DE1476216A1 - Kraftstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents
Kraftstoffeinspritzpumpe fuer BrennkraftmaschinenInfo
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Description
Institut Fransais du Petrole, des Carburants et Lubrifiants,
Rueil-Malmaison, Seine et Oise (Frankreich)
Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen.
Die Erfindung betrifft Verbesserungen an Kraftstoffeinspritzpumpen
für Brennkraftmaschinen, und diese Verbesserungen sind insbesondere auf Pumpen derjenigen Art gerichtet,
wie sie in der französischen Patentschrift 1 336 201
aufgezeigt sind.
Gemäß der Erfindung wird die Ausbildung dieser Pumpen derart angepaßt, daß sie zwei Einspritzungen je Arbeitstakt
in jeden Zylinder der Maschine herbeizuführen gestattet, beispielsweise in Intervallen, die wie gemäß der in der
deutschen Patentanmeldung J 14 836 Ia/46a2 aufgezeigten Doppe
Ieinspritzmethode voneinander getrennt sind.
Einer der Hauptzwecke der Erfindung besteht darin, die Durchführung einer solchen Doppeleinspritzung je Arbeitstakt
unter einfachen Bedingungen zu ermöglichen, ohne daß es notwendig ist, die Ausbildung der Maschine oder der Pumpe
oder der die Einspritzvorrichtungen speisenden Leitungen
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nennenswert zu ändern.
Eines der bekanntesten Mittel zur Herbeiführung von zwei Einspritzungen je Arbeitstakt bei Brennkraftmaschinen
besteht darin, auf der Nockenwelle der Pumpe Nocken mit zwei Erhöhungen anzuordnen, wobei jede Nockenerhöhung eine
Einspritzung herbeiführt. Ein solches System arbeitet jedoch nicht mit zufriedenstellender Regelmäßigkeit, und überdies
bedingt es beträchtliche bauliche Änderungen.
Demgegenüber ist gefunden worden, daß es mittels einfacher und leicht durchführbarer Maßnahmen möglich ist,
mit drehbarem Verteilerkolben versehene Pumpen von der in der genannten französischen Patentschrift 1 $J>6 201 aufgezeigten
Art zur Herbeiführung einer Doppeleinspritzung je Arbeitstakt anzupassen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen beispielsweise erläutert.
Pig. 1A gibt in abgewickelter Form die mit Einlaß- und Auslaßöffnungen versehene Bohrung der
Pumpe und die mit Zufuhrnuten und zwei Verteilungsnuten versehene zylindrische Oberfläche
des Kolbens wieder, wobei die Relativstellung der Purapenbohrung und des Kolbens
dem Einspritzungsbeginn bei einer schwachen Ladung entspricht.
Fig. 1B zeigt die Relativstellung der Pumpenbohrung
Fig. 1B zeigt die Relativstellung der Pumpenbohrung
und des Kolbens am Einspritzungsende bei einer schwachen Ladung.
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Pig. 2A und 2B geben in abgewickelter Form die Pumpenbohrung und den Kolben in Relativstellungen .
wieder, die dem Beginn bzw. dem Ende der Einspritzung bei einer mittleren Ladung entsprechen.
Fig. 3A und jJB sind den Figuren 2A und 2B ähnliche Darstellungen,
die jedoch der vollen Ladung entsprechen.
Fig. 4 und 5 geben für die Ladung Null die Lage von
Nuten wieder, welche die Sekundäreinspritzung gemäß verschiedenen Gesetzmäßigkeiten der Aufteilung
der Ladung zwischen den Einspritzungen bewirken.
