des
Behälters ausgebildet.
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Xhnlich wie der Rahmen 9 weist der Rahmen 7 obere Eck-Gußstücke oder
-Teile 76, 77 und untere Eckteile 78 und 79 auf.
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Zu dem Rahmen gehören auch ein oberer Quersteg 81, der in die oberen
Eckteile übergeht, sowie Pfosten 82 und 83, die an den Seiten in die oberen bzw.
unteren Eckteile übergehen, und ein Sohwellenprofil 84, das mit den Pfosten 83 und
den lokteil 79 an der einen Seite und mit den Pfosten 82 und den Eckteil 78 an der
anderen Seite fest verbunden ist. Die Pfosten 82 und 83 und der obere Quersteg 81
haben, wie bei Fig. 13 aufgezeigt, gleichartigen Querschnitt, wobei der Eckteil
in Jeden Falle einen Steg 86 aufweist, der Einen Abstand vona einem Kastenquerschnitt
87 hat, der andere Stege aufweist, die so angeordnet sind, daß sie den vorderen
Kantenteil des mantels 11 aufnehmen können.
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Fig. 13 veranschaulicht auch die Art, in der die zusammengesrztete
Vorderwand 8 den Behälters längs des inneren Rahmenumfanges gehalten ist. Die Pfosten
82 und 83 und der obere Quersteg 81 bilden nämlich vor den äußersten Vorderende
den Behälters einen Flansch 89, der eins rückwätige Flllohe hat, an der die Wand
8 anliegt.
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Die letztere ist geschichtet aufgebaut, vorzugsweise nun Sperrholz
oder
in einer anderen nichtmetallischen Bauweise; sie weist Deckschichten 91 und 92 und
Abstandselemente 93 auf. Die Schicht 91 ist mit dem Flansch 89 verleimt und die
ganze Außenfläche des Behälters ist mit einer Schicht 94 belegt, die aus Glasfaserstoff
oder anderem Faserstoff besteht, der mit einem Kleber durchtränkt ist, welcher den
klebenden Schichtstoff mit allen Rahmenteilen und den anschließenden Bereichen der
Wand 8 und des Mantels 11 verbindet.
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Die Art, in der die Wand 8 mit dem Boden und dem Unterbodenbauteil
verbunden ist, ist in Fig. 14 und 15 veranschaulicht. Die Innenschicht 92 der Wand
8 endet an der Oberfläche des Bodens 55 in einer gelsimten Verbindung, während sich
die andere Schicht 91 der Wand reiter nach unten erstreckt und in einer geleimten
Verbindung mit dem Unterbodell 33 endet. Der Unterboden ist verklebt mit und rlht
auf einem gekrümmten Steg 95 des Schwellenprofils.
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Die Schicht 91 der Vorderwand liegt gegen einen beträchtlichen Teil
des vorderen senkrechten Steges 96 des schwellenprofils 84 an, den sie überlappt;
sie ist auf diese Weise durch das 8chwellenprofil 84 gehalten. Auch hier sind wieder
alle Außenflächen des Rahmens und der anschließenden Bereiche der Vorderwand 8 mit
einer klebenden Stoffschicht entsprechend der Schicht 94, 5, oder 16 überzogen,
die die Verbindungen der verschiedenen Bestandteile des Behlllters verstärkt und
wesentlich zu der Steifheit den ganzen Behälters beiträgt, Die RohiiiLntel 10, 11
könen Jeder aus einer fortlaufenden Papierbahn oder aus einer Bahn anderen dünnen,
blattförmigen Werkstoffes In aufeinandergelegten Schichten bis zu einer gewünschten
Wandstärke unter Spannung ul eine Hohlform gewickeit werden. Für Frachtgutbahälter
liegt eine in der Praxis verwendbare Dicke bei 19 bis 26. Beim Aufwickeln d.r Mäntel
10, 11 aus Papier erhält dienen auf seinem Wq. Von einer Vorratsrolle zu der Hohlform
einen leichten Überzug eines Klebmittels.
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Als Kleber zum Verbinden derPapierschichten sind zusammenzetzungen
geeignet,
die Harze wie Epoxy-Harze, Igozyanate, Polyamid/Epoxy-Verbindungen, Melamin, Polyester-Elastomer,
Resorzin oder Harnstoffharz enthalten. Ein wegen seines verhältnismäßig billigen
Preises und seiner leichten Anwendbarkeit bevorzugtes Material aus dieser Gruppe
ist eine flüssige Harnstoff-Fomalehydharzzusammensetzung von niedriger Viskosität.
