AT262875B - Vorrichtung zum Tragen von Gegenständen - Google Patents

Vorrichtung zum Tragen von Gegenständen

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AT262875B
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Mead Corp
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Description


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  Vorrichtung zum Tragen von Gegenständen 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Tragen von Gegenständen mit einer Bodenwand, mit an   einander gegenüberliegenden   Kanten dieser Bodenwand angesetzten, gegenüberliegenden Seitenwänden, mit mit den Enden der Seitenwände verbundenen und sich von diesen aus nach innen erstreckenden
Endwänden, mit Aufsatzpaneelen, welche mit den sich nach innen erstreckenden Kanten der Wandpa- neele verbunden sind und sich nach der Mitte zu in die Vorrichtung hinein erstrecken, wobei mit diesen
Aufsatzpaneelen an einem Ende der Vorrichtung ein Paar äusserer Griffpaneele und an ihrem andern En- de ein Paar innerer Griffpaneele ausgefluchtet mit den aneinandergefügten Kanten der Endwände ver- bunden sind,

   das Paar der inneren Griffpaneele sich mit seinen Flächen berührt und das Paar der äusseren
Griffpaneele zur Herstellung eines zusammengesetzten Griffes für die Vorrichtung um die inneren Griffpaneele herum angeordnet ist, mit zusammenfallenden Handgrifföffnungen, welche in den Griffpaneelen ausgebildet sind. Tragvorrichtungen dieser Art sind an sich bekannt. Beispielsweise ist eine derarti- ge Einrichtung in der österr. Patentschrift Nr. 220068 beschrieben, die jedoch hinsichtlich der Verbindung des Aufsatzpaneels mit dem Griff mangelhaft ist. 



   Um eine einwandfreie Verbindung der Aufsatzpaneele mit den Griffteilen zu erhalten, wird erfindungsgemäss die Tragvorrichtung derart ausgebildet, dass ein an einer Seite des Griffes angeordnetes Dämpfungspaneel mit Vorsprüngen und sich überlappenden Trennpaneelen ausgebildet und an den Aufsatzpaneelen befestigt ist. 



   Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist gekennzeichnet durch einen Verstärkungsvorsprung, welcher einstückig mit einem Aufsatzpaneel an jedem Ende der Tragvorrichtung entlang einer sich nach innen erstreckenden Kante ausgebildet, sich oberhalb der Handgrifföffnung erstreckt und wenigstens an einer der Griffpaneele befestigt ist. 



   Schliesslich ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass ein Trennungsvorsprung einstückig mit den Aufsatzpaneelen ausgebildet und dass ein Trennungsvorsprung oberhalb des andern Trennungsvorsprunges so angeordnet ist, dass eine mittlere Trennwand mit einfacher Stärke für die Tragvorrichtung an einem Ende geschaffen wird. Durch die erfindungsgemässe Ausbildung der Tragvorrichtung wird die Festigkeit des Griffes wesentlich erhöht. 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand beispielsweiser   Ausführungsformen   näher erläutert, die in den Zeichnungen veranschaulicht sind. Hiebei werden sich weitere Erfindungsmerkmale ergeben. In den Zeichnungen zeigen Fig. l eine schaubildliche Ansicht einer gemäss einer erfindungsgemässen Ausführungsform hergestellten, aufgestellten Tragvorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Zuschnitt, aus welchem der Grundaufbau der Tragvorrichtung nach Fig. 1 hergestellt wird, Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Zuschnitt eines eine Trennungswand bildenden Einsatzes, welcher bei der Herstellung einer vervollständigten Tragvorrichtung mit Bestandteilen des Zuschnittes nach Fig. 2 verbunden wird, die Fig.   4-8   zeigen Phasen beim Falten und Zusammenkleben oder Arbeitsvorgänge, bei welchen die in den Fig.

