DE1482004B - Futter-Erntemas chine - Google Patents
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Futter-Ernte- F i g. 1 eine Seitenansicht einer oberen Vorschubmaschine
mit zwei, das Erntegut erfassenden, gegen- walze einer Futter-Erntemaschine; Teile der Verstellüberliegenden
Vorschubwalzen, wobei eine der Wal- einrichtung, der Lagerung der oberen Vorschubwalze
zen im Gehäuse feststehend drehbar gelagert ist, wäh- und ein Teil der unteren Vorschubwalze,
rend die andere Walze in Lagern drehbar gelagert ist, 5 F i g. 2 einen Horizontalschnitt entlang der Achse die gegenüber dem Gehäuse bewegbar angeordnet der oberen Vorschubwalze in F i g. 1,
sind und eine im wesentlichen senkrechte Bewegung Fig. 3 einen Schnitt durch die obere Vorschubder oberen Walze ermöglichen und wobei eine der walze entlang der Linie III-III in F i g. 2.
Walzen einen Mantel mit mehreren Spalten für Die Futter-Erntemaschine besitzt zwei Vorschubmehrere Reihen von rückziehbaren Fingern aufweist, ίο walzen 10 und 11, die in zwei lotrecht stehenden Seiwobei die rückziehbaren Finger im Inneren der Walze tenwänden 12 und 14 gelagert sind. Die Vorschubum ein zur Antriebswelle exzentrisch und parallel an- walze 11 ist in den Seitenwänden um eine feststehende geordnetes feststehendes Rohr gelagert sind und bei Achse drehbar gelagert, die nicht gezeichnet ist, wäheiner Drehung der Vorschubwalze die Finger mitge- rend die Vorschubwalze 10 auf einer Hohlwelle 16 nommen werden und an verschiedenen Stellen des 15 gelagert ist, die ihrerseits in Lagern 17 an den freien Umfanges der Vorschubwalze mehr oder weniger Enden der radialen Arme 15 aufgenommen wird, die ausragen und wobei durch Verdrehen des Rohres um im wesentlichen vertikal frei beweglich sind und eine die Antriebswelle der Bereich der maximalen Aus- Bewegung der Vorschubwalze 10 zur und von der ragung der Finger am Umfang verlegbar ist. feststehenden Vorschubwalze 11 ermöglichen. Die
rend die andere Walze in Lagern drehbar gelagert ist, 5 F i g. 2 einen Horizontalschnitt entlang der Achse die gegenüber dem Gehäuse bewegbar angeordnet der oberen Vorschubwalze in F i g. 1,
sind und eine im wesentlichen senkrechte Bewegung Fig. 3 einen Schnitt durch die obere Vorschubder oberen Walze ermöglichen und wobei eine der walze entlang der Linie III-III in F i g. 2.
Walzen einen Mantel mit mehreren Spalten für Die Futter-Erntemaschine besitzt zwei Vorschubmehrere Reihen von rückziehbaren Fingern aufweist, ίο walzen 10 und 11, die in zwei lotrecht stehenden Seiwobei die rückziehbaren Finger im Inneren der Walze tenwänden 12 und 14 gelagert sind. Die Vorschubum ein zur Antriebswelle exzentrisch und parallel an- walze 11 ist in den Seitenwänden um eine feststehende geordnetes feststehendes Rohr gelagert sind und bei Achse drehbar gelagert, die nicht gezeichnet ist, wäheiner Drehung der Vorschubwalze die Finger mitge- rend die Vorschubwalze 10 auf einer Hohlwelle 16 nommen werden und an verschiedenen Stellen des 15 gelagert ist, die ihrerseits in Lagern 17 an den freien Umfanges der Vorschubwalze mehr oder weniger Enden der radialen Arme 15 aufgenommen wird, die ausragen und wobei durch Verdrehen des Rohres um im wesentlichen vertikal frei beweglich sind und eine die Antriebswelle der Bereich der maximalen Aus- Bewegung der Vorschubwalze 10 zur und von der ragung der Finger am Umfang verlegbar ist. feststehenden Vorschubwalze 11 ermöglichen. Die
Es ist bereits eine Futter-Erntemaschine der er- 20 Vorschubwalze 10 kann zusätzlich durch Federn
wähnten Bauart bekannt, bei der eine obere Vor- (nicht gezeichnet) gegen die Vorschubwalze 11 ge-
schubwalze gegenüber dem Gehäuse vertikal beweg- drückt werden.
