DE1486513C - Träger für Flaschen, Dosen od. dgl - Google Patents
Träger für Flaschen, Dosen od. dglInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Träger für Flaschen, Dosen u. dgl. mit Boden-, Seiten- und Stirnwänden und
vier an letzteren hängenden, in der Längsmittelebene paarweise angeordneten Hebewänden und mit angefalteten
Griffwänden sowie mit mindestens einem Polstereinsatz, dessen eine Wand mit der Längsmittelebene
fluchtet.
Bekannt sind Träger für Flaschen, Dosen u. dgl. mit Boden-, Seiten- und Stirnwänden und vier an
letzteren hängenden, in Längsmittelebenen paarweise angeordneten Hebewänden und mit angefalteten Griffwänden
sowie mit mindestens einem Polstereinsatz, dessen eine Wand mit der Längsmittelebene fluchtet
(USA.-Patentschriften 3 128 906 und 3 122 266). Bei .diesen bekannten Trägern werden die nach innen
gefalteten Hebewände so weit bis zur Trägermitte vorgezogen, überlappt und verklebt, daß hierdurch
eine Mitteltrennwand entsteht, die ein Aneinanderstoßen der eingestellten Flaschen oder Dosen gegeneinander
verhindert. Hierfür wird viel Material benötigt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, unter möglichst großer Materialersparnis einen stoßsicheren
Behälter für Dosen oder Flaschen zu schaffen, wobei die eingestellten Dosen oder Flaschen
durch Gefachwände getrennt sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jede Hebewand an ihrer Innenkante mindestens
eine einstückige, nach innen vorstehende Unterteilungszunge aufweist und daß die Unterteilungszunge
der einen Hebewand ohne Überlappung oberhalb der Unterteilungszunge der anderen Hebewand
angeordnet ist.
' Hierdurch wird vorteilhafterweise ermöglicht, die Zuschnitte miteinander zu vernesten. **
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weisen zwei Polstereinsätze je zwei
untere Befestigungsabschnitte auf, die je mit einer benachbarten Hebewand fest verbunden sind.
Hierdurch wird eine feste Verbindung der Polstereinsätze
gewährleistet.
Die Figuren zeigen Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Trägers,
F i g. 2 einen Zuschnitt für den Träger nach Fig.l,
F i g. 3 einen Zuschnitt für einen Trenneinsatz für den Träger nach Fig. 1;
F i g. 4 bis 8 zeigen die einzelnen FaIt- und Verleimungsstufen
des Trägers,
F i g. 4 a und 4 b Zwischenstadien des Faltvorganges des in F i g. 3 als Zuschnitt dargestellten
Falteinsatzes;
F i g. 9 zeigt eine perspektivische Ansicht einer anderen Ausführungsform,
F i g. 10 einen dazugehörigen Einsatz als Zuschnitt,
Fig. 11 den Zuschnitt für den Träger nach F i g. 9, und
F i g. 12 bis 15 zeigen die einzelnen FaIt- und Verleimungsstadien
des Trägers nach F i g. 9, wobei Fig. 15 den Träger in zusammengedrücktem Zustand
darstellt, und
F i g. 16 zeigt einen weiteren Einsatz, der sich an Stelle des in Fig. 10 dargestellten verwenden läßt.
In den Fig. 1 und 2 sind die Seitenwände des Trägers mit 1 und 2, die Endwände mit 3, 4, 5 und 6
bezeichnet. Jede Endwand 3 und 4 ist mit der Seitenwand 1 längs der Faltlinien 7 bzw. 8 verbunden,
während die Endwände 5 und 6 mit der Seitenwand 2 über die Faltlinie 9 bzw. 10 verbunden sind.
Die Bodenkante 11 zwischen der Seitenwand 1 und der mit 12 bezeichneten Bodenlasche ist ebenfalls
als Faltkante ausgebildet. Weiter ist die Bodenkante der Seitenwand 2 mit der Bodenwandung 14, die
eine mittlere Faltlinie 15 aufweist, längs der Faltlinie 13 verbunden. Die Faltlinie 16 verbindet die
Endwand 3 mit einer mittleren Hebewand 17. In gleicher Weise sind weitere mittlere Hebewände 18,
19 und 20 über die Faltlinien 21, 22 und 23 mit den Endwänden 5, 6 bzw. 4 verbunden.
Der Handgriff des in F i g. 1 dargestellten Behälters hat zwei Paar übereinandergeschobene Wände
24, 25, 26 und 27, die in den F i g. 2 und 4 gut sichtbar sind. Die Wände 24 bis 27 sind gleich ausgebildet;
es wird daher nur eine Wand näher beschrieben. Zwischen der Griffwand 24 und der Griffwand
26 besteht eine Faltverbindung 28 und zwischen den Griffen 25 und 27 eine Faltverbindung 29.
