DE138486C - - Google Patents

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DE138486C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/02Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses
    • B23G1/04Machines with one working-spindle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, mit welcher sowohl Linksais auch Rechtsgewinde geschnitten werden kann und welche sich zum Schneiden schwerer Leitspindeln für Drehbänke, Fräsmaschinen und dergl. eignet. Mit dieser Vorrichtung können Gewinde von jeder gewünschten Steigung geschnitten werden, indem man einen Block, der einen Schlitten für eine gezahnte Werkzeugscheibe trägt, mehr oder weniger in der einen oder der anderen Richtung kippt, wodurch die Rotationsachse des scheibenförmigen Werkzeuges einen gröfseren oder kleineren Winkel mit der Längsachse des zu schneidenden Werkstückes bildet. Das Werkzeug selbst besitzt eine Reihe von ungleichen Zähnen, welche nach einander in Wirkung treten, um das Gewinde herzustellen. Das Werkzeug bildet nicht den Gegenstand der Erfindung, sondern im Wesentlichen die Mittel zum Verschieben und Verstellen des Werkzeuges selbst.
In den beiliegenden Zeichnungen stellt Fig. ι einen rechtsseitigen Aufrifs der neuen Vorrichtung dar; die Vorrichtung ist an dem Schlitten einer Drehbank angebracht.
Fig. ι a ist ein Schnitt nach x-x der Fig. i, Fig. 2 ein linksseitiger Aufrifs und
Fig. 3 ein Grundrifs der Vorrichtung, während Fig. 4 einen Aufrifs im Schnitt nach 4-4 der Fig. 3 und
Fig. 5 einen ähnlichen Schnitt nach 5-5 der Fig. 3 darstellt.
Fig. 6 ist ein Längsschnitt nach 6-6 der Fig· 3; . . . :
Fig. 7 eine Vorderansicht einer das Werkzeug und einen Theil seines Trägers bewegenden Sperrklinke,
Fig. 8 eine schaubildliche Ansicht eines excentrischen Bolzens und
Fig. 9 eine Einzeldarstellung des abgenommenen Armes 44 mit einem Stifte oder Vorsprunge 46.
ι bezeichnet einen Theil des festen Gestells einer Drehbank, die zwei parallele Führungen 2 besitzt, von denen die eine mit einem darauf angebrachten Schlitten 3 von irgend einer gebräuchlichen Ausführuhgsform sein kann. Der Schlitten wird in üblicher Weise durch eine Schraubenspindel bewegt, welche von den üblichen weiter nicht dargestellten Getrieben der Drehbank gedreht wird. Die wesentlichen Theile der Erfindung sind an einem Gleitstück 4 angebracht, welches auf einem Block beweglich ist und an seiner Unterseite schwalbenschwanzförmige Vorsprünge 5 besitzt (Fig. ia), die um entsprechende Vorsprünge 6 auf einer an der Oberseite des Schlittens 3 durch einen Bolzen 8 (Fig. 1) in üblicher Weise befestigten Platte 7 fassen.
Das Gleitstück 4 besitzt eine Vorschubschraube 9, die mit einer Kurbel 10 versehen ist, welche mittels des Griffes 11 vom Arbeiter bewegt werden kann. Durch die Drehung dieser Vorschubschraube in einer auf der Platte 7 mittels Schraube 13 befestigten Mutter 12 kann das Gleitstück 4 horizontal in beiden Richtungen quer zur Längsrichtung der Drehbank gleiten und das sich drehende Werkzeug dem wie üblich zwischen beweglichen und
festen Spitzen der Drehbank gehaltenen Arbeitsstück nähern oder von demselben entfernen.
Das Gleitstück 4 hat eine I-förmige Nuth 14. welche den Kopf 15 eines Bolzens 16 aufnimmt, während der Schaft dieses Bolzens sich nach oben durch eine Oeffnung 17 ,des Trägers 18 für den Werkzeughalter erstreckt. Dieser Träger hat an seiner Unterseite eine Feder 19 (Fig. 1), welcher in die Nuth 14 eintritt, wodurch jede ungehörige seitliche Relativbewegung des Trägers zum Gleitstücke 4 verhindert wird. Der Bolzen 16 geht gleichfalls durch eine Oeffnung des Werkzeugträgers 20 hindurch und trägt oben eine Mutter 21, auf deren Unterseite sich die einen Kugelabschnitt bildende Unterlagscheibe 22 befindet.
