DE138573C - - Google Patents
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- DE138573C DE138573C DENDAT138573D DE138573DA DE138573C DE 138573 C DE138573 C DE 138573C DE NDAT138573 D DENDAT138573 D DE NDAT138573D DE 138573D A DE138573D A DE 138573DA DE 138573 C DE138573 C DE 138573C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K19/00—Making articles for agricultural machinery
- B21K19/02—Making articles for agricultural machinery plough blades; ploughshares
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung möglichst starker und durch Versteifung
widerstandsfähig geraachter Pflugkörper.
Dasselbe besteht darin, daß aus einem Stück Stahlblech das Molterbrett (die Landseite) mit
einem über seine Vorderkante vorragenden Ansatz ausgeschnitten, hierauf letzterer durch
einen Schnitt in zwei Lappen geteilt wird, von denen der eine Lappen längs der genannten
Vorderkante umgebogen und mit seinem gegen die Innenfläche des Molterbrettes hin gebogenen,
an dem Schnittrande durch Hämmern zu einem Bord verbreiterten Endteil an dem Molterbrette
befestigt wird, wodurch eine durch diesen Endteil mit dem Molterbrett versteifte Unterlage
für das Schar und das Streichbrett geschaffen ist, welch letzteres gleichzeitig auch an dem
zweiten zurückgebogenen Lappen des Molterbrettes befestigt wird.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht
einen nach diesem Verfahren hergestellten Pflugkörper von der Landseite aus gesehen.
Fig. 2 zeigt das Molterbrett (Landseite) von der Scharseite aus gesehen, wobei das
Schar und das Streichbrett durch punktierte Linien angedeutet sind.
Fig. 3 ist ein wagerechter Schnitt durch den oberen Teil des Pflugkörpers.
Fig. 4 zeigt das Stahlblechstück, aus welchem
das Molterbrett und das Tragstück für Schar und Streichbrett herausgearbeitet werden.
Fig. 5 zeigt den vollständigen Pflugkörper von der Streichbrettseite aus gesehen in perspektivischer
Darstellung, wobei ein Teil des Streichbrettes weggebrochen ist.
Fig. 6 ist ein unterhalb des oberen Traglappens geführter Horizontalschnitt durch den
Pflugkörper.
Um den Pflugkörper herzustellen, wird zunächst aus einer Stahlblechplatte das in Fig. 4
dargestellte Arbeitsstück ausgeschnitten, dessen mit α bezeichneter Teil dem Molterbrette des
Pflugkörpers entspricht. Der Teil a (Fig. 4) ist an dem einwärts gekrümmten Vorderrand,
welcher die Vorderkante des Molterbrettes zu bilden hat, mit einem vorstehenden Ansatz
versehen, welcher durch einen Schnitt w χ in zwei Lappen b und_/ geteilt wird. Der Lappen b,
welcher das Tragstück für Schar und Streichbrett zu bilden hat, wird längs der in der genannten
Vorderkante liegenden Linie x-y von dem Teil α abgetrennt, worauf ersterer längs
der Linie y-\ so weit zurückgebogen wird, daß er jenen Winkel mit dem Teil α einschließt,
unter welchem Schar und Streichbrett zum Molterbrett stehen sollen. Die längs der
Schnitt- und Biegungslinie x-y-\ stärker gehaltene Blechplatte wird an der Schnittkante
x-y des dreieckigen Teiles bl des Lappens b
in warmem Zustande durch Hämmern verbreitert und der auf diese Weise hergestellte
Bord b2 wird, nachdem der an demselben angrenzende
Teil des Lappens längs der strichpunktierten Diagonallinie gegen die Innenfläche
des Molterbrettes hin gebogen worden ist, an dem letzteren durch Nieten befestigt. Auf
diese Weise ist eine mit dem Molterbrett voll-
Claims (1)
