DE146386C - - Google Patents
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- DE146386C DE146386C DENDAT146386D DE146386DA DE146386C DE 146386 C DE146386 C DE 146386C DE NDAT146386 D DENDAT146386 D DE NDAT146386D DE 146386D A DE146386D A DE 146386DA DE 146386 C DE146386 C DE 146386C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B7/00—Elements of centrifuges
- B04B7/08—Rotary bowls
- B04B7/12—Inserts, e.g. armouring plates
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
- Dairy Products (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Schleudertrommeleinsatz mit
sternförmigem bezw. vieleckigem Querschnitt, der an den Teilen des Mantels, welche von
der Trommelachse am weitesten entfernt sind, mit Austrittsöffnungen und Flügeln versehen
ist. Derartige mit Flügeln versehene Einsätze sind zwar bekannt. Die Flügel dieser bekannten
Einsätze stehen jedoch senkrecht und radial, so
ίο daß sie nur als Mitbringer dienen, nicht aber eine
zerlegende Wirkung auf die durch die Austrittsöffnungen herausgeschleuderte Flüssigkeit
ausüben können. Zweck vorliegender Erfindung ist, die Leistungsfähigkeit solcher
Einsätze, die sich gleichzeitig gegen das eine Ende hin erweitern, zu erhöhen. Erreicht
wird dies dadurch, daß man die Flügel an den Spitzkanten der Mantelrinnen derart anordnet,
daß sie sowohl schräg zum Radius
ao wie schräg zu einer durch die Trommelachse gelegten lotrechten Ebene stehen und zweckmäßig
eine Fortsetzung der einen Seite jeder Mantelrinne bilden. Hierdurch wird erreicht,
daß die Rahmpartikel, die sich in der gegen die Flügel durch die Austrittsöffnungen des
Einsatzes herausgeschleuderten Flüssigkeit befinden, schräg aufwärts und nach innen zu
geleitet werden, wodurch die Flügel die Scheidung, welche außerhalb des Einsatzes stattfinden
soll, unterstützen und somit die Leistungsfähigkeit des Einsatzes erhöhen. Es sind nun zwar auch Schleudertrommeln bekannt,
bei denen schräg gestellte Flügel angeordnet sind. Bei diesen Trommeln fehlt
aber der sternförmige Einsatz, die Flügel bilden allein den Einsatz. Gegenüber dieser
Anordnung wird bei dem Gegenstande der vorliegenden Erfindung erreicht, daß die eigentliche
Scheidung bereits in dem sternförmigen .Einsatze vor sich geht, während die Flügel
noch die geringen Rahmmengen aus der nach außen geschleuderten Milch ausscheiden. Die
Scheidung wird daher besser sein, als bei Einsätzen, die nur aus den schrägen Flügeln
bestehen.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung
veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt einer Schleudertrommel, die mit einem Einsatz nach
vorliegender Erfindung versehen ist.
Fig. 2 ist eine Oberansicht der Trommel mit \veggenommenem Deckel und -
Fig. 3 eine Unteransicht des Einsatzes.
Der Einsatz besteht, wie aus der Zeichnung hervorgeht, aus einem konischen Mantel I,
der zentral in der Trommel 2 angebracht und in bekannter Weise von sternförmigem
Querschnitt ist, so daß an dem Mantel Längsrinnen entstehen. Diese sind an ihren äußersten
Teilen mit kleinen Löchern oder Öffnungen 3 versehen, durch welche die Magermilch heraustreten
soll. An den spitzen Kanten der Mantelrinnen sind in schräger Stellung die Flügel 4 angeordnet, welche sich bis zu oder
beinahe bis zu dem Umfange der Trommel 2 erstrecken. Diese Flügel können eben oder,
wie bei 4a in Fig. 1 gezeigt, gewellt sein oder sie können in anderer beliebiger Weise
gerippt oder gerillt sein. Obgleich die Flügel 4 zweckmäßig derart angeordnet werden können,
daß sie in der Ebene einer der beiden Seiten
einer Rinne des Mantels liegen, können sie auch in anderer Weise gestellt werden, wie
dies beispielsweise bei 4b und 4c in Fig. 2 veranschaulicht wird, wenn sie nur schräg
zum Radius und schräg zu einer durch die Trommel achse gelegten lotrechten Ebene angeordnet
werden. Die einfachste Weise, in welcher ein Einsatz nach vorliegender Erfindung
hergestellt werden kann, wird durch Fig. 3 veranschaulicht, nach welcher der Einsatz
aus einer Anzahl Metallplattcn hergestellt ist, deren jede derart gebogen ist, daß
sie einen Flügel als Verlängerung der einen Seite einer Mantelrinne bildet. Die Platten
können zusammengelötet oder in anderer Weise miteinander verbunden werden.
