DE1296972B - Einrichtung zur Abbildung der ganzen Wirbelsaeule mit Roentgenstrahlen - Google Patents

Einrichtung zur Abbildung der ganzen Wirbelsaeule mit Roentgenstrahlen

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DE1296972B
DE1296972B DEK37608A DEK0037608A DE1296972B DE 1296972 B DE1296972 B DE 1296972B DE K37608 A DEK37608 A DE K37608A DE K0037608 A DEK0037608 A DE K0037608A DE 1296972 B DE1296972 B DE 1296972B
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Teich Kurt
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Koch and Sterzel AG
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Koch and Sterzel AG
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Publication date
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B6/00Apparatus or devices for radiation diagnosis; Apparatus or devices for radiation diagnosis combined with radiation therapy equipment
    • A61B6/50Apparatus or devices for radiation diagnosis; Apparatus or devices for radiation diagnosis combined with radiation therapy equipment specially adapted for specific body parts; specially adapted for specific clinical applications
    • A61B6/505Apparatus or devices for radiation diagnosis; Apparatus or devices for radiation diagnosis combined with radiation therapy equipment specially adapted for specific body parts; specially adapted for specific clinical applications for diagnosis of bone
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B42/00Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means
    • G03B42/02Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means using X-rays

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Description

  • Bei Ganzwirbelsäulen-Röntgenaufnahmen werden die verschiedenen Teile der Aufnahme, wie Halswirbelsäulen-, Brustwirbelsäulen- oder Lendenwirbelsäulen-Partie, unterschiedlich geschwärzt, weil die entsprechenden Körperpartien des Patienten unterschiedliche Dicke und Strahlenabsorption aufweisen. Um eine gleichmäßigere Schwärzung der gesamten Aufnahme zu erzielen, ist es neben der Verwendung von Filtern auch schon bekannt, Teile des Strahlengangs während der Aufnahme zeitweise durch strahlenundurchlässige Flächen abzudecken und so die Schwärzungsunterschiede zumindest teilweise auszugleichen. Die bekannten Einrichtungen verwenden dabei z. B. eine im Strahlengang rotierende Sektorenblende, die jedoch den Nachteil aufweist, daß sie in ihren radialen Abmessungen auf die Größe des Patienten (Kind, Halbwüchsiger, Erwachsener) abgestimmt sein muß, so daß schon aus diesem Grunde ein großer Blendenvorrat erforderlich ist. Ferner macht die Unterschiedlichkeit der Dickenverteilung verschiedener Patienten auch eine Abstimmung der Winkelausdehnungen der verschiedenen Blendensektoren aufeinander notwendig, so daß für jede Patientengröße eine für die verschiedenen Patientendicken benötigte Blendengarnitur notwendig wäre. Es ist kostspielig, einen derartigen Blendenvorrat zu halten und umständlich, ihn einzusetzen. Bei einer anderen bekannten Einrichtung wird die Grenzwirbelsäulen-Aufnahme durch drei aufeinanderfolgende Einzelaufnahmen hergestellt. Dabei wird durch die entsprechende Ausblendung beispielsweise zuerst die Lendenwirbelsäule, dann die Brustwirbelsäule und dann noch die Halswirbelsäule mit verschiedenen Belichtungszeiten auf demselben Film aufgenommen.
  • Es ist auch bereits ein Aufnahmehilfsgerät vorgeschlagen worden zur abschnittsweisen Anfertigung von Röntgenaufnahmen eines Objekts, insbesondere der Wirbelsäule, auf einem einzigen großen Film unter Verwendung einer Blende mit Blendenschiebern, welche das Objekt in mehreren Teilabschnitten nacheinander zur Belichtung freigibt, bei dem vor der aus den Teilaufnahmen bestehenden Gesamtaufnahme durch einander zweiteilige Blendenschieber mehrere nach Maßgabe des aufzunehmenden Objekts angeordnete Blendenöffnungen einstellbar sind. Durch die Blendenöffnungen werden im Verlaufe des Aufnahmevorgangs die betreffenden Teile des Objekts nacheinander in den Strahlengang gebracht, wobei den Einzel aufnahmen angepaßte Geräteeinstellbedingungen hergestellt sind.
