DE1293591B - Vorrichtung zur Aufzeichnung von Informationen in Form von Symbolen auf einem sich bewegenden Aufzeichnungstraeger - Google Patents

Vorrichtung zur Aufzeichnung von Informationen in Form von Symbolen auf einem sich bewegenden Aufzeichnungstraeger

Info

Publication number
DE1293591B
DE1293591B DEB36475A DEB0036475A DE1293591B DE 1293591 B DE1293591 B DE 1293591B DE B36475 A DEB36475 A DE B36475A DE B0036475 A DEB0036475 A DE B0036475A DE 1293591 B DE1293591 B DE 1293591B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
recording medium
recording
writing
electrodes
pulse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB36475A
Other languages
English (en)
Inventor
Epstein Herman
Innes Frank T
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unisys Corp
Original Assignee
Burroughs Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Burroughs Corp filed Critical Burroughs Corp
Publication of DE1293591B publication Critical patent/DE1293591B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/20Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for fixing, e.g. by using heat
    • G03G15/2003Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for fixing, e.g. by using heat using heat
    • G03G15/2014Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for fixing, e.g. by using heat using heat using contact heat
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/22Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20
    • G03G15/32Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which the charge pattern is formed dotwise, e.g. by a thermal head
    • G03G15/321Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which the charge pattern is formed dotwise, e.g. by a thermal head by charge transfer onto the recording material in accordance with the image
    • G03G15/325Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which the charge pattern is formed dotwise, e.g. by a thermal head by charge transfer onto the recording material in accordance with the image using a stylus or a multi-styli array
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G19/00Processes using magnetic patterns; Apparatus therefor, i.e. magnetography
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S101/00Printing
    • Y10S101/37Printing employing electrostatic force

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Printers Or Recording Devices Using Electromagnetic And Radiation Means (AREA)
  • Recording Measured Values (AREA)
  • Inks, Pencil-Leads, Or Crayons (AREA)

Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Aufzeich- Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unter-
nung von Informationen in Form von Symbolen auf ansprächen angegeben,
einem sich bewegenden Aufzeichnungsträger, mit Der wesentliche Vorteil der Erfindung liegt darin,
einer Anzahl voneinander getrennter und in Reihe daß die Bildung des Ladungsbildes auf dem Aufquer zu der Bewegungsrichtung des Aufzeichnungs- 5 zeichnungsträger von der Entwicklung und Fixierung trägers angeordneter, als Stiftelektroden ausgebildete desselben getrennt ist. Die Erzeugung des Ladungs-Schreibelektroden und mit elektrischen Verteilermit- bildes erfolgt mit außerordentlich hoher Geschwindigteln, die für jede Schreibelektrode eine Anzahl dis- keit. Die Entwicklung und Fixierung kann an spätekreter Spannungsimpulse erzeugen, auf welche die rer Stelle erfolgen. Diese letzteren Vorgänge können Schreibelektroden dadurch reagieren, daß sie nach- io längere Zeit benötigen. Es ist lediglich erforderlich, einander verschiedene Teile eines ganzen Symbols daß die Entwicklungskammer, d. h. der Weg des Aufauf dem sich relativ zu den Schreibelektroden be- Zeichnungsträgers innerhalb derselben, genügend groß wegenden Aufzeichnungsträger erzeugen. ist, damit eine für die Entwicklung bzw. Fixierung
Es ist bereits eine solche Anordnung bekannt, bei der ausreichende Zeitdauer zur Verfügung steht. Die EntDruckstifte mit Kohlepapier zusammenwirken. Dabei 15 wicklung und Fixierung kann auch in einer getrennist jedoch die für die Aufzeichnung erforderliche Zeit- ten Vorrichtung erfolgen.
spanne in vielen Fällen nicht kurz genug. Die Erfindung wird nunmehr an einem Ausfüh-
Weiterhin ist eine Vorrichtung bekannt, bei der die rungsbeispiel an Hand der Zeichnung beschrieben. Es Dielektrizitätskonstante eines ferroelektrischen Über- zeigt
zugs eines Aufzeichnungsträgers durch ein elektri- so F i g. 1 eine Seitenansicht der genannten Aufzeichsches Aufzeichnungsfeld geändert wird. Dort ist eine nungsvorrichtung mit der elektrischen Steuerung in dauerhafte Fixierung in Form eines sichtbaren Bildes schematischer Darstellung,
nicht möglich. F i g. 2 die Zusammenschaltung der verschiedenen
Eine bekannte Vorrichtung mit matrixartiger Einheiten mit dem Schreibkopf und deren Steuerung Druckschablone bewirkt in Abhängigkeit von elek- 35 im Blockschaltbild,
irischer Erregung eine chemische Veränderung des F i g. 3 eine vergrößerte Seitenansicht des Auf-
Aufzeichnungsträgers. Auch diese Vorrichtung ist für Zeichnungsteils gemäß F i g. 1, hohe Aufzeichnungsgeschwindigkeiten nicht geeignet. Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung des Buch-
Ferner ist es bekannt, eine gesteuerte Korona- stabens S, wie er durch ein aus punktförmigen entladung auf den Aufzeichnungsträger aufzusprühen. 30 Ladungsbereichen zusammengesetztes Ladungsbild Hierbei hängt die Fleckengröße des Ionenbündels gebildet wird,
von verschiedenen Faktoren ab, so daß sich für die F i g. 4 a eine vergrößerte Ansicht eines einzelnen,
Steuerung Schwierigkeiten ergeben. von einer Stiftelektrode gebildeten Ladungsbereichs
Schließlich ist es bekannt, Tröpfchen einer farbi- (Lichtenbergsche Figur),
gen Flüssigkeit auf einem Aufzeichnungsträger unter 35 F i g. 5 eine Karte mit Zeichenfolge, wie man sie der Steuerung eines elektrostatischen Feldes ab- mit dem Punktsystem aufnehmen kann, zulagern. Dabei ergibt sich kein latentes Bild. Des- F i g. 6 eine schematische Darstellung eines Teils
