DE130243C - - Google Patents

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DE130243C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C15/00Calendering, pressing, ironing, glossing or glazing textile fabrics
    • D06C15/08Rollers therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Sogenannte zusammengesetzte Kalanderwalzen bestehen bekanntlich aus einem Metallkörper oder inneren Kern, der von einem Mantel aus geprefster Baumwolle, Papier oder ähnlichem Material umschlossen ist, das zwischen metallene Seitenplatten eingeprefst gehalten wird.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Kalanderwalze zeichnet sich durch die Verbindungsweise der bezeichneten Seitenplatten aus, welche die Erzielung hoher Drucke durch die letzteren ohne übermälsige Kraftanstrengung ermöglichen soll.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in
Fig. ι in der Seitenansicht, Fig. 2 in der Endansicht. Fig. 3 ist eine Einzelansicht in gröfserem Mafsstabe.
Der Metallkörper α ist auf der Welle g aufgekeilt; der Mantel b ist dicht um den Körper a gelegt und zwischen den beiden Metallringen e, von denen der eine aus einem Stück mit dem Walzenkörper besteht, mittelst einer Anzahl Bolzen c, welche durch Löcher im Mantel b parallel zur Walzenachse hindurchgesteckt sind, eingeklemmt. Durch Anziehen der auf den Bolzen sitzenden Muttern wird der bewegliche Ring gegen den festen geführt. Gleiten hierbei die Muttern in gewöhnlicher Weise auf ihrer Unterlage, so wird ein grofser Theil des durch den Mutterschlüssel auf die Mutter übertragenen Anzugsmomentes dazu verwendet, die Reibung zwischen Mutter und Unterlage zu überwinden. Der Zusammenpressungsdruck wird dadurch geringer und der Ring nicht fest genug geprefst.
Um die Reibung zwischen den Muttern d und der Fläche des Ringes e zu vermindern, sind daher in passenden Rillen Kugeln f angeordnet. An Stelle der Kugeln könnten auch kleine radial um den Bolzen angeordnete Walzen treten. Die Muttern werden nach dem Anziehen in bekannter Weise mittelst einer Schraubensicherung festgehalten.
Es können die Muttern d mit derselben Hebelkraft viel weiter gedreht werden, als dies bei gewöhnlichen Bolzen der Fall ist, und demzufolge läfst sich der erwünschte Druck besser erreichen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kalanderwalze mit durch den Stirndruck zweier Scheiben zusammengeprefstem Belag aus Baumwolle, Papier oder dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs die Muttern der Preisschrauben zwecks Verminderung der Reibung ihrer Auflagefläche auf der Unterlage auf Kugeln oder dergl. sich abstützen, welche in zur Schraubenachse concentrischen Rillen der Stirnscheiben liegen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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