Fig. 6a und 6B geben eine Ausführungsform der die Sekundäreinspritzung
bewirkenden Nut, die sich von derjenigen gemäß den vorhergehenden Figuren darin unterscheidet, daß sie einen
gleichzeitigen Beginn der Haupteinspritzung und der Sekundäreinspritzung bewirkt, und eine mit
der gleichen Einlaßnut verbundene Nut wieder, die gewährleistet, daß die Einspritzleitung,
die für die Sekundäreinspritzung gedient hat, nach Beendigung der Haupteinspritzung wieder
auf den niedrigen Druck zurückgeführt wird. Eine Pumpe der betrachteten Art weist ein feststehendes
Gehäuse auf, in dem eine zylindrische Bohrung ausgebil-
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det ist, In welcher ein Verteilerkolben drehbar angeordnet
ist. Zufuhröffnungen 4a, 4b, 4c, 4d münden in die Bohrung jeweils in einem solchen Niveau von ihr, daß sie aufeinanderfolgend
mit Längsnuten 5a, 5b, 5c in Verbindung treten können, die am Umfang des Kolbens 2 ausgebildet und in Be- zug
auf dessen Achse unter einem Winkel OL geneigt sind
(Pig. 1A). Die Längsnut 5t» steht mit einer zweiten Längsnut
6 (Fig. 1A) in Verbindung, welche parallel zur Achse des Verteilerkolbens verläuft und welche die Längsnut 5h
bis zu einem Niveau des Kolbens verlängert, an dem diese zweite Längsnut 6 bei der Drehung des Kolbens aufeinanderfolgend
mit öffnungen 7a, 7b, 7c, 7d der die verschiedenen Einspritzvorrichtungen speisenden Leitungen in Verbindung
treten können.
Die verschiedenen Längsnuten stehen in dauernder Verbindung mit einem Ringraum 8, dem auf diese Weise jedesmal,
wenn eine der Nuten 5a, 5b> 5c mit einer der Zufuhröffnungen
4a, 4b, 4c, 4d in Verbindung tritt, Kraftstoff zugeführt wird.
Sobald jede Verbindung zwischen den Längsnuten 5 und
den Zufuhröffnungen 4 unterbrochen wird, wird der Kraftstoff in den Längsnuten 5 und dem Ringraum 8 eingeschlossen. Der
Ringraum 8 steht mit Pumpbohrungen 9 (Fig. 1A) in Verbindung, in denen Kolben 10 unter der Wirkung eines ringförmigen
Nockens 11 über zwischengefügte Rollen 12 und Stoßteile 13
entgegen der Kraft von (nicht dargestellten) Rückstell-
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! *t / D C I O
federn bewegt werden. Der von diesen Kolben 10 komprimierte
Kraftstoff wird unter hohem Druck aus den Öffnungen 7a, 7b, 7c, 7d jedes Mal dann ausgestoßen, wenn eine dieser
Öffnungen mit der Längsnut 6 in Verbindung tritt und gleichzeitig keine der Nuten 5 mit einer der Zufuhröffnungen
4 in Verbindung steht.
Dieses Pumpensystem weist den Vorteil auf, daß es die
Voreinspritzung dadurch zu ändern gestattet, daß auf die Winkelverstellung des Verteilerkolbens in Bezug auf die
Pumpenbohrung eingewirkt wird, und daß es ferner die Fördermenge der Pumpe je Umdrehung zu ändern ermöglicht, indem
dem Kolben eine Längsverschiebung erteilt wird, was zur Wirkung hat, daß das Winkelintervall zwischen den Nuten
in Höhe der Öffnungen 4 aufgrund der Neigung der Nuten 5 in Bezug auf die Kolbenachse und demzufolge die Einspritzdauer
geändert wird.
Hauptzweck der Erfindung ist, zwei Einspritzungen je Arbeitstakt in jeden Zylinder, die vorzugsweise in einem
Intervall eines halben Arbeitstaktes auseinanderliegen,
bei mit direkter Einspritzung arbeitenden Motoren, die nicht thermisch geladen werden, herbeizuführen.
Es ist bekannt, daß die Arbeitsbedingungen von Motoren
dieser Art dadurch verbessert werden können, daß die einzige Einspritzung je Arbeitstakt durch zwei Einspritzungen
ersetzt wird, die in Intervallen eines halben Arbeitstaktes voneinanderliegen und die in eine gegen Ende des Kom-
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pressionshubs des Kolbens erfolgende Haupteinspritzung und eine Sekundäreinspritzung aufgeteilt sind, wobei die
Sekundäreinspritzung im wesentlichen einen halben Arbeitstakt vor der Haupteinspritzung erfolgt. Diese Verbesserung
beruht in erster Linie auf einer größeren Regelmäßigkeit der Verbrennung durch Verminderung und Steuerung der Entflammungsverzögerung,
wodurch der Geräuschpegel erheblich herabgesetzt und ermöglicht wird, den Motor mit Kraftstoffen
verschiedener Zusammensetzung, d.h. sowohl mit Gasöl als auch mit Benzin zu betreiben.