Die Wand 24 ist von der Wand 25 durch eine Schnittlinie 30 ■ getrennt; das gleiche gilt für die
Wand 26 und die Wand 27 mit der Schnittlinie 31, die die Linie 30 fortsetzt. Die .Begrenzungslinien der
übrigen Griffwände decken sich mit der der Wand 24. Die Wand 24 ist durch die Punkte A, B, C, D, E
und F bestimmt, so daß der durch die Verbindungslinien dieser Punkte bestimmte Bereich eine Griffwand
24 in einer Ebene begrenzt. Die Linie A-B ist eine Schnittlinie, die die Griffwand 24 von der Endwand
3 trennt. Ähnlich trennt die Linie C-D den Trennstreifen 32 von der Kante der Griffwand 24,
während die Linie D-E eine mit der Linie 30 fluchtende Schnittlinie ist, die die Wand 24 von der
Wand 25 trennt. B-C ist eine Faltlinie zwischen dem Trennstreifen 32 und der Griffwand 24, während
G-H eine Faltlinie zwischen dem Streifen 32 und der Seitenwand 1 ist.
Damit sich der Träger leicht anfassen läßt, hat er eine öffnung 33 in der Griffwand 24, und zusätzlich
kann eine Klappe 34 längs einer Faltlinie 35 an der Griffwand 24 vorgesehen sein. In gleicher Weise sind
eine Handöffnung 36 und eine Klappe 37 in der Griffwand 25 und eine Handöffnung 38 und eine
Klappe 39 in der Griffwand 27 vorgesehen.
Trennstreifen 40, 41 und 42 sind, wie im Zusammenhang
mit dem Trennstreif en 32 beschrieben wird, mit den anderen Teilen verbunden. Die Griffwände
24 und 26 werden über die Griffwände 25 und 27 geschoben, wenn der Träger zusammengefaltet
wird.
In einer der Griffwände 26 ist an Stelle der mit den Wänden 24,25 und 27 verbundenen Handgriffklappen
34,37 und 39 eine Hilfswand 43 vorgesehen, die von der Griffwand 26 durch die von dem Punkt /
zum Punkt / und dann durch die Punkte K und L laufende Schnittlinie getrennt ist. An der Faltlinie
44 kann die Hilfswand 43 nach unten gefaltet werden.
Der in F i g. 3 dargestellte Einsatz hat eine Verkleidungsfläche 45 und zwei Trennflächen 46 und 47,
die an den Faltlinien 48 und 49 an den Kanten der Deckfläche 45 umgefaltet werden können. Die
Schnittlinien 50 bis 53 begrenzen einen T-förmigen unteren Abschnitt der Verkleidungsfläche 45, wobei
die Befestigungsabschnitte 45 A, 45 B, 45 C und 45 D Verriegelungslascher, darstellen, mit denen der Ein-
satz an beiden Seiten des Handgriffes verriegelt wird. Diese Laschen sind in F i g. 4 a und 4 b gezeigt.
Ein Einsatz, wie ihn F i g. 3 zeigt, wird längs der Faltlinie 48 so gefaltet, daß die Fläche 45 auf der
Fläche 46 liegt, wie F i g. 4 a zeigt. Die untere Fläche 54 der Kante der Wand 46 wird dann an den
Streifen 40, wie F i g. 4 zeigt, angeleimt. Der andere Einsatz wird längs der Linie 49 gefaltet, so daß die
Fläche 45 auf der Fläche 47 liegt. Der gesamte Einsatz wird dann um 180° um seine Vertikalachse gedreht
und erscheint in der Darstellung der F i g. 4 b. Die Unterfläche 55 der Wand 47 wird dann, wie
F i g. 4 zeigt, an den Streifen 42 geleimt.
