DE1465713C - Druckfestes Gehäuse fur Unterwasser kabel - Google Patents
Druckfestes Gehäuse fur Unterwasser kabelInfo
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Description
Die Anmeldung betrifft ein druckfestes Gehäuse für Unterwasserkabel zur Aufnahme elektrischer Bauteile
mit einer Innenkammer, die durch eine in eine Ausnehmung des zylindrischen Gehäuses eingelassene
Schottenwand abgeschlossen und abgedichtet ist, bei dem ein in der Ausnehmung zwischen Gehäuse und
Schottenwand befindlicher zylindrischer Spalt durch zwei hintereinanderliegende, in sich geschlossene
Dichtungsringe abgeschlossen ist,, von denen der äußere in einer ringförmigen Ausnehmung der
Schottenwand gegenüber dem Gehäuse rollbar und der innere fest auf einer ringförmigen Schulter am
Gehäuse angeordnet ist. In diesen Gehäusen sind die zu dem Unterwasserkabelsystem gehörenden elektrischen
Einrichtungen untergebracht, welche vor dem hohen Wasserdruck und dem Eindringen von Feuchtigkeit
geschützt werden sollen.
Die bekannten Gehäuse (britische Patentschrift 742 830) weisen innerhalb eines druckdichten Gehäuses
eine innere Kammer und zwei äußere Kammern an den Gehäuseenden auf. Die innere Kammer enthält
die elektrischen Einrichtungen und steht im wesentlichen unter atmosphärischem Druck. Die
Außenkammern dienen der Verankerung der Kabelarmierung am Gehäuse und der Kabeleinführung und
stehen unter dem vollen hydrostatischen Druck des Wassers.
Es ist außerdem bekannt (deutsche Auslegeschrift 1 064 579), nach dem Einbau der elektrischen Einrichtung
in die innere Kammer diese mit einem inerten und trockenen Gas zu füllen und durch abnehm- —
bare Schottenwände zu verschließen und abzudichten. Der durch die Schottenwände hindurchgeführte
Kabelkern ist ebenfalls abgedichtet.
Bei den bekannten druckfesten Gehäusen (britische Patentschrift 847 858) sind drei verschiedene,
in ihrer Wirkungsweise parallelgeschaltete Dichtungen zur Abdichtung der inneren Kammer vorgesehen,
nämlich die Dichtung an der Schottenwand, die Dichtung der Leitereinführung und die Dichtung der Einfüllöffnung
für das inerte Füllgas.
Nun ist jedoch die Wahrscheinlichkeit, daß ein solches druckfestes Gehäuse unbrauchbar wird, um so
größer, je mehr parallel wirkende Dichtungen vorhanden sind, weil beim Versagen bereits einer Dichtung
alle anderen ebenfalls nutzlos werden. Es wäre daher bereits ein großer Vorteil, wenn bei einem
druckfesten Gehäuse für Unterwasserkabelanlagen nur eine der drei bei den bekannten Gehäusen zur
Abdichtung der inneren Kammer vorgesehenen Dich-Hingen vermieden werden könnte..
Es ist Aufgabe der Erfindung, die Abdichtung der Schottenwände von druckfesten Gehäusen für elektrische
Bauteile in Unterwasserkabeln derart zu gestalten, daß bei der Montage in noch unverpreßtem
Zustand das Einfüllen von inertem Gas in das Gehäuse möglich ist, ohne daß das Gas in die Umgebung
abströmt.
E:rfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zwischen den beiden Dichtungsringen ein
nach außen führender Gaseinfüllkanal angeordnet ist.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung dient als Gaseinfüllkanal eine Bohrung, die entweder
in der Gehüuscwandung oder in der Schottenwand
angeordnet ist.
Hs wird deutlich, daß die Abdichtung der Schottenwand auf elegante Weise durch konstruktive Maßnahmen
vereinfacht und damit gleichzeitig eine höhere Betriebssicherheit erzielt wurde. Die Abdichtung der
Gaseinfüllöffnung selbst ist nicht mit Schwierigkeiten verbunden, da sie im Hochdruckbereich angeordnet
ist und somit keiner einseitigen Druckbeanspruchung unterliegt.
