DE146341C - - Google Patents

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DE146341C
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steam
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/461Adjustable nozzles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ein Injektor, welcher Wasser ansaugen muß, erfordert beim Anlassen, daß am Wassereinlaß der Mischdüse, welche die Dampfeinlaßdüse gewöhnlich ringförmig umgibt, ein niedrigerer Druck als derjenige der Außenluft vorhanden ist. Der Druck im Ausflußkanal der Mischdüse ist gewöhnlich gleich dem Atmosphärendruck oder wenig höher. Es ist daher notwendig, daß der Querschnitt
ίο des Wassereinlasses zur Mischdüse kleiner ist, als derjenige des Ausflusses aus derselben. Gewöhnlich wählt man einen kleineren Ausflußquerschnitt für die Mischdüse, um die Leistung des Injektors nach dem Anlassen zu vergrößern. Um nun aber während des Ansaugens eine größere Düsenöffnung zu erhalten, hat man bereits die Mischdüse in zwei am weiteren Düsenende zusammmengelenkte Teile zerlegt, die, wenn der Injektor regelrecht arbeitet, infolge des innerhalb der Mischdüse durch die Kondensation des Dampfes erzeugten teilweisen Vakuums derart dicht aneinander geschlossen gehalten werden, daß sie wie ein ungeteilter Konus wirken. Beim Anlassen des Injektors dagegen drängt, ehe das Wasser anlangt, der Druck des Dampfes die Düsenteile auseinander und ruft dadurch die notwendige Druckverminderung am Wassereinlaß hervor, um das Wasser einzusaugen.
Ist der bewegliche Teil am weiteren Ende der Mischdüse an den festen Teil angelenkt, so ist die freie Öffnung für den Austritt der Luft aus dem Wasserrohr durch die Mischdüse beim Anlassen des Injektors nicht so groß, wie es zu wünschen wäre. Andrerseits ist, wenn die Düse am schmaleren Ende zusammengelenkt ist, die Querschnittsfläche für den Luftauslaß an ihrem weiteren Ende sicherlich groß genug, aber die Querschnittsfläche am engeren Düsenende genügt nicht für die Ausströmung von Luft und Dampf, so daß diese zum größten Teile durch den Spalt in der Düse austreten, was eine erhebliche Verminderung der Kraft des Dampfstrahles und der Wirksamkeit des Injektors zur Folge hat. Um die besten Ergebnisse zu erzielen, ist es daher erforderlich, daß sich die Mischdüse ah beiden Enden ausdehnen kann. Die Form und Stärke des Dampfstrahles werden dann in hohem Grade aufrecht erhalten, während sie eine Beeinträchtigung erleiden, wenn der bewegliche Teil an einem Ende angelenkt ist.
Dies ist besonders wünschenswert bei Injektoren, bei denen das Öffnen und Schließen des Überlaufventiles selbsttätig in Überein-Stimmung mit dem Flüssigkeitsdruck in der Auslaßkammer des Injektors geregelt wird, welcher Druck auf einen Kolben oder dergl. wirkt, dessen Bewegung auf das Ausflußventil mittels eines in geeigneter Weise angelenkten Hebels oder dergl. übertragen wird.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher eine Vorrichtung zur Vergrößerung der Öffnung am weiteren Ende der geteilten Mischdüse, welche Vorrichtung sich dadurch kennzeichnet, daß der bewegliche Teil der
Düse derart ausgebildet und angeordnet ist, daß er sich von dem festen Teil der Düse am weiteren Ende derselben wenigstens ebensoweitentfernen kann, wie an ihrem schmaleren Ende.
Die beiliegende Zeichnung stellt die neue Vorrichtung in verschiedenen Ausführungsformen dar.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch den
ίο Abdampf injektor mit einem beweglichen Düsenteil.
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt und Fig. 3 einen Querschnitt nach A-B (Fig. 2) des Hülfsteiles eines Abdampf- und Hülfsdampfinjektors.
Fig. 4 ist ein Längsschnitt des Hülfsteiles eines Abdampf- und Hülfsdampfinjektors, bei welchem die Dampfeinlaß- und Auslaßstutzen in demselben Flansch gelegen sind, mit welchem der Injektor an dem Dampfkessel befestigt wird.
Fig. 5 ist ein Längsschnitt eines Abdampfinjektors, der eine andere Benutzung der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
Fig. 6 zeigt das Gelenkglied für den beweglichen Teil.
Fig. 7 bis 12 zeigen verschiedene Ausführungsformen der Mischdüse sowohl in Ansicht, \vie im Schnitt.
