DE1484074C - Deckenkonstruktion - Google Patents
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Description
gute Kühlung der Lampen bewirkt, führt zu Zugerscheinungen, weil sowohl die Zuluft als auch die
Abluft durch praktisch düsenförfnige Schlitze geleitet wird. Durch die Zusammenfassung, insbeson-5
dere der Abluft, in verhältnismäßig kleinen öffnungen ergibt sich ein weiterer Nachteil dadurch, daß
die Plattenelemente in der Nähe der AbluftöfTnungen stärker verschmutzen, als an anderen Stellen.
Diese bekannten Plattenelemente mit nur Zuluft-
Bekannt ist eine Zwischendecke aus. selbsttragenden Tafeln, die an ihren Enden auf Tragansätzen
oder ähnlichen Auflagern an einer Wand bzw. aneinander- oder ineinanderliegend verankert sind und io oder Zuluft- und Abluftöffnungen und in ihnen unterzwischen deren Längsrändern spaltförmige Zwischen- gebrachten Lampen tragen nicht zur Schallschluckräume vorhanden sind. Diese Zwischendecke be- wirkung bei. Insbesondere die durchsichtige Platte findet sich unter einer Kuppel für eine Entlüftung. unter den Lampen führt zur Schallreflexion. Dabei wird Frischluft aus unter der Zwischendecke Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
oder ähnlichen Auflagern an einer Wand bzw. aneinander- oder ineinanderliegend verankert sind und io oder Zuluft- und Abluftöffnungen und in ihnen unterzwischen deren Längsrändern spaltförmige Zwischen- gebrachten Lampen tragen nicht zur Schallschluckräume vorhanden sind. Diese Zwischendecke be- wirkung bei. Insbesondere die durchsichtige Platte findet sich unter einer Kuppel für eine Entlüftung. unter den Lampen führt zur Schallreflexion. Dabei wird Frischluft aus unter der Zwischendecke Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
angeordneten Quellen eingelassen, so daß sich unter 15 Deckenkonstruktion zu schaffen, die bei gleichder
Zwischendecke Zuglufterscheinungen ergeben. mäßigem Aussehen und Schallschluckeigenschaften
Dadurch, daß weiterhin die Spalte mit verschiedenen an allen Elementen bezüglich der Belüftung und ins-Breiten
angeordnet werden, ergibt sich ein ungleich- besondere Entlüftung günstigere Bedingungen als bei
mäßiges Aussehen, das bei der bekannten Ausfüh- den bekannten Ausführungen schafft, dabei zugleich
rung noch dann verstärkt wird, wenn in den Spalten 20 die Schallschluckwirkung verbesert und ferner eine
Leuchtkörper angeordnet sind. Diese hemmen dann gleichmäßigere Lampenanordnung ermöglicht,
den Luftdurchtritt an verschiedenen Spalten mehr Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
oder weniger. löst, daß die mit Schallschluckmaterial ausgeführten
Es sind ferner Raum-Unterdecken bekannt, wel- Platten allseitig mit freie Zwischenräume bildenden
ehe in ihrer Ebene durch Plattenelemente geschlos- 35 gegenseitigen Abständen angeordnet und für die Zu-
sen ausgeführt sind, wobei gitterartige Schienensysteme zur Aufhängung der Platten als Hohlkörper
mit Schlitzen versehen sind, durch welche die Luft durch diese Deckenkonstruktion hindurchtreten
luft wenigstens teilweise mit Belüftungskammern versehen
sind, die über Düsenaustrittsöffnungen nach unten offen sind und einen Anschlußstutzen zur
Luftzuführung aufweisen, und daß die Lampen zwi-
raum zwischen den Platten auch für Schallwellen durchlässig ist.