bar angeordnet ist und eine untere Vorschubwalze Die anderen Enden der radialen Arme 15 sind in
mit mehreren Reihen rückziehbarer Finger versehen den Seitenwänden 12 und 14 über Bolzen 19 schwenkist.
Der Bereich der maximalen Ausragung der Finger 25 bar gelagert. Eine bogenförmige Ausnehmung 20 in
ist hierbei nur in einem geringen Umfang und nur jeder der Seitenwände 12 und 14 ermöglicht eine bedurch
Lösen und wieder Festlegen einer Schwinge grenzte vertikale Bewegung der oberen Vorschubmittels
einer Klemmschraube möglich. walze. ■ :, ..
Weiterhin ist eine Futter-Erntemaschine bekannt, Die zylindrische Wandung der Vorschubwalze 10
bei der eine obere feststehende Vorschubwalze mit 3° besteht aus drei gleichen Mantelteilen 21, die sich
mehreren Reihen von rückziehbaren Fingern versehen jeweils über 120° erstrecken und mittels Schrauben
ist, wobei auch hier eine Veränderung der Ausragung an zwei Scheiben 22 und 24 befestigt sind. Die Vorder
Finger nur bei ruhender Maschine und mittels schubwalze 10 wird über die Hohlwelle 16 und einen
Werkzeug von Hand aus möglich ist. Flansch 25, der mit einer der Scheiben 22 verbunden
Bei einer anderen Futter-Erntemaschine ist be- 35 ist, angetrieben.
kannt, die eine obere Vorschubwalze mit rückzieh- Die Hohlwelle 16 ist hierbei mit dem Flansch 25
baren Fingern zu versehen und an radialen Armen durch Schweißen oder auf eine andere Weise verbun-
am Gehäuse schwenkbar zu lagern. Eine Verände- den. Eine Anzahl parallel zur Mantelfläche der Vor-
rung der Ausragung der rückziehbaren Finger ist schubwalze verlaufender U-förmiger Rippen 26 ist am
auch hier nur durch manuelle Verstellung möglich. 4° Umfang derselben in Abständen befestigt, , um ein
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, sicheres Ergreifen des Erntegutes zu erzielen. Eine
eine Futter-Erntemaschine der eingangs genannten weitere Scheibe 27 ist jeweils zwischen den Lagern 17
Art zu schaffen, die plötzlich auftretende Ballungen und der Scheibe 22 bzw. 24 der Vorschubwalze ange-
von Erntegut sicher und ohne Verzögerung weiter- ordnet,
fördert. 45 Eine Anzahl von rückziehbaren Fingern 29 sind
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst, in der Vorschubwalze 10 angeordnet. Die rückziehindem
in an sich bekannter Weise die obere Vor- baren Finger sind in drei Reihen, die jeweils einen
schubwalze mit den rückziehbaren Fingern versehen, Winkel von 120° gegeneinander einschließen, zu je
in radialen Armen am Gehäuse schwenkbar gelagert vier Fingern angeordnet und erstrecken sich durch die
ist und das in der Walze angeordnete exzentrische 50 Mantelteile 21 der Vorschubwalze. Das innerhalb der
Rohr über die mit diesem fest verbundene Stange, Vorschubwalze liegende Ende jedes Fingers umfaßt
einem daran befestigten Hebel und einem mit diesem und dreht sich um eine Achse, die durch ein Rohr 30
Hebel und einem Teil der Seitenwand gelenkig ver- gebildet wird, das parallel zur Achse der Vorschubbundenen
Hebel bei einer infolge eines größeren walze, jedoch in radialem Abstand zur Vorschubwal-Volumens
von Erntegut angehobenen Vorschubwalze 55 zenachse angeordnet ist. Bei einer Drehung der Vorentgegen
dem Uhrzeigersinn verdreht wird. schubwalze 10 werden daher die rückziehbaren Fin-