Außer den Stellen 54 und 55 an den beiden Einsätzen wird auch Leim auf den Zuschnitt nach
...Fig. 2 aufgebracht. Dies ist durch die punktierten Stellen in F i g. 4 dargestellt, in der auch die beiden
an die Streifen 40 und 42 angeklebten Einsätze zu sehen sind. Die Wände 17 und 18 werden längs der
Linien 16 und 21 gefaltet und an die Griffwände 24 und 26 angeleimt. Gleichzeitig werden die Endwände
3 und 5 um die Seitenwände 1 und 2 längs der Faltlinien 7 bzw. 9 herumgelegt. Hierbei klappt
der Trennstreifen 32 um den obersten Mittelabschnitt 1A der Seitenwand 1 längs der Faltlinie
G-H. Der Trennstreifen 41 wird ähnlich gefaltet. Da A-B eine Schnittlinie und B-C eine Faltlinie ist,
überlappt die Griffwand 24 beim Falten den Streifen 32 teilweise, wie F i g. 5 zeigt. In gleicher Weise werden
die entsprechende Endwand und die Griffwand 26 gleichzeitig umgefaltet, wobei die Öffnung 33 mit
der Handgrifföffnung 36 übereinstimmt und die Öffnung, aus der die Hilfswand 43 herausgedrückt
ist, mit der Handgrifföffnung 38 übereinstimmt. Erfindungsgemäß befindet sich die Aussteifungszunge
17 a über der Handgrifföffnung 33 und versteift den Handgriff an den Stellen der höchsten Beanspruchung.
Beim Falten werden die Streifen 32 und 41 an die Enden 56 und 57 der Wände 47 bzw.
,46 angeleimt. Auch wird die Unterteilungszunge 18 a der Wandhebe 18 an den Befestigungsabschnitt 45 A
an der Wand 45 angeleimt.
Bei dem nächsten, in F i g. 6 dargestellten Schritt werden einfach die Wände 19 und 20 an ihren Faltlinien
22 bzw. 23 umgefaltet. Hierbei wird die Unterteilungszunge 20 α der Wand 20 an den Befestigungsabschnitt 45 b der Wand 45 aiigeleimt. In gleicher
Weise wird die Versteifungszunge 19 α an den Griffwänden 27 und 26 befestigt und versteift so den
Griff. Anschließend wird Leim auf die in F i g. 7 gepunktet dargestellten Bereiche aufgebracht, und der
Behälter nach F i g. 7 wird an seinen Faltlinien 28 und 29 in die in F i g. 8 dargestellte Lage gefaltet.
Hierbei werden die Befestigungsabschnitte 45 d der einen Wand 45 an die Unterteilungszunge 18 α der
Wand 18 auf der dem Befestigungsabschnitt 45 a des anderen Einsatzes entgegengesetzten Seite der Wand
18 geleimt. In gleicher Weise ist der Befestigungsabschnitt 45 c an die Unterteilungszunge 20 a der
Wand 20 an die dem Befesfigungsabschnitt 45 b des anderen Einsatzes gegenüberliegende Seite geleimt.
Hierbei wird aus den Wänden 17 bis 20 und den Wänden 45 ein mittlerer Ste"g gebildet, der viel zur
Versteifung des Tragbehälters beiträgt und die Flaschen auf beiden Seiten des Handgriffes trennt.
Die Bodenlasche 12 wird an einer Kante der Bodenwandung 14 befestigt, so daß sich der in
F i g. 8 zusammengeklappt dargestellte Träger ergibt.
Zum Aufstellen des Trägers, wie er in F i g. 1 dargestellt ist, sind in den Wänden 17,18,19 und 20,
wie F i g. 2 zeigt, kleine Zungen 60, 61, 62 und 63 gebildet, die mit den Zungen 64 und 65 in den Enden
der Bodenfläche 14 zusammenwirken.
Die Zuschnitte nach F i g. 2 sind so ausgebildet, daß sie aus einem einzigen Materialbogen, beispielsweise
Pappe, Stück an Stück ausgestanzt werden können. Beispielsweise ist der Zuschnitt (F i g. 2) auf
ίο der rechten Seite so ausgebildet, daß die Linien 20 c,
20 d und 20 b in gleicher Weise wie die Linien 18 c, 18 d und 18 b auf der linken Seite des Zuschnitts
verlaufen. Ebenso entsprechen die Linien 19 b, 19 d und 19 c auf der rechten Seite des Zuschnitts den
Linien 17 b, 17 d und 17 c auf dessen linker Seite. Hierdurch wird Material gespart, und die Enden der
Zellen an entgegengesetzten Seiten des Griffes des Tragbehälters überdecken sich in geeigneter Weise.
Aus F i g. 7 ist ersichtlich, daß bei einem Falten des Zuschnitts längs der Linien 28 und 29 die Unterteilungszunge
20 α in den Raum unterhalb der Unterteilungszunge 19 e fällt, wobei die Linie 20 d etwa
mit der Linie 19 d zusammenfällt. Auf diese Weise
bilden die Unterteilungszungen 20 α und 19 e eine einschichtige Trennwand, wobei sich-u\ einem Bereich'
der angrenzenden Unterteilungszungen 19 e über 20 α befindet. In gleicher Weise wird das andere
Ende des Trägers ausgebildet.