Der Werkzeugträger 20 besitzt in der vorliegenden Ausführungsform einen verlängerten Fufs 23, der mittels einer bei 25 angeordneten geschlitzten Schraube 24 gekippt werden kann. Die auf der Seite des Werkzeuges sich befindende Kante des Werkzeughalters gleitet mit einem Vorsprung 26 in einer Nuth 27 des Trägers 18. Nuth und Vorsprung bilden eine Kippkante für den Werkzeughalter, und die Verlängerung 23 ist zweckmäfsig so gestaltet, dafs bei senkrechter Stellung der rechten Seite des Werkzeughalters (Fig. 4) das Ende der Schraube 24 genügend weit durch den Fufs 23 des Werkzeughalters hindurchreicht, um einen Zwischenraum 28 zwischen Werkzeugträger und Träger 18 zu belassen, so dafs bei Drehung der Schraube 24 in der einen oder der anderen Richtung der Werkzeugträger 20 nach rechts oder links (Fig. 4) gekippt werden kann, wobei der Ausschlag dieser Kippbewegung durch die der Schraube mitgetheilte Bewegung bestimmt wird. Durch Veränderung dieses Ausschlages kann man das Werkzeug entsprechend der Steigung des Gewindes einstellen, und zwar für Rechts- und Linksgewinde.
Der Werkzeughalter 20 ist mit einer schwalbenschwanzförmigen Nuth oder Führung (Fig. 4) versehen, in welche ein als Schlitten 29 ausgebildeter Werkzeugträger eintritt. Eine passende Beilage 30 in dieser Führung wirkt mit einer Kante des Gleitstückes zusammen und kann durch Schrauben 31 eingestellt werden (Fig. 1 und 6); dieselbe ermöglicht einen schnellen Ausgleich der Abnutzung des Gleitstückes. Letzteres dient als Träger für eine konische Nabe 32 (Fig. 4), deren dickeres Ende an der Aufsenseite liegt, während das drehbare Werkzeug 33 mit einem konischen Loche auf den äufseren Theil der Nabe pafst, so dafs nach Aufbringung des Werkzeuges auf die Nabe das Werkzeug mit seiner Rückseite die Fläche des Schlittens 29 berührt und in Arbeitsstellung gehalten wird.
Die Nabe 32 besitzt eine centrale Oeffnung zur Aufnahme einer Schraube 34, die in eine mit Gewinde versehene Oeffnung im Schlitten 29 eintritt. Durch Einbringen dieser Schraube wird die Nabe gegen jede seitliche Bewegung in Bezug auf den Schlitten gesichert; um eine Drehbewegung derselben mit dem Werkzeug 33 zu verhindern, sind ein oder mehrere Stifte 35 vorgesehen, welche in Oeffnungen im Schlitten und in der Nabe eintreten und diese so an der Drehung hindern.
Der Schlitten 29 ist mit einer Nuth oder Führung 36 ausgestattet, welche eine Kulisse 37 aufnimmt, die ein Excenter 38 umgiebt. Letzteres sitzt auf dem einen Ende eines Bolzens 39, der in einer Oeffnung der am unteren Ende mit einem Handhebel 41 versehenen Nabe 40 sich befindet.
Die Nabe 40 dreht sich in einer cylindrischen Oeffnung des Werkzeugträgers 20, wenn der Handhebel 41 zwecks Bewegung des Schlittens 29 eine Drehung erhält; diese Bewegung des Handhebels veranlafst eine Drehung des Bolzens 39, um nach der Arbeit eines jeden Zahnes des Schneidwerkzeuges den Schlitten 29 rückwärts und vorwärts zu bewegen. Die Rückbewegung des Handhebels 41 nach links (Fig. 2) wird durch einen Anschlag 42 begrenzt. Um die Vorwärtsbewegung des Trägers ändern zu können, ist der Bolzen 39 lose in der Nabe 40 angeordnet. Das Aufsenende des Bolzens ist mit einem federnden Hebel versehen, der einen Handgriff 45 besitzt; ein an der Unterseite des Hebels 44 hervorragender Stift oder Vorsprung 46 greift in eine der im Handhebel 41 befindlichen Oeffnungen 47 ein und kann in eine beliebige andere Oeffnung gebracht werden. Durch das Drehen des Hebels 44 wird der Ausschlag des Schlittens 29 und seines Schneidwerkzeuges geändert, wenn der Hebel zwecks Einstellung des Schneidwerkzeuges in seine Arbeitsstellung nach rechts (Fig. 2) gedreht wird.
Wenn das Schneidwerkzeug in Arbeitsstellung eingestellt ist, ruht die rückwärtige Kante des Zahnes gegen einen einstellbaren Anschlag 50. Durch. Einstellung des Anschlages 50 kann für Ausgleich der Abnutzung des Schneidwerkzeuges Und für genaue Einstellung der Schneidkante Sorge getragen werden.
Im Vorstehenden wurde einer im Gleitstück 29 vorgesehenen Nuth Erwähnung gethan; um diese Nuth herzustellen, wird zunächst eine runde Oeffnung 57 in das Gleitstück von dessen Innenseite aus eingefräst, und zwar so, dafs diese Oeffnung sich theilweise durch das Gleitstück erstreckt (Fig. 5), worauf geeignete Segmente aus Stahl, 52, in die runde Oeffnung eingebracht und in irgend einer geeigneten Weise, wie beispielsweise mittels Schrauben oder Niete 53, mit ihren Flächen genau parallel befestigt werden.
Die Nabe 40 hat eine ringförmige Nuth 54 (Fig. 5), in welche ein Stöpsel 55 mit seinem
Vorsprung 56 eingreift. Der Stöpsel wird mittels einer Stellschraube 57 in Arbeitsstellung gehalten.
