DE130537C - - Google Patents

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DE130537C
DE130537C DE1901130537D DE130537DD DE130537C DE 130537 C DE130537 C DE 130537C DE 1901130537 D DE1901130537 D DE 1901130537D DE 130537D D DE130537D D DE 130537DD DE 130537 C DE130537 C DE 130537C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/26Devices characterised by the use of fluids
    • G01P3/30Devices characterised by the use of fluids by using centrifugal forces of fluids
    • G01P3/32Devices characterised by the use of fluids by using centrifugal forces of fluids in a rotary container communicating with a fixed container

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

PATENTAMT.
JVr 130537 KLASSE 42 rl.
und Druckmesser.
Der den Gegenstand dieser Erfindung bildende Geschwindigkeitsmesser für Drehbewegungen gehört zur Gattung derjenigen, bei welchen infolge der Drehbewegungen Flüssigkeitsverschiebungen stattfinden und durch letztere wiederum Luftdruckveränderungen in Mefsapparaten erzeugt werden.
Es ist zwischen dem Manometer und der Atmosphäre oder .Aufsenluft eine Leitung für die infolge Drehung sich bewegende Flüssigkeit in der Weise eingerichtet worden, dafs durch den Eintritt der Flüssigkeit in diese Leitung zuerst das Manometer von der Atmosphäre abgesperrt und dann in dem abgesperrten Manometer eine zur Anzeige kommende Luftdruckveränderung (Luftverdünnung oder Luftdruckerhöhung) erzeugt wird. Ferner sind für die Flüssigkeitsverschiebung besondere Vorkehrungen getroffen worden.
Die Erfindung wird nachstehend an zwei Ausführungsbeispielen erläutert.
Beide in Fig. ι und 2 dargestellte Ausführungsformen besitzen einen Cylinder ι mit zwei Lagerzapfen 2 und 3. Der Lagerzapfen 2 bildet ein Rohr und ist mit einem Antrieb, z. B. einem Kegelrad 4, versehen, durch welches die zu messende Drehbewegung eines umlaufenden Maschinenteiles auf den Cylinder 1 übertragen wird.
In dem Hohlraum des Cylinders 1 befindet sich unter Belassung eines Zwischenraumes ein zweiter Cylinder 5, welcher einerseits lose auf dem Zapfen 3 und andererseits fest an einem Rohr 6 sitzt, welches das Rohr 2 durchsetzt und an dessen Lager 28 befestigt ist. Der innere Cylinder ist also unverdrehbar im äufseren Cylinder gelagert.
Der innere Cylinder ist durch eine mittlere Querwand η in zwei Räume 8 und 9 getheilt, von denen der eine Raum 9 durch den theilweise hohlen und mit Wandöffnungen versehenen Lagerzapfen 3 und durch radiale Bohrungen 10 des Cylihderbodens 11 mit dem Innenraum des äufseren Cylinders 1 verbunden ist. -
Zwischen je zwei radialen Bohrungen 10 befindet sich auf der 'Innenfläche des Cylinderbodens eine gleichfalls radiale Furche oder ein Kanal 12 zu dem später erläuterten Zwecke.
Auf der Oberfläche der Cylinderquerwand 7 befinden sich eine Anzahl radialer Kanäle 13, welche den inneren Cylinderrauin 8 mit dem Innenraum des äufseren Cylinders verbinden. In letzterer und dem Cylinderraum 9 ist eine Flüssigkeit vorhanden, beispielsweise Quecksilber, welche zwischen den beiden Cylindern ι und 5 ansteigt, wenn der äufsere Cylinder umgedreht wird. Erreicht diese Umdrehung eine gewisse Geschwindigkeit, so tritt die Flüssigkeit durch die Kanäle. 13 in den Cylinderraum 8 und durch Oeffnungen 14 in das feste Lagerungsrohr 6 des Innencylinders.
Bei der einen Ausfuhrungsform nach Fig. 1 steckt im Innern des Rohres 6 ein Standrohr 15, welches einerseits durch die Cylinderquerwand 7 in den Cylinderraum 9 und andererseits frei in das Innere des Rohres 6 mündet, welches mit einem Mefsapparat (Manometer) verbunden ist. Aufserdem ist der Cylinderraum 8 oben offen und steht durch eine Oeffnung 16 des äufseren Cylinderdeckels mit der Aufsenluft in Verbindung.
Aus dieser Anordnung ergiebt sich, dafs die durch die Oeffnungen 14 in das Rohr 6
eintretende Flüssigkeit den Weg der Aufsenluft durch die Oeffnungen 16 und 14 und durch das Rohr 6 zum Mefsapparat absperrt und alsdann bei Zunahme der Geschwindigkeit und hieraus erfolgender weiterer Verschiebung der Flüssigkeit aus dem Cylinderraum 9 in den Cylinderraum 8 eine Luftverdünnung im Cylinderraum 9 und Rohr 15 erzeugt, die auf den Mefsapparat übertragen wird. Aus der angezeigten Gröfse der Luftverdünnung wird die Umdrehungsgeschwindigkeit erkannt.