Der in Fig. 1 dargestellte Abdampfinjektor ist mit einer aus einem festen und einem beweglichen Teil bestehenden Mischdüse ausgestattet. Das Gehäuse des Injektors ist mit einem Abdampfeinlaß und einem Einlaß für den frischen Hülfsdampf j ausgestattet, wenn letzterer benutzt werden soll. Der Frischdampf wird nach der Düse ν geleitet, die innerhalb der Abdampf düse 24 liegt, und zwar erfolgt die Zuleitung durch einen Durchlaß, der in dem Teile 23 vorgesehen ist, der sich quer durch den Abdampfeinlaß erstreckt. Die Abdampfdüse 24 ist mit einem Schlitz oder einem Loch versehen, in das ein Zapfen 5 hineinragt, welcher exzentrisch auf der mit einem Handrad 21 versehenen Spindel 4 angeordnet ist. Vermöge dieser Einrichtung kann die Düse 24 zwecks Regelung des Wasserzuflusses eingestellt werden. Die Stellung der Düse 24 ist von außen durch einen Zeiger 22 und eine Skala auf dem Rade 21 erkennbar. Das Wasser tritt in den Injektor durch die Öffnung iv ein und vereinigt sich mit dem Dampf in der Mischdüse, die aus den beiden Teilen α und b besteht. Während nun früher diese Teile an dem breiteren Ende der Düse zusammeng-elenkt wurden, ist nach vorliegender Erfindung der bewegliche Teil, die Klappe a, der Düse mit einem Anschlag 25 versehen, an welchen ein Gelenkglied g angebracht, das bei 26 an dem festen Düsenteil b angelenkt ist. Eine andere Ansicht des Gelenkgliedes g ist in Fig. 6 dargestellt. Um die Bewegung der Düsenklappe α nach außen zu begrenzen, kann ein Anschlag h vorgesehen werden. Der Überlaufdurchlaß ist bei 27 dargestellt oder kann, wie durch die punktierten Linien 28 angedeutet, angeordnet sein; 29 ist die Auslaßdüse und m das Auslaßventil.
In den Fig. 7 und 8 ist nun eine andere Ausführungsform der Lagerung und Führung des beweglichen Teiles der Mischdüse dargestellt. In dieser Form ist der bewegliche Teil mit seitlichen Flügeln oder Ansätzen 2 ausgestattet, die mit Schlitzen 1 zur Aufnahme von in den festen Teil b der Düse eingesetzten Schrauben 3 versehen sind.
Die Fig. 9 und 10 zeigen wieder eine andere Ausbildung der Vorrichtung. In diesem Falle sind der feste und der bewegliche Teil der Düse durch parallele Gelenkglieder c verbunden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 und 12 ist der be\vegliche Teil a mit Ansätzen oder Vorsprüngen 14 ausgestattet, die über den festen Teil b der Düse greifen und dem beweglichen Teile als Führung dienen. In dem festen Teil sind Stifte 15 eingeschraubt, die lose durch den beweglichen Teil hindurchtreten und mit Köpfen versehen sind, welche dazu .dienen, die Bewegung des Teiles α zu begrenzen.
Bei der in Fig. 7 und 8 bezw. Fig. 11 und 12 erläuterten Verbindung des festen und des beweglichen Teiles der Mischdüse können nötigenfalls die Ansätze oder Vorsprünge auf dem festen Teil der Düse vorgesehen sein und die Schrauben auf dem beweglichen Teil.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Abdampf injektor mit geteilter Mischdüse, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil (a) der Düse so angeordnet ist, daß er sich von dem festen Teile (b) derselben am breiteren und schmaleren Ende um fast gleich viel entfernen kann.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil (a) der Düse an einem Gelenkgliede (g) angelenkt ist, welches mit einem Ende ungefähr in der Mitte der Länge des beweglichen Teiles angreift und mit dem anderen Ende an einer Verlängerung des festen Teiles der zusammengesetzten Düse oder an einem Arm oder dergl. angeordnet ist (Fig. 1 bis 5).
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Teil der Düse mit Schraubenstiften (3) und der bewegliche Teil mit
ty
Ansätzen (2), in denen sich Schlitze (1) befinden, versehen ist, so daß der bewegliche Teil mit seinen Schlitzen durch die Schrauben geführt wird (Fig. 7 und 8).
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil an dem festen Teile der Düse mittels Parallelgelenkglieder (c, c) geführt ist (Fig. 9 und 10).
5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil am festen Teile durch Ansätze oder Vorsprünge (14) und Schrauben (15) geführt ist (Fig. 11 und 12).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT146341D Active DE146341C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001040661A1 (fr) * 1999-11-30 2001-06-07 Commissariat A L'energie Atomique Injecteur a vapeur haute pression comportant un drain axial

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001040661A1 (fr) * 1999-11-30 2001-06-07 Commissariat A L'energie Atomique Injecteur a vapeur haute pression comportant un drain axial
US6595163B2 (en) 1999-11-30 2003-07-22 Commissariat A L'energie Atomique High pressure steam water injector comprising an axial drain

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