  • Der Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß die einzelnen Aufnahmepartien getrennt nacheinander belichtet werden müssen. Dadurch wird die zur Aufnahme der gesamten Wirbelsäule benötigte Zeit stark verlängert, so daß die Gefahr des Entstehens von Bewegungsunschärfen und der Veränderung der Lage der verschiedenen Körperteile zueinander besteht.
  • Außerdem wird die Röntgenröhre stark belastet, da die Teilaufnahmen unmittelbar nacheinander geschossen werden.
  • Diese Nachteile, die bei den bisher bekannten Emrichtungen zur Abbildung der ganzen Wirbelsäule mit Röntgenstrahlen, bei welchen die Unterschiedlichkeit der Strahlenabsorption verschiedener Körperpartien des Patienten durch zeitweise im Strahlengang befindliche, einen Teil des Bildformats abdeckende, strahlenstrahlenundurchlässige Flächen zumindest teilweise ausgeglichen wird, vorhanden sind, werden erfin- dungsgemäß dadurch vermieden, daß die strahlenundurchlässigen Flächen (5, 6) während der Belichtung der Lendenwirbelpartie so in den Aufnahmestrahlengang hineinbewegbar oder aus diesem herausbewegbar sind, daß die der Brustwirbelpartie und der Halswirbelpartie zugeordneten Teile des Bildformats nur während eines Bruchteils der für die Lendenwirbelpartie erforderlichen Aufnahmezeit den Röntgenstrahlen ausgesetzt sind und daß die bei Auslösung der Aufnahme im Strahlengang befindlichen bzw. in diesen hineinzubewegenden strahlenundurchlässigen Flächen als zwei einzeln verschiebbare Schieber ausgebildet sind, von denen der eine mindestens eine Länge aufweist, welche der größtmöglichen Länge der Brustwirbelsäulen-Partie eines Patienten entspricht, der andere mindestens eine der größtmöglichen Länge der Halswirbelsäulen-Partie entsprechende Länge aufweist. So ist es möglich, allein durch Wahl des zeitlichen Programms, nach welchem die strahlendurchlässigen Flächen im Strahlengang parallel zur Wirbelsäule bewegt werden, die Größen- und Dickenverhältaisse des Patienten zu berücksichtigen, so daß eine einzige Einrichtung für sämtliche Patienten brauchbar ist.
  • Der Erfindungsgegenstand wird zweckmäßigerweise so eingesetzt, daß die unteren Kanten der Schieber mit Hilfe eines Lichtvisiers oder mit sonstigen Einstellvorrichtungen vor der Aufnahme auf die Übergangsstellen Lendenwirbelsäule - Brustwirbelsäule und Brustwirbelsäule - Halswirbelsäule des Patienten einstellbar sind, und daß ferner bei der Aufnahme die Schieber nach Ablauf je eines jedem Schieber zugeordneten Zeitglieds, welches entsprechend den Dickenverhältnissen des Patienten vor der Aufnahme eingestellt wird, nacheinander nach oben aus dem Strahlengang, beispielsweise durch Federkraft oder sonstige Antriebsmittel, entfernt werden, wobei das zweite Zeitglied vorzugsweise erst bei Ablauf des ersten Zeitglieds in Gang gesetzt wird.
  • Es ist jedoch auch möglich, bei ähnlicher Ausbildung der Schieber die Aufnahme mit der Vollbelichtung des Patienten zu beginnen, so daß sich die Schieber bei Auslösung der Aufnahme oberhalb des Strahlenkegels befinden. Dann müssen Anschlagrasten vorgesehen sein, die mit Hilfe eines Lichtvisiers oder mit sonstigen Einstellvorrichtungen vor der Aufnahme auf die Übergangsstellen Lendenwirbelsäule - Brustwirbelsäule und Brustwirbelsäule - Halswirbelsäule des Patienten einstellbar sind.