halb ist die Steuerung für die Ablagerung und Fixie- des Steuerstromkreises mit dem Schreibkopf in rung der Tröpfchen schwierig. Seitenansicht,
Aufgabe der Erfindung ist das schnelle Ausdrucken 40 Fig. 7 eine vergrößerte schematische Wiedergabe digitaler Daten. Die Aufzeichnungsgeschwindigkeit zur Erläuterung der schrittweisen Bildung charaktesoll mit der eines Schnelldruckers vergleichbar sein. ristischer Zeichenformen auf Teilen des Aufzeich-Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch die nungsträgers;
Kombination folgender Merkmale gelöst: daß die F i g. 8 und 8 a geben zusammen das Schema der
Schreibelektroden auf einer Seite des Aufzeichnungs- 45 Entschlüsselungsschaltung für den Schreibkopf; trägers angeordnet und über einen elektrischen Ver- Fig. 8b ist eine schematische Wiedergabe der im
teiler einzeln mit diskreten Spannungsimpulsen be- Steuerstromkreis gemäß Fig. 8 benutzten Schaltung; aufschlagbar sind, daß ferner der Aufzeichnungsträger Fig. 9 ist eine Teilansicht der Entwicklungskam-
dielektrische Eigenschaften aufweist und derart zwi- mer von vorn gesehen; der Deckel der Kammer ist sehen den Schreibelektroden und einer Gegenelek- 50 dabei zwecks Darstellung einer typischen Entwicktrode angeordnet ist, daß ein an eine Schreibelektrode lungsmethode abgenommen;
gelegter Spannungsimpuls eine dunkle, unsichtbare Fig. 10 ist eine Teilseitenansicht von Teilen der
elektrische Entladung zwischen dieser Schreibelek- Entwicklungskammer gemäß Fig. 9; trade und der Gegenelektrode hervorruft, wodurch Fig. 11 ist eine vergrößerte Seitenansicht (von
auf der den Schreibelektroden zugewandten Ober- 55 vorn gesehen) der Wärmefixierkammer der Aufzeichfläche des Aufzeichnungsträgers in dem gerade ge- nungsvorrichtung, und
genüber der beaufschlagten Schreibelektrode liegen- Fig. 11a schließlich zeigt eine Draufsicht, zum
den Bereich ein der Form der unsichtbaren Ent- Teil im Schnitt, durch die Wärmeübertragungsplatte ladung entsprechender Flächenbereich elektrostatisch und das Heizelement gemäß Fig. 11. aufgeladen wird, daß die Impulsfolge des Verteilers 60
mit der Bewegung des Aufzeichnungsträgers syn- Allgemeine Beschreibung
chronisiert ist, derart, daß die einzelnen einer jeweiligen Schreibelektrode zugehörigen, aufgeladenen An Hand der Fig. 1 wird die neue elektro-Flächenbereiche sich zu einem Ladungsbild des auf- graphische Aufzeichnungsvorrichtung unter der Anzuzeichnenden Symbols zusammensetzen können, 65 nähme beschrieben, daß die Nachricht von einem und daß eine Einrichtung zur dauernden Sichtbar- elektronischen Speicher mit Mehrfachausgang in machung der Ladungsbilder an einer der Aufzeich- Form von nach dem binären System verschlüsselten nungsstation nachfolgenden Stelle angeordnet ist. Impulsen aufgenommen wird. Die vom elektronischen
3 4
Speicher aufgenommene Nachricht kann z. B. nach nung von Ladungsbildern ist deshalb für eine schnelle dem 6-Ziffer-System verschlüsselt aufgenommen sein, Matrixaufzeichnung besonders geeignet,
wobei jede 6-Ziffer-Gruppe ein bestimmtes Kenn- In Fig. 1 läuft der Aufzeichnungsträger, nämlich zeichen darstellt. Selbstverständlich kann die Ein- ein Band 10, von rechts nach links. Das Aufzeichgangsnachricht in beliebiger Form je nach der Art 5 nungsband 10 ist im Beispiel auf einer Vorratsspule des Eingangsgeräts oder des Speichermittels auf- 12 aufgewickelt, läuft von dieser Vorratsspule 12 genommen und ohne besondere Schwierigkeiten für über die verschiedenen Verfahrensstationen zur Aufdie neue elektrographische Aufzeichnungsvorrichtung nahmespule 14 auf der linken Seite der Aufzeichentsprechend brauchbar umgewandelt werden. Die nungsvorrichtung und wird während seines ganzen Eingangsnachricht kann z. B. von einem Lochstreifen io Laufs durch die Vorrichtung unter einer gleichmäßi- oder einer Lochkarte abgenommen und durch den gen Spannung gehalten. Dazu dienen die Rollenzum Aufzeichnungsgerät gehörigen elektrischen gruppen 16 bis 20. Diese Rollengruppen 16 bis 20 Steuerkreis in geeignete elektrische Größen um- gleichen zugleich auch Geschwindigkeitsschwankungewandelt werden. Die Eingangsnachricht und ihre gen des Antriebsmotors aus. Die Spannvorrichtung Umwandlung in elektrische Signale zwecks Über- 15 wird später noch eingehend behandelt. Das Band 10 nähme im Steuerstromkreis für den Schreibkopf kann nimmt an der Aufzeichnungsstation vom Schreibkopf demnach mit den bekannten Verfahren und Geräten 22 über Ionisierungsentladungen die Ladungsbilder stattfinden. auf. Die Ionisierungsentladung wird durch einen ge-Im großen und ganzen kann das elektrographische steuerten Spannungsimpuls erzeugt, den man der Aufzeichnungsverfahren nach der Erfindung aus zwei 20 Steuereinheit 24 entnimmt. Die Steuereinheit 24 ist in Verfahrensschritten bestehen, nämlich einmal in der der Zeichnung lediglich schematisch in Verbindung Niederschrift der Eingangsnachricht durch die Er- mit dem Schreibkopf 22 dargestellt und wird später zeugung von Ladungsbildern in Form von Lichten- zusammen damit noch eingehend behandelt. Nach bergschen Figuren und zum anderen in der Sichtbar- der Aufnahme der Ladungsbilder läuft das Band 10 machung dieser Ladungsbilder durch Entwicklung 25 durch die Entwicklungsstation 26. Dort wird das mit einem Tonerpulver. Daran schließt sich das Band 10 mit einem Tonerpulver überzogen, das auf Fixieren der Tonerbilder an. Bei der Vorrichtung den geladenen Bereichen gut haften bleibt. Das entgemäß F i g. 1 werden die Ladungsbilder in zwei ge- wickelte Band 10 läuft dann gemäß F i g. 1 senkrecht trennten Arbeitsschritten sichtbar gemacht. Im ersten zwischen Reihen oder einer Gruppe von Führungs-Arbeitsschritt wird ein homogenes, elektrisch un- 30 platten nach oben. Dabei wird das Aufzeichnungsgeladenes Tonerpulver auf die Ladungsbilder auf- band 10 kräftig in Vibration gesetzt, um etwa noch gebracht und durch eine Wärmebehandlung auf dem anhaftendes, überschüssiges Tonerpulver von der Aufzeichnungsträger fixiert. Die Ladungsbilder selbst Bandrückseite oder den elektrisch ungeladenen Stelwerden durch eine gesteuerte Ionisierungsentladung len wieder zu entfernen.
