DE148129C - - Google Patents
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- Publication number
- DE148129C DE148129C DENDAT148129D DE148129DA DE148129C DE 148129 C DE148129 C DE 148129C DE NDAT148129 D DENDAT148129 D DE NDAT148129D DE 148129D A DE148129D A DE 148129DA DE 148129 C DE148129 C DE 148129C
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- Germany
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- pile
- furnace
- heat source
- pistons
- arc
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D3/00—Charging; Discharging; Manipulation of charge
- F27D3/18—Charging particulate material using a fluid carrier
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
- Furnace Charging Or Discharging (AREA)
Description
bet
ahezficfte-u Bakon\αΜ\\ύ. \
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Man kann, wie bekannt, die elektrische Strahlungshitze, welche durch einen elektrischen
Lichtbogen, durch elektrisch erhitzte Leiter oder . durch elektrische Induktion erzeugt
werden kann, zur Behandlung von Gut verschiedener Art, wie z. B. zur Herstellung
von Carbid, von Metallen aus deren Erzen usw., verwenden. Falls das Gut, das zweckmäßig
in Pulverform eingeführt wird, nahe
ίο an die Wärmequelle gebracht wird, und die
Zuführung von neuem Gut derart geschieht, daß dieses über die der Erhitzung unterworfene
Schicht fallen kann, erfolgt die Entwickelung der hierbei erzeugten Gase geradezu
explosionsartig, wodurch die Beschickung nach allen Seiten hin im Ofen umhergeworfen
wird, was große Übelstände mit sich führt. Wenn z. B. flüchtige Metalle, wie Zink, Blei
usw. destilliert werden, wird ein Teil des Gutes von den Metalldämpfen mitgerissen,
wodurch letztere verunreinigt werden. Wird ferner Eisen hergestellt, so kann die Schlacke,
von dem umhergeworfenen Material verunreinigt werden, welches auch von den entweichenden
Gasen mitgerissen wird, wodurch ein Verlust entsteht. Damit ein solches Verfahren
ununterbrochen und-ruhig ausgeführt werden kann, hat es sich als notwendig erwiesen,
das Gut derart in den elektrischen Ofen zu bringen, daß die Entwickelung von
Gasen und Dämpfen bereits in einer gewissen Entfernung von der Wärmequelle und mit
mäßiger Lebhaftigkeit vor sich geht, und daß das eingeführte Gut erst in teigförmigem Zustande
der hohen Erhitzung unterworfen wird.
Nach vorliegender Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß das Schmelzgut in Form
eines Haufens ununterbrochen entsprechend der Wirkung der Strahlungshitze an der
Oberfläche des Haufens der Wärmequelle zugeschoben, und die Böschung des Haufens
in einer fast gleichbleibenden Entfernung von der Wärmequelle gehalten wird.
Auf der der Wärmequelle zugekehrten Seite des Haufens findet daher eine allmähliche
Erhitzung der Beschickung statt, und es wird an der Oberfläche der Böschung eine geschmolzene
oder halb geschmolzene Schicht gebildet, die sich langsam die Böschung herab bewegt und das unter ihr befindliche
pulverförmige Gut deckt. Die chemischen Vorgänge gehen in dieser, in gewissermaßen
teigartigem Zustande befindlichen Schicht vor sich, von der die entwickelten Gase bezw.
Metalldämpfe entweichen, wodurch ein Umherwerfen des Gutes vermieden wird. Es ist
für den ununterbrochenen Betrieb von Wichtigkeit, daß die Einfuhr von frischem Gut auf
der Rückseite des Haufens gleichmäßig und mit mäßiger Geschwindigkeit geschieht.
