DE133C - Schneidekluppe mit Knarrvorrichtung - Google Patents
Schneidekluppe mit KnarrvorrichtungInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B45/00—Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor
- B23B45/06—Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor driven by man-power
- B23B45/12—Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor driven by man-power by using a ratchet brace
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Description
1877.
Klasse 49
HEINRICH BAECKER in REMSCHEID. Schneidkluppe mit Knarrvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Juli 1877 ab.
Die vorliegende Construction zum Rechts- und Links-Schneiden und Winden für Kluppen gestattet
das Anschneiden eines Theiles des Kreises und ein leichtes Zurückfahren; sie macht die
Kluppe also bequemer und handlicher als seither.
Sie gestattet das Anschneiden des betreffenden Stückes bei Anwendung beider Kluppenarme
in vielen Fällen, bei Anwendung eines Kluppenarmes in allen Fällen, wo das Blatt der Kluppe
den Raum zur Umdrehung findet.
Endlich gestattet sie dem Arbeitenden eine bedeutendere Kraftäufserung und eine bessere
Herrschaft über seine Thätigkeit, weil er besser, als seither, sieht, was er thut.
Die Kluppe besteht:
1. aus dem Gehäuse. Dasselbe kann einen Knarrstiel besitzen und dient alsdann für alle
Fälle der Anschneidung; mit zwei Stielen hat es die begrenzteren Zwecke der Bankarbeit; mit
einem Knarrstiel und einem auszunehmenden Stiele (siehe Zeichnung A) dient es für alle Fälle.
Der mittlere Theil der Unterplatte ist ausgebohrt, um die Brust des gezahnten Mittelstückes aufzunehmen
(B). An dem Knarrstiele des Gehäuses ist derjenige Theil, welcher die Knarr-Vorrichtung
enthält; ausgebohrt.
Diese Vorrichtung kann entweder mit loser Zunge und Feder c oder mit fester Zunge, Hebel
und Locherweiterung D construirt sein.
2. aus dem gezahnten Mittelstücke (E). Dasselbe
ist mit Zähnen versehen, damit die Zunge der Knarrvorrichtimg nach rechts und links eingreifen
kann zur Erzeugung der Umdrehung. Das Mittelstück hat nach unten eine hervorstehende Brust,
welche in dem ausgebohrten Theile des Kluppengehäuses ruht und sich dreht.
In dem Mittelstücke liegen die drei oder zwei „Lager" oder ,,Schneidebacken".
Ist die Kluppe (F) mit zwei Schneidebacken versehen, so werden dieselben an- und ausgetrieben
durch ein Schneckenrädchen in Verbindung mit einer Schraube mit Zahnrad, welche
das dritte Schutzlager auf- und abbewegt.
Ist die Kluppe mit drei Schneidebacken versehen (G), so werden die zwei beweglichen Backen
an- und ausgetrieben durch ein Schneckenrädchen in Verbindung mit einer Schraube mit Zahnrad
und einem Balken mit Brust, dessen Flügel an beiden Seiten sich parallel auf- und abbewegen.
Die Schnecke ruht unten mit dem glatten Theile in der Brust und oben in einem aufgeschrobenem
Deckel, der wiederum die Bestimmung der Brust erfüllt. Sie wird bewegt durch ein Schlüsselchen (If.)
Die Schraube mit dem Zahnrädchen ruht bei beiden Sorten Schneidebacken gegen den Stiel zu
in einem Lager.
Nach der anderen Seite dreht sich der glatte Kopf der Spindel bei dreibackigen Kluppen im
Mittelstücke. Bei den zweibackigen Kluppen macht die Form des Drucklagers eine ähnliche
Vorrichtung unnöthig.
Gewinde für Gasröhren ist durchschnittlich feiner und nicht so tief, als das gewöhnliche
Gewinde. Somit würde eine dritte Art Backen für.feines Gasröhrengewinde nöthig sein, deren
innere Schneideseite sich nach Unten hin erweitert.
3. aus den drei Deckeln und zwar demjenigen für die Knarrvorrichtung, demjenigen für die Festhaltung
der schneidenden Theile u. s. w. und dem Hauptdeckel L.
Arbeitet man mit der Kluppe an der Bank und ohne Einschränknng des Raumes, so schraubt
man den abnehmbaren Stiel M ein und arbeitet mit beiden Händen; dabei kann man das Mittelstück
durch die Knarrverstellung festsetzen oder auch lose kreisen lassen.
Arbeitet man in beschränktem Räume, so schraubt man den Stiel N als Verlängerung an
den Knarrstiel zur Vergröfserung des Hebelarmes.
Die Schraube O dient zur Schliefsung von N,
sobald man mit zwei Armen arbeitet. Will man nach rechts anschneiden oder links zurückwinden,
so stellt man die Knarrvorrichtung nach rechts; will man nach links anschneiden oder rechts
zurückwinden, so stellt man die Knarrvorrichtung nach links.
Das Windeisen P ist genau so, wie die Kluppe
zu machen. Nur liegen die Windelöcher in der Mitte der Brust.
Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE133T | 1877-07-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE133C true DE133C (de) |
Family
ID=70919320
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE133DA Expired - Lifetime DE133C (de) | 1877-07-19 | 1877-07-19 | Schneidekluppe mit Knarrvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE133C (de) |
-
1877
- 1877-07-19 DE DE133DA patent/DE133C/de not_active Expired - Lifetime
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