zwischen zwei Elektroden gewonnen, zwischen denen 35 Schließlich läuft das Band 10 durch die Fixiereinmit Abstand ein dielektrisches Aufzeichnungsmaterial richtung 28. Dort wird das Tonerbild dauerhaft geangeordnet ist. macht. Eine Wärmeübertragung auf das Band erfolgt Eine dieser Elektroden kann in der Form einer von der erhitzten Fläche der gut wärmeleitenden Stiftelektrode ähneln. Die andere Elektrode kann als Metallplatten 30. Dabei wird das Band 10 schmieg-Plattenelektrode ausgebildet sein. Ein Potential- 40 sam gemacht. Dann läuft das Band 10 durch den gefälle zwischen den beiden Elektroden erzeugt ein Spalt zwischen Kalanderwalzen 32 und 286. Diese elektrostatisches Kraftfeld, dessen Feldlinien das di- Kalanderwalzen betten bzw. walzen das Tonerpulver elektrische Aufzeichnungsmaterial durchdringen. Das in das schmiegsam und weich gemachte Band ein. angelegte Potential erzeugt außerdem eine stille un- Die Fig. 11 bringt Einzelheiten zu den Kalandersichtbare elektrische Entladung zwischen der Stift- 45 walzen. Von den Kalanderwalzen läuft das Band 10 elektrode und der Gegenelektrode, so daß die Ober- zur Aufnahmespule 14 weiter,
fläche des Aufzeichnungsmaterials, ohne daß dieses Obwohl sich die bisherige Beschreibung auf eine dabei physikalisch verändert wird, aufgeladen wird. selbsttätige Aufzeichnungsvorrichtung bezieht, kann Dadurch entsteht auf der Oberfläche des Aufzeich- die Sichtbarmachung der Ladungsbilder auch zu nungsmaterials ein genau abgegrenzter Ladungs- 50 einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Die Sichtbarbereich. Die Theorie dieser elektrischen Entladung machung kann sogar wesentlich später als die Speichewird später noch eingehend im Kapitel »Aufzeich- rung erfolgen, da es heute dafür geeignete Aufzeichnungsvorgang« behandelt. Soweit auf der Oberfläche nungsmaterialien gibt. Die Sichtbarmachung kann in des Aufzeichnungsmaterials bereits solche elektro- den Fällen auch vollständig unterbleiben, in denen statischen Ladungen, z.B. in Form der bekannten 55 der Aufzeichnungsträger nur als vorübergehendes Reibungselektrizität als freie Oberflächenladung vor- Speichermittel benutzt wird. Auch der letzte Verfahhanden sind, lassen sie sich leicht durch Aufbringung rensschritt der Wärmebehandlung kann später ereiner gleichen Ladung umgekehrter Polarität neutra- folgen, da die mit Toner entwickelten Bilder auf dem lisieren. Dadurch wird aber die von der Entladung Band auch ohne Wärmebehandlung verhältnismäßig zwischen den Elektroden aufgebrachte flächen- 60 lange haltbar und sichtbar bleiben,
begrenzte Ladung des Aufzeichnungsmaterials weder Die weitere Beschreibung gliedert sich der besseren neutralisiert noch gelöscht. Übersicht halber in eine Reihe von Einzelabschnitten
Die Bildung der abgegrenzten Ladungsbereiche über bestimmte wichtige Teile,
kann nun zur Wiedergabe beliebiger Eingangsnach- , . „
richten nach einem bestimmten Nachrichtenmuster 65 Aulzeicnnungsteil
mit hohen Geschwindigkeiten durch Steuerung der In der F i g. 2 sind die zur Steuereinheit 24 zur
Folge und/oder der Zahl der elektrischen Entladun- Herstellung des Ladungsbildes gehörigen Elemente
gen benutzt werden. Die erfindungsgemäße Aufzeich- im Blockschaltbild wiedergegeben. Die Eingangsnach-
rieht wird Oz. B. auf eine Entschlüsselungseinheit 36 hindurch, dann zwischen dem Schreibkopf 22 und der aufgegeben, die den Impuls auf die zu dem ent- Gegenelektrode 52 und läuft von dort weiter zwisprechenden Zeichen gehörende Ausgangsleitung gibt. sehen Walzen 34 und 35 hindurch zu einer Rolle 67. Ein Verteiler 38 nimmt die Eingangssignale auf und Von dort bewegt sich das Aufzeichnungsband mit gibt sie an die Stiftelektroden im Schreibkopf 22 wei- .5 dem Ladungsbild zur Entwicklungsstation 26. Form ter. Die Ausgangssignale des Verteilers 38 sind mit und Schärfe des auf dem Aufzeichnungsband 10 gedem Schreibkopf durch einen Impulsgeber 40 gekop- bildeten Ladungsbildes hängen von einer Reihe von pelt, der die einzelnen Impulse auf das für die Ioni- Bedingungen einschließlich der Polarität der ansierungsentladung nötige Potential bringt. gelegten Spannung, der elektrischen Polstärke und