  • Die Schieber fallen bei der Aufnahme nach Ablauf je eines jedem Schieber zugeordneten Zeitglieds, welches entsprechend den Dickenverhältnissen des Patienten vor der Aufnahme eingestellt wird, in den Strahlengang hinein. Bei dieser letztgenannten Anordnung, bei der die Schieber bei Auslösung der Aufnahme außerhalb des Strahlenkegels stehen, können in weiterer Ausbildung der Erfindung jedoch auch Belichtungsautomaten eingesetzt werden, welche das Hineinfallen der Schieber in den Strahlengang auslösen, sobald die entsprechende Partie der Aufnahme die optimale Strahlendosis erhalten hat.
  • Die Schieber können durch von Hand oder von den Zeitgliedern bzw. den Belichtungsautomaten zu betätigende Arretierungsglieder, wie Elektrohaftmagnete oder mechanische Einstellrasten, arretiert bzw. entarretiert werden.
  • Wenn die Schieber sich bei Aufnahmebeginn im Aufnahmefeld befinden sollen und dann während der Aufnahme aus dem Aufnahmefeld nach oben entfernt werden, ist es zweckmäßig, sie vor der Aufnahme mit Hilfe der Einstellvorrichtung (z. B. Lichtvisier) in die gewünschte Stellung zu bringen und sie dort durch die Arretierungsglieder zu fixieren, welche durch die Zeitglieder zum gegebenen Zeitpunkt gelöst werden. Wird dagegen mit der ganzen Körperbelichtung begonnen, wobei die Schieber zunächst oberhalb des Strahlenkegels, beispielsweise durch Elektrohaftmagnete, arretiert sind, so dienen vor der Aufnahme gemäß der Patientengröße mit Hilfe des Lichtvisiers eingestellte Anschlagrasten dazu, die Schieber in der gewünschte Stellung aufzuhalten, nachdem die Haftmagnete durch die Zeituhren bzw. die Belichtungsautomaten gelöst sind und die Schieber in den Strahlenkegel hineinfallen.
  • Falls der Erfindungsgegenstand in schwächeren Röntgenanlagen eingesetzt werden soll, die durch eine Ganzwirbelsäulen-Aufnahme überlastet würden, kann ein weiteres Zeitglied vorgesehen werden, mit welchem nach Ablauf des ersten oder des zweiten, die Schieberbewegungen auslösenden Zeitglieds bzw. Belichtungsautomaten eine Aufnahmepause eingelegt werden kann.
  • Um die Konturen der Schieber auf dem Röntgenfilm zu verwischen, ist es zweckmäßig, die Schieber während der Aufnahme in senkrechter Richtung hin und her zu bewegen oder mit ausgezackten Rändern zu versehen und in waagerechter Richtung um kleinere Beträge hin und her zu bewegen. Natürlich brauchen hierbei nicht die Schieber allein bewegt zu werden, sondern es ist auch möglich, die gesamte Vorrichtung entsprechend zu bewegen.
  • Der gesamte Mechanismus kann auf einem gesonderten Stativ zwischen Primärblende und Patienten fokusnahe aufgestellt werden. Dadurch wird vermieden, daß sich bei Bewegung des Schiebers etwa entstehende Erschütterungen auf die Röntgenröhre übertragen. Es ergibt sich der weitere Vorteil, daß die Einrichtung ohne weiteres nachträglich an vorhandene Röntgenapparate eingesetzt werden kann.
  • Etwa mit der erfindungsgemäßen Einrichtung zusammenarbeitende Belichtungsautomaten müssen selbstverständlich getrennt von dieser hinter dem Patienten filmnahe angebracht werden.
  • Es ist auch möglich, die erfindungsgemäße Einrichtung mit der Primärblende baulich und funktionsmäßig zu vereinigen. Dann wird zweckmäßigerweise die obere Begrenzung der Primärblende nach dem auf den Patienten abgestimmten Zeitprogramm gesteuert.
