DE13807C - Wäge- und Sack-Apparat für Mehl - Google Patents

Wäge- und Sack-Apparat für Mehl

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DE13807C
DE13807C DENDAT13807D DE13807DA DE13807C DE 13807 C DE13807 C DE 13807C DE NDAT13807 D DENDAT13807 D DE NDAT13807D DE 13807D A DE13807D A DE 13807DA DE 13807 C DE13807 C DE 13807C
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DE
Germany
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flour
box
sack
weighing
flaps
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Active
Application number
DENDAT13807D
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English (en)
Original Assignee
H. PROLLIUS in Görlitz und J. F. KLAUSS in Ostritz (Sachsen)
Publication of DE13807C publication Critical patent/DE13807C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/30Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled
    • B65B1/32Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled by weighing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE ,42: Instrumente.
Wäge- und Sackapparat für Mehl.
Auf beiliegender Zeichnung ist in den Fig. 1, 2, 3, 4, 5 und 6 ein Apparat dargestellt, welcher dazu dienen soll, Säcke auf bequeme Weise mit Mehl zu füllen und die Füllung selbstthätig, nachdem der Sack ein bestimmtes Gewichtsquantum Mehl in sich aufgenommen hat, zu unterbrechen.
Der Apparat besteht aus folgenden Theilen:
An dem Fufsboden Z des Mehllagerraumes, Fig. ι bis 4, sind ein Cylinder B und zwei Hängelager L fest angeschraubt.
In den beiden Hängelagern schwingt um zwei Zapfen s ein Kasten A von viereckigem Querschnitt. A ist mit B durch einen Lederbeutel t beweglich und staubdicht verbunden.
Ueber das untere Ende des Kastens A ist von aufsen ein nur um wenig weiterer Kasten C geschoben und mit Filz f gleichfalls staubdicht gegen A abgeschlossen.
Am äufseren unteren Ende ist C mit einem vorspringenden Rande r, über welchen die zu füllenden Säcke S festgeschnallt werden, versehen.
Ein klein wenig vom unteren Rande aufwärts ist in A ein Steg i, der auf einer Seite auch durch einen in C angebrachten Schlitz nach aufsen tritt, fest angebracht. In der Mitte des Steges i finden eine hohle Metallschraube F und darüber ein hohler Blechcylinder D Stützpunkte.
Auf F ruht wieder eine von D umschlossene Spiralfeder, die an ihrem oberen Ende den Bolzen E, sich an den bundartig gestalteten Kopf desselben anlegend, trägt. An E, und dadurch auch an der Spiralfeder, ist mittelst des Steges e der Kasten C fest aufgehängt.
Im unteren Theile von A sind zwei um horizontale Axen drehbare Klappen G angebracht und mittelst der Stangen m und des Steges e mit C in Verbindung gebracht, und zwar so, dafs sie nach unten den Kasten A öffnen, sobald C gehoben wird, dafs sie jedoch in horizontaler Lage A schliefsen, sobald C ein bestimmtes Stück nach unten gezogen ist. Durch Drehung der Schraube F wird der Spiralfeder eine solche Spannung gegeben, dafs sie die Senkung des Kastens C und des daran hängenden Mehlsackes nur bei einem vorher bestimmten und an der Scala η bezeichneten Gewichte gestattet.
Ist Kasten C in seiner tiefsten Stellung in belastetem Zustande angekommen, so wird er dort mittelst des drehbaren Nasenhebels H, der sich um den vorspringenden Steg i legt, festgehalten.
Die Manipulation bei der Füllung ist folgende:
Der unbelastete, nur mit leerem Sacke umschnallte Kasten C befindet sich, durch die Kraft der Spiralfeder nach oben geschnellt, in seiner höchsten Stellung und hält die Klappen G geöffnet. Der Zutritt des Mehles durch B nach A und somit in den Sack wird dadurch bewirkt, dafs mittelst des Hebels K die Bodenöffnung O vom Schieber Sch frei gemacht wird. Je mehr Mehlgewicht den Sack anfüllt, desto tiefer senkt sich derselbe, und mit ihm der Kasten C. Die vorher entsprechend gespannte Spiralfeder gestattet die Senkung nur bei der gewünschten Gewichtsfüllung, und ist diese erreicht, so schliefsen sich die Klappen G, wie oben erläutert, und sperren so den weiteren Zutritt des Mehles ab, während der Hebel H, an i an-
greifend, C festhält und damit auch das unzeitige Oeffnen der Klappen G hindert.
Durch Schliefsen der OefFnung O werden die Klappen G theilweise entlastet und dann der gefüllte Sack entfernt, um einem neu zu füllenden Platz zu machen. Ist der leere Sack an C befestigt, wird H von i gelöst und C hebt sich aufs neue, öffnet die Klappen G und gestattet dem Mehl so den neuen Zutritt in den Sack; hierauf wird auch der Schieber Sch von O wieder fortgezogen und der Füllungsprocefs wiederholt sich, wie oben beschrieben.
Um ein festes Setzen des Mehles im Sack möglichst zu fördern, ist der Apparat in L schwingend aufgehängt und mit der Handhabe h zum rüttelnden Stofse versehen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Die selbstthätige Absperrung der Mehlfüllung bei einem beliebigen, vorher bestimmten Füllungsgewicht.
2. Die Combination dieser Absperrung unter i. mit einem Mehlfüllapparat.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT13807D Wäge- und Sack-Apparat für Mehl Active DE13807C (de)

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