Hierdurch wird der Bereich der maximalen Aus- ger über die Vorschubwalze um die Achse des Rohres
ragung der rückziehbaren Finger am Umfang der Vor- 30 gedreht. Da das Rohr 30 exzentrisch zur Achse
schubwalze in Richtung auf die ihr gegenüberliegende der Vorschubwalze angeordnet ist, werden die Finger
Vorschubwalze hin verändert. Die selbsttätige Ver- 6o zu einem Maximum und einem Minimum, die sich um
änderung der Ausragung der rückziehbaren Finger 180° entgegengesetzt liegen, aus der Walze herausentsprechend
dem jeweiligen zu bewältigenden För- ragen. Zwischen diesen beiden Extremwerten ergeben
dervolumen von Erntegut ergibt eine sichere Weiter- sich stufenlos Zwischenstellungen. Zylindrische Abförderung
ohne Verzögerung und vermeidet dadurch Standsstücke 31 auf dem Rohr 30 dienen dazu, die
Betriebsstörungen der Futter-Erntemaschine. 65 rückziehbaren Finger voneinander in bestimmtem Ab-
Die Erfindung wird an Hand der nun folgenden stand zu halten.
Beschreibung eines in den Zeichnungen gezeigten Das Rohr 30 ist an einer Stange 32 befestigt, die
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt: axial in der Hohlwelle 16 angeordnet ist. Vorzugs-
weise ist die Stange 32 in Querschnitt nicht kreisförmig und mit der Innenseite des Rohres 30 durch
Schweißen verbunden. Die Stange 32 und die Scheiben 22 und 24 der Vorschubwalze können sich gegeneinander
frei drehen, wobei die Stange 32 mehr oder weniger feststeht, während die Antriebswalze über
einen Antrieb, der aus einem Kettenzahnrad 34, das auf der Hohlwelle 16 befestigt ist, über eine Kette 35
angetrieben wird.
Eine begrenzte Verdrehung der Stange 32 dient zum winkelmäßigen Verstellen des Rohres 30 und damit
zur Verlegung des Bereiches der maximalen Ausragung der rückziehbaren Finger 29 der Walze. Ein
Lager 36 nimmt das eine Ende der Stange 32 in der Endscheibe 22 der Vorschubwalze auf.
Das andere Ende der Vorschubwalze 10 ist durch ein Lager 37, das in der Endscheibe 24 angeordnet
ist, auf der Stange 32 gelagert.
Dieses Ende der Stange 32 erstreckt sich von der Vorschubwalze 10 nach außen und wird in einer
Büchse 39 aufgenommen, die drehbar im Lager 17 der Walze aufgenommen wird, das seinerseits in den
Armen 15 angeordnet ist.
Das eine Ende 40 der Stange 32 erstreckt sich durch das Lager 17 und ist mit einem sich radial zur Stangenachse
erstreckenden Hebel 41 fest verbunden. Der Hebel 41 (s. Fig. 1) ist über einen zweiten Hebel 45
gelenkig mit einem Teil 42 verbunden, der an einer Konsole 44 der Seitenwand 14 der Futter-Erntemaschine
befestigt ist.
Eine Scheibe 46 und eine Abstandhülse 47 können auf der Stange 32 zwischen dem Lager 39 und dem
Hebel 41 angeordnet werden. Mittels einer zweiten Scheibe 49 und einem Splint 50 kann der Hebel 41
an der Stange 32 fixiert werden.
Wird kein Erntegut zwischen den Vorschubwalzen 10 und 11 hindurchgeführt, so befindet sich die Vorschubwalze
10 in ihrer untersten Stellung, in der die Schenkel der U-förmigen Rippen 26 in geringem Abstand
an der Vorschubwalze 11 vorbeidrehen. Das Rohr 30 ist mittels der Stange 32 derart eingestellt,
daß die Enden der rückziehbaren Finger 29 dem in der Fig. 1 gezeigten kreisförmigen Weg folgen, bei
dem die äußeren Enden der Finger 29 in geringem Abstand von der unteren Vorschubwalze 11 vorbeidrehen.
