DE139280C - - Google Patents

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DE139280C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/26Steam-separating arrangements
    • F22B37/265Apparatus for washing and purifying steam

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Sobald der mit Öl oder dergl. stark vermischte Abdampf, der mittels eines Filters gereinigt werden soll, nur eine einigermaßen hohe Temperatur besitzt, wird die Bildung von Öl- und Wassertröpfchen an dem Filtermaterial sehr erschwert, so daß der Dampf nach Durchgang durch das Filter noch stark mit fremden Bestandteilen verunreinigt ist.
Um nun selbst bei hoher Temperatur des
Dampfes eine vorteilhafte Ölabscheidung herbeizuführen, wird nach vorliegender Erfindung der Dampf, kurz bevor er in das Filtermaterial dringt, durch eine Kühlschlange, zwischen deren Windungen der Dampf hindurchtreten muß, abgeschreckt und teilweise kondensiert. Dadurch wird sowohl die Temperatur des Dampfes erniedrigt, . so daß das Filtermaterial auf ihn einwirken kann, als auch das Öl selbst kondensiert und zum größten Teil jetzt schon abgeschieden, so daß der Dampf nach Durchgang durch das Filter vollkommen gereinigt ist und sich das Filtermaterial nicht so schnell mit Öl Vollsaugt.
Die neue Ölabscheidungsvorrichtung ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt. In das zum Kondensator führende Rohr ist ein Zylinder b eingeschaltet, an dessen oberem Ende c der zu reinigende Dampf eintritt. In dem Zylinder b befindet sich das Dampffilter α von hohlzylindrischer Form und in ihm die Kühlschlange f mit engen Windungen. Die Verbindung der Kühlschlange mit einer Wasserzu- und ableitung (in der Zeichnung nicht dargestellt) kann in beliebiger Weise geschehen. Der von dem Rohre c herkommende Dampf verteilt sich, da er keinen Widerstand findet, gleichmäßig in dem Hohlraum innerhalb des Filters α der Kühlschlange f und wird beim Durchtritt durch die einzelnen Windungen an den Wänden derselben abgekühlt und zum größten Teile vom Öl befreit. Dann dringt der Dampf durch das Filter a, gibt dabei den Rest der unreinen Bestandteile ab und gelangt in den Raum zwischen der Wand des Zylinders b und dem Filter a. In diesem Raum ist vor der Abzugsöffnung d für den gereinigten Dampf eine Wand g angeordnet, die nur einen Abzugskanal h für den Dampf freiläßt. Dadurch wird eine solche Dampfströmung erzeugt, daß die Kühlschlange in ihrer ganzen Ausdehnung vom Dampfe umspült, also eine gute und gleichmäßige Abscheidung erzielt wird. Infolge der Wand g wird ferner noch der Dampf in dem Räume zwischen dem Filter α und dem Rohr d zurückgehalten und besonders im oberen Teile gestaut. Dabei werden die letzten, etwa noch vorhandenen unreinen Bestandteile entfernt.
Die Öl- und Wassertropfen, die an der Kühlschlange und im Filter abgeschieden werden, sammeln sich in einem Räume e, die im Räume zwischen dem Filter α und dem Rohre d abgeschiedenen in einem anderen Räume i.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Abscheiden von Öl und anderen Bestandteilen aus dem Abdampfe von Dampfmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb eines zylindrischen Filters (a) eine Kühlschlange (f) angeordnet ist, zwischen deren Windungen der Dampf hindurchtreten muß, bevor er zu dem Filter gelangt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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