Fig. 3 zeigt eine vergrößerte Seitenansicht der io den physikalischen Eigenschaften des jeweils benutz-Aufzeichnungsstation gemäß F i g. 1. Der Schreib- ten Aufzeichnungsmaterials ab. Die Ladungsbilder kopf 22 wird durch eine Schelle 42 in Schreibstellung können deshalb bei der Aufzeichnung in Abhängiggehalten. Die Schelle 42 ist am nicht dargestellten keit von der Polarität des angelegten Potentials der Rahmen der Vorrichtung befestigt. Schreibelektroden benachbarten Schreibelektrode unterschiedlich sein. 44 des Schreibkopfes 22 sind einzeln für sich elek- 15 Sowohl positive wie negative Potentiale an den irisch mit Anschlußklemmen 48 verbunden (F i g. 6). Schreibelektroden erzeugen Ladungsbilder, wie sie Jede Anschlußklemme 48 ist zur Impulsaufnahme sich für hohe Schreibgeschwindigkeit eignen. Um die mit dem Impulsgeber 40 verbunden. Der Schreibkopf Beschreibung zu erleichtern, wird die theoretische 22 hat z. B. sieben Schreibelektroden, die alle der Grundlage des Schreibvorganges im weiteren in VerElektrode 44 entsprechen. Diese sieben Schreib- 20 bindung mit dem Anlegen eines negativen Potentials elektroden können in einer geraden Linie senkrecht an die Schreibelektrode und in Folge davon mit der oder schräg zur Bewegungsrichtung des Aufzeich- Bildung negativer Lichtenbergscher Figuren erläutert, nungsbandes 10 angeordnet sein. Die Schreibelektro- In F i g. 4 sind die latenten Lichtenbergschen Figuren den 44 sind in einer ein Isoliergehäuse 46 bildenden als Folge der Entladung z. B. in Form des Buch-Isoliermasse hohen Widerstandes eingebettet und be- 95 stabens S gruppiert. Die negative Lichtenbergsche festigt, damit zwischen ihnen der richtige Widerstand, Figur besteht dabei im einzelnen aus einer runden wie man ihn zur einwandfreien Aufzeichnung braucht, Kernfläche negativer Ladung, umgeben von einem gewahrt bleibt. Der Elektrodenabstand muß so groß Ring positiver Ladungen. Das negative Ladungsbild sein, daß sich die Elektroden gegenseitig hinsichtlich ist das Ergebnis des Eindringens von Elektronen in ihrer Ladung nicht beeinflussen; anderenfalls kommt 30 die Oberflächenschicht des dielektrischen Aufzeiches nicht zu scharfen Ladungsbildern. Der Mindest- nungsmaterials. Die scharfe Begrenzung des Ladungswiderstand zwischen den Elektroden soll gemäß Ver- niederschlags auf dem Aufzeichnungsmaterial führen suchen in der Größenordnung von 1 · 1013 Ohm zu dem Schluß, daß es sich nicht um eine freie Oberliegen. Das Widerstandsmaterial kann durchscheinend flächenladung handeln kann.
sein und macht die eingebetteten Stiftelektroden ent- 35 Daß es zur Bildung des Ladungsbildes kommt, sprechend Fig. 3 schwach sichtbar. Da der Abstand hängt wesentlich mit der vorübergehenden Senkung der Stiftelektroden durch den Widerstand zwischen des spezifischen Widerstandes des Aufzeichnungsden Elektroden bestimmt wird, ist dadurch zugleich materials und der Stärke des elektrostatischen Feldes auch die Abmessung des Zeichens auf dem Aufzeich- zusammen. Der spezifische Widerstand eines Papiers nungsband 10 festgelegt. Die Spitzen der Schreib- 40 wird in der Einschlagfläche der Elektronen herabelektroden 44 liegen bündig mit der Stirnseite des gesetzt und bildet durch Induktion um die negative Schreibkopfes 22. Diese Stirnseite hat vorzugsweise Kernfläche eine positive Zone. Dabei bildet die dem die Form eines aus einem Metallzylinder 50 heraus- Schreibkopf gegenüberliegende Gegenelektrode 52 tretenden Kegelstumpfes. Der Metallzylinder 50 um- das elektrostatische Anfangsfeld in der umgebenden schließt die Außenfläche des Isoliergehäuses 46. Die 45 Atmosphäre, das zur elektrischen Entladung führt. Schreibelektroden 44 können aus beliebigen hoch- Die Ladungsdichte der negativen Kernfläche ist dabei wertigen, elektrisch leitenden Stoffen hergestellt sein, erfahrungsgemäß größer als die der positiven Ringz. B. Wolfram, Stahl oder Nickel. fläche. Die Ladungsdichte wird entsprechend ab-
Mit dem Schreibkopf 22 arbeitet eine elektrisch gestimmt. Man muß sie so hoch wählen, daß bei der geerdete Gegenelektrode 52 zusammen. Im Beispiel 50 späteren Entwicklung der Toner nur auf der Kernhat die Gegenelektrode 52 gegenüber dem Schreib- fläche haftenbleibt. In gleicher Weise wird das etwas kopf 22 eine gewölbte Kopffläche. Die Wölbung ist unregelmäßige Bild der Fig. 4a, wie man es mit dabei lediglich eine der üblichen Lösungen, um zwi- einer positiven Spannung an den Schreibelektroden sehen dem Schreibkopf 22 und dem Aufzeichnungs- erhält, vom Elektronenfluß zu einer positiven Kernband 10 einen bestimmten Luftspalt frei zu halten. 55 fläche erhalten.