Diese Ausbildung ist jedoch noch aus einem anderen Grunde von Vorteil. Wie F i g. 2 zeigt,
stimmen die Linien 20 d und 19 d auf der rechten Seite des Zuschnitts mit den Linien 17 d und 18 d
auf der linken Seite überein, wobei die Zuschnitte von rechts nach links oder von links nach rechts
bewegt werden können, und es ergibt sich eine sehr günstige Anordnung, wobei ein Zuführungsrad der
Faltmaschine auf den Linien 20 d und 17 d und das andere Rad auf den Linien 19 d und 18 d laufen
kann. So lassen beide Räder die Kante 19 b und 19 c gleichzeitig frei, und jeder Zuschnitt wird genau ausgerichtet.
In gleicher Weise können die Räder auch die Kanten 17 b und 18 c jedes Zuschnitts gleichzeitig
frei lassen, und jeder Bogen wird ausgerichtet, wenn er durch die Zufuhrräder in die Maschine eingegeben
wird.
2. Ausführungsform
Eine andere Ausführungsform ist in den F i g. 9 bis 16 dargestellt, bei denen die Trennstreifen 32, 40,
41 und 42 fehlen. Die Trägerzellen werden hier nur durch die Einsätze gebildet, die in Fig. 10 dargestellt
sind. Diese Einsätze sind daher etwas anders ausgebildet als die nach Fig. 3. Beispielsweise hat
der Einsatz nach Fig. 10 ein Paar beleimte Laschen 66 und 67, die an den Faltkanten 68 und 69 an den
Trennwänden 46 bzw. 47 angebracht sind.
Zum Zusammenbau des Tragbehälters, wie er in F i g. 9 sichtbar ist, aus den Zuschnitten nach
Fig. 10 und 11 wird zunächst die Trennwand 47 längs der Faltlinie 70 unter der Deckfläche 45 gefaltet.
Hierbei klappt die beleimte Lasche 67 unter die anderen Elemente des Einsatzes. Wenn dieser so
gefaltet ist, wird er in der in Fig. 12 gezeigten Stellung befestigt, indem man einfach das Ende 71
der Verkleidungswand 45 an dem Bereich 72 der Griffwand 25 anbringt. In gleicher Weise wird der
Bereich 71 des anderen Einsatzes an den Bereich 73 der Griffwand 27 geklebt. Die Leimlaschen 66 und
67 jedes Einsatzes werden an den angrenzenden Seitenwandungen 1 und 2 befestigt. Hieraus ergibt
sich die in Fig. 12 dargestellte Stufe.
Wenn die Einsätze verleimt werden, wird gleichzeitig auf den Zuschnitt nach Fig. 11 an den in
F i g. 12 gepunktet dargestellten Bereichen Leim aufgebracht, der die Einsätze in ihrer Stellung hält.
Die Wände 17 und 18 werden über die Wände 24 und 26 längs der Faltlinien 16 und 21 geklappt und
an die Griffwände angeleimt. Die Endwände 3 und 5 werden um die Faltlinien 7 und 9 geklappt. Hierbei
wird der Bereich 18 α an der Wand 18 an der Verriegelungslasche 45 α des Deckeinsatzes 45 befestigt.
Der Einsatz sieht dann, wie F i g. 13 zeigt, aus. Wiederum werden die Wände 19 und 20 über die
Griffwände 27 und 28 gefaltet und an diesen befestigt. Dabei wird der Bereich 20 α der Wand 20 an
der Verriegelungslasche 45 b des an der Seitenwand 1 befestigten Einsatzes festgemacht. Der Bereich
19 α liegt über den Grifflöchern. Der Träger erscheint dann in der in Fig. 14 gezeigten Darstellung.
An den gepunkteten Stellen wird der Leim aufgetragen, und die Teile werden um die mittleren
Faltlinien 28 und 29 gefaltet, und die Bodenwand 14 wird längs der Faltlinie 15 um sich selbst gefaltet.
Die Leimlasche 12 wird dann an einer Kante der Bodenwand 14 und die anderen Teile werden, wie
bereits erklärt, aneinander befestigt. Hierbei wird die Verriegelungslasche 45 d mit dem vorragenden Teil
18 α der Wand 18 verleimt; gleichzeitig wird der hervorragende Teil 20 a der Wand 20 an die Verriegelungslasche
45 c geleimt. Danach erscheint der Träger in dem zusammengeklappten Zustand, wie
ihn Fig. 15 zeigt.