   2 und 3 dargestellten Zuschnitte geklebt, zusammengesetzt und gefaltet werden, um die in Fig. 8 zusammengeklappt und in Fig. 1 aufgestellt abgebildete Tragvorrichtung herzustellen, die Fig. 4A und 4B Zwischenstadien des Faltvorganges des Zuschnittes nach Fig. 3, wobei Trennungswände an jeder Seite des Griffes ausgebildet werden, Fig. 9 eine schaubildliche Ansicht einer andern Ausführungsform 

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 der Erfindung, Fig. 10 eine Draufsicht auf einen Zuschnitt, aus welchem ein Einsatz zum Einlegen in die Tragvorrichtung nach Fig. 9 hergestellt wird, Fig. 11 eine Draufsicht auf einen Grundteil, welcher zur Herstellung der Tragvorrichtung nach Fig. 9 verwendet wird, die Fig. 12-15 verschiedene Phasen beim Kleben und Falten, in welchen die Zuschnitte nach den Fig. 10 und Fig.

   11 geklebt und zur Herstellung der fertiggestellten Tragvorrichtung behandelt werden, welche in Fig. 15 zusammengeklappt und in Fig. 9 aufgestellt abgebildet ist, Fig. 16 eine Draufsicht auf einen andern Einsatz, welcher n ach einem Merkmal der Erfindung an einer Seite des Griffes an Stelle des Einsatzes nach Fig. 10 verwendet werden kann. 
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 paneele 3 und 4 sind entlang der Faltlinien 7 bzw. 8 faltbar mit der Seitenwand l, die End- paneele 5 und 6 entlang der Faltlinien 9 bzw. 10 faltbar mit der Seitenwand 2 verbunden. 



   Eine im wesentlichen mit der Bezugsziffer 12 bezeichnete Bodenklappe ist mit der Bodenkante 11 der Seitenwand 1 faltbar verbunden. Eine Bodenwand 14 mit einer mit 15 bezeichneten, mitt- leren Faltlinie mit der Bodenkante des Seitenpaneels 2 entlang einer Faltlinie 13 ebenfalls faltbar verbunden. Mit dem Endpaneel 3 ist ein Aufsatzpaneel in der Form eines mittleren, trennen- den   StUtzelementes   17 entlang der Faltlinie 16 faltbar verbunden. In ähnlicher Weise sind Aufsatzpaneele in Form von mittleren, trennenden Stützwänden 18,19 und 20 entlang der Linien 21. 22 und 23 mit den Endpaneelen 5, 6 bzw. 4 verbunden. 



   Die Griffkonstruktion des Kartons nach Fig. 1 ist ähnlich der in der USA-Patentschrift Nr. 2, 537, 452 beschriebenen gestaltet und besteht aus zwei Paaren von teleskopisch angeordneten, mit den Bezugsziffern 24, 25, 26 und 27 bezeichneten Paneelen (Fig. 2 und 4). Einige Bezugsziffern sind in Fig. 2, andere in Fig. 3 vermerkt, um ein Zusammendrängen zu vermeiden. Die Paneele   24 - 27   sind in ihrer Gesamtanordnung im wesentlichen gleich und deshalb wird nur eines dieser Paneele im einzelnen beschrieben, wobei jedoch darauf hingewiesen werden muss, dass das Griffpaneel 24 faltbar mit dem Griffpaneel 26 entlang der mittleren Faltlinie 28 und das Griffpaneel 25 faltbar mit dem Griffpaneel 27 entlang der damit zusammenfallenden Faltlinie 29 verbunden ist.

   Das Paneel 24 ist vom Paneel 25 entlang einer Schnittlinie 30, das Paneel 26 vom Paneel 27 entlang einer mit der Linie 30 zusammenfallenden Schnittlinie 31 getrennt. Der Umriss jedes der Griffpaneele entspricht dem von Paneel 24. Das Paneel 24 kann durch die Punkte   A, B, C, D, E   und F festgelegt werden, so dass die von den Verbindungslinien der Punkte   A - F   umschlossene Fläche das in einer Ebene ausgebreitete Handgriffspaneel 24 darstellt. Die Linie   A - B   ist eine Schnittlinie, welche das Griffpaneel 24 von dem Endpaneel 3 trennt.

   In ähnlicher Weise ist die Linie   C-D eine   Schnittlinie, welche den Trennstreifen 32 von einer Kante des Griffpaneels 24 trennt, während die Linie   D - E   eine Schnittlinie darstellt, welche mit der das Paneel 24 von dem Paneel 25 trennenden Linie 30 zusammenfällt.   B - C   ist eine Faltlinie, durch welche der Trennstreifen 32 mit dem Griffpaneel 24 faltbar verbunden ist, während die Linie   G - H   eine Faltlinie darstellt, entlang welcher der Trennstreifen 32 mit der Seitenwand 1 faltbar verbunden ist. 