Ein am Rahmen der Vorrichtung drehbar angelenk- Zwischen dem Anlegen der Spannung an die
ter Arm 54 hält die Gegenelektrode 52. Der Arm 54 Schreibelektrode und der Aufzeichnung, dem Niederkann die Gegenelektrode 52 entweder in die voll aus- schlag der Ladung zu einem Bild, besteht eine Zeitgezeichnete Aufzeichnungsstellung oder in die ge- verzögerung. Diese Zeitverzögerung schwankt mit strichelt gezeichnete Ruhestellung verbringen. Dazu 60 dem an die Schreibelektrode angelegten Potential und ruht der Boden der Gegenelektrode 52 auf einer offensichtlich auch mit der Zeitdauer des Spannungs-Rolle 56 des Arms 54 auf. Die Rolle 56 ist in einer impulses. Erfahrungsgemäß ist die Zeitverzögerung U-förmigen Aussparung eines rahmenfesten Teils 58 um so geringer, je höher die an die Schreibelektrode drehbar gelagert. Ein mit der Rolle 56 gekuppeltes angelegte Spannung ist. Diese Verzögerung läßt sich Rad (nicht dargestellt) steuert die Stellung der Rolle 65 etwa folgendermaßen erklären: und dreht sie dabei in die in den Fig. 1 und 3 dar- Nach dem Anlegen einer negativen Spannung an
gestellten Grenzlagen. Das Aufzeichnungsband 10 eine der Schreibelektroden drängt sich in den Raum läuft laut Fig. 1 und 3 zwischen Walzen 62 und 64 zwischen dieser und der benachbarten Gegenelektrode
7 8
52 ein positives Ion ein und veranlaßt die Schreib- weiter voneinander entfernen und den Aufzeichelektrode zur Emission eines Sekundär-Elektrons. nungsimpuls nach Maßgabe der vergrößerten mecha-Das Sekundär-Elektron wird von der negativ ge- nischen Toleranzen entsprechend verkürzen, ladenen Schreibelektrode heftig zurückgewiesen und Ladungspunkte von etwa 0,2 mm Durchmesser
fliegt dann mit hoher Geschwindigkeit nach außen, 5 ließen sich z. B. mit Spannungen von 1200 Volt erwobei es die Umgebungsatmosphäre stoßionisiert und zielen. Die Schreibelektrode war dabei ein flach prodamit eine Elektronenlawine auslöst. Dadurch ent- filierter Nickeldraht von 0,125 mm Durchmesser. Das steht auf der dielektrischen Oberfläche des Aufzeich- bandförmige Aufzeichnungsmaterial bestand aus nungsmaterials ein Elektronenüberschuß, der zu einem 0,013 mm starken Polyäthylenfilm auf einer radial ausstrahlenden Elektronenlawinen führt. Da io 0,08 mm starken Papierschicht. Dieses Band lag undie Ladungsenergie der Elektronen konstant ist, sind mittelbar auf der Kopffläche der Gegenelektrode 52 auch die einzelnen radialen Elektronenbahnen rund auf und hatte von den Schreibelektroden 44 einen um die Kernfläche unter sich gleich, was zu der ge- Abstand von 0,05 mm. Von den Entladungen ließen wünschten Punktform des Bildes führt. Während der sich dann Aufzeichnungen in einer Mindeststrich-Elektronenemission von der Schreibelektrode bilden 15 stärke von 3,5 mm und weniger herstellen. Dabei die Elektronen um die Schreibelektrode eine verhält- ließen sich mit einer Vorrichtung laut Erfindung etwa nismäßig unbewegliche Raumladungswolke von posi- 1500 Zeichen je Sekunde aufzeichnen. Noch höhere tiven Ionen aus. Diese Ionenwolke versucht, die Ent- Aufzeichnungsgeschwindigkeiten sind lediglich durch ladung zu unterdrücken. Zur weiteren Erklärung der die Schwierigkeiten der Zuführung des Aufzeich-Natur der Entladung soll nun unterstellt werden, daß 20 nungsmaterials begrenzt. An sich könnte man mit entdas angelegte Entladungspotential nach Beginn der sprechenden Verbesserungen der Zuführung bis zu Entladung bestehenbleibt und das Aufzeichnungs- 5000 Zeichen je Sekunde aufzeichnen. Die Aufzeichmaterial geladen bleibt. Unter diesen Bedingungen nung eines Zeichens auf dem Band dauert nicht langer kann sich dann die Entladung so lange nicht wieder- als 1 Mikrosekunde.