Es ist jedoch gefunden worden., daß bei Verwendung bekannter Doppeleinspritzßysteme eine merkliche Verbesserung
nur für bestimmte Werte der Ladung erhalten werden kann und daß, wenn die Ladung geändert wird, die Doppeleinspritzung
je Arbeitstakt jede Wirksamkeit verliert.
Dies gilt insbesondere für mit direkter Ein spritzung
arbeitende Motoren der oben genannten Art, bei denen gefunden wurde, daß die maximale Wirksamkeit des Doppeleinspritzsystems
nur dadurch erzielt werden kann, daß der Anteil der Kraft stoffladung, der für die Sekundäreinspritzung
,in Frage kommt, im wesentlichen konstant gehalten oder höchstens eine geringe Zunahme dieses Anteils in dem Maß
zugelassen wird, wie sich die Ladung erhöht.
Bei bisher bekannten Systemen zur Herbeiführung von zwei Einspritzungen je Arbeitstakt, die im wesentlichen in
einem Intervall eines halben Arbeitstaktes voneinanderlie-
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gen, ist eine solche Gesetzmäßigkeit der Aufteilung der
Ladung zwischen den beiden Einspritzungen nur schwer zu verwirklichen.
Beispielsweise hat die Verwendung von Nocken mit zwei Erhöhungen das Bestreben, bei schwachen Ladungen den
Anteil der Ladung, der für die Sekundäreinspritzung in Frage kommt, zu vermindern oder die Sekundäreinspritzung
sogar zu unterdrücken.
Die Verwendung von Verbindungskanälen zwischen den üinspritzleitungen erfordert außerordentlich komplizierte
Regelungen, um diese empfindliche Proportionalität der Kraftstof!'menge für die Sekundäreinspritzung mit Bezug auf
die Gesamtladung zu erreichen, wenn diese sich ändert.
Keine dieser Vorrichtungen ermöglicht daher, das Problem in einfacher Weise zu lösen, das bei der Anpassung
des Doppeleinspritzsystems an Motoren der betrachteten Art auftritt.
Die Erfindung sieht nun Mittel zur Lösung dieses Problems vor, indem sie zu diesem Zweck eine besondere Ausbildung
von mit drehbarem Verteilerkolben versehenen Pumpen von der Art schafft, wie sie in der eingangs genannten
französischen Patentschrift 1 336 201 aufgezeigt sind.
Diese Ausbildung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß sie zu der gleichen Zeit, in welcher die
Haupteinspritzung in einen der Zylinder des Motors erfolgt, beispielsweise in den Zylinder, der über den in die Pumpen-
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ι 4 / b ά ι b
bohrung durch die öffnung 7b mündenden Verteilungskanal
gespeist wird und der als Zylinder b bezeichnet werden "soll, eine weitere, sogenannte Sekundäreinspritzung in
einen anderen Zylinder d (der im Fall der Anwendung des in der deutschen Patentanmeldung J 14 8^6 Ia/46a2 aufgezeigten
Verfahrens der Zylinder sein würde, in welchem sich der Kolben in einem Intervall von einem halben Arbeitstakt
in Bezug auf den Kolben des Zylinders b befindet) durch den Verteilungskanal hindurch, der in die Bohrung
durch die öffnung 7d mündet, mittels einer zusätzlichen Nut 14 herbeizuführen gestattet.
Die Neigung der stromaufseitigen Kante der Nut 14 mit
Bezug auf die Achse des Verteilerkolbens (unter der stromaufseitigen
Kante ist diejenige Kante der Nut zu verstehen, die zuerst auf eine feste Erzeugende der Bohrung bei der
die Einspritzungen herbeiführenden Drehung des Kolbens trifft) gestattet, den Anteil der Kraftstoffladung zu regeln,
der für die Sekundäreinspritzung in Frage kommt, da die Lage der Nut 14 ein gleichzeitiges Einspritzungsende
für die Haupteinspritzung und die Sekundäreinspritzung gewährleistet (was einem Beginn der Sekundäreinspritzung
entspricht, der sich mit der Höhe der Ladung ändert).
