DE137461C - - Google Patents

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DE137461C
DE137461C DENDAT137461D DE137461DA DE137461C DE 137461 C DE137461 C DE 137461C DE NDAT137461 D DENDAT137461 D DE NDAT137461D DE 137461D A DE137461D A DE 137461DA DE 137461 C DE137461 C DE 137461C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M11/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising
    • D06M11/77Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising with silicon or compounds thereof
    • D06M11/79Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising with silicon or compounds thereof with silicon dioxide, silicic acids or their salts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Versuche mit künstlichem Haar, insonderheit solchem aus Cellulose, haben gezeigt, dafs dasselbe für gewisse Fälle zu starken Glanz besitzt. Gemä'fs vorliegender Erfindung wurde gefunden, dafs es möglich ist, den starken Glanz des künstlichen Haares in jedem gewünschten Grade herabzumindern. Diese Herabminderung des Glanzes von künstlichem Haar geschieht nach vorliegender Erfindung dadurch, dafs man das betreffende Haar, welches schon die gewünschte Färbung erhalten hat, einer Behandlung mit OeI und einem feinen geschmeidigen Pulver unterwirft, welches in genügendem Mais gegen das Haar bezw. seine Farbe indifferent ist, wie z. B. Talcum, Puder oder dergl. Das OeI mufs hinreichend dünnflüssig bezw. eindringungsfähig sein oder gemacht sein, was z. B. durch Zusatz von Alkohol geschehen kann. Auch mufs man ein nicht trocknendes OeI für den Zweck vorliegender Erfindung wählen.
An folgendem Beispiel mag die Ausführung der Erfindung näher erläutert werden:
Das gefärbte künstliche Haar wird sortirt und ausgebreitet und alsdann mit einer Mischung von OeI (z. B. Provenceröl) und Weingeist zweckmäfsig mittels Gebläse bestäubt. Diese Operation wird so ausgeführt, dafs das Haar möglichst gleichmäfsig benetzt wird. Man läfst vortheilhaft die Flüssigkeit etwas einziehen, worauf man in ähnlicher Weise ein weiches Pulver, z.B. Talcum, auf dem Material gut vertheilt. Bei helleren Farben wird im Allgemeinen weniger, bei dunkleren Farben etwas mehr genommen. Hierauf wird das so behandelte Material gut durchgearbeitet und tüchtig gehechelt, wobei noch eine Erwärmung auf beispielsweise 6o° C. stattfinden kann. Durch diese Bearbeitung wird alles Pulver bezw. alles überflüssige Pulver entfernt, so dafs selbst bei Behandlung von schwarzem Haar mit Talcum nichts von dem letzteren mehr sichtbar bleibt.
Auf solche Weise kann man ein künstliches Haar erzielen, dessen Glanz je nach Wunsch herabgemindert ist, so dafs es für die verschiedensten Verwendungszwecke stets ge-

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren, künstlichem Haar, insonderheit aus· Cellulose, einen in gewünschtem Grade verminderten Glanz zu verleihen, dadurch gekennzeichnet, dafs man das zu entglänzende künstliche Haar einer Behandlung mit nicht trocknendem OeI und einem feinen, genügend indifferenten, geschmeidigen Pulver unterwirft.
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