holen, wie das Aufzeichnungsmaterial in seiner An- 25 Versuche haben gezeigt, daß die Arbeitsweise der fangsstellung bleibt. Dies läßt sich am besten dadurch Vorrichtung unter bestimmten Bedingungen durch erklären, daß die auf der dielektrischen Oberfläche Anlegen einer Vorspannung an die Schreibelektrode des Aufzeichnungsmaterials abgelagerten Elektronen noch mehr verbessert wird, als wenn man die volle die Feldstärke unter die Größe drücken, die man zur Entladungsspannung der Schreibelektrode aufprägt. Auslösung der nächsten Entladung braucht. Man er- 30 Das Arbeiten mit Vorspannung hat eine einheitlichere hält diese weitere Entladung jedoch, wenn man den Gestalt der Bilder zur Folge. Der unmittelbare Vor-Aufzeichnungsträger dem Einfluß des elektrosta- teil des Arbeitens mit Vorspannung ist die Senkung tischen Feldes durch Fortbewegung entzieht. Daraus der benötigten Impulsamplitude. Diese Senkung setzt wird verständlich, daß der auf die Schreibelektroden dann notwendig auch die Zahl der im Impulsgeber 40 gegebene Spannungsimpuls in seiner Dauer auf die 35 benötigten Verstärker herab und vereinfacht dessen Geschwindigkeit des Aufzeichnungsbandes genau ab- Schaltung. Die F i g. 6 zeigt eine mit Erfolg benutzte gestimmt sein muß. Die Dauer des Spannungsimpul- Impulsgeberschaltung mit Vorspannung. Die zum ses läßt sich leicht abstimmen. Die Impulsform hat Aufzeichnen erforderliche Verstärkung wird dabei offensichtlich wenig Einfluß, wenn die Impulse etwa durch die Verbindung eines Verstärkers 68 mit einem 40 Mikrosekunden lang sind. 40 Impulsübertrager 70 erhalten. Eine Batterie 72 liefert
Eine weitere Eigenschaft der genau abgegrenzten die Vorspannung für die Schreibelektrode 44 und ist Ladungsbilder ist die unterschiedliche Dichte der zwischen dem Impulsübertrager 70 und Erde einpositiv und negativ geladenen Flächen. Im Falle geschaltet. Die Vorspannung muß so gewählt sein, negativer Bilder ist die negative Kernfläche wesent- daß bei der Aufzeichnung keine Fehler entstehen, lieh dichter als die positive Randfläche. Diese Er- 45 Insbesondere darf die Vorspannung nicht so hoch scheinung ist für die Entwicklung deshalb wichtig, sein, daß bereite die Vorspannung zu einer unweil das Tonerpulver auf der Kernfläche haftenbleibt. gewollten elektrischen Entladung in Form von Ko-Die Amplitude der an die Schreibelektrode an- ronaerscheinungen, Glimmentladungen u. dgl. mit der gelegten Spannung wird durch den Abstand der Folge von Bildern auf dem Aufzeichnungsband führt. Elektroden und die elektrischen Eigenschaften des so Weiter darf die Vorspannung natürlich nicht so hoch Aufzeichnungsmaterials bestimmt. Mit verhältnis- sein, daß es während des Fehlens des Bandes zwischen mäßig großen Spannungsänderungen gegenüber der dem Schreibkopf und der Gegenelektrode 52 zu einer unteren Entladungsgrenzspannung kann man die Lichtbogenbildung zwischen den Schreibelektroden Größe der von einer Elektrode erzeugten punktförmi- 44 und der Gegenelektrode 52 kommt. Dieser Fall gen geladenen Fläche steuern. Wenn man die Span- 55 könnte z. B. beim Auslauf eines Bandes und der danung oder das Feld nur in verhältnismäßig engen durch notwendigen Einführung eines neuen Aufzeich-Grenzen bei einem gegebenen Elektrodenabstand nungsbandes eintreten. Ferner darf auch die angelegte vom Aufzeichnungsträger ändert, hat dies auf die Impulsspannung für sich allein noch keine Bilder auf Aufzeichnung keinen sichtbaren Einfluß. Die Schwan- dem Aufzeichnungsband hervorrufen. Erst die Vorkungen der Feldstärke kann man durch eine ge- 60 spannung zuzüglich der Impulsspannung darf zu elekeignete Spannungswahl weitgehend beseitigen. Für irischen Entladungen mit Bildern auf dem Aufzeicheine bestimmte Bildform kann man dies durch Wahl nungband führen. Die Benutzung kleinerer Impulseiner wesentlich höheren Spannung in Verbindung spannungen infolge der Vorspannung erlaubt einen mit einem verhältnismäßig dicken dielektrischen gedrängteren Aufbau des Schreibkopfes und seiner Stoff zwischen dem Aufzeichnungsmaterial und der 65 Schreibelektroden, weil die Spannung zwischen den Gegenelektrode 52 und dadurch erreichen, daß der einzelnen Elektroden um den Betrag der Vorspannung dielektrische Überzug den Schreibelektroden zu- ohne Änderung der gesamten Entladungsspannung gekehrt wird. Dann darf man auch die Elektroden verringert wird. Wenn man unter den eingangs ge-
9 10
schilderten Bedingungen mit Entladungsspannungen Fig. 7, vorausgesetzt, daß das Aufzeichnungsband von insgesamt 1200 Volt arbeitet, bekommt man mit 10 von rechts nach links läuft. Vorspannungen von etwa 600 Volt eine gute Auf- Der Impulsverteiler 38 besteht im Beispiel aus
zeichnung. einer Matrix von untereinander gleichen Magnet-
Das für das neue Aufzeichnungsverfahren benutzte 5 kernen, von denen jeder eine rechteckige Hysteresis-Aufzeichnungsmaterial soll mindestens einen Ober- schleife besitzt. Statisch-magnetische Kerne mit flächenwiderstand in der Größenordnung von 1013 Ohm dieser Eigenschaft sind bekannt. Dazu wird unter oder mehr haben und muß in sich sehr gleichmäßig anderem auf die Veröffentlichung von An Wang sein. Der Widerstand des Aufzeichnungsmaterial be- verwiesen, die im Juni 1950 in Proceedings of the stimmt zum Teil die erreichbare Speicherzeit für die io Institute of Radio Engineers (USA.), S. 626 bis 629, Ladung. Wenn man das Aufzeichnungsmaterial für unter dem Titel »Magnetic Triggers« nebst Literatureine permanente Entwicklung der Ladungsbilder angaben erschienen ist. Der Fachmann weiß selbsteiner Wärmebehandlung unterziehen will, dann soll verständlich, daß man zur Impulsverteilung auch es Wärmeeigenschaften haben, die sich mit dem andere Halbpermanent- oder Permanentspeicher Tonerpulver vereinbaren lassen. Solchen Bedingungen 15 benutzen kann, z.B. magnetische Trommeln, Flipgenügt eine Reihe von Stoffen. Es ist bereits mit Poly- Flop-Schaltungen, ferroelektrische Einrichtungen äthylen überzogenes Papier erwähnt worden. Weiter u. dgl.