In dem Fall, in dem es dagegen erwünscht ist, daß die Haupteinspritzung und die Sekundäreinspritzung gleichzeitig
beginnen, ist die Neigung der stromabseitigen Kante der Nut 14 für die Regelung des Ladungsanteils für die
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Sekundäreinspritzung bestimmend.
£.in festes Einspritzungsende ist im allgemeinen vorzuziehen,
weil es durch das Inverbindungtreten der Nuten 5a und 5b mit den Niederdruckzufuhröffnungen 4b und 4c in
einem Augenblick bewirkt wird, in welchem die Nut 14 stets mit der öffnung 7d der Leitung in Verbindung steht, durch
welche hindurch die Sekundäreinspritzung erfolgt. Das Ergebnis ist, daß der in dieser Leitung enthaltene Kraftstoff
rasch wieder auf den geringen Druck gebracht wird, wodurch jede Gefahr für unkontrollierte parasitäre Einspritzungen
ausgeschaltet wird, die sonst in dieser Leitung Reflexionen von Druckwellen hervorrufen könnten, wenn die
öffnung 7d abgesperrt wäre.
Jedoch kann es, wenn ein festes Einspritzungsende vorgesehen wird, schwieriger sein, die Kraftstoffmenge für die
Sekundäreinspritzung mit Genauigkeit zu regeln, weil in dem Augenblick, in welchem diese beginnt, d.h. wenn die Nut 14
die öffnung Ja freilegt, der in der Pumpe herrschende Druck
sich in die Sekundäreinspritzungsleitung überträgt, was, je nach der Schnelligkeit dieses Inverbindungtretens, sich
in hohen Druckwellen äußern kann, welche die Einspritzvorrichtung während e^ner längeren Zeitdauer geöffnet halten
würden.
Da jedoch die öffnung 7d praktisch nur progressiv freigelegt wird, rufen solche Druckwellen keine merklichen
Änderungen in der Aufteilung der Ladung zwischen den beiden
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Einspritzungen hervor«
Es ist gleichfalls möglich, einen gemeinsamen Beginn der Haupteinspritzung und der Sekundäreinspritzung mit einem sich
ändernden Ende der Sekundäre ins pr it zung vorzusehen, ο line daß
die Gefahr für unkontrollierte parasitäre Einspritzungen besteht, indem die Nut 14 durch zwei Nuten ersetzt wird, von denen
die eine die Sekundäreinspritzung bis zu dem Augenblick
steuert, an welchem diese Nut außer Verbindung mit der öffnung 7d kommt und an welchem die andere Nut diese Öffnung wieder mit
den Niederdruckeinlaßoffn-ungen in Verbindung bringt, sobald die
Haupteinspritzung beendigt ist. Ein Beispiel eines solchen Systems
mit zwei Nuten ist in den Figuren CA und 6ü wiedergegeben.
Die Arbeitsweise der Verrichtung gemäß der Erfindung wird
nachstehend für den Fall näher erläutert, in welchem die Sekundäreinspritzung
im wesentlichen in einem Intervall von einem halben Arbeitstakt in bezug auf die Haupteinspritzung herbeigeführt
wird.
Fig. TA gibt beispielsweise die Relativstellung der Nut
in bezug auf die Öffnung 7d des Verteilungskanals für eine
schwache Ladung am Einspritzungsbeginn wieder. Die Verbindung zwischen der Nut 5c und der Öffnung 4d wird gerade unterbrochen,
und die Haupteinspritzung beginnt über die Nut 6 und die entsprechende Öffnung 7b„
Die sekundäre Einspritzung erfolgt erst, wenn die stromaufseitige
Kante der Nut 14 die Öffnung 7d freilegt.
Diese beiden Einspritzungen endigen gleichzeitig, wenn die Nuten 5a und 5b mite den NiederdruckzufuhrÖffnungen 4b
■ ■ \ "
909 826/0350 BADORiGlNAL
bzw. 4c in Verbindung treten (in Fig. 1B wiedergegebene Stellung).
Fig. 2A gibt die» Relativstellung der Nuten in Bezug
auf die öffnungen bei mittlerer Ladung am Einspritzungsbeginn wieder.
