DE142829C - - Google Patents

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DE142829C
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    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10NELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10N10/00Thermoelectric devices comprising a junction of dissimilar materials, i.e. devices exhibiting Seebeck or Peltier effects

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  • Radiation Pyrometers (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials Using Thermal Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine thermoelektrische Säule, welche durch Übereinanderschichten von einzelnen ringförmigen Elementen zusammengesetzt ist, so daß sie ein Rohr bildet, durch dessen Inneres ein heißer Gas- oder Flüssigkeitsstrom zur Erhitzung der im Innern liegenden Lötstellen geht, während die außen liegenden Lötstellen abgekühlt werden.
Während bei den bisherigen derartig rohrähnlichen Thermosäulen die Elemente voneinander durch isolierende Zwischenlagen getrennt waren, die gleichzeitig als Dichtung für das Gas bezw. die Flüssigkeit zu dienen hatten und daher niemals infolge der Verschiedenheit des Materials einen vollständig gas- bezw. flüssigkeitsdichten Abschluß herstellen konnten, wird nach dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung dieser flüssigkeitsdichte Abschluß lediglich dadurch erzielt, daß die einzelnen tellerartig ausgebildeten Elemente der Thermosäule unter Ausschluß jeder isolierenden Zwischenlagen direkt aufeinander gelötet werden. In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι die Säule im Längsschnitt,
Fig. 2 eine zur Bildung der Säulenelemente dienende Metallplatte in Oberansicht und
Fig. 3 dieselbe im Schnitt.
Fig. 4 schließlich ist die Einzelschnittansicht einiger Elemente.
Zur Herstellung der die thermoelektrische Säule bildenden Elemente werden beim Erfindungsgegenstande kreisförmige Platten a benutzt, welche durch Gießen oder Ausstanzen aus Metallen oder Legierungen der thermoelektrischen Spannungsreihe (Antimon mit Wismut, Antimonlegierung mit Neusilber usw.) hergestellt sind und, wie in Fig. 3 in Einzelschnittansicht gezeigt, tellerförmigen Querschnitt besitzen, so daß der ebene Plattenboden b vertieft zum ebenen Rand c liegt.
Der Plattenboden b ist mit einer zentralen Öffnung d von solchem Durchmesser versehen, daß die Oberflächen des Randes und des Bodens annähernd gleich groß sind.
Zum Aufbau der Thermosäule werden je zwei dieser Platten aus verschiedenen Metallen bezw. Legierungen in der in Fig. 4 gezeigten Weise so aufeinander gelegt und miteinder durch Verlöten, Vernieten oder in sonst geeigneter Weise verbunden, daß aufeinander folgend einmal die Bodenflächen b und dann die Ränder c der Platten aufeinander liegen und die sogen. Lötstellen der Thermosäule bilden, wobei abwechselnd zwischen den Rändern und Bodenflächen je zweier aufeinander folgender Plattenpaare ein Zwischenraum e bezw. f entsteht.
Durch Vereinigung von 100 oder mehr oder weniger solcher Platten wird ein Rippenrohr erzeugt, bei welchem die Lötstellen im Rohrinnern sowohl wie am Umfang die Rippen bilden. Gegen die Plattenabschrägungen in den Zwischenräumen f der Bodenflächen werden, wie in Fig. 4 im Schnitt gezeigt, Ringe g aus Asbest oder sonstigen Wärmeisoliermaterial angedrückt, um die Erhitzung an anderen als den Lötstellen zu vermeiden.
Bei der in Fig. 1 im Längsschnitt gezeigten Thermosäule ist das aus 32 Elementen hergestellte Rippenrohr auf einer mit einem zentralen Rohrstutzen i versehenen Grundplatte h durch
eine Asbestplatte k von derselben isoliert aufgesetzt und von einem weiten, nahe seinem unteren und oberen Rande mit einem Rohrstutzen m bezw. η versehenen Mantel / umschlossen.