eignen sich noch Papiere mit einem Überzug von Im Impulsverteiler 38 des Beispiels sind die Ma-
modifizierter Äthylcellulose, Polystyrol und Acryl- gnetkerne in fünf Reihen und sieben Zeilen anharzen unter einer ziemlich weiten Gruppe von Kunst- 20 geordnet. Jeder Magnetkern liegt im Schnittpunkt Stoffen. Außer dielektrisch beschichteten Papieren einer Reihe und einer Zeile. Die fünf Reihen sind können dielektrische Papiere mit dem richtigen Wider- durch die Buchstaben A bis E von links nach rechts stand in Verbindung mit thermoplastischem Toner- und die Zeilen durch von Kreisen umschlossene pulver verwendet werden. Außerdem soll das Auf- Ziffern 1 bis 7 von unten nach oben bezeichnet. Jeder Zeichnungsmaterial keine zusätzlichen reibungs- 25 Magnetkern ist mit mindestens einem Eingangskreis, elektrischen Ladungsprobleme bringen. einem Löschkreis und einem Ausgangskreis ver-
Wie schon erwähnt, wird das bandförmige Auf- bunden. Die Magnetkernmatrix hat für jede Kernzeichnungsmaterial 10 in der F i g. 1 von rechts nach zeile eine gemeinsame Ausgangswicklung. Jede Auslinks gezogen. Der Antrieb erfolgt mit Einzelmotoren gangswicklung ist mit einer gesonderten Schreib-(nicht gezeigt) an den Walzen 34, 35. Die Motoren 30 elektrode 44 verbunden und über einen Widerstand sind untereinander synchronisiert, damit das Band 10 74 entsprechender Größe geerdet. So ist z. B. die immer eine gleichmäßige Spannung hat. Die Dreh- Ausgangswicklung 76 durch die ganze zugehörige zahlregelung erfolgt im Beispiel durch Spannungs- Kernzeile 6 mit gleicher Windungszahl je Kern geprüfung an den Rollengruppen 16 bis 20. Die Boden- zogen und mit der Schreibelektrode an der Stelle 6 rollen 16, 18, 20 sind am Rahmen befestigt, die 35 des Schreibkopfes 22 über dem Impulsgeber 40 ver-Rollen 17 und 19 dagegen an einem beweglichen bunden. Der Impulsgeber 40 arbeitet mit der VorJoch 21. Jeder Geschwindigkeitsunterschied zwischen Spannungsbatterie 72 zusammen und bringt so die von den beiden Antriebsmotoren wird sofort durch eine der Ausgangswicklung 76 bei verhältnismäßig nied-Spannungsänderung des Bandes 10 an Stellen zwischen rigem Pegel übernommene Signalspannung mittels den angetriebenen Stellen angezeigt. Diese Änderung 40 des Vorspannungsgenerators 68 und des Impulsder Bandspannung läßt sich durch die Bewegung des Übertragers 70 auf die erforderliche Entladungs-Jochs 21 abtasten. Das Joch 21 trägt dazu einen ver- spannung. In gleicher Weise sind alle übrigen Ausänderlichen Widerstand (nicht dargestellt), der mit gangswicklungen mit einer Schreibelektrode verbuneiner der Antriebsstationen (im Beispiel 34) verbunden den. Die zugehörigen Schreibelektroden tragen gleiche ist. Die Änderung des veränderlichen Widerstandes 45 Bezugsziffern im Kreis. Der Verteiler 38 kann zur veranlaßt deshalb eine Geschwindigkeitsänderung im Aufzeichnung der Buchstaben und Ziffern an F i g. 5 Antriebsmotor. Natürlich darf zur Vermeidung von 35 einzelne Eingänge haben. Selbstverständlich kann Bandbrüchen die Motorgeschwindigkeit an der Walze man weitere Eingänge zur Aufzeichnung von anderen
34 niemals die Motorgeschwindigkeit an der Walze 35 sich regelmäßig wiederholenden Zeichen, Satzzeichen, überschreiten, vorausgesetzt, daß beide Walzen 34, 50 arithmetischen Symbolen oder SpezialZeichen nach
35 gleichen Durchmesser haben. dem gleichen Schema benutzen. Um das Ganze
leichter verständlich zu machen, ist der Magnetkern-Steuerschaltung verteiler 38 nur mit den Eingangswicklungen 78, 80
verbunden, die durch die Magnetkerngruppe laufen,
Die F i g. 6 und 7 erläutern das Verfahren zur Ver- 55 die man zur Bildung des Buchstabens »S« und der teilung der Impulse zwecks Bildung der Buchstaben Ziffer »4« braucht. Wenn man z. B. die Eingangsund Ziffern gemäß F i g. 5. Die Eingangsimpulse auf wicklung 78 von der Ausgangsklemme »S« der Entdem Impulsverteiler 38 werden von der Entschlüsse- Schlüsselungseinheit 36 verfolgt, sieht man, daß die lungseinheit 36 abgegeben. Diese Einheit 36 ist in Eingangswicklung 78 zunächst einmal mit dem Ma-F i g. 6 schematisch wiedergegeben und gibt für jedes 60 gnetkern 82 im Schnittpunkt zwischen der Reihe A aufzuzeichnende Zeichen einen einzigen Ausgangs- und der Zeile 2 gekoppelt ist. Vom Magnetkern 82 impuls ab. F i g. 5 zeigt eine Zusammenstellung der läuft die Wicklung 78 dann durch die Magnetkerne Buchstaben und Ziffern, die man einzeln aufzeichnen 83, 84, 85 in der Zeile 1, von dort durch die Magnetkann. Die Bildung der Zeichen erfolgt in einer kerne 86, 87, in der Reihe E, dann durch die Magnet-5X7-Matrix nach einer gesteuerten Folge von Punk- 65 kerne 88, 89, 90 in der Zeile 4, von dort senkrecht ten. Die Zeichenbildung läuft dabei mit höchstens nach oben durch die Magnetkerne 91, 92 der Reihe A fünf Schritten ab. Diese Schritte entwickeln sich dabei und weiter durch die Magnetkerne 93, 94, 95 der nacheinander von links nach rechts entsprechend Zeile 7 und schließlich über den Magnetkern 96 der
Zeile 6 in der Reihe E zur Erde. Der Strompfad der Eingangswicklung 78 durch die einzelnen Magnetkerne bildet damit den Buchstaben »S«.