Die mechanischen Vorrichtungen zur ununterbrochenen Einfuhr können, wie üblich,
aus hin und her beweglichen Kolben, drehbaren Transportschnecken oder dergl. bestehen,
und ist die Erfindung auf keine bestimmte Vorrichtung beschränkt. Bei dem
auf der Zeichnung im senkrechten und wagerechten Schnitt dargestellten Ofen sind
Kolben angewendet. In dem Ofenraume ι befinden sich die Elektroden 2, zwischen welchen
ein Lichtbogen gebildet wird, dessen Strahlungshitze zur Behandlung des in den Ofen eingeführten Gutes verwendet wird.
Durch die öffnung 3 ziehen die sich entwickelnden Gase oder, falls es sich um die
Destillation von flüchtigen Metallen handelt, die erzeugten Metalldämpfe ab. Das zu behandelnde
Gut wird zweckmäßig in Pulverform in den Ofen derart eingeführt, daß ein Haufe 5 mit einer dem Lichtbogen zugekehrten
Böschung 6 gebildet wird. Die Entfernung des Lichtbogens von der Rückseite 7 des Haufens wie auch die Dicke des
Haufens 5 werden derart gewählt, daß die Böschung 6 in solchem Abstande vom Lichtbogen
sich befindet, daß die entstehende Gasentwickelung nicht so lebhaft wird, daß das
Pulver herumgeworfen wird, sondern daß eine Schicht halbgeschmolzenen Gutes an der
Oberfläche der Böschung sich bilden und an dieser langsam entlang gleiten kann, während
die flüchtigen Bestandteile des Gutes durch den Abzug 3 entweichen. In der Ofenwand
8 ist eine geeignete Anzahl von Löchern 9 angebracht, durch welche neues Beschickungsgut derart eingeführt wird, daß
der Haufe je nach dem Angreifen an der Oberfläche der Böschung 6 vorwärts geschoben
wird. In den Öffnungen 9 sind Rohre IO eingesetzt, in welchen mittels einer geeigneten Antriebsvorrichtung Kolben 11
hin und her bewegt werden. Die Rohre 10 sind mit Öffnungen 12 versehen, in die
Trichter 13 einmünden. Wenn die Kolben ihre Rückwärtsbewegung beendigt haben,
wird die Beschickung durch die Trichter 13 in die Rohre 10 eingeführt und durch die
Vorwärtsbewegung der Kolben in den Ofenraum ι auf der Rückseite des Haufens 5
eingedrückt, wodurch der Haufe entsprechend vorwärts geschoben wird. Um eine gleichmäßige Einfuhr zu erhalten, kann die
Bewegung der Kolben derart eingerichtet sein, daß die zwei äußersten Kolben vorwärts
gehen, während der mittlere Kolben rückwärts geht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Verfahren zur Zuführung von Schmelzgut in elektrischen Strahlungsofen, da- durch gekennzeichnet, daß das Schmelzgut in Haufenform ununterbrochen entsprechend der Wirkung der Strahlungshitze an der Oberfläche des Haufens der Wärmequelle zugeschoben wird. 'Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE148129C true DE148129C (de) |
Family
ID=415247
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT148129D Active DE148129C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE148129C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4216014A (en) * | 1977-11-22 | 1980-08-05 | Kawasaki Jukogyo Kabushiki Kaisha | Low temperature steel alloy |
| FR2498309A1 (fr) * | 1981-01-20 | 1982-07-23 | Clesid Sa | Four electrique destine a la fusion de ferrailles et alimente en continu |
-
0
- DE DENDAT148129D patent/DE148129C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4216014A (en) * | 1977-11-22 | 1980-08-05 | Kawasaki Jukogyo Kabushiki Kaisha | Low temperature steel alloy |
| FR2498309A1 (fr) * | 1981-01-20 | 1982-07-23 | Clesid Sa | Four electrique destine a la fusion de ferrailles et alimente en continu |
| EP0056773A1 (de) * | 1981-01-20 | 1982-07-28 | Clecim Sa | Kontinuierlich beschickter Elektrolichtbogenofen zum Schmelzen von Schrott |
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