DE135940C - - Google Patents

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DE135940C
DE135940C DE1901135940D DE135940DA DE135940C DE 135940 C DE135940 C DE 135940C DE 1901135940 D DE1901135940 D DE 1901135940D DE 135940D A DE135940D A DE 135940DA DE 135940 C DE135940 C DE 135940C
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piston
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vacuum
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DE1901135940D
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Publication of DE135940C publication Critical patent/DE135940C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/003Apparatus for control or receiver or condensor pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14g) ψ
EDUARD KARRER in FRANKFURT a. M.
mit Kondensation.
Zusatz zum Patente 119668 vom 11. April 1900.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Oktober 1901 ab. Längste Dauer: 10. April 1915.
Die Erfindung betrifft eine abgeänderte Ausführungsform der durch das Haupt-Patent 119668 geschützten Vorrichtung zur zeitweisen Ableitung des Abdampfes ins Freie bei Dampfmaschinen mit Kondensation, und bezweckt, die selbstthätige Wiederverbindung der Abdampfleitung mit der Luftpumpe zu erreichen, nachdem der Abdampf eine Zeit lang zur Vermeidung nachtheiliger Folgen ins Freie geleitet war. Bei der im Haupt-Patent 119668 dargestellten Ausführungsform tritt eine selbstthätige Wiederumsteuerung der Abdampf leitung zur Luftpumpe nicht ein, weil, wenn das dort angegebene Umschaltventil anfängt, sich aus seiner oberen Endstellung nieder zu bewegen, die zur Luftpumpe führende Leitung Verbindung mit der ins Freie führenden Leitung erhält, somit dann die Luft aus letzterer in erstere Leitung einströmt und deshalb das Vacuum in ersterer Leitung nicht im Stande ist, das Umschaltventil so weit nieder zu bewegen, dafs es die ins Freie führende Leitung wieder völlig verschliefst. Bei der vorliegenden Ausführungsform der Vorrichtung erhält die zur Luftpumpe führende Leitung niemals Verbindung mit der ins Freie führenden Leitung, so dafs der genannte Uebelstand, dafs der Luftdruck aus letzterer Leitung das Vacuum in ersterer beeinflussen kann, vermieden ist und das Vacuum, sobald es die erforderliche Höhe wieder erreicht hat, das Umschaltorgan umzustellen vermag.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist die abgeänderte Vorrichtung dargestellt, und zwar in Fig. ι bis 4 mit einem als Umschaltorgan dienenden Kolbenschieber und in Fig. 5 bis 10 mit einem als Umschaltorgan dienenden Hohlcylinder-Drehschieber.
Der Kolbenschieber α (Fig. 1 und 2) ist in dem cylindrischen Gehäuse b verschiebbar angeordnet und steht durch Gestänge c d mit einem kleinen, in einem Cylinder e (Fig. 3) geführten Kolben/in Verbindung. Von diesem Cylinder e führt eine Rohrleitung m zur Luftpumpe, so dafs hinter dem Kolben f immer das in der Luftpumpe bestehende Vacuum herrscht. Die Vorrichtung ist nun mittelst des Gegengewichtes g oder eines anderen zweckentsprechenden Mittels am Hebel c so geregelt, dafs bei gutem Vacuum der Kolben f sich in seiner tiefsten, in Fig. 3 gezeichneten Lage befindet. Der Abdampf tritt sodann durch die Oeffnung h (Fig. 1 und 2) in das Innere des Kolbenschiebers α und aus diesem in die zum Kondensator führende Leitung i. Verschlechtert sich das Vacuum, so bewirkt das Gewicht g die Umsteuerung (Aufwärtsbewegung) des Kolbenschiebers a, so dafs die Einschnürung k desselben mit dem Eintrittsstutzen h in Verbindung steht. Nun strömt
der Abdampf durch die Einschnürung k um den Kolbenschieber α herum nach dem ins Freie führenden Austrittsstutzen Z.