  • Dies kann sowohl stetig erfolgen, als auch, wie oben beschrieben, stufenweise.
  • In der Abbildung ist ein Beispiel einer Einrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt, bei dem die Schieber von Belichtungsautomaten gesteuert werden.
  • Vor die vorhandene Röntgenröhre 1 mit der angebauten Primärblende 2 ist auf einem getrennten Fuß 3 die erfindungsgemäße Einrichtung aufgestellt.
  • Innerhalb eines Gehäuse 4 befinden sich die beispielsweise aus 2 mm starkem Blei bestehenden Schieber 5 und 6. Sie werden von Elektrohaftmagneten 7 und 8 in der Ausgangsstellung oberhalb des Strahlengangs gehalten. Bei Auslösung der Aufnahme wird die gesamte Wirbelsäule 9 des Patienten durchleuchtet, der vor der Stützwand 10 steht. Hinter der Stützwand 10 liegt zunächst ein Ultrafeinraster 11, und dahinter der Film 12. Hinter dem Film 12 sind drei Belichtungsautomaten angebracht, welche von drei verschiedenen Partien des Bildformats beeinflußt werden. Der Belichtungsautomat 13 spricht an, sobald die Dosis der Halswirbelsäulen-Partie der optimalen Schwärzung entspricht, und unterbricht dabei die Stromzuführung zum Elektrohaftmagneten 7, so daß der Schieber 5 entarretiert wird, in den Strahlenkegel hineinfällt bis zur Raste 14 und so die Durchleuchtung der Halswirbelsäulen-Partie beendet. Die Raste 14 befindet sich seitlich vom Strahlengang und wird vor der Aufnahme mit Hilfe eines in die Primärblende 2 eingebauten, nicht gezeichneten Lichtvisiers auf die Übergangsstelle HalswirbelsäuleBrustwirbelsäule des Patienten eingestellt. Sobald auch die Dosis der Brustwirbelsäulen-Partie der optimalen Schwärzung des Films entspricht, löst der von der Brustwirbelsäulen-Partie beeinflußte Belichtungsautomat 15 in entsprechender Weise den Elektrohaftmagneten 8 und damit den Schieber 6 aus, der darauf hin bis zur Raste 16 in den Strahlenkegel hineinfällt. Die Raste 16 wird in entsprechender Weise auf die Übergangsstelle Brustwirbelsäule - Lendenwirbelsäule eingestellt.
  • Wenn auch die Lendenwirbelsäulen-Partie eine genügende Dosis erhalten hat, spricht der von der Lendenwirbelsäulen-Partie beeinflußte Belichtungsautomat 17 an und beendet die Röntgenaufnahme.
  • Der Mechanismus, durch den Schieber 5 und 6 zwecks Verwischung ihrer Konturen auf dem Film hin und her bewegt werden, ist der Einfachheit halber nicht gezeichnet. Beispielsweise können zu diesem Zweck die Anschlagrasten 14 und 16 durch je einen rotierenden Exenternocken bewegt werden, so daß die Schieber 5 bzw. 6 dieser Bewegung folgen, sobald sie an den Anschlagsrastenl4 bzw. 16 anliegen. Die Anordnung kann jedoch auch so getroffen werden, daß im Fuß 3 eine Vorrichtung eingebaut ist, welche die gesamte Anordnung in senkrechter Richtung hin und her bewegt.

