DE1428280C - Flügel fur Axialgeblase großer Abmes sung - Google Patents

Flügel fur Axialgeblase großer Abmes sung

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DE1428280C
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Heinrich Dipl Ing Stenner Walter 3500 Kassel Trinter
Original Assignee
Schmidtsche Heissdampf Gesellschaft mbH, 3500 Kassel Wilhelmshohe
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Description

1 2
Die Erfindung betrifft einen Flügel für Axialgebläse Ebene der Schweißverbindung der Flügelwurzel mit großer Abmessung, bestehend aus einer das Flügel- dem Knaggen mit dem der Flügel in der Nabe begerüst bildenden Holm-Spantenkonstruktion in festigt ist. Eine derartige durchgehende und bruch-Schweißausführung, die von einer die Flügelober- gefährdete Schwingungsebene kann sich infolge der fläche bildenden Haut umhüllt wird. 5 erfindungsgemäßen Flügelausbildung überhaupt nicht Bei Axialgebläsen großer Abmessung und hoher ausbilden, da die die Kräfte aufnehmenden Holme, Förderleistung zum Fördern großer Gas- oder Luft- der Mittelholm mit den ihm zugeordneten Hilfsholmengen, die auch eine erhebliche Temperatur auf- men, im Flügelfußteil in verschiedenen Ebenen einweisen können, z. B. für Sinteranlagen od. dgl., haben gespannt sind, also die von den Holmen aufgenommedie meist verstellbaren Flügel große Abmessungen. io nen Kräfte in verschiedenen Ebenen auf den Flügel-Zudem werden solche Gebläse mit verhältnismäßig fußteil übertragen werden. Infolge des kompakten hohen Umdrehungszahlen betrieben. Hierdurch wer- FlügelhaltersgliedertsichderFIügelaußerdemineinen den die Flügel Belastungen unterworfen, die außer Leichtbauteil und den schwereren Flügelfußteil, was der Einwirkung von betrieblich bedingten Wärme- eine Schwerpunktverlagerung in den Bereich kleiner beanspruchungen in den infolge großer Umfangs- 15 Umfangsgeschwindigkeit zur Folge hat, so daß in geschwindigkeiten hervorgerufenen hohen Fliehkräf- vorteilhafter Weise somit nur ein kleiner Hebelarm ten und der Beanspruchung durch starke Biege- in bezug auf die Einspannebene des Flügels gebildet Schwingungen bestehen. Auch erreichen die hierbei wird.
aufzunehmenden Querkräfte ansehnliche Größen. Eine vorteilhafte weitere Ausbildung der Erfindung Den besagten Beanspruchungen sind Flügel nor- ao besteht darin, daß der Flügelfußteil von seinen beiden
maler Bauart, z. B. geschweißte Blechflügel, nicht Seitenkanten bis zu einer höchsten mittleren Stufe
gewachsen. Auch Blechflügel, die in bekannter Weise ansteigend ausgebildet ist, wobei in der mittleren
eine vom Flügelfuß radial nach außen abnehmende Stufe der Mittelholm in den der mittleren Stufe zu
Wandstärke haben, oder Flügel, die aus mindestens beiden Seiten benachbarten Stufen die Hilfsholme bezwei verschieden starken Teilen zusammengesetzt 25 festigt sind.
sind, die durch quer zur Flügellängsachse verlaufende Durch diese Maßnahme wird ein wesentlich leich-
Schweißnähte miteinander verbunden sind, nach terer Flügelfußteil erhalten, der aber ansonsten die
deutsche Patentschrift 1 066 701, halten den be- gleichen Eigenschaften des oben beschriebenen Flü-
schriebenen Belastungen nicht stand. · gelfußteiles aufweist.
Flügel für Axialventilatoren und Windkraftmaschi- 30 Eine vorteilhafte Befestigung der Hilfsholme kann
nen mit großem Durchmesser aus einem von einem dadurch erfolgen, daß diese in Sacklöchern des FIü-
HoIm getragenen System von Spanten und senkrecht gelfußteiles durch quer zu ihrer Längsachse angeord-
hierzu angeordneten Profilleisten, auf das die Deck- nete Stifte gehalten werden.
Schicht aufgebracht ist, sind bekannt aus der deut- Die Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung
sehen Auslegeschrift 1 077 369 und der britischen 35 dargestellt, und zwar zeigt
Patentschrift 707 620. F i g. 1 einen Flügel in Ansicht mit abgenommener
Ähnliche Flügel zeigen auch die deutsche Patent- Flügelhaut, .
anmeldung D 10619 und die deutsche Auslegeschrift Fig. 2 einen Flügel in Ansicht mit abgenommener
1 083 482, bei denen ein mit Spanten besetzter mitt- Flügelhaut und stufenförmigem Flügelhalter und
lerer Holm das Flügelgerippe bilden, auf das die Be- 40 F i g. 3 eine Draufsicht auf einen Flügelhalter nach
plankung aufgebracht ist. F i g. 2.