Das Rippenrohr ist auch nach oben durch eine Asbestplatte k isoliert und der Mantel / durch einen mit einem zentralen Rohrstutzen ρ versehenen Deckel ο geschlossen, q und r
ίο schließlich sind isoliert durch die Grundplatte h und den Deckel ο geführte Ableitungsdrähte für den elektrischen Strom.
Die Wirkungsweise der beschriebenen thermoelektrischen Säule ist die folgende:
Führt man mittels der Rohrstutzen ρ und i heiße Flüssigkeit (Öl, Wasser) oder Dampf von oben nach unten durch das Innere der in Gestalt eines Rippenrohres ausgeführten thermoelektrischen Säule und gleichzeitig im Mantel / mittels der Rohrstutzen m, η kühle Luft oder ein sonstiges gasförmiges oder flüssiges Kühlmittel von unten nach oben an der Außenfläche des Rippenrohres entlang, oder umgekehrt, die kalte Luft von unten nach oben durch den Innenraum und heiße Flüssigkeit von oben nach unten an der Rippenrohraußenfläche entlang, so wird in bekannter Weise durch den zwischen den inneren und äußeren Lötstellen vorhandenen Temperaturunterschied ein elektrischer Strom erzeugt, dessen Stärke der Anzahl der in der Säule vorhandenen Elemente entspricht und welcher den durch die Leitungsdrähte q r gebildeten Stromkreis durchfließt.
Leitet man beispielsweise heiße Flüssigkeit oder Dämpfe in obengenannter Weise durch das Innere und kalte Luft oder Flüssigkeit an der Außenwand der Thermosäule vorüber, so werden die inneren rippenförmigen Lötstellen erhitzt, die äußeren rippenförmigen Lötstellen dagegen abgekühlt.
Dadurch, daß heiße Flüssigkeiten oder Dämpfe zur Erhitzung der inneren bezw. äußeren rippenförmigen Lötstellen an Stelle direkter Flammen verwendet werden, ist einer Überhitzung und durch diese bedingter rascher Zerstörung der Lötstellen vorgebeugt, mithin die Leistungsfähigkeit der Thermosäule verlängert. Außerdem wird im vorliegenden Falle jener Teil der zur Erhitzung der Lötstelle erforderlichen Wärme, welcher nicht in Elektrizität umgesetzt wird, sondern nach den abzukühlenden Lötstellen hinströmt und bei den bisher üblichen Ausführungsformen der Thermosäulen verloren ging, bei Anwendung von Kühlflüssigkeit von letzterer aufgenommen, so daß diese wieder für andere Zwecke, z. B. einer Warmwasserheizung, Badeanstalt oder dergl. nutzbar gemacht werden kann.
Die beschriebene Ausführungsform der Thermosäule als Rippenrohr bietet noch den weiteren Vorteil, daß eine größere Anzahl derselben gleichzeitig von einer einzigen Hauptleitung aus mit heißer Flüssigkeit erhitzt und ebenso mit kalter Flüssigkeit gekühlt werden kann, wobei die Rippenröhren entweder hintereinander oder nebeneinander geschaltet sein können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Flüssigkeitsdichter Abschluß zwischen Erhitzungs- und Kühlflüssigkeit bei röhrenförmigen Thermosäulen mit im Rohrinnern vorgesehenen rippenförmigen Lötstellen der einen Polarität und an der Rohraußenseite vorgesehenen Lötstellen der anderen Polarität, dadurch gekennzeichnet, daß der flüssigkeitsdichte Abschluß lediglich durch die aufeinander gelöteten einzelnen tellerartigen Elemente unter Ausschluß von isolierenden Zwischenlagen gebildet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2702828A (en) * 1950-06-03 1955-02-22 Milwaukee Gas Specialty Co Thermoelectric generator and method for production of same
DE1272408B (de) * 1961-05-22 1968-07-11 North American Aviation Inc Thermoelektrischer Wandler
US5288336A (en) * 1988-11-18 1994-02-22 Dr. Harold Aspden Thermoelectric energy conversion

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DE1272408B (de) * 1961-05-22 1968-07-11 North American Aviation Inc Thermoelektrischer Wandler
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