Sobald sich das Vacuum verbessert, wirkt dasselbe wieder auf den Kolben f und bewirkt die Niederbewegung desselben in dem Cylinder <3, entgegen der Wirkung des Gegengewichts g und damit die Niederbewegung des Kolbenschiebers α in dem Cylinder b, so dafs die Abdampf leitung h wieder mit dem Innenraum des Kolbenschiebers α und damit mit der zum Kondensator führenden Leitung i in Verbindung tritt. Bei keiner Stellung des Kolbenschiebers α steht die zum Kondensator bezw. der Luftpumpe führende Leitung i mit der ins Freie führenden Leitung i in Verbindung.
In Fig. 5, 6 und 7 ist der Kolbenschieber a durch einen Cylinderdrehschieber h ersetzt, welcher durch einen auf seiner Achse 0 befestigten Gewichtshebel c (Fig. 8) und Stange d (Fig. 8 und 9) mit dem in dem Cylinder e geführten Kolben / verbunden ist, der durch die Leitung m unter der Wirkung des Vacuums der Luftpumpe steht. Die drei Abzweigungen hi I des Ventilgehäuses b münden in drei getrennte Kammern I, II, III des Gehäuses und mit diesen Kammern tritt das Innere des Drehschiebers η durch in diesem sowie in den inneren Kammerwänden in dem erforderlichen Ausmafse vorgesehene Durchbrechungen wechselweise in Verbindung. Bei gutem Vacuum in der Luftpumpe, bei welchem sich der Kolben f in seiner unteren Endstellung (Fig. 9) befindet, hat der Drehschieber η die in Fig. 6 gezeichnete Lage, bei welcher der durch die Oeffnung h eintretende Dampf geradedurch in das Innere des Drehschiebers η und aus diesen in die Kammer II strömt. Verschlechtert sich dagegen das Vacuum in der Luftpumpe, so bewirkt das Gewicht g die Umsteuerung des Drehschiebers η aus der Stellung Fig. 6 in die Endstellung Fig. 5, bei welcher der durch h in das Innere des Kolbenschiebers η strömende Abdampf anstatt nach der Kammer II und Leitung i nach der Kammer III und Austrittsstutzen /, welcher ins Freie führt, weiter strömt. Sobald sich das Vacuum wieder verbessert, wirkt dasselbe auch hier wieder auf den Kolben f und bewirkt die Niederbewegung desselben, in dem Cylinder e und damit die Zurückdrehung des Drehschiebers η aus der Stellung Fig. 5 in die Stellung Fig. 6, so dafs die Abdampfleitung h wieder mit der zum Kondensator führenden Leitung i in Verbindung tritt. Auch bei dieser Ausführungsform steht bei keiner Stellung des Umschaltorgans η die zum Kondensator bezw. der Luftpumpe i führende mit der ins Freie führenden Leitung / in Verbindung. Zum Einstellen der Vorrichtung von Hand ist die Führungsstange d des Steuerungskolbens / noch mit einer Feststellvorrichtung ρ versehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur zeitweisen Ableitung des Abdampfes ins Freie bei Dampfmaschinen mit Kondensation nach Patent 119668, dadurch gekennzeichnet, dafs das Umschaltorgan durch einen Schieber — Kolbenschieber (a) oder Hohlcylinder-Drehschieber (n) — gebildet wird, welcher durch ein Gestänge mit einem in einem mit der Luftpumpe in Verbindung stehenden Cylinder (e) angeordneten Kolben (f) verbunden ist und in der einen Richtung durch ein Gegengewicht oder dergl. (g), in der anderen Richtung durch die Wirkung des Vacuums auf den Kolben (f) umgestellt wird und bei keiner seiner Stellungen die Luftpumpe mit der Aufsenluft in Verbindung bringt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1901135940D 1901-10-19 1901-10-19 Expired - Lifetime DE135940C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT14445D AT14445B (de) 1901-10-19 1902-11-17 Selbsttätige Vorrichtung zur zeitweisen Ableitung des Abdampfes ins Freie bei Dampfmaschinen mit Kondensation.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE135940C true DE135940C (de)

Family

ID=403933

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1901135940D Expired - Lifetime DE135940C (de) 1901-10-19 1901-10-19

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