Dadurch wird
Dadurch wird
kann. Die Schlitze sind zum Teil durch Schieber ab- 30 sehen den Platten in einer Ebene über den unteren
deckbar, um den Luftdurchtritt zu steuern. Bei sol- Plattenflächcn angeordnet sind, wobei der Zwisehenchen
Lösungen ergeben sich schon Zugerscheinungen
dadurch, daß die zugeführte Luft offenbar unten aus
dadurch, daß die zugeführte Luft offenbar unten aus
zwar die Luft durch die Platten von Lampen ist in solchen Decken nicht ohne wei- 35 zugeführt, aber die Luftabführung wird gleichmäßig
teres möglich. über die gesamte Deckenkonstruktion verteilt und
Die Platten können dabei aus Schallschluckmate- erfolgt durch die allseitigen Abstände zwischen den
rial bestehen. Platten. Hierdurch lassen sich Zugerscheinungen
Bekannt ist auch, unterhalb einer solchen Unter- erheblich vermindern. Außerdem bewirken aber die
decke, deren Tragschienen als Hohlkörper zum Luft- 40 Abstände, daß Schallwellen durchgehen können und
durchtritt ausgeführt sind, eine völlig geschlossene in dem Raum über der Deckenkonstruktion aufge-Kassettendecke
aus perforierten Platten anzuordnen. fangen werden, so daß an sich die Schallschluck-
Weiterhin ist es an solchen Deckenkonstruktionen wirkung, die sich bereits aus dem Schallschluckbckannt,
in die Ebene der Schallschluckplatten Plat- material der Platten ergibt, erheblich verbessert wird,
tcnclemente einzufügen, die sowohl zur Belüftung 45 Der Raum über der Deckenkonstruktion wird somit
dienen als auch Lampen aufweisen, die über einer funktionell für Schallschluckzwecke mit ausgenutzt,
die Unterseite solcher Plattenelemente bildenden durchsichtigen Platte angeordnet sind. Dabei ist
einerseits bekannt, neben einem Reflektor, unter dem
wobei es möglich ist, bestimmte Frequenzen nicht etwa nur durch die Wahl der Größe der Abstände,
sondern auch durch die Wahl des Abstandes der
die Lampen angeordnet sind, Luft zuzuführen, wel- 50 Deckenkonstruktion von der Raumdeckc zu unter-
che durch randweise angeordnete Schlitze nach unten drücken.
austreten kann, wobei Vorkehrungen getroffen sind, . Die allseitigen Zwischenräume an den einzelnen
daß durch die Luftschlitze kein unmittelbarer Licht- Platten führen dabei auch zu einem gleichmäßigen
austritt stattfinden kann. Eine Kühlung der Lampen Aussehen der Deckenkonstruktion. Durch die ange-
ist bei einem solchen Plattenelement nicht möglich. 55 gebene Anordnung der Lampen wird, unter Ver-
Auch muß die Abluft aus dem Raum unten abge- meidung von Abdeckungen mit durchsichtigen Plat-
saugt werden. ten, nach unten eine weitgehend blendungsfreie Aus-
Clemäß einer anderen Ausfülmmgsform ist ein führung ermöglicht, die auch durch unmittelbare
solches Plattenelement mit Lampen an seinen ent- Vorbeiführung der Abluft eine wirksame Kühlung
gegcngeset/.tcn Enden mit Zu- und AbluftölTnungen 60 der Lampen bewirkt.
versehen, die in verschiedene Kammern an der Vorteilhaft sind abschnittsweise trichterförmige
Platte münden, wobei solche Kammern mit Rohr- Ansaugdüsen über den Platten, aber von diesen
leitungen verbunden sind. Die der Abluft zugeord- getrennt und mit Abstand von diesen an Orten ange-
nete Kammer steht dabei mit einem Raum über dem ordnet, die von Platten mit Düsenaustrittsöffnungen
Reflektor für die Lampen in Verbindung, und dieser 65 entfernt sind. Dieses trägt zu einer zugfreien und
Reflektor hat Durchbrechungen, damit die durch die gleichmäßigen Entlüftung eines Raumes bei.
Lampen erwärmte Luft austreten kann. Besonders bevorzugt wird, daß in den Platten mit
Auch diese Ausführung, welche zunächst keine Belüftiingskammern wenigstens eine Anordnung von
DiisenaustrittsöfTnungen parallel zu einem Rand der
Platte vorgesehen ist. Hierdurch werden die durch diö Ausführung gemäß der Erfindung erzielten Vorteile
noch verbessert. Dabei ist zu berücksichtigen, daß sich abwärts gerichtete Zuluft- und aufwärts
gerichtete Abluftströmungen in unmittelbarer Nachbarschaft befinden, so daß die aufwärts gerichtete
Abluftströmung als Einflußgröße zur Steuerung der abwärts gerichteten Zuluftströmung wirken kann.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispieles beschrieben, das in der Zeichnung
dargestellt ist. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitcntcilansicht der erfindungsgemäßen
Platte mit Düsenanordnungen im Mittelschnitt.
F i g. 2 eine prinzipielle Anordnung der Deckenkonstruktion mit Kennzeichnung von Plattenabschnitten
verschiedener Beschaffenheit.