Derartige bekannte Flügelkonstruktionen sind ins- Der Flügelfußteil 1 ist einstückig ausgebildet und besondere für Windkraftmaschinen u. dgl., für die umfaßt auch den Einsteckzapfen 2 und den Knagdiese an sich gedacht sind, durchaus geeignet. Der- gen 3. Eine Bohrung 4 ist durch den Flügelfußteil 1 artige Flügelkonstruktionen können aber Belastun- 45 bis zu ihrem Austritt aus der Stirnfläche des Eingen, wie sie Axialgebläse großer Abmessung, z. B. Steckzapfens 2 geführt. In diese Bohrung 4 ist der als als Gebläse für Sinteranlagen u. dgl. ausgesetzt sind, Rohr ausgebildete Mittelholm 5 eingesetzt und am nicht standhalten. unteren Austrittsende der Bohrung 4 am Einsteck-Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist, zapfen 2 mit diesem verschweißt. Zu beiden Seiten einen Flügel für Axialgebläse großer Abmessung in 50 und mit Abstand zu dem Mittelholm 5 sind die Sack-Spantenkonstruktion zu schaffen, der auch großen löcher 6 in dem Flügelfußteil 1 angeordnet. In diese Belastungen, wie sie bei hohen Drücken, hohen Dreh- Sacklöcher 6 sind die Hilfsholme 7 eingesetzt und bezahlen und bei der Förderung von großen Gas- oder festigt. Die Befestigung der Hilfsholme 7 in den Sack-Luftmengen, oftmals hoher Temperatur, auftreten, löchern 6 erfolgt durch die Stifte 8 od. dgl. Die Sackgewachsen ist. 55 löcher 6 sind mit den Aufbohrungen 9 versehen. Dem Bekannten gegenüber besteht die Erfindung Durch diese Aufbohrungen 9 wird die Einspannungsdarin, daß das Flügelgerüst aus einem einstückigen ebene der Hilfsholme 7 näher zum Knaggen 3 zu ver-Flügelfußteil als Träger eines Mittelholmes sowie legt als die des Mittelholmes 5, dessen Einspannungsdiesem zu beiden Seiten mit Abstand zugeordneten ebene in der oberen Kante des Flügelfußteiles 1 liegt. Hilfsholmen besteht, deren Einspannstelle im Flügel- 60 Auf die obere Kante des Flügelfußteiles 1 ist fluchfußtcil näher zum Flügelfuß hin liegt als die Ein- tend mit der die Flügelvorderkante bildenden Seitenspannsteile des Mittelholmes, kante 10 des Flügelfußteiles ein Rohr 11 aufgesetzt. Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung des Entsprechend ist auf die obere Kante des Flügelfuß-Flügels wird dieser gegen die zu Brüchen und zum teiles 1 eine Leiste 12 aufgesetzt, die mit der der Abreißen führenden Wechselbeanspruchungen, ins- 65 Flügelhinterkante zugewandten Seitenkante 13 des besondere durch Schwingungen, nahezu unempfind- Flügelfußteiles fluchtet. Über die Flügellänge verteilt lieh. Derartige Schwingungsbrüche treten vorwiegend sind spantartige Leisten 14 angeordnet, die zusammen im Bereich der Flügclwurzcl auf, und zwar in der mit dem Flügelfußteil 1 und den Holmen 5 und 7 das
Flügelgerüst bilden. Dieses Flügelgerüst wird von einer die Flügeloberfläche bildenden Haut 15 umhüllt.
F i g. 2 zeigt einen Flügelfußteil 1, der an seinem oberen Ende stufenförmig ausgebildet ist, und zwar derart, daß nach einer höchsten mittleren Stufe 16 zu ansteigend von beiden Seitenkanten 10 und 13 ausgehend weitere Stufen 17, 18, 19 und 20 vorgesehen sind. Die Bohrung 4 geht von der oberen Kante der mittleren Stufe 16 aus und nimmt den Mittelholm 5 auf. In den zu beiden Seiten der mittleren Stufe 16 liegenden Stufen 19 und 20 sind die Sacklöcher 6 angeordnet, in die die Hilfsholme 7 eingesetzt und befestigt sind. Auf die unterste Stufe 17 ist fluchtend mit der die Flügelvorderkante bildenden Seitenkante 10 das Rohr 11 und entsprechend auf die unterste Stufe 18 der der Flügelhinterkante zugewandten Seitenkante 13 eine Leiste 12 aufgesetzt. Der weitere Aufbau des Flügels entspricht dem zu F i g. 1 Beschriebenen.
An Stelle der spantartigen Leisten 14 können auch ein stromlinienförmiges Profil aufweisende Spanten an den Holmen angeordnet werden, die fluchtend zum Flügelgrundriß oder der gewünschten Flügelsteigung entsprechend um den Mittelholm 5 versetzt mit dem Rohr 11, den Holmen 5 und 7 und der Leiste 12 das Flügelgerüst bilden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Flügel für Axialgebläse großer Abmessung, bestehend aus einer das Flügelgerüst bildenden Holm-Spantenkonstruktion in Schweißausführung, die von einer die Flügeloberfläche bildenden Haut umhüllt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Flügelgerüst aus einem einstückigen massiven Flügelfußteil (1) als Träger eines Mittelholmes (5) sowie diesem zu beiden Seiten mit Abstand zugeordneten Hilfsholmen (7) besteht, deren Einspannstelle im Flügelfußteil (1) näher zum Flügelfuß hin liegt als die Einspannstelle des Mittelholmes (5).
2. Flügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flügelfußteil (1) von seinen beiden Seitenkanten (10, 13) bis zu einer höchsten mittleren Stufe (16) ansteigend ausgebildet ist, wobei in der mittleren Stufe (16) der Mittelholm (5) in den der mittleren Stufe (16) zu beiden Seiten benachbarten Stufen (19, 20) die Hilfsholme (7) befestigt sind.
3. Flügel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsholme (7) in Sacklöchern (6) des Flügelfußteiles (1) durchquer zu ihrer Längsachse angeordnete Stifte (8) gehalten werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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