- ständig versteifte Unterlage für das Schar c und das Streichbrett d geschaffen. Letzteres legt sich mit seinem Unterrande auf die obere Hälfte des Lappens b, während das Schar sich mit seinem oberen Rande an den unteren Rand des Streichbrettes stumpf anlegt und auf die untere Hälfte des Lappens b aufgesetzt wird, wie Fig. 5 zeigt.Der obere Teil des Streichbrettes wird hierauf an dem in die Ebene desselben zurückgebogenen Lappen f befestigt, welcher mit einem zum Durchstecken einer Niete oder eines Schraubenbolzens dienenden Loch versehen ist. Das Schar c kann mit dem Streichbrett d auch aus einem Stück hergestellt werden, welches oben auf dem Lappen f und unten auf dem Tragstück b aufliegt. Der dreieckförmige Teil b1 bildet, wie Fig. 5 und 6 zeigen, einen Steg zwischen dem Molterbrett und der Unterlage b für Schar und Streichbrett, wodurch der ganze Pflugkörper versteift wird.Um den so gebildeten Pflugkörper gebrauchsfähig zu machen, muß an dem Molterbrett die Pflugsohle angebracht werden. Von Vorteil ist es, diese Pflugsohle i, wie dargestellt, an dem Unterende des Molterbrettes α verstellbar zu befestigen. Es ist daher die Pflugsohle um einen Bolzen h drehbar angeordnet, so daß die Unterkante derselben zu jener des Molterbrettes unter verschiedenem Winkel eingestellt werden kann.Bei Anordnung eines einfachen Bogenschlitzes in dem Molterbrett findet die diesen Schlitz durchsetzende Stellschraube / nicht genügenden Halt innerhalb des Schlitzes; es empfiehlt sich daher, über demselben noch eine drehbare Schlitzplatte m anzuordnen, deren Schlitz denjenigen des Molterbrettes kreuzt, wodurch der Schraubenbolzen eine größere Stützfläche an den Seitenwänden dieser beiden Schlitze findet. Die Verstellung der Pflugsohle i erfolgt in der Weise, daß die Schraube / gelockert, die Stellplatte i und somit auch die Pflugsohle geschwenkt und sodann die Stellschraube / wieder festgezogen wird.Der so hergestellte Pflugkörper kann : auch bei Pflügen mit umkehrbaren Scharen bezw. bei Wendepflügen angewendet werden, bei welchen nach Abnutzung des einen Schars der Pflugkörper gewendet und das andere Schar iri die Arbeitsstellung gebracht werden kann. In diesem Falle erhält das Molterbrett zwei symmetrisch zu seiner horizontalen Mittellinie gestellte Ansätze b, welche in der angegebenen Weise zurückgebogen und mit den verbreiterten Schnitträdern (xy) an der Innenseite des sattelförmig gekrümmten Molterbrettes befestigt werden. Diese Ansätze b bilden dann die Tragstücke für die beiden Schare, welche durch Drehung des Pflugkörpers um eine horizontale Welle abwechselnd in die Arbeitsstellung gebracht werden können.Ρλτεν τ-Anspruch:Ein Verfahren zur Herstellung schmiedeeiserner Pflugkörper, dadurch gekennzeichnet, daß aus einem Stück Stahlblech (Fig. 4) das Molterbrett (die Landseite) (a) mit einem über seine Vorderkante vorragenden Ansatz ausgeschnitten, hierauf letzterer durch einen Winkelschnitt (n> xy) in zwei Lappen (b und f) geteilt wird, von denen der eine Lappen (b) längs der genannten Vorderkante (y \) umgebogen und mit seinem gegen die Innenfläche des Molterbrettes hin gebogenen, an dem Schnittrande durch Hämmern zu einem Bord (b2) verbreiterten Endteil (b1) an dem Molterbrette (a) befestigt wird, wodurch eine durch diesen Endteil mit dem Molterbrett versteifte Unterlage für das Schaf (c) und Streichbrett (d) geschaffen ist, welch letzteres gleichzeitig auch an dem zweiten zurückgebogenen Lappen ff) des Molterbrettes (a) befestigt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE138573C true DE138573C (de) |
Family
ID=406374
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT138573D Active DE138573C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE138573C (de) |
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0
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