Ein gleicher Grundaufbau wird für verschiedene Zwecke einer Deckenplatte verwendet. Die Deckenplatte
besteht dabei praktisch aus einem Plattenelement 1 mit einer Höhe H. Etwa im mittleren
Drittel dieses Plattenelementes ist eine Schicht 2 aus einem Schallschluck-Material angeordnet, und zwai
vorzugsweise eine Schicht aus Steinwolle, die oben und unten mit einem Belag 3,4 aus Filz bespannt
ist. Diese Schallschluck-Materialschicht ist mit Abstand von der unteren Fläche 5 der Deckenplatte
angeordnet. Dieser Abstand ist mit 6 bezeichnet. Er schafft einen Hohlraum zu der unteren Fläche. Diese
untere Fläche 5 besteht aus einer luftdurchlässigen, flexiblen Bespannung 7, d. h. aus einem Gewebe,
welches infolge seiner Ausbildung aus Schuß- und Kett-Teilen Öffnungen aufweist, ohne den Eindruck
eines flächigen Gebildes zu verlieren. Bei Ausbildung dieser Bespannung mit einem Textil- oder Kunststoffmaterial
ergibt sich dabei eine gewisse Flexibilität insgesamt, die der Schallschluckwirkung, insbesondere
in Verbindung mit dem Hohlraum 6 und der Schallschluck-Materialschicht 2 mit der Verkleidung
3, 4, entgegenkommt.
Die in F i g. I dargestellte Type der Deckenplatte besteht aus zwei Elementen, und zwar immer aus
einem äußeren Rahmenteil, der mit 8 bezeichnet und nach oben offen ist, und einem Haubeneinsatz 9, der
eine obere Deckwand 10 aus Metall oder Kunststoff aufweist und in den unteren oder äußeren Rahmenteil
8 einsetzbar ist. Der untere bzw. äußere Rahmenteil hat Randstreben, die einen senkrechten Steg
bilden, der oben bei 47 hakenförmig nach innen abgebogen ist und unten einen nach innen gerichteten
flanschartigen Ansatz 48 aufweist, auf dem der Haubeneinsatz 9 abgestützt ist.
Die obere Wand 10 des Haubeneinsatzes 9 erstreckt sich —. abgesehen von einer eventuellen Aussparung
— über die gesamte Fläche und besitzt am Rand einen nach unten abgewinkelten Abschnitt 49,
der einen nach innen gezogenen Steg 50 aufweist.
Zwischen dem Haubeneinsatz 9, und zwar insbesondere zwischen der oberen Wand 10 und dem
nach innen gezogenen Steg 50, ist ein rechtwinklig gebogenes Lochblech 15 angeordnet. Ferner ist ein
im wesentlichen T-förmig geformtes, undurchlässiges Blech 11 angeordnet, dessen Steg 12 unten und im
wesentlichen in einer Ebene mit der unteren Fläche 5 der Platte liegt. Der Steg 12 dient einerseits zur
Abstützung des I.ochbleches 15, insbesondere des unteren horizontalen Schenkels, dessen Löcher
Diisenaustrittsöffnungen 51 bilden, und andererseits zur Aufnahme eines Rahmens 13, der beispielsweise
aus einem metallischen oder Kunststolf-U-Profil mit
Holzeinlage besteht, weiche nach oben frei liegt. Der Rahmen 13 ist auf dem zur Mitte gekehrten Stegabschnitt
des Steges 12 angeordnet. Der U-förmige Rahmen 13 hat entweder nur an einer unteren Seite
eine Bespannung 7 aus einem Textil- oder Kunststoff mit oben angegebenen Eigenschaften, oder aber
möglicherweise auch in einer besonderen Ausgestaltung eine obere Bespannung T.
Auf der Oberseite des Rahmens aus U-Prolil mil
Holzeinlage ist die Schicht 2 angeordnet, die elastisch auf dem Rahmen 13 ruht, vorteilhaft an diesen, insbesondere
an die Einlage, angeklammert ist.
Über dieser Schicht 2 befindet sich gemäß F i g. 1 in einer speziellen Plattenausführung als Belüftungskammer ein freier Raum 14, der durch das Lochblech
15 mit einer Kammer 16 verbunden ist, die zweiseitig durch Schenkel des Lochbleches 15 abgegrenzt
ist.
Die beschriebene Konstruktion hat hervorragende Schallschluckeigenschaften insofern, als die Schallwellen
in der Bespannung 7 gedämpft werden und an der Filzlage 4 praktisch aufgenommen werden,
wobei noch hindurchgehende Schallwellen in der Steinwollschicht 2 aufgelöst werden.
