DE13952C - Neuerungen an eisernen Zielscheiben - Google Patents

Neuerungen an eisernen Zielscheiben

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Publication number
DE13952C
DE13952C DENDAT13952D DE13952DA DE13952C DE 13952 C DE13952 C DE 13952C DE NDAT13952 D DENDAT13952 D DE NDAT13952D DE 13952D A DE13952D A DE 13952DA DE 13952 C DE13952 C DE 13952C
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DE
Germany
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disc
iron
frame
plate
innovations
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Application number
DENDAT13952D
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English (en)
Original Assignee
E. DREWITZ in Thorn
Publication of DE13952C publication Critical patent/DE13952C/de
Active legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J1/00Targets; Target stands; Target holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. November 1880 ab.
Die vorliegenden Neuerungen an eisernen Scheiben beziehen sich in erster Linie auf solche Scheiben, welche bei Verwendung der sogenannten Zielmunition zur Benutzung kommen sollen, und bezwecken den Ersatz der bisher gebräuchlichen Papp- oder Leinwandscheiben, die nach kurzer Zeit durch die grofsen Kugellöcher und die vielen Pflaster in ihren Umrissen unkenntlich werden.
Die Neuerungen bestehen darin, dafs die als Scheibe dienende eiserne, rechteckige Platte auf beiden Seiten mit verschiedenen Zeichnungen, entsprechend den militairischen Dienstvorschriften, versehen ist, so dafs sie auf beiden Seiten gebraucht werden kann. Die Umrisse der Zeichnungen sind ferner reliefartig hergestellt, so dafs das Bemalen der Scheibe aufserordentlich erleichtert wird. Diese Scheibenplatte wird in ein Gestell eingeschoben, das gleichzeitig zum Auffangen des zerspritzenden Bleies dient.
Auf beiliegender Zeichnung ist die neue eiserne Scheibe für Infanterie dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 und 2 Vorderansichten der Scheibe, Fig. 3 veranschaulicht einen Verticalschnitt, Fig. 4 einen Horizontalschnitt nach A B, Fig. 5 eine obere Ansicht, Fig. 6 endlich zeigt einen Schnitt durch die Scheibenplatte allein nach C-D. Die Scheibe besteht aus der eisernen Platte a, auf der die Umrisse der Strichscheibe einerseits, Fig. 1, und die der Infanterie- bezw. Cavalleriescheibe andererseits, Fig. 2, erhaben dargestellt sind, und dem gufseisernen Gestell.
Die Scheibenplatte wird aus Gufseisen her-
. gestellt und so stark gemacht, dafs die Kugeln keine Eindrücke verursachen oder ein Springen der Platte veranlassen. Die Umrisse der Zeichnung sind im Gufs so angebracht, dafs alles Weifse erhaben und alles Schwarze vertieft ist. Nichts würde jedoch hindern, das Weifse vertieft und das Schwarze erhaben zu machen. Diese Scheibe wird am passendsten mit Wasserfarbe angepinselt, was sehr leicht zu bewerkstelligen ist, da die reliefartige Zeichnung direct angiebt, wo die Farbe aufzutragen ist.
Das Gestell, in welches die Scheibenplatte a eingeschoben wird, ist mit einem Rande b h versehen, welcher das beim Aufschlagen auf die Scheibe zerspritzende Blei auffängt. Die seitlichen Ränder des Gestelles sind in der Nähe der Hinterwand d mit Nuthen e versehen, in welche die Scheibenplatte geschoben wird.
Die Hinterwand d und Decke f sind, erstere in der Nähe der Decke/, passend ausgeschnitten, um das leichte Entfernen der Scheibenplatte a zu ermöglichen. Die Bodenplatte g des Gestelles ist nach hinten behufs Vergröfserung der Stabilität verlängert und mit zwei Knaggen ii versehen, um die Lage der Scheibenplatte α zu sichern. Bei Benutzung der Scheibe ist vor derselben auf die Erde eine Decke für das abspritzende Blei zu legen. Das Blei kann infolge des eisernen Randes des Gestelles nur nach vorn circa 1 bis 2 m weit spritzen, und niemals für Schützen und Anzeiger gefährlich werden.
Der nach dem Schufs auf der Scheibenplatte sich markirende helle Fleck ist durch Ueberstreichen mit Farbe zu entfernen. Verzichtet man darauf, eine auswechselbare Scheibe zu haben, so kann die Scheibenplatte auch direct mit Schutzwand und Bodenplatte versehen werden und somit gleichzeitig das Gestell bilden. Auch kann eine solche mit direct angegossenem
Schutzrand versehene Scheibe doppelt eingerichtet, d. h. auf beiden Seiten mit Scheibenbildern und Schutzrand versehen sein.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: .,
1. Eiserne Scheiben, auf welchen die Umrisse reliefartig hergestellt sind, zu dem Zweck, das Bemalen der Scheibe zu erleichtern.
2. An eisernen Scheiben die Anwendung eines
Schutzrandes für das abspringende Blei, welcher Schutzrand entweder direct an der Scheibe befestigt wird oder an dem Gestell sitzt, in welches die Scheibe eingesetzt wird. Die Anwendung einer eisernen Scheibenplatte, welche auf beiden Seiten mit Scheibenbildern versehen ist, in Combination mit dem zur Aufnahme der Scheibe dienenden eisernen Gestell.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE13952C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4670074A (en) * 1981-12-31 1987-06-02 Thomson-Csf Piezoelectric polymer transducer and process of manufacturing the same

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