DE13375C - Kontinuirlich wirkender Konzentrationsapparat für Schlammtrüben - Google Patents

Kontinuirlich wirkender Konzentrationsapparat für Schlammtrüben

Info

Publication number
DE13375C
DE13375C DENDAT13375D DE13375DA DE13375C DE 13375 C DE13375 C DE 13375C DE NDAT13375 D DENDAT13375 D DE NDAT13375D DE 13375D A DE13375D A DE 13375DA DE 13375 C DE13375 C DE 13375C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
continuously acting
concentration device
funnel
sludge
thumb
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT13375D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. GEYER in Bad Ems
Publication of DE13375C publication Critical patent/DE13375C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 1: Aufbereitung von Erzen.
:■ EDUARD GEYER in BAD EMS.
Continuirlich wirkender Concenirationsapparat für Schlammtrüben.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. August 1880 ab.
Der Apparat besteht aus vier Trichtern, Blatt I, die sich nach einander mittelst des dazu construirten Betriebsmechanismus, Blatt II, selbstthätig füllen und entleeren. Mittelst dieses Apparates werden pro 1 Minute die in 1000 1 Trübe enthaltenen Mehle zum genügendenNiederschlag gebracht und coricentrirt.
T1 T2 T3 Ti, Blatt I, sind vier Trichter von je 3 m Durchmesser, ty t2 t3 tt sind Entleerungsventile, durch welche das klare Wasser, nachdem sich die Trübe vollständig concentrirt hat, abgelassen wird. Sie befinden sich 1,1,2 m unter der Oberkante der Trichter. Letztere werden je nach Bedürfnifs durch Ständer, Blatt I, getragen oder in die Erde versenkt.
R ist ein Reservoir für den Einflufs der Trübe mit den Ventilen rx r2 r3 r±.
Der Betriebsmechanismus, Blatt II, besteht in der Welle w mit der Riemscheibe m und der Schraube S; letztere setzt das Schraubenrad g und das Zahnrad k in Umdrehung, welch letzteres wieder ein grofses Zahnrad F mit der Welle 11 treibt, so dafs die Welle η in 30 Minuten eine Umdi-ehung macht. Auf der Welle n befinden sich dann vier grofse Daumen D1 D2 D3 D1 und vier kleine Cl1 d2 d3 dlt und weiter vier lange Hebel H1 H2 H3 H4 und vier kurze Ji1 A1 A3 Ai.
Die grofsen. Daumen D1 etc. besorgen das Füllen, die kleinen d1 etc. das Entleeren der Trichter. Die grofsen Hebel H1 etc. regulären die Ventile T1 etc. im Reservoir R, die kurzen A1 etc., verbunden mit dünnen Drahtseilen über Rollen, die auf dem Betriebsmechanismus und an den Trichtern angebracht sind, die Entleerungsventile ^1 etc. an den Trichtern.
Wird nun der Apparat in Betrieb gesetzt, so kommt der Daumen D1 (s. Blatt I und II) mit einer Rolle des Hebels H1 in Berührung, der Hebel H1 wird durch D1 niedergedrückt, das Ventil rt im Reservoir R gehoben und der Trichter T1 in 7Y2 Minuten gefüllt. Hat nun der Daumen D1 beinahe seinen Weg vollendet, so kommt der kleine Daumen dit drückt den kurzen Hebel A2 nieder, das Ventil t2 des Trichters T2 öffnet sich, und letzterer beginnt sich zu entleeren, was in 2 Y2 Minuten geschehen ist.- Dann kommt der grofse Daumen D^ in Berührung mit dem grofsen Hebel H2, öffnet das Ventil r2 im Reservoir R, und der Trichter T2 wird gefüllt. Fast zur selben Zeit hat auch der kleine Daumen d2 seinen Weg auf dem kurzen Hebel A3 vollendet, das Ventil t3 des Trichters T3 geöffnet und letzteren entleert. Nun kommt der Daumen D3 in Berührung mit dem Hebel H3, das Ventil r3 im Reservoir R wird geöffnet und der Trichter T3 gefüllt. Ebenso hat fast zugleich auch der Daumen d3 seinen Weg auf dem Hebel A1 vollendet, das Ventil tt des Trichters T4, gehoben und diesen entleert. Weiter setzt dann der Daumen D1 den Hebel H1 in Bewegung, öffnet somit das Ventil rt im Reservoir R, und der Trichter füllt sich. Zuletzt hat dann auch der Daumen dt seinen Weg auf dem Hebel A1 vollendet, das Ventil tx geöffnet, und der Trichter T1 beginnt nunmehr sich zu entleeren.
Dieser ganze Vorgang beginnt nun wieder von neuem und in derselben Weise continuirlich.
Das Füllen eines jeden Trichters geschieht also in einer Zeit von 7Y2 Minuten, während welcher schon ein grofser Theil der Trübe zum Niederschlag gelangt. Nach dieser Füllzeit aber kommt die Trübe gänzlich in Ruhe und wird erst nach 20 Minuten aus den Trichtern entlassen, eine Zeit, in der sich die Trübe derart absetzt, dafs das nach dieser Zeit abgelassene Wasser frei von aufbereitungswürdigen Substanzen ist. Der Abflufs der concentrirten Trübe erfolgt continuirlich und ist regulirbar durch den Hahn q.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Continuirlich wirkender Apparat zum- Concentriren einer Schlammtrübe, bestehend aus den Trichtern T1 T2 T3 T^ mit cylindrischem Aufsatze, an dem die Entleerungsventile tx t2 tz ti angebracht sind.
2. Betriebsmechanismus zur selbstthätigen Füllung und Entleerung der Trichter.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT13375D Kontinuirlich wirkender Konzentrationsapparat für Schlammtrüben Active DE13375C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE13375C true DE13375C (de)

Family

ID=290530

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT13375D Active DE13375C (de) Kontinuirlich wirkender Konzentrationsapparat für Schlammtrüben

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE13375C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE13375C (de) Kontinuirlich wirkender Konzentrationsapparat für Schlammtrüben
DE2637173A1 (de) Sandfiltervorrichtung
DE550842C (de) Vorrichtung zum Reinigen von Fluessigkeiten
DE530273C (de) Vorrichtung zur Behandlung einer Fluessigkeit mit einem Basenaustauschstoff
DE200322C (de)
DE147917C (de)
DE367070C (de) Abtrittspuelvorrichtung mit beweglichem Spuelkasten
DE70002C (de) Vorrichtung zur selbstthätigen Trennung der von Zucker-Centrifugen ablaufenden Syrupe nach ihrer Qualität
DE522713C (de) Kartoffelwaschmaschine mit einem um eine senkrechte Achse umlaufenden Ruehrwerk
DE345241C (de) Setz- und Ruehrgefaess fuer Erzwaeschen u. dgl.
DE21768C (de) Filtrirapparat
DE119108C (de)
DE407293C (de) Vorrichtung zum Bleichen von Textilgut
DE268645C (de)
DE43915C (de) Apparat zur mechanischen Abscheidung des Fuselöls aus dem Lutter behufs Gewinnung von Feinsprit direkt aus der vergorenen Maische
DE156327C (de)
DE201057C (de)
DE187728C (de)
DE283595C (de)
DE28134C (de) Hilfsapparat für selbstthätige Kessy. speisung mittels Injektors
DE408527C (de) Strahlapparat fuer Azetylenentwickler
DE408320C (de) Fuellmaschine
DE148194C (de)
DE83214C (de)
DE311812C (de)