   Um zu ermöglichen, dass die Tragvorrichtung von der Hand des Trägers leicht ergriffen werden kann, ist in dem Griffpaneel 24 eine Öffnung 33 vorgesehen und falls erforderlich kann eine Lasche 34 zusätzlich vorgesehen und entlang der Faltlinie 35 an das Griffpaneel 24 angefügt werden. 



   Auf eine ähnliche Weise sind eine Handgrifföffnung 36 und eine Lasche 37 in dem Griffpaneel 25 und eine   Handgrifföffnung   38 und eine Lasche 39 im Griffpaneel 27 vorgesehen. 



   Wie in der erwähnten USA-Patentschrift Nr. 2, 537,452 beschrieben, sind zusätzliche Trennstreifen 40,41 und 42 vorgesehen und, wie im einzelnen oben im Zusammenhang mit dem Trennstreifen 32 beschrieben, den andern Bestandteilen zugeordnet. 



   Die Griffpaneele 24 und 26 sind über die Griffpaneele 25 und 27 geschachtelt, wenn der Karton hergestellt wird, wie es im einzelnen im folgenden beschrieben wird. 



   Ein Hilfspaneel ist bei 26 an einem der Griffpaneele an Stelle der Handgrifflaschen 34, 3 7 und 39 in Verbindung mit den Paneelen 24, 25 und 27 vorgesehen. Ein derartiges Hilfspaneel ist in den Zeichnungen mit der Bezugsziffer 43 bezeichnet und von dem Griffpaneel 26 entlang einer Schnittlinie getrennt, welche sich von dem mit I bezeichneten Punkt zum Punkt J und von dort zu den Punkten K und L erstreckt. Eine Faltlinie 44 ist vorgesehen, längs welcher das Hilfspaneel 43 nach unten gefaltet werden kann. 



     Der in Fig. 3 dargestellte Einsatz besteht aus einem Dämpfungspaneel   45   und einem PaarTrenn-   

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 paneelen 46 und 47, welche entlang der Faltlinien 48 und 49 mit gegenüberliegenden Kanten des
Dämpfungspaneels faltbar verbunden sind. Schnittlinien 50-53 begrenzen einen T-förmigen, un- teren Teil des Dämpfungspaneels 45, in welchem die Vorsprünge 45a, 45b, 45c, 45d Veranke- rungsvorsprünge für die Einsätze an beiden Seiten des Griffes bilden (Fig. 4A und 4B). 



   Ein derartiger Einsatz (Fig. 3) ist entlang der Faltlinie 48 so gefaltet, dass das Paneel 45 über dem Paneel 46   liegt (Fig. 4A).   Die untere Fläche 54 des Kantenabschnittes des Paneels 46 wird dann an den Streifen 40 geklebt   (Fig. 4).   Der andere Einsatz wird entlang der Linie 49 so gefaltet, dass das Paneel 45 über dem Paneel 47 liegt. Der ganze Einsatz wird dann um   180    um eine ver- tikale Achse gedreht und erscheint, wie in Fig. 4B gezeigt wird. Der untere Flächenabschnitt 55 des
Paneels 47 wird dann an den Streifen 42 geklebt   (Fig. 4).   



    Leim wird bei 54 und 55 auf die beiden Einsätze und ebenfalls auf den ungefalteten Teil (Fig. 2)    aufgetragen. Die Verteilung des Leimauftrages ist in Fig. 4 punktiert dargestellt, wo auch die Einsätze nach ihrer Befestigung an die Streifen 40 und 42 gezeigt werden. Die Aufsatzpaneele 17 und 18 werden entlang der Faltlinien 16 bzw. 21 gefaltet und an die Griffpaneele 24 und 26 geklebt. In gleicher Weise werden die Endpaneele 3 und 5 entlang der Faltlinien 7 bzw. 9 über die Seitenpaneele 1 und 2 geklappt. Bei diesem Faltvorgang wird der Trennstreifen 32 um den oberen, mittleren Abschnitt la des Seitenpaneels 1 entlang der Faltlinie   G - H   geklappt. Der Trennstreifen 41 wird in ähnlicher Weise gefaltet.