In gleicher Weise wird das Zeichen »4« durch die Führung der Eingangswicklung 80, ausgehend von der Ausgangsldemme »4« des Entschlüsselungskreises 36 durch den magnetischen Verteiler 38 gebildet. Die Wicklung ist zunächst mit dem Magnetkern 87 in der Reihe E und Zeile 3 gekoppelt, läuft dann horizontal
gestaffelte Ablesung jeder Reihe A bis E werden die zu den einzelnen Reihen gehörigen Magnetkerne, die vorher durch den aufgegebenen Eingangsimpuls auf einen bestimmten Erregerzustand gebracht 5 worden sind, nacheinander Reihe für Reihe wieder in ihren vorhergehenden Erregungszustand umgeschaltet.
Beim Schalten hat der Flußwechsel eine so große Amplitude, daß er in der gemeinsamen Ausgangs-
durch alle übrigen Magnetkerne der Zeile 3, nämlich io wicklung der Zeile, mit der der umgeschaltete Kern die Kerne 97, 98, 99, 100, von dort in die Kerne gekoppelt ist, einen Ausgangsimpuls erregt. So werden 101, 102, 103 und 95 im Schnitpunkt der Reihe A z. B. beim Ablesen der Magnetkerne der Reihe A mit Zeile 4 bzw. Reihe B mit Zeile 5 bzw. Reihe C zwecks Aufzeichnung des Buchstabens »S« die Mamit Zeile 6, Reihe D mit Zeile 7 und von dort senk- gnetkerne 82, 91 und 92 umgeschaltet und dadurch recht nach unten durch alle Magnetkerne 104, 105, 15 ein Ausgangsimpuls auf die zugehörigen Schreib-88, 97, 106, 85 der Reihe D zur Erde. elektroden 2, 5 und 6 gegeben. In gleicher Weise
Wenn man dazu nun die F i g. 5, in der die Zeichen werden beim Ablesen der Reihe B die Magnetkerne »S« und »4« in einer 5X7-Matrix einskizziert sind, 83, 90 und 93 umgeschaltet und Ausgangsimpulse auf betrachtet, dann sieht man sofort, daß die Lage der die Elektroden 1, 4 und 7 gegeben. Die schrittweise einzelnen Punkte mit der Lage der Magnetkerne im 20 Ausbildung des Buchstabens »S« wird aus Fig. 7 Impulsverteiler 38 übereinstimmt. Zugleich erkennt leicht verständlich. F i g. 7 zeigt dabei eine vergrößerte man daraus die zur Bildung der gewünschten Zeichen Draufsicht auf einzelne Abschnitte des Aufzeicherforderliche Kernzahl. In gleicher Weise läßt sich nungsbandes, die mit den einzelnen Bildungsschritten nun die Bildung der übrigen Zeichen laut F i g. 5 des Zeichens übereinstimmen. Jeder Schritt zeigt die durch Überlagerung dieser Zeichen auf der Kern- 25 dabei erregten Schreibelektroden. Die Schreibelektromatrix ableiten. Das Zeichen gibt dann die Führung den sind durch Bezugsziffern im Kreis angedeutet, für die nötige Kopplung der Eingangswicklungen mit während die bereits durch vorhergehende Schritte geden Magnetkernen auf. bildeten Punkte vollschwarz wiedergegeben sind. Der
Bei der Erregung einer Eingangswicklung werden erste Abschnitt des Bandes zeigt die Erregung der alle mit dieser Wicklung gekoppelten Magnetkerne 30 Schreibelektroden 2, 5 und 6, der zweite die davon in gleicher Weise magnetisch erregt. Das nächste Pro- erzeugten Bilder in vollschwarzen Punkten und die blem ist nun, die Impulsgruppe, die die gewünschten Erregung der Schreibelektroden 1, 4 und 7. In den Zeichen gebildet hat, wieder abzulesen. Die Ab- nächsten beiden und dem letzten Schreibschrift werden lesung erreicht man durch eine gesonderte Ablese- die Schreibelektroden 2, 3 und 6 erregt. Im letzten wicklung für jede Reihe. Diese Ablesewicklung ist 35 Abschnitt zeigt das Band dann das fertige Zeichen, mit der gleichen Windungszahl mit jedem Kern dieser im Beispiel den Buchstaben »S«, wie er sich bei den Reihe gekoppelt. Die Ablesewicklungen für die
Reihe A bis E sind mit den Bezugsziffern 108 bis 112
beziffert. Ein Ende jeder Ablesewicklung ist über
einen entsprechenden Widerstand mit Erde ver- 40
bunden. Bei der Ablesewicklung 108 trägt dieser
Widerstand die BezugsziSer 114. Die anderen Enden
der Ablesewicklungen sind einzeln an Verzögerungsglieder geführt. Die einzelnen Verzögerungsglieder D 118, D 119, D 120, D121 und D122 haben 45 muß man sich rechts an die F i g. 8 angeschlossen unterschiedliche Verzögerungszeiten und sind ge- denken. Die Entschlüsselungseinheit enthält die Vermeinsam an einen Ableseimpulsgeber 116 ange- einigung von Dioden-Gleichrichtertorschaltungen im schlossen. In der Praxis empfiehlt es sich, jedem Ver- wesentlichen entsprechend F i g. 8 b. Das allgemeine zögerungselement einen Verstärker beizugeben, damit Schema von Dioden-Gleichrichterkreisen, wie man es genügend kräftige Impulse zwecks Umschaltung des 50 in mit hoher Geschwindigkeit schaltenden oder ent-Erregungszustandes der magnetischen Kerne erziel- schlüsselnden Stromkreisen benutzt, wird in der Verbar sind. Die jeder Reihe gemeinsame Ablese- öffentlichung Annals of the Computation Laboratory wicklung erlaubt eine im wesentlichen gleichzeitige of Harvard University, Cambridge, Massachusetts, Ablesung aller zugehörigen Magnetkerne. Die Reihen United States of America, Vol. XXVII, unter dem werden der Reihe nach von links nach rechts ab- 55 Titel »Synthesis of Electronic Computing and Congelesen, d