Die Einspritzung beginnt, sobald die Nut 5c außer Verbindung mit der öffnung 4d kommt. Jedoch bewirkt die Abwärtsbewegung
des Verteilerkolbens, mittels deren die Ladung geändert werden kann, daß die Nut 14 mit der öffnung ^
7d erst nach einem Drehungsweg des Kolbens in Verbindung tritt, der größer als der entsprechende Weg im Fall der
schwachen Ladung ist. Aus Fig. 2B (Stellung am Ende der Einspritzung) ist ersichtlich, daß die Haupteinspritzung
durch das Inverbindungtreten der Nuten 5& und 5b mit den
Zufuhröffnungen 4b bzw. 4c unterbrochen wird. Die Sekundäreinspritzung
endigt zur gleichen Zeit wie die Haupteinspritzung, und sie entspricht daher einem geringeren Anteil
der Gesamtladung als die Haupteinspritzung.
Die in Fig. JA und JB wiedergegebenen Relativstellungen A
der Nuten des Kolbens und der öffnungen der Pumpenbohrung ergeben sich aus den vorhergehenden Figuren durch eine einfache
senkrechte Verschiebung, die einer Bewegung des Verteilerkolbens parallel zu seiner Drehachse in der Bohrung
entspricht, was zur Wirkung hat, daß die Gesamtladung erhöht wird (die maximale Bewegung d ist in den Figuren 1A
und j5A wiedergegeben^
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Pig. 3A zeigt die Stellung am Beginn der Einspritzung,
die stattfindet, sobald die Nut 5c außer Verbindung mit
der Zuführöffnung 4d kommt. Die Haupteinspritzung erfolgt dann über die Nuten 5b und 6 und die öffnung 7b, wobei
keine der Nuten 5 mit den Zufuhröffnungen in Verbindung steht. Diese Haupteinspritzung setzt sich bis zu dem Zeitpunkt
fort, In welchem die Nuten 5a und 5b mit den öffnungen
4b bzw. 4c gleichzeitig in Verbindung treten (in α Fig. JB wiedergegebene Stellung).
In dem Fall, in welchem ein gemeinsames Einspritzungsende der Haupteinspritzung und der Sekundäreinspritzung
herbeigeführt werden soll, wird der Ladungsanteil für die Sekundäreinspritzung durch die Neigung der stromaufseitigen
Kante der Nut 14 bestimmt.
Wird mit 1 der für die Sekundäreinspritzung in Frage kommende Anteil der Gesamtladung bezeichnet, der, gleichgültig
welche Höhe die Gesamtladung hat, konstant gehalten werden soll, dann hat der der Sekundäreinspritzung ent-
™ sprechende Bruchteil des Einspritzweges des Verteilerkol-
p
bens im wesentlichen den Wert ™ , da auf diesem Weg der von der Pumpe abgegebene Kraftstoff zwischen den beiden Einspritzungen im wesentlichen im gleichen Verhältnis aufgeteilt wird.
bens im wesentlichen den Wert ™ , da auf diesem Weg der von der Pumpe abgegebene Kraftstoff zwischen den beiden Einspritzungen im wesentlichen im gleichen Verhältnis aufgeteilt wird.
In der Praxis ist jedoch keine genau gleiche Aufteilung
des Kraftstoffs zwischen den beiden Einspritzungen auf dem
Weg £ vorhanden, und zwar zufolge des Umstandes, daß Druck-
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wellen erzeugt werden, die, wie- bereits oben erwähnt, allgemein dazu neigen, die Sekundäreinspritzung auf Kosten
der Haupteinspritzung zu erhöhen... Die Berechnung bezüglich der Bestimmung der Neigung der stromaufseitigen Kante
der Nut 14 bleibt nichtsdestoweniger gültig, wenn sie auf den Ladungsanteil für die Sekundäreinspritzung angewendet
wird, der einem !Drehungsweg des Kolbens entspricht, welcher
2
gleich ■§ Teilen des gesamten Einspritzungsweges ist.
gleich ■§ Teilen des gesamten Einspritzungsweges ist.
Es folgt daraus, daß der Bruchteil des Drehungsweges «<k
des Kolbens, auf dem nur die Haupteinspritzung stattfin-
p
det, den Wert 1 - -^ hat. .
det, den Wert 1 - -^ hat. .