   Da   A - B   eine Schnittlinie und   B - C   eine Faltlinie ist, bewirkt der oben beschriebene Faltvorgang, dass das Griffpaneel 24 den Streifen 32 teilweise überdeckt (Fig. 5). In einer ähnlichen Weise werden das entsprechende Endpanell 5 und das Griffpaneel 26 gleichzeitig gefaltet, wobei es selbstverständlich ist, dass die Öffnung 33 im wesentlichen mit der Handgrifföffnung 36 zusammenfällt und die Öffnung, von welcher sich das Hilfspaneel 43 erstreckt, liegt über der   Handgrifföffnung   38 und fällt im wesentlichen mit dieser zusammen. Gemäss einem Merkmal der Erfindung befindet sich der Verstärkungsvorsprung 17a oberhalb der Handgriff- öffnung und verstärkt den Griff an einer der Stellen maximaler Belastung.

   Während des Faltvorganges werden die Streifen 32 und 41 an die Enden 56 und 57 der Paneele 47 bzw. 46 geklebt. Ebenfalls ist die Fläche   18a   des Aufsatzpaneels 18 an den Verankerungsvorsprung 45a des Paneels 45 geklebt. 



   Der nächste Vorgang ist in Fig. 6 dargestellt und besteht darin, die Aufsatzpaneele 19 und 20 längs ihrer Faltlinien 22 bzw. 23 zu falten. Bei diesem Vorgang wird der Teil 20a des Aufsatzpaneels 20 an den Teil 45b des Paneels 45 geklebt. Gleichzeitig wird der Verstärkungsvorsprung 19a an den Griffpaneelen 27 und 26 befestigt und dieser verstärkt den Griff wesentlich. 



  Daraufhin wird, wie in Fig. 7 durch Punktieren angedeutet ist, Leim aufgetragen und   anschliessend wird     diese Anordnung entlang der mittleren Faltlinien 28 und 29 auf die in Fig. 8 angegebene Stellung ge-    faltet. Während dieses Vorganges wird der Verankerungsvorsprung 45d eines Paneels 45 an den Teil 18a des Aufsatzpaneels 18 an dessen dem Teil 45a des andern Einsatzes gegenüberliegender Seite geklebt. In gleicher Weise ist der Verankerungsvorsprung 45c an den Teil 20a des Aufsatzpaneels 20 an dessen dem Teil 45b des andern Einsatzes gegenüberliegender Seite geklebt. 



  Hiedurch wird aus den Aufsatzpaneelen   17 - 20   und den Paneelen 45 ein mittlerer Kiel gebildet, was wesentlich die Stärke der Tragvorrichtung erhöht und eine mittlere Trennwand ausbildet, welche die Flaschen auf der einen Seite des Griffes von denen auf der andern Seite trennt. 



   Selbstverständlich wird das überlappte Paneel 12 entlang einer Kante des Grundpaneels 14 befestigt, um die in Fig. 8 dargestellte Struktur der Tragvorrichtung zu vervollständigen, wo diese zusammengeklappt dargestellt ist. 



   Um den Karton im aufgeklappten Zustand zu erhalten (Fig. 1) sind, wie an sich bekannt, Einschnitte 60,61, 62 und 63 in den Aufsatzpaneelen 17 bzw. 18,19 und 20 ausgebildet   (Fig. 2).   Diese Einschnitte stellen ein Mittel zur Befestigung zum Zusammenwirken mit den in den Enden des Grundpaneels 14 ausgebildeten Einschnitten 64 und 65 dar. Dieses Merkmal ist bekannt und eine weitere Beschreibung ist daher   überflüssig.   



   Die in Fig. 2 dargestellten Zuschnitte sind so angeordnet, dass sie ineinandergeschachtelt aus einem einzigen Blatt eines Materials wie Pappe geschnitten werden können. Der links abgebildete Teil ist so angeordnet, dass die Linien 20c, 20d und 20b mit den Linien 17c bzw. 17d und 17b des auf der rechten Seite dargestellten Teiles zusammenfallen. Ähnliche Linien 19b, 19d und 19c auf dem links abgebildeten Teil fallen mit den Linien 18b bzw. 18d und 18c des rechten Teiles zusammen. Auf diese Weise wird eine wesentliche Materialersparnis erzielt und eine ausreichende Pufferung zwischen den Endzellen der Tragvorrichtungen auf gegenüberliegenden Seiten des Griffes erhalten. Es ist offen- 

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Linie 20d ungefähr mit der Linie 19d zusammenfällt.