An Hand der Figur wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Die Figur zeigt ein Ende des druckfesten Gehäuses 1, in das die Schottenwand 2 eingelassen ist und
durch welche die innere Kammer 3 von der Außenkammer 4 abgetrennt ist. Ein Dichtungsring 5, z. B.
aus Kupfer oder organischem Material, ist zwischen der Schulter 6 der Schottenwand 2 und der Schulter 7
des Gehäuses I angeordnet. Wenn der Preßring 8, der sich durch ein Gewinde von außen her auf den Rand
der Schottenwand aufschrauben läßt, festgeschraubt wird, so dichtet der Dichtungsring 5 gegen Wasser
und Gas ab. Die Zeichnung zeigt den Preßring 8 in nicht eingeschraubter Stellung.
Ein weiterer Dichtungsring 9 aus elastischem Material, wie z. B. künstlichem Gummi, ist in eine Nut 10
am Umfang der Schottenwand eingelassen. Wenn die Schottenwand eingesetzt ist, so preßt der Ring 9 elastisch
gegen die Gehäuseinnenwand und wirkt als Hilfsdichtung. Da die Gehäuseinnenwand und der
Schottenumfang zylindrisch ausgebildet sind, so ist die Wirkung dieser Dichtung nicht beeinträchtigt,
wenn sich Gehäuse und Schott axial zueinander bewegen.
Die Innenkammer 3 wird, wenn die Schottenwand bereits eingesetzt, aber die Dichtung 5 noch nicht
dichtend zusammengepreßt ist, mit trockenem Gas gefüllt. Das Einfüllen des Gases in die Innenkammer 3
erfolgt dann durch den Kanal 11, der durch die Gehäusewand führt und das Gas durch den zwischen
den beiden Dichtungsringen an Gehäuse und Schott bestehenden Spalt hindurch und an dem Dichtungsring
5 vorbei zur Innenkammer 3 leitet. Dabei hat die Dichtung 9 den Zweck, das Gas am Entweichen in
entgegengesetzter Richtung nach außen zu hindern.
Wenn das Gehäuse offene Enden hat, so besitzt jedes Ende eine der vorstehend beschriebenen Einrichtungen.
Das Gas wird dann an dem einen Ende durch Kanal 11 in die Innenkammer eingeblasen und ,-kann
durch den Kanal am anderen Ende, der auch zwischen den beiden Dichtungsringen 5 und 9 mündet,
ausgeblasen werden.
Wenn die Innenkammer vollständig mit Gas gefüllt ist, wird der Preßring 8 fest angezogen, wodurch die
Dichtung 5 wirksam wird und die Innenkammer vollständig abschließt. Es ist auch möglich, aus dem Spalt
zwischen den Dichtungen 5 und 9 einen Kanal durch das Schott 2 selbst nach außen zu führen, wie das
beispielsweise bei 12 gezeigt ist. Die Kabelseele wird zentral durch die Schottenwand geführt, wie es bei
13 schematisch dargestellt ist.
Claims (3)
1. Druckfestes Gehäuse für Unterwasserkabel zur Aufnahme elektrischer Bauteile mit einer
Innenkammer, die durch eine in eine Ausnehmung des zylindrischen Gehäuses eingelassene
Schottenwand abgeschlossen und abgedichtet ist, bei dem ein in der Ausnehmung zwischen Gehäuse
und Schottenwand befindlicher zylindrischer Spalt durch zwei hintereinanderliegende, in sich
geschlossene Dichtungsringe abgeschlossen ist, von denen der äußere in einer ringförmigen Aus-
nehmung der Schottenwand gegenüber, dem Gehäuse
rollbar und der innere fest auf einer ringförmigen Schulter am Gehäuse angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Dichtungsringen ein nach außen führender
Gaseinfüllkanal angeordnet ist.
2. Druckfestes Gehäuse für Unterwasserkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Gaseinfüllkanal eine Bohrung (11) dient, die in der Gehäusewandung (1) angeordnet ist.
2. Druckfestes Gehäuse für Unterwasserkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Gaseinfüllkanal eine Bohrung (11) dient, die in der Gehäusewandung (1) angeordnet ist.
3. Druckfestes Gehäuse für Unterwasserkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
als Gaseinfüllkanal eine Bohrung (12) dient, die in der Schottenwand (2) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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