Will man die Nabe entfernen, so braucht man nur die Schraube 57 herauszudrehen und den Stöpsel 55 mit der Nuth 54 aufser Eingriff zu bringen.
Befindet sich der Werkzeugschlittenkörper 20 infolge Einsteilens der Schraube 24 in einer derartigen Stellung, dafs seine rechte Seite eine genau senkrechte Lage einnimmt und dafs das sich drehende Schneidwerkzeug 33 bei seiner Vorwärtsbewegung in die Arbeitsstellung (Fig. 1 und 2) eine ringförmige Nuth schneiden würde, so würde bei einer Drehung der Schraube 25 zwecks Kippens des Werkzeugträgers nach links (Fig. 4) ein Gewinde, beispielsweise ein Rechtsgewinde, bei einer Drehung des Werkzeugträgers in der entgegengesetzten Richtung, d. h. nach rechts, aber ein entgegengesetztes Gewinde durch das in Arbeitsstellung befindliche Werkzeug geschnitten werden. Bei einem gröfseren oder geringeren Kippen des Werkzeughalters aus seiner genau senkrechten Lage nach einer der beiden Richtungen kann die gewünschte Steigung des Rechts- oder Linksgewindes ganz genau bestimmt werden.
Der Werkzeughalter 20 ist mit einem Bolzen 58 versehen, an welchem eine Schaltklinke oder ein gleichwerthiges Mittel 59 angebracht ist, um dem Schneidwerkzeuge 33 eine schrittweise Drehbewegung nach Bedarf zu ertheilen.
Diese Schaltklinke besitzt an ihrem Ende /Fig. 7) eine Einkerbung 60 (Fig. 7), welche es den Zähnen des Schneidwerkzeuges 33 bei einer dasselbe in Arbeitsstellung bringenden Vorwärtsbewegung des Schlittens 29 ermöglicht, eine Berührung mit der scharfen Kante des Schneidzahnes zu vermeiden.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Arbeitsstellung des Schneidwerkzeuges ruht das Ende der Schaltklinke infolge seiner Schwere auf dem Rücken eines Schneidzahnes. Der gerade in Wirksamkeit stehende Zahn hat seine Arbeit vollendet und das Gewinde bis zu der Tiefe geschnitten, bis zu welcher er es schneiden kann. Der Arbeiter dreht den Handhebel 41 nun nach rechts (Fig. 1) und bewegt dadurch auch den Schlitten 29 nach rechts, welcher das Schneidwerkzeug 33 mitnimmt; der zunächst links von dem die Schaltklinke tragenden Zahne befindliche Zahn kommt auf der einen Seite mit dem Ende der Schaltklinke in Berührung und das Schneidwerkzeug wird ein genügendes Stück gedreht.
Bevor der Werkzeughalter gekippt wird, wird die Stellmutter 21 gelockert, so dafs der Werkzeughalter unter der Einwirkung der Schraube 24 frei kippen kann; nachdem derselbe in die gewünschte Arbeitsstellung eingestellt worden ist, wird die Mutter 21 wieder angezogen, um mit der Unterlagscheibe 23 in Berührung zu treten und den Werkzeughalter fest in seiner Lage zu halten.
Bei Einstellung des Excenters 38 im Handhebel 41 kann man eine so genaue Einstellung des Schneidwerkzeuges in seine Arbeitsstellung erzielen, dafs man die gröfstmögliche Genauigkeit in der Tiefe des einzuschneidenden Gewindes erhält.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Gewindeschneidvorrichtung mit einem drehbaren gezahnten Werkzeug mit ungleich langen Zähnen, dadurch gekennzeichnet, dafs das an einem in dem Werkzeugträger (20) gleitenden Schlitten (29) drehbare Werkzeug (33) mittels eines Handhebels (41) gegen das zu bearbeitende Werkstück hin und von demselben ab bewegt wird und bei seiner Rückwärtsbewegung um einen Zahn gedreht wird.
  2. 2. Gewindeschneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Verschiebung des Werkzeugschlittens (29) durch einen an einer drehbaren Nabe (40) excentrisch sitzenden Zapfen (39) erfolgt, der zur Veränderung des Werkzeugvorschubes noch mit einem einstellbaren Excenter bezw. excentrischen Ansatz (38).versehen ist.
  3. 3. Gewindeschneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs das Schneidwerkzeug bei seiner Rückwärtsbewegung durch eine an dem unverschiebbaren Werkzeughalter (20) drehbar gelagerte Sperrklinke (59) gedreht wird, deren Ende eine Einkerbung (60) aufweist, um eine Beschädigung der scharfen Kante der Schneidzähne des Werkzeuges zu vermeiden.
  4. 4. Gewindeschneidvorrichtungnach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs durch Drehen einer Stellschraube (24) der Werkzeughalter (20) quer zu der Längsachse des . Werkstückes gekippt werden kann, um das Schneiden von Gewinde gewünschter Steigung zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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