Claims (8)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Abbildung der ganzen Wirbelsäule mit Röntgenstrahlen, bei welcher die Unterschiedlichkeit der Strahlenabsorption verschiedener Körperpartien des Patienten durch zeitweise im Strahlengang befindliche, einen Teil des Bildformates abdeckende, strahlenundurchlässige Flächen zumindest teilweise ausgeglichen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die strahlenundurchlässigen Flächen (5, 6) während der Belichtung der Lendenwirbelpartie so in den Aufnahmestrahlengang hineinbewegbar oder aus diesem herausbewegbar sind, daß die der Brustwirbelpartie und der Halswirbelpartie zugeordneten Teile des Bildformats nur während eines Bruchteils der für die Lendenwirbelpartie erforderlichen Aufnahmezeit den Röntgenstrahlen ausgesetzt sind und daß die bei Auslösung der Aufnahme im Strahlengang befindlichen, bzw. in diesen hineinzubewegenden strahlenundurchlässigen Flächen als zwei einzeln verschiebbare Schieber ausgebildet sind, von denen der eine mindestens eine Länge aufweist, welche der größtmöglichen Länge der Brustwirbelsäulen-Partie eines Patienten entspricht, der andere mindestens eine der größtmöglichen Länge der Halswirbelsäulen-Partie entsprechende Länge aufweist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Kanten der Schieber mit Hilfe eines Lichtvisiers oder mit sonstigen Einstellvorrichtungen vor der Aufnahme auf die Übergangsstellen Lendenwirbelsäule - Brustwirbelsäule und Brustwirbelsäule - Halswirbelsäule des Patienten einstellbar sind und daß ferner bei der Aufnahme der Schieber nach Ablauf je eines jedem Schieber zugeordneten Zeitgliedes, welches entsprechend den Dickenverhältnissen des Patienten vor der Aufnahme eingestellt wird, nacheinander nach oben aus dem Strahlengang, beispielsweise durch Federkraft oder sonstige Antriebsmittel, entfernt werden, wobei das zweite Zeitglied vorzugsweise erst bei Ablauf des ersten Zeitgliedes in Gang gesetzt wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Anschlagrasten (14, 16) vorgesehen sind, die mit Hilfe eines Lichtvisiers (2) oder mit sonstigen Einstellvorrichtungen vor der Aufnahme auf die Übergangsstellen Lendenwirbelsäule - Brustwirbelsäule und Brustwirbelsäule - Halswirbelsäule des Patienten einstellbar sind, und daß ferner bei der Aufnahme die Schieber nach Ablauf je eines jedem Schieber (5, 6) zugeordneten Zeitgliedes, welches entsprechend den Dickenverhältnissen des Patienten vor der Aufnahme eingestellt wird oder durch Ansprechen je eines von dem entsprechenden Aufnahmefeld beeinflußten Belichtungsautomaten (13, 15, 17) nacheinander von oder in den Strahlengang bis zu den Anschlagrasten (14, 16) hineinfallen.
  4. 4. Einrichtung nach Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß von Hand und von den Zeitgliedern bzw. den Belichtungsautomaten (13, 15, 17) zu betätigende Arretierungsglieder, wie Elektrohaftmagnete (7, 8) oder mechanische Einstellrasten vorgesehen sind, mit denen die Schieber (5, 6) arretiert bzw. entarretiert werden können.
  5. 5. Einrichtung nach Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres Zeitglied vorgesehen ist, mit welchem nach Ablauf des ersten oder des zweiten die Schieberbewegungen auslösenden Zeitgliedes bzw. Belichtungsautomaten eine Aufnahmepause eingelegt werden kann.
  6. 6. Einrichtung nach Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber während der Aufnahme in senkrechter Richtung hin und her bewegt werden oder mit ausgezackten Rändern versehen sind und in waagerechter Richtung um kleinere Beträge hin und her bewegt werden.
  7. 7. Einrichtung nach Ansprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte Mechanismus auf einem gesonderten Stativ zwischen Primärblende und Patienten fokusnahe aufgestellt wird.
  8. 8. Einrichtung nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit der Primärblende baulich und funktionsmäßig vereinigt ist.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023315B (de) * 1955-10-15 1958-01-23 Dr Med Rudolf Raspe Hilfseinrichtung fuer Roentgen-aufnahmegeraete zur Herstellung von Wirbelsaeulenganzaufnahmen
DE1071470B (de) * 1959-12-17

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1023315B (de) * 1955-10-15 1958-01-23 Dr Med Rudolf Raspe Hilfseinrichtung fuer Roentgen-aufnahmegeraete zur Herstellung von Wirbelsaeulenganzaufnahmen

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