Geeignete Zungen 64 und 65 wirken mit den Zungen 60 bis 63 zusammen, die sich an den
Wänden 17,18,19 und 20 befinden.
Die mittleren Zellen zu beiden Seiten des Griffes sind also durch eine doppelte Wand, nämlich die
beiden aneinanderliegenden Flächen 45, voneinander getrennt. Es ist jedoch nicht unumgänglich, die
Wandstärke an dieser Stelle doppelt zu wählen. Man kann auch den in Fig. 16 abgebildeten Teil auf
einer Seite des Handgriffes verwenden und den in F i g. 10 abgebildeten Teil auf der anderen Seite.
Zum Beispiel kann die in F i g. 16 mit 75 bezeichnete Verriegelungsanordnung mit einer aussteifenden
Trennwand 76 verwendet werden, die längs der Faltlinie 77 mit der Verriegelungsanordnung 75 verbunden
ist. Die Trennwand 76 hat ebenfalls eine Leimlasche 78, die längs der Faltlinie 79 mit der
Trennwand 76 verbunden ist. In gleicher Weise hat die Trennfläche 80 eine Leimlasche 81, die über die
Faltlinie 82 an der Fläche 80 hängt. Die Fläche 80 ist mit der Faltlinie 83 mit der Verriegelungsanordnung
75 verbunden.
In Fig. 12 ist der in Fig. 10 dargestellte Teil an
einer Seite des Tragbehälters befestigt, etwa an der Seite 1, wie bereits erklärt. Anschließend kann der in
F i g. 16 dargestellte Teil an der anderen Seite des Kartons angebracht werden. Hierzu kann man den
oberen Kantenteil 84 der Verriegelungsanordnung 75 an die untere Kante 73 der Griffwand 27 anbringen.
Gleichzeitig werden die Leimlaschen 78 und 81 an der Seitenwand 2 befestigt.
Der nachfolgende Zusammenbau geht in gleicher Weise vor sich, wie es bei den F i g. 5 bis 8 und bei
den F i g. 12 bis 15 beschrieben ist.
Die Erfindung schafft durch die T-förmigen Deckwände, die sich an die Wände an jedem Ende des
Tragbehälters anschließen, eine verbesserte Ausführung der Trennwände; es wird ein starrer Mittelsteg
gebildet, der die Stärke und Festigkeit des Tragbehälters wesentlich vergrößert. In gleicher Weise
bringen die aussteifenden Zungen, die an den inneren Kanten einiger der Wände angebracht sind, erhebliche
Verstärkung des Handgriffes an den Punkten höchster Beanspruchung. An dem in Fig. 2 und 11
dargestellten Zuschnitt sieht man, daß die Versteifungszungen 17 a und 19 a kein zusätzliches
Material aufweisen, weil der Zuschnitt, wie diese Figuren ebenfalls zeigen, unmittelbar an dem nachfolgenden
Zuschnitt anliegt. So paßt die Zunge 17 a des Zuschnitts in F i g. 2 genau in die linke Seite des
benachbarten Zuschnitts, wobei sie längs und unmittelbar oberhalb der entsprechenden Aussteifungszunge 17 α links am Zuschnitt liegt. Die Zunge 17 a
liegt auch unmittelbar neben und unter der Wand 23 auf der linken Seite des Zuschnitts. Ebenso liegt die
Zunge 19 α des Zuschnitts auf der linken Seite unmittelbar unter der Zunge 17 α des Zuschnitts auf
der rechten Seite.
Claims (2)
1. Träger für Flaschen, Dosen u. dgl. mit Boden-, Seiten- und Stirnwänden und vier an
letzteren hängenden, in der Längsmittelebene paarweise angeordneten Hebewänden und mit
angefalteten Griffwänden sowie mit mindestens einem Polstereinsatz, dessen eine Wand mit der
Längsmittelebene fluchtet, dadurchgekennzeichnet,
daß jede Hebewand (17,18,19, 20) an ihrer Innenkante mindestens eine einstückige,
nach innen vorstehende Unterteilungszunge (17 e, 18 a, 19 e, 20 a) aufweist und daß die Unterteilungszunge
(17 e, 19 e) der einen Hebewand (17,19) ohne Überlappung oberhalb der Unterteilungszunge
(18 a, 20 α) der anderen Hebewand (18, 20) angeordnet ist.
2. Träger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Polstereinsätze je zwei untere
Befestigungsabschnitte (45 a, 45 c bzw. 45 b, 45 d)
aufweisen, die je mit einer benachbarten Hebewand (17,18,19, 20) fest verbunden sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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