   Auf diese Weise bilden die Vorsprünge 20a und 19e eine Trennwand aus einer einzigen Schicht, wobei in einem Teil der benachbarten Endzel- len   19e   Über 20a liegt. Ein ähnlicher Aufbau wird am ändern Ende der Tragvorrichtung verwendet. 



   Dieser besondere Aufbau ist aus einem weiteren Grunde vorteilhaft. Es ist offenbar, dass durch das
Zusammenfallen der Linien 20d und 19d des linksseitigen Teiles (Fig. 2) mit den Linien 17d und
18d des rechtsseitigen Teiles und bei einer Bewegung der Teile von rechts nach links oder von links nach rechts eine ideale Anordnung geschaffen ist, bei welcher das eine Zuführungsrad der Verformungs- maschine über den Linien 20d und 17d und das andere Rad über den Linien 19d und 18d liegen kann. Auf diese Weise geben beide Räder die Kanten 19b und 20c gleichzeitig frei und halten da- durch die genaue Ausfluchtung beider Teile aufrecht. Auf gleiche Weise geben beide Räder die Kan- ten 17b und 18c jedes Zuschnittes gleichzeitig frei und eine Ausfluchtung ist gewährleistet, weil bei der Zuführung mittels der Zuführungsrollen der Maschine jeder Zuschnitt zu-bzw. abgeführt wird. 



   Die in den Fig. 9-16 dargestellte Abwandlung der Erfindung entspricht der in den Fig. 1-8 abge- bildeten Tragvorrichtung, ausgenommen, dass in der Ausführungsform der Fig. 9 - 16 die Trennungsstrei- fen   32, 40,   41 und 42 weggelassen sind. Mit ändern Worten : bei der zweiten Ausführungsform wer- den die Zellen zur Aufnahme von Gegenständen an jeder Seite des Griffes nur durch die Einsätze gebildet (Fig. 10). Demgemäss ist der Einsatz von Fig. l0 etwas verschieden von dem in Fig. 3 dargestellten gebaut. In Fig. 10 ist der Einsatz   z. B.   mit einem Paar Klebelaschen 66 und 67 versehen, die mit den Kanten 68 und 69 der Trennungspaneele 46 bzw. 47 faltbar verbunden sind. 



   Um die in Fig. 9 dargestellte fertige Tragvorrichtung aus den in den Fig. 10 und 11 abgebildeten Zuschnitten herzustellen, beinhaltet der erste Schritt die Faltung des Trennungspaneels 47 entlang der Faltlinie 70 unterhalb des Dämpfungspaneels 45. Selbstverständlich bewirkt dieser Arbeitsvorgang, dass die Klebelasche 67 unterhalb der andern Bestandteile des Einsatzes herumgeschwenkt wird (Fig. 10). Wenn der Einsatz auf diese Weise gefaltet wird, wird er in seiner in Fig. 12dargestellten Lage durch Befestigung des Endes 71 des Dämpfungspaneels an der allgemein mit 72 bezeichneten Fläche des Griffpaneels 25 fixiert. Auf gleiche Weise wird die gleiche Fläche 71 des andern Einsatzes an die Fläche 73 des Griffpaneels 27 geklebt. Die Klebelaschen 66 und 67 eines jeden Einsatzes werden an den benachbarten Seitenwänden 1 und 2 befestigt.

   Damit ist die in Fig. 12 dargestellte Form erreicht. 



   Beim Auftragen von Leim auf die Einsätze wird ebenfalls auf den in Fig. 11 dargestellten Zuschnitt Leim aufgetragen, wie es durch Punktieren in Fig. 12 angegeben ist, wo die Einsätze eingelegt abgebildet sind. 