Nach dem Aufwickeln der den Kleber tragenden Papierbahn zu einem der Mäntel 10,
11 wird der betreffende Mantel unter Druck von 1,4 kg/cm2 und bei einer Temperatur
von 93 bis 121°C gehärtet.
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Zur Verbindung der Mäntel 10, 11 mit den Metallrahmen 7, 9 oder mit
andeien Metallteilen werden Kleber bevorzugt verwendet, die auf der Grundlage von
harzhaltigen Zusammensetzungen beruhen, welche Harze wir Epoxyharz, Iso"yanid, Phenol-Epoxyharz
oder Polyamid-Epoxyhar enthalten. Bei der heutigen praktischen ausführung der Erfindung
sind bei der Herstellung der Papier-Metallverbindungen des Behälters 100%ig reaktivierbare,
bei Raumtemperatur aushaftende Epoxyharze von flüssiger oder pastenförmiger Beschaffenheit
beverzugt verwendet worden. Epoxy-Kleber, die dieser allgemeinen beschribung entsprechen,
sind im Handel erhältlich.
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Bei eines bevorzugten Ausführungsform wird mit flüssigem Polyesterharz
getränkter Glasfaserstoff in Überlappung mit den Mänteln 10, 11 zur Verbindung dieser
Mäntel an der Stoßstelle (s. Belagstreifen 14) aber auch zum bedecken der Oberseite,
des Bodens und der Seitenwkrde des Behälteri' verwendet (s. Hülle 16). Jede Deckschicht
kann aus mehrerer Lagen harzgetränkten Faserstoffes aufgebaut sein. Die aog. ungesättigten
Polyester ergeben eine ausgezeichnete Klebung der Papierschichtflächen der Mäntel
10 und 11; bei einen typischen Beispiel wird hierzu eine Mischung angewendet, die
das ungesättigte Reaktionsprodukt (ungesättigte Polyester) eines dihydratischen
Alkohols und einer zweibasischen Säure (von denen die eine oder der andere oder
beide ungesättigt sind), ein polymerisierbares Monomer wie Styrol und einen Katalysator
wie z.B. ein Peroxyd enthält. Die in dieser Weise auf die starren Grundbestandteile
des Behälters aufgebrachten Schichten
werden dann der Einwirkung
von Druck (z.B. 1,4 kg/cm2) und Temperatur (z.B. 121°C) unterworfen, damit die Harzmischung
ausgehärtet wird oder ihre unverbundenen Bestandteile vernetzt werden.
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Für die harzhaltigen Faserstoffschichten können ungewebte Glasfaserstoffe
verwendet werden, deren Fasern ausgerichtet oder regellos angeordnet sind, je nachdem,
wie es die Beanspruchung der die Deckschichten aufweisenden Teile den dehälters
erfordert.
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Unter dem in dieser Beschreibung erwähnten Papier soll Papier im üblichen
Sinne in Gestalt einer Bahn aus mit dem üblichen Füllstoff verleimten Zellulosefasern
verstanden werden, wie man es in Gestalt eines schweren braunen Einwickelpapiers
von guter Zerreißfestigkeit vorfindet. Das Papier oder ein sonstiger, nicht geWebter
Faserstoff kann jedoch bei seiner Herstellung mit feuchtigkeitsdichten Kunstharzwerkstoffen
verklebt werden, die seine Zerreißfestigtkeit und die Widerstandsfähigkeit gegen
Feuchtigkeit erhöhen. Die Erfindung zieht aber auch ganz allgemein biegsame, dünne,
blattförmige Werkstoffe, wie z.B. irgendwelche gewebte Stoffe oder Filme in Betracht,
die sich zu einer Wand aus dadurch einen Kleber miteinander verbundenen Schichten
aufwickeln lassen. Außer Frachtugutbehältern schließt die Erfindung auch Behältnisse
in allgemeinerem Sinne ein, die für vielfältige Zwecke geeignet sind, z, B. vorfabrizierte
Häuser oder Hausteile, unterlrdisehe 3chutzbehälter fUr radioaktive Abfälle und
Lastwagenaufbaukästen.