Der Anfangspunkt der Haupteinspritzung ändert sich mit der Ladung um - d tg<· , da die Verschiebung d des Kolbens
parallel zu seiner Achse von der Stellung aus, die er für eine Einspritzung Null einnimmt, von einer Drehung
des Kolbens begleitet ist, die entgegengesetzt zu der normalen DrehriGhtung des Kolbens verläuft und eine solche
Amplitude hat, daß die Winkelstellung der Nut 5c in Bezug
auf die Öffnung 4d nicht geändert wird, d.h. von einer φ
Drehung - d tg-v,, wobei.', im absoluten Wert den Neigungswinkel der Nuten 5b und 5c mit Bezug auf die Achse des
¥erteilerkolbens darstellt. Dies bedeutet, daß die str©iaaufseitige
Kante der Nut 1Ή ttach elfter Drehung von
- d tg ν + (1 - |) 2 d igX ·- d tg.;v- (1 - |)
wieder tangential zu der Öffmiag ?& verlaufen muß,
iSB folgt daraus, &fc8 «A
t / ν *— ■ ν
1 %
Nut auf dem Verteilerkolben der Tangente entsprechen muß,
die an die"Öffnung 7d auf ihrer Stromabwärtsseite angelegt
ist und in Bezug auf die Achse des Kolbens eine Neigung von
a ts. (1)
hat, wenn sich der Kolben in der Einspritzstellung Null befindet, d.h. wenn die stromaufseitige Kante der Nut 5b
tangential zu der öffnung 4c auf deren Stromaufwärtsseite verläuft (die Stromaufwärtsseite einer Bohrungsöffnung
wird als diejenige definiert, auf welche bei der Drehung des Kolbens in der normalen Drehrichtung eine feste Erzeugende
der zylindrischen Bohrung zuerst trifft) und gleichzeitig die stromabseitige Kante der Nut 5c tangential
zu der öffnung 4d auf deren Stromabwärtsseite verläuft (in Fig. 4 und 5 wiedergegebene Stellung).
In den Figuren 1A, 1B, 2A, 2B, 3 A und JB verläuft
die stromaufseitige Kante der Nut 14- parallel zur Achse
.des Kolbens t was dem Wert tg/? =0 entspricht, so daß ■
gilt! η = 4, Die Sekundäreinspritzung soll dann im wesentlichen
einem Viertel der Gesamtladung entsprechen, gleichgültig, welche Höhe diese hat.
Fig. 4 gibt eine Neigung der Nut 14 wieder, die eine
gleiche Aufteilung der Ladung zwischen den beiden Einspritzungen
gewährleistet. Es gilt dann η = 2, und die oben genannte Gleichung liefert tg/#* tg <*, Die stromaufseitige
Kante To der Nut 14 entspricht somit einer
9Q3826/03SÖ
0J=UGJNAL INSPECTED
parallel zur Nut 5c verlaufenden Tangente an dem stromaufseitigen
Ende 17-der öffnung Jd.
Eine solche Aufteilung der Ladung zwischen den beiden
Einspritzungen kann auch mittels einer Nut 14 erhalten
werden, die eine abweichende Neigung hat, wenn diese
Nut nur breit £enuS ist, um auf dem ganzen Einspritzweg in
dauernder Verbindung mit der öffnung 7d zu bleiben.
Pig» 5 veranschaulicht den Fall, in welchem die Nut 14 eine Neigung hat, die durch die obai angeführte -%
Gleichung gegeben ist, wobei η = 3 ist, so daß sich ergibt;
tg P = sr tg ^-. Diese Neigung entspricht theoretisch
(d.h. ohne Berücksichtigung des Einflusses von Druckwellen, der überdies gemäß der Länge der Einspritzleitungen
veränderlich ist) einer Aufteilung der Ladung in einem Verhältnis 1/3 für die Sekundäreinspritzung und 2/3 für
die Haupteinspritzung.