Bei der zweiten Ausführungsform nach Fig. 2 stecken im Innern des Rohres 6 und in einander zwei Rohre 17 und 18, von denen das inerste Rohr 18 einerseits mit der Aufsenluft und andererseits mit dem Cylinderraum 9 in Verbindung steht, während das Rohr 17 sowohl mit dem Rohr 18 als auch mit dem Rohr 6 Ringräume bildet. Der Ringraum zwischen 17 und 18 ist unten geschlossen und oben offen, und in ihn münden die Oeffnungen 14. Der Ringraum zwischen 17 undo ist unten und oben geschlossen, in ihn münden aus dem oben geschlossenen Cylinderraum 8 Oeffnungen 19 und aus ihm führt eine Leitung 20 zum Mefsapparat.
Aus dieser Anordnung ergiebt sich, dafs einerseits die durch die Oeffnungen 14 in den Ringraum zwischen 17 und 18 eintretende Flüssigkeit den Weg der1 Aufsenluft durch diesen Ringraum, durch die Oeffnungen 14 und 19 und durch den Ringraum zwischen 17 und 6 zum Mefsapparat absperrt und dafs alsdann andererseits die in den Cylinderraum 8 gelangende Flüssigkeit eine Luftdruckerhöhung im Mefsapparat erzeugt, aus deren angezeigten Gröfse die Umdrehungsgeschwindigkeit erkannt wird.
Die vorhin erwähnten radialen Furchen 12 auf der Innenfläche des Cylinderbodens 11 bezwecken, dafs die den Boden bedeckende Flüssigkeit überall in Umdrehung versetzt und daher nach aufsen gedrängt wird, um ein Zurückfliefsen der Flüssigkeit in dem Cylinderraum 9 durch etwaige Undichtigkeiten der losen Lagerung des inneren Cylinderbodens auf dem Zapfen 3 zu verhindern.
Durch eine verstellbare Platte 21 im Cylinderraum 9 kann die erforderliche Steighöhe der Flüssigkeit bis zum Schliefsen der Oeffnungen 14, d. h. bis zum Beginn der Geschwindigkeitsanzeige nach Wunsch bestimmt werden. Der Raum zwischen der Platte 21 und der Querwand 7 wird mit Schellack oder einer anderen geeigneten Masse ausgefüllt. Die Platte kann auch durch ein Luftkissen ersetzt sein, welches durch einen am Ende des Rohres 1 5 verstellbaren und in den Cylinderraum 9 eintauchenden Rohrstutzen gegen das Rohr 15 regulirbar abgesperrt ist.
Als Manometer kann eine in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform benutzt werden. Der Manometer setzt sich aus einem inneren Raum 22 mit Schwimmer 23 und einem darum befindlichen Ringraum 24 mit Ueberlaufrohr 25 und Verbindungsrohren 26 und 27 zusammen und ist bis zur Höhe des Ueberlaufrohres mit Flüssigkeit (Quecksilber) gefüllt. Je nachdem der Luftdruck im Raum 24 vermindert oder erhöht wird, fällt oder steigt die Flüssigkeit im Innenraum 22 und mit ihr der Schwimmer 23, welcher seine Bewegungen auf ein Anzeigewerk überträgt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Geschwindigkeitsmesser für Drehbewegungen mit umlaufendem Flüssigkeitsbehälter und Druckmesser, dadurch gekennzeichnet, dafs in dem die Flüssigkeit enthaltenden Gefäfs eine Flüssigkeitsleitung zwischen einem Druckmesser und der Aufsenluft derart angeordnet ist, dafs durch den Eintritt der sich verschiebenden Flüssigkeit in diese Leitung zuerst der Druckmesser von der Aufsenluft abgesperrt und dann in dem abgesperrten Druckmesser, eine zur Anzeige kommende Luftdruckveränderung erzeugt wird.
2. Eine Ausführungsform des Geschwindigkeitsmessers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der cylindrische Flüssigkeitsbehälter (1) einen Cylinder (5) mit mittlerer Querscheidewand (7) enthält und zwischen dem unteren, die Flüssigkeit aufnehmenden Raum (9) und dem oberen, mit dem Druckmesser verbundenen Raum (8) des getheilten Cylinders ein Höhenunterschied vorhanden ist, welcher der durch eine Stellscheibe (21) bezw. ein Luftkissen veränderlichen Dicke der Scheidewand (7) entspricht und nach welchem der Beginn des Absperrens- des Druckmessers von der Aufsenluft und der Luftdruckveränderung im Druckmesser d urch die von dem unteren in den oberen Cylinderraum während der Gefäfsdrehung übertretende Flüssigkeit sich richtet.
3. Ein Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs der Boden des Flüssigkeitsbehälters mit radialen Kanälen (10) zur Verbindung der beiden inneren Cylinderräume (9, 8) und mit radialen Furchen (12) zur Mitnahme der Bodenflüssigkeit bei der Drehbewegung versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1901130537D 1901-09-08 1901-09-08 Expired DE130537C (de)

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