DE147342C - - Google Patents

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DE147342C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D11/00Accordions, concertinas or the like; Keyboards therefor
    • G10D11/02Actions

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine
Einrichtung an Ziehharmonikas o. dgl., welche darin besteht, daß ein Bandfederbügel in seinem längeren Schenkel geschlitzt und, hierin durch eine Schraube gehalten, die Klappe von oben senkrecht herunterdrückt, während der andere kürzere Schenkel als Taste dient.
Besteht schon durch diese Erfindung der
Vorteil, daß man Schraubenfedern vermeidet,
ίο so ist vor allem dadurch eine einfachere Zusammensetzung eines derartigen Instrumentes möglich, indem nämlich jede Feder für sich mit nur einer Schraube befestigt wird und nicht alle Federn auf einer gemeinsamen Stange sitzen. Für das Instrument selbst hat die Erfindung den Vorteil, daß diese Federanordnung die Klappen bei geringem Hube sehr hoch hebt.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt, und zwar in Fig. ι die Vorderansicht in der Ruhelage, in Fig. 2 eine Draufsicht, in Fig. 3 die Vorderansicht mit gehobener Klappe und in Fig. 4 eine Feder in vergrößertem Maßstabe in beiden Stellungen.
Auf der Grundplatte h befindet sich auf einem Steg i die Griffleiste g, und vor dem Stege liegt die Klappe b, mit dem Steg durch ein Schweinsledergelenk verbunden. Die Klappe b hat nun einen Steg, auf welchen die bandförmige Feder a mit ihrem angebogenen Haken f aufdrückt. Die Feder besteht aus einem einzigen Band aus Neusilber, Messing, Stahl o. dgl., hat neben dem rechteckigen Bügel d, der natürlich auch abgerundet oder überhaupt anders geformt sein kann, zwei verschieden, lange Schenkel α und k. Der erstere schleift über den Steg i, der zweckmäßig an dieser Stelle mit Blechplättchen o. dgl. überdeckt ist zwecks geringerer Reibung, während der längere Schenkel a geschlitzt ist und hierdurch mittels Schraube e auf dem Steg i gehalten wird, so daß die beiden Schenkel infolge der Bügelverbindung d einen gleichmäßig elastischen Druck ausüben. Die Griffleiste g ist nun der Breite des Bügels d entsprechend ausgeschnitten, so daß man diesen in die Aussparung hineinschieben kann. Dadurch zieht sich der Schenkel a zurück und hebt die Klappe b, und zwar infolge der eigenartigen Anordnung bei geringem Hube bereits sehr hoch.
Für das Wesen der Erfindung ist weder die Biegungsform der Feder, noch ihre sonstige Gestaltung oder das Material maßgebend, sondern allein die beschriebene Gesamtanordnung. Auch könnte der Bügel aus mehreren nebeneinander liegenden Bändern bestehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: '
    Einrichtung zum Öffnen und Schließen der Stimmenklappen bei Ziehharmonikas u.dgl. Instrumenten, gekennzeichnet durch eine auf dem Klaviatursteg (i) verschiebbar gelagerte Bandfeder (α k), die mit der Stimmenklappe (b) verbunden und mit einer bügeiförmigen Ausbiegung (d) versehen ist, die als Taste dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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