In Fig. 6a und 6b ist eine Lage der Nut 14 mit Bezug
auf die öffnung 7d wiedergegeben, die einen gleichzeitigen
Einspritzungsbeginn für die Haupteinspritzung und die Se- äL·
kundäreinspritzung gewährleistet. In diesem Fall endet
die Sekundäreinspritzung vor der Haupteinspritzimg (mit
Ausnahme des besonderen Falles einer gleichen Aufteilung der Ladung zwischen den beiden Einspritzungen) auf Grund
der Unterbrechung der Verbindung zwischen der Nut 14 und
der öffnung 7d,
Wie aus Fig. 6k ersichtlich ist, verläuft in einem
909826/03 5 0 bad original
■¥
ι f / b £ ι b
solchen Pall die stromabseitige Kante 18 der Nut 14 auf
dem Kolben in der Stellung am Ende der Sekundäreinspritzung tangential zu der öffnung 7d auf deren Stromabwärtsseite
mit einer Neigung
tg/i =tg l(1 -i).
Tatsächlich erfolgt das Ende der Sekundäreinspritzung in einem Intervall von dem ^ -fachen des Gesamtweges
von dem gemeinsamen Beginn der Einspritzungen aus, nämlich von | 2 d tg ' . Da der Einspritzungsbeginn
in einem Intervall von - d tg -mit Bezug auf die Stellung erfolgt, die einem Einspritzweg Null in Bezug auf diese
letzte Stellung entspricht erfolgt das Ende der Sekundäreinspritzung
in einem Intervall von
d tg (Κ Gfj - 1) ,
während sich der Kolben parallel zu seiner Achse um den Betrag d nach unten verschiebt. Die Neigung der stromabseitigen
Kante der Nut 14 ist daher
tg/ = - = tg^(1 - i).
Um die Entspannung des Kraftstoffs in der Einspritzleitung zu erleichtern, die über die öffnung 7d gespeist
wird, kann es vorteilhaft sein, eine zweite Nut 19 vorzusehen (Pig. 6a und 6B), welche gestattet, den in die öffnung
7d mündenden Einspritzkanal unmittelbar nach dem Ende der Haupteinspritzung wieder auf den geringen Druck
zurückzuführen. Diese Rückführung auf den geringen Druck erfolgt, wenn die stromaufseitige Kante 20 der Nut 19
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über ihre Lage hinausgeht, in welcher sie tangential zu
der Öffnung Jd auf deren .Stromaufwärtsseite verläuft
(diese tangentiale. Lage ist in Pig» OB wiedergegeben)
und welche dem Ende der Haupteinspritzung entspricht.
Die stromaufseitige Kante 20 der Nut 19 entspricht
einer von diesem Tangentenberührungspunkrt ausgehenden Geraden,
die eine Neigung - tg <*- hat, da die Stellung des
Kolbens am Ende der Haupteinspritzung mit Bezug auf die EiBspritzstellung Null um den Betrag φ
- d tg X· +; 2 d tg (L· β d tg "ir
verschoben ist.
Claims (1)
- Patentansprüche1) Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen, welche zwei Einspritzungen je Arbeitstakt in jeden Zylinder, nämlich eine Haupteinspritzung am Ende der Kompressionsphase und eine der Haupteinspritzung vorausgehende sogenannte Sekundäreinspritzung herbeizuführen gestattet und welche eine Bohrung, die mit Kraft-Stoffeinlaßöffnungen und mit an Einspritzleitungen der Maschine angeschlossenen Auslaßöffnungen versehen ist, und einen Verteilerkolben aufweist, der in der Bohrung mit geringem Spiel drehbar und parallel zu seiner Achse verschiebbar angeordnet ist und der auf seiner zylindrischen Oberfläche mit Kraftstoffzufuhrnuten, die während der Drehung des Kolbens intermittierend mit den Einlaßöffnungen der Bohrung in Verbindung treten, und mit einer ersten Abgabenut versehen ist, die dauernd mit einer der. Zufuhrnuten in Verbindung steht und intermittierend mit den Auslaßöffnungen der Bohrung in Verbindung tritt, wobei die Drehung des Kolbens in der Bohrung das aufeinanderfolgende Inverbindungbringen der verschiedenen Einspritzleitungen mit einem Raum der Pumpe bewirkt, der unter Druck stehenden Kraftstoff enthält, und die Verschiebung des Kolbens parallel zu seiner Achse die Höhe der Kraftstoffladung zu regeln gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Oberflächedes Kolbens eine zweite Abgabenut aufweist, die mit einer Zufuhrnut, die von derjenigen verschieden ist, in welche die erste Abgabenut mündet, in dauernder Verbindung steht und intermittierend