Die obere Wand 10 des Haubeneinsatzes 9 ist aus Metall ausgeführt, so daß hierdurch Bedingungen
geschaffen werden, die in Verbindung mit den vorgeschalteten Kombinationsschichten 5, 4, 2 und 3 und
den dazu angeordneten Hohlräumen eine Auflösung von Schallwellen gewährleisten.
In dem in F i g. 1 dargestellten Ausführurigsbeispiel
ist der Haubcneinsatz 9 bzw. seine obere Wand 10 im mittleren Bereich mit einer Öffnung 19 versehen,
an deren Rand ein Anschlußstutzen 17 mit einem konischen Teil 18 befestigt ist. Zur Beziehung
der Verhältnisse, die etwa maßstabgerecht eingezeichnet sind, wird festgestellt, daß der Anschlußstutzen
17 beispielsweise einen Querschnitt von etwa 255 cm-' und die Austrittsöffnungen an beiden Seiten
eine öffnung von etwa 200 cm2 haben. Dadurch ergibt sich ein gewisser Stau innerhalb der Platte,
welcher in dem die Belüftungskammer bildenden Raum 14 über der Schallschluck-Matcrialschicht 2
noch zu verbesserten Schallschluckwirkungen führt.
Eine Aufhängung der Platte ist leicht dadurch möglich, daß nicht dargestellte und von einer Decke
kommende Haken in die nach innen abgebogenen hakenförmigen Teile 47 eingehängt werden. Hierdurch
erübrigen sich jegliche Ösen oder Öffnungen.
Fig. 2 zeigt eine Deckenanordnung mit Platten 20 bis 39, von denen beispielsweise die Platten 20 bis 26
Düsenkammern aufweisen. Die Platten 34 bis 39 sind beispielsweise Normalplatten ohne Zuluftanordnungen,
während die Platten 27 bis 33 in anderer, hier nicht interessierender Weise ausgestaltet sein können.
Bei dieser Deckenanordiuing sind beispielsweise
Ansaugdüsen für die Abluft im Bereich über den Platten 30, 33, 35, 36, 28, 38 angeordnet.
In den Zwischenräumen 40, 41, 42 bzw. 43, 44. 45. 46 sind oberhalb der unteren Plattenllächen Lampen,
insbesondere Leuchtstoffröhren, angeordnet, die infolge der in die Deckenfläehe versenkten Anordnung
nichtblendend wirken.
Es hat sich gezeigt, daß diese Ausfülmingsform der Erfindung zu einer Deckenanordnung führt, die
nicht nur formschön aussieht, indem die übliche
Lochgestaltung von Schallscliluckdcckcn vermieden
ist, sondern auch eine in Verbindung mit einer Aufbereitung der Raumluft reinigende Wirkung ausübt,
die die Saubcrhaltung der Räume und das Befinden der in den Räumen arbeitenden Personen wesentlich
verbessert. Das wird durch eine verhältnismäßig einfache, leichte und insbesondere leicht zusammcnbaubare
Ausführung der Platten erreicht.
Claims (3)
1. Deckenkonstruktion aus Deckenplatten, die mit Absland zueinander unter einer Rohdecke
angeordnet sind, wobei im Bereich der Abstände Lampen vorgesehen sind und eine Entlüftung
über der Deckenkonstruktion angeordnet ist, d a d u r c Ii gekennzeichnet, daß die mit
Schallschluckmaterial ausgeführten Platten (1, 20 bis 39) allseitig mit freie Zwischenräume (40 bis 46)
bildenden gegenseitigen Abständen angeordnet ao und für die Zuluft wenigstens teilweise mit
Belüftungskammern (14) versehen sind, die über DüsenaustriltsölTnungen (51) nach unten offen
sind und einen Anschlußstutzen (17) zur Luftzuführung aufweisen, und daß die Lampen zwischen
den Platten in einer Ebene über den unteren Plattenflächen angeordnet sind, wobei der Zwischenraum
zwischen den Platten auch für Schallwellen durchlässig ist.
2. Deckenkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß abschnittsweise trichterförmige
Ansaugdüsen über den Platten, aber von diesen getrennt und mit Abstand von diesen
an Orten angeordnet sind, die von Platten mit Diisenaustrittsölfnungen entfernt sind.
3. Deckenkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Platten mit
Belüftungskammern wenigstens eine Anordnung von Düsenaustrittsöffntingcn (51) parallel zu
einem Rand der Platte vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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