   Die Aufsatzpaneele 17 und 18 sind entlang der Faltlinien 16 und 21 über die Paneele 24 und 26 geklappt und an die Griffpaneele geklebt. Die Endpaneele 3 und 5 sind entlang der Faltlinien 7 und 9 herumgeklappt. Dieser Vorgang bewirkt, dass die Fläche 18a des Aufsatzpaneels 18 an dem Verankerungsvorsprung 45a des Dämpfungseinsatzes 45 befestigt wird. Nach Beendigung dieses Faltvorganges hat der Zuschnitt die in Fig. 13 dargestellte Form erhalten. Wie oben beschrieben, werden die Aufsatzpaneele 19 und 20 über die Griffpaneele 27 und 28 gefaltet und an diesen befestigt. Dieser Faltvorgang bewirkt, dass die Fläche 20a des Aufsatzpaneels 20 an dem Verankerungsvorsprung 45b befestigt wird, welcher an der Seitenwand 1 fixiert ist. Die Fläche 19a liegt dann über den Handgrifflöchern. Die Tragvorrichtung erscheint daraufhin in der in Fig. 14 dargestellten Form.

   Anschliessend wird Leim auf die in Fig. 14 dargestellten, punktierten Flächen aufgetragen. Die Teile werden dann entlang der mittleren Faltlinien 28, 29 gefaltet und das Bodenpaneel wird entlang der Faltlinie 15 umgeklappt. Die Klebelasche 12 wird auf diese Weise an einer Kante des Bodenpaneels 14 befestigt und die ändern Teile werden, wie bereits beschrieben, zusammengehalten. Durch diesen Vorgang wird der Verankerungsvorsprung 45d an den vorspringenden Teil 18a des Aufsatzpaneels 18 geklebt. Gleichzeitig wird der vorspringende Teil 20a des Aufsatzpaneels 20 an den Verankerungsvorsprung 45c geklebt. Die Tragvorrichtung erscheint dann in der in Fig. 15 dargestellten zusammengefalteten Form. 



   Geeignete Ausnehmungen 64 und 65 sind zum Zusammenwirken mit den Ausnehmungen 60 bis 63 vorgesehen, welche in den Aufsatzpaneelen 17 - 18, 19 und 20 ausgebildet sind. 



   Aus der obenstehenden Beschreibung ist zu entnehmen, dass die mittlere Zelle der Tragvorrichtung eine Doppeltrennwand zwischen der Flasche in der mittleren Zelle auf der einen Seite des Griffes und der Flasche in der auf der   andem   Seite des Griffes angeordneten Zelle auf Grund der Tatsache besitzt, 

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 dass sich zwei Dämpfungspaneele 45 mit ihren Flächen berühren. Es kann überflüssig sein, eine dop- pelte Wandstärke an dieser Stelle vorzusehen. Wenn dies der Fall ist, kann die in Fig. 10 dargestellte
Struktur an einer Seite, die in Fig. 10 abgebildete Anordnung auf der andern Seite des Griffes verwen- det werden.

   Zum Beispiel kann die allgemein mit der Bezugsziffer 75 bezeichnete Verankerungs- struktur mit einem ausgestreckten Trennungspaneel 76 versehen sein, welches entlang der Linie 77 mit der Verankerungsstruktur 75 faltbar verbunden ist. Das Trennungspaneel 76 ist ebenfalls mit einer Klebelasche 78 versehen, welche entlang der Faltlinie 79 faltbar mit der Trennwand 76   verbunden ist. In gleicher Weise ist ein Trennungspaneel   80 mit einer entlang der Faltlinie 82 mit dem Paneel 80 verbundenen Klebelasche 81 versehen. Das Paneel 80 ist im wesentlichen ent- lang der Faltlinie 83 mit der Verankerungsstruktur verbunden. 



   Die in Fig. 10 dargestellte Struktur kann an einer Seite des Kartons,   z. B.   wie bereits beschrieben, an der Seitenwand 1 befestigt werden   (Fig. 12).   Im Anschluss daran kann die in Fig. 16 abgebildete
Struktur an der andern Seite des Kartons befestigt werden. Zu diesem Zweck kann der obere Randab- schnitt 84 des Verankerungsstruktur 75 an das untere Ende 73 des Griffpaneels 27 befestigt werden. Gleichzeitig sind die Klebelaschen 78 und 81 an der Seitenwand 2 befestigt. 



   Die anschliessenden Faltvorgänge sind mit denen identisch, die bei der Erklärung von den Fig. 5 bis 8 und den Fig. 12 - 15 beschrieben worden sind. 