aufeinanderfolgend mit jeder der Auslaßöffnungen der Bohrung im wesentlichen an den Zeitpunkten in Verbindung, tritt, an denen die erste Abgabenut mit einer änderen der. Auslaßöffnungen in Verbindung tritt. .2) Einspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stromaufseitige Kante der zweiten Abgabenut auf dem Verteilerkolben in der Einspritzstellung Null einer Geraden entspricht, die tangential zu der Aus laßöffnung auf deren Stromaufwärtsseite verläuft und in Bezug auf die Achse des Verteilerkolbens eine Neigungtg M~ - 1)hat, wobei ^ die auf die Achse des Verteilerkolbens bezogene Neigung der Zufuhrnuten darstellt, die mit der ersten bzw. der zweiten Abgabenut verbunden sind, und— den Anteil des Einspritzweges des Kolbens bedeutet, auf dem die Sekundäreinspritzung erfolgt.5) Einspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die stromabseitige Kante der zweiten Abgabenut auf dem Verteilerkolben in der Stellung de« Endes der Sekundäreinspritzung einer Geraden entspricht, die tangential zu der Auslaßöffnung auf deren Stromabwärtsseite verläuft und in Bezug auf die Achse des Ver-909826/0350teilerkolbens eine Neigungtg^-d - i)hat, wobei <Λ~ den absoluten Wert des auf die Achse des Verteilerkolbens bezogenen Neigungswinkels der Zufuhrnuten darstellt, die mit der ersten bzw« der zweitenAbgabenut verbunden sind, und — den Anteil des Drehungsweges des Kolbens, auf dem die Sekundäreinspritzung erfolgt, in Bezug auf den Drehungsweg des Kolbens darstellt, auf dem die Haupteinspritzung erfolgt.4) Einspritzpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, daß der Verteilerkolben eine zusätzliche Nut aufweist, die in die gleiche Zufuhrnut wie die zweite Abgabenut mündet und dazu dient, den Kraftstoff, der in der Leitung enthalten ist, durch welche hindurch die Sekundäreinspritzung erfolgt, am Ende der beiden Einspritzungen im wesentlichen auf den Zufuhrdruck zurückzuführen, wobei die stromaufseitige Kante der zusätzlichen Nut tangential zu der Auslaßöffnung auf deren Stromaufwärtsseite verläuft, wenn sich der Verteilerkolben in der einer Ladung Null entsprechenden Stellung befindet, und in Bezug auf die Drehachse des Verteilerkolbens unter einem Winkel - "v- geneigt ist, wobei "\- den absoluten Wert des auf die Drehachse des Kolbens bezogenen Neigungswinkels der Zufuhrnuten darstellt, die mit der ersten bzw. der'zweiten Abgabenut verbunden sind.909826/0350
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19651476216 DE1476216A1 (de) | 1964-06-24 | 1965-07-06 | Kraftstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR979531A FR1448744A (fr) | 1964-06-24 | 1964-06-24 | Perfectionnements aux pompes d'injection de combustible pour moteurs en vue de réaliser deux injections par cycle-moteur |
| FR981591A FR1448746A (fr) | 1964-06-24 | 1964-07-10 | Pompes d'injection de combustible pour moteurs permettant de réaliser deux injections par cycle-moteur |
| FR982184A FR1448748A (fr) | 1964-06-24 | 1964-07-17 | Pompes d'injection de combustible perfectionnées en vue de réaliser deux injections par cycle dans les moteurs |
| DE19651476215 DE1476215A1 (de) | 1964-06-24 | 1965-06-23 | Kraftstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1476216A1 true DE1476216A1 (de) | 1969-06-26 |
Family
ID=27509878
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19651476216 Pending DE1476216A1 (de) | 1964-06-24 | 1965-07-06 | Kraftstoffeinspritzpumpe fuer Brennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1476216A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2417647A1 (fr) * | 1978-02-15 | 1979-09-14 | Fiat Ricerche | Pompe d'injection pour moteur a combustion interne |
-
1965
- 1965-07-06 DE DE19651476216 patent/DE1476216A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2417647A1 (fr) * | 1978-02-15 | 1979-09-14 | Fiat Ricerche | Pompe d'injection pour moteur a combustion interne |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OHN | Withdrawal |