Wird ein großes Volumen von Erntegut zwischen den beiden Vorschubwalzen hindurchgeführt,
so wird die obere Vorschubwalze durch diese dicke Lage entgegen der Federkraft oder der Schwerkraft
nach aufwärts bewegt, und zwar entlang einem durch die Arme 15 bestimmten Bogen. Gleichzeitig wird der
Hebel 41, der mit dem Teil 42 verbunden ist, mit der Walze mitbewegt und dreht die Stange 32 entgegen
dem Uhrzeigersinn, wie es in den F i g. 1 und 3 gezeigt ist, wodurch das Rohr 30 um die Achse der Vorschubwalze
10 verdreht wird, um den Bereich der maximalen Ausragung der rückziehbaren Finger 29
winkelmäßig zu verlegen. Fig. 3 zeigt in ausgezogenen
Linien die Stellung der Vorschubwalze und den Weg der rückziehbaren Finger in der untersten Stellung
der Vorschubwalze 10 und in gestrichelten Linien die Stellung dieser Teile bei höchster Stellung der
Vorschubwalze. Die Anordnung ist so gewählt, daß der Bereich der maximalen Ausragung der rückziehbaren
Finger 29 entgegen dem Uhrzeigersinn in Richtung auf die gegenüberliegende Vorschubwalze 11
verdreht wird, sobald die Vorschubwalze 10 sich nach
ίο aufwärts bewegt, wodurch ein besseres Eingreifen der
Vorschubwalze 10 zum Weiterrücken einer größeren Menge von Erntegut erzielt wird. Andererseits wird
das Volumen des zwischen den Vorschubwalzen hindurchgeführten Erntegutes vermindert, so bewegt sich
die Vorschubwalze 10 nach unten und das Rohr 30, das als Achse der rückziehbaren Finger 29 dient,
wird in Richtung des Uhrzeigers gedreht, wodurch der Bereich der maximalen Ausragung der rückziehbaren
Finger von der unteren Vorschubwalze 11 hinwegbewegt wird. Dadurch wird ein störendes mechanisches
Ineinandergreifen zwischen den rückziehbaren Fingern und der unteren Vorschubwalze 11 verhindert.
Claims (1)
- __ Patentanspruch: —^Futter-Erntemaschine mit zwei das Erntegut erfassenden gegenüberliegenden Vorschubwalzen, wobei eine der Walzen im Gehäuse feststehend drehbar gelagert ist, während die andere Walze in Lagern drehbar gelagert ist, die gegenüber dem Gehäuse bewegbar angeordnet sind und eine im wesentlichen lotrechte Bewegung der oberen Walze ermöglichen und wobei eine der Walzen einen Mantel mit mehreren Spalten für mehrere Reihen von rückziehbaren Fingern aufweist, wobei die rückziehbaren Finger im Inneren der Walze um ein zur Antriebswelle exzentrisch und parallel angeordnetes feststehendes Rohr drehbar gelagert sind und bei einer Drehung der Vorschubwalze die Finger mitgenommen werden und an verschiedenen Stellungen des Umfanges der Vorschubwalze mehr oder weniger ausragen und wobei durch Verdrehen des Rohres um die Antriebswelle der Bereich der maximalen Ausragung der Finger am Umfang verlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die obere Vorschubwalze (10) mit den rückziehbaren Fingern (29) versehen, in radialen Armen (15) am Gehäuse schwenkbar gelagert ist und das in der Walze angeordnete exzentrische Rohr (30) über die mit diesem fest verbundene Stange (32), einem daran befestigten Hebel (41) und einem mit diesem Hebel (41) und einem Teil(42) der Seitenwand (14) gelenkig verbundenen Hebel (45) bei einer infolge eines größeren Volumens von Erntegut angehobenen Vorschubwalze (10) entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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