   Aus der obenstehenden Beschreibung geht hervor, dass gemäss der Erfindung eine verbesserte Trennstruktur geschaffen worden ist, wobei durch die Verbindung ihres T-förmigen Dämpfungspaneels mit den Aufsatzpaneelen an jedem Ende der Tragvorrichtung ein starker, mittlerer Kiel geschaffen wird, welcher Festigkeit   und Haltbarkeit der Tragvorrichtuhg wesentlich   erhöht. In der gleichen Weise setzen die an den Innenkanten einiger Aufsatzpaneele ausgebildeten Verstärkungsvorsprünge die Festigkeit des Griffes an den Stellen maximaler Belastung herauf. Eine Prüfung des grundlegenden Zuschnittes, welcher   z. B.   in den Fig. 2 und 11 dargestellt ist, zeigt, dass die   Verstlrkungsvorsprünge   17a und 19a ohne zusätzlichen Materialbedarf vorgesehen werden können, da die Struktur des   z.

   B.   in den Fig. 2 und 11 abgebildeten Zuschnittes sich mit einem benachbarten Zuschnitt verschachtelt. Zum Beispiel wird sich der Vorsprung 17a des Zuschnittes (Fig. 2) in einen benachbarten Zuschnitt an seiner linken Seite dadurch verschachteln, dass er längs und unmittelbar oberhalb des entsprechenden Vorstärkungsvorsprunges 19a an dem linken Zuschnitt liegt. Ein solcher Vorsprung 17a wird auch unmittelbar neben und unter dem Aufsatzpaneel 73 des linken Zuschnittes liegen. In gleicher Weise liegt der Vorsprung 19a des linken Zuschnittes unmittelbar unter dem Vorsprung 17a des rechten Zuschnittes. 



   Während besondere Ausführungsformen der Erfindung gezeigt und beschrieben wurden, ist diese nicht darauf beschränkt und es wird in den Ansprüchen beabsichtigt, alle Abänderungen und Abwandlungen, welche in den Bereich der Erfindung fallen, miteinzubeziehen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum Tragen von Gegenständen mit einer Bodenwand, mit an einander gegenüberliegenden Kanten dieser Bodenwand angesetzten, gegenüberliegenden Seitenwänden, mit mit den Enden der Seitenwände verbundenen und sich von diesen aus nach innen erstreckenden Endwänden, mit Aufsatzpaneelen, welche mit den sich nach innen erstreckenden Kanten der Wandpaneele verbunden sind und sich nach der Mitte zu in die Vorrichtung hinein erstrecken, wobei mit diesen Aufsatzpaneelen an einem Ende der Vorrichtung ein Paar äusserer Griffpaneele und an ihrem   andem   Ende ein Paar innerer Griffpaneele ausgefluchtet mit den aneinandergefügten Kanten der Endwände verbunden sind,

   das Paar der inneren Griffpaneele sich mit seinen Flächen berührt und das Paar der äusseren Griffpaneele zur Herstellung eines zusammengesetzten Griffes für die Vorrichtung um die inneren Griffpaneele herum angeordnet ist, mit zusammenfallenden Handgrifföffnungen, welche in den Griffpaneelen ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass ein an einer Seite des   Griffes angeordnetes Dämpfungspaneel   (45) mit Vorsprüngen   (45a-d)   und sich überlappenden Trennpaneelen (46,47) ausgebildet und an den Aufsatzpaneelen (17,18, 19,20) befestigt ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, gekennzeichnet durch einen Verstärkungsvorsprung (17a, 19a), welcher einstückig mit einem Aufsatzpaneel (17 bzw. 19) an jedem Ende der Tragvorrichtung entlang einer sich nach innen erstreckenden Kante ausgebildet, sich oberhalb der Handgrifföffnung erstreckt und wenigstens an einer der Griffpaneele (24, 27) befestigt ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass einTrennungsvorsprung (19e, 20a) einstückig mit den Aufsatzpaneelen (19 bzw. 20) ausgebildet und dass ein Tren- <Desc/Clms Page number 6> nungsvorsprung (19e) oberhalb des ändern Trennungsvorsprunges (20e) so angeordnet ist, dass eine mittlere Trennwand mit einfacher Stärke für die Tragvorrichtung an einem Ende geschaffen wird.
AT366665A 1965-04-21 1965-04-21 Vorrichtung zum Tragen von Gegenständen AT262875B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3724714A (en) * 1971-04-28 1973-04-03 Zumbrel Co C Beverage bottle carrier

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