Der Mantel 1 kann zweckmäßig mittels einer ringförmigen Scheibe 9 (Fig. 1) gesichert
werden, deren zentrale Öffnung von solchem Durchmesser gewählt werden kann, daß die
Scheibe nur auf den Flügeln ruht, wie dies bei 9a in Fig. 2 veranschaulicht ist, oder es
kann auch die Scheibe der Oberkante des Mantels entsprechend ausgeschnitten werden,
wie es bei 9b in Fig. 2 gezeigt ist, wobei die einspringenden Spitzen der Scheibe etwas
weggeschnitten sind, um dadurch Öffnungen für die auf der Außenseite des Mantels heraufströmenden
Rahmpartikcln zu erhalten.
Die Trommel 2 ist in üblicher Weise mit einem zentralen Zuflußrohr 5 versehen, das
indessen auch weggelassen werden kann. Das Zuflußrohr 5 ist am unteren Ende mit Ausströmungsöffnungen
8 versehen. Die Magcrmilch und Rahmabflüsse 6 bezw. 7 sind in gewöhnlicher Weise angeordnet, der letztere
jedoch in einem verengten Hals der Trommel, derart, daß der Rand der von dem Abfluß
begrenzten Rahmfläche sich ungefähr in demselben radialen Abstand von der Trommelachse
befindet, als der Abstand zwischen der letzteren und den inneren Spitzen der Mantelrinnen
am oberen Ende des Mantels beträgt, \vie aus Fig. 1 hervorgeht.
Der vorbeschriebene Einsatz wirkt in folgender Weise: Die durch das zentrale Zuflußrohr
5 herabfließende Vollmilch tritt durch die Ausströmungsöffnungen 8 heraus und wird durch die Fliehkraft auswärts in die
Winkelräume zwischen den Mantelrinnen geschleudert, wo sie je nach der Zuführung
neuer Milch aufwärts steigt, wobei die Magermilch sich von dem Rahm allmählich trennt
und durch die Öffnungen 3 der Mantelrinnen herausströmt, während der Rahm allmählich
einen innerhalb des Mantels stehenden Zylinder bildet, dessen Rand sich in solchem
radialen Abstand von der Trommelachse befindet, daß die neu zugeführte Vollmilch in
den Räumen zwischen den Mantelrinnen außerhalb des Rahmzylinders unbehindert aufwärts
steigen kann. Die Flüssigkeit aber, die durch die Austrittsöffnungen 3 der Mantelrinnen
austritt, wird gegen die Flügel 4 herausgeschleudert und der zerlegenden Wirkung der
letzteren ausgesetzt, wobei die Rahmpartikeln schräg aufwärts und nach innen gelenkt werden.
Die in der außerhalb des Mantels stehenden Flüssigkeit noch enthaltenden Rahmpartikeln
werden in der bekannten Weise gegen die Trommelachse hingezogen, bis sie die Außenseite des Mantels treffen, worauf
sie an derselben entlang aufwärts zu dem Rahmabfluß steigen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Pyramidenförmiger Einsatz mit sternförmigem Querschnitt für Schleudertrommmeln, der an den Teilen des Mantels, welche von der Trommelachse am weitesten entfernt sind, mit Austrittsöffnungen und Flügeln versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese Flügel schräg zum Radius und schräg zu einer durch die Trommelachse gelegten lotrechten Ebene gestellt sind, zum Zwecke, noch eine zerlegende Wirkung auf die durch die Austrittsöffnungen herausgeschleuderte Flüssigkeit auszuüben und dadurch die Leistungsfähigkeit des Einsatzes zu erhöhen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE146386C true DE146386C (de) |
Family
ID=413669
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT146386D Active DE146386C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE146386C (de) |
-
0
- DE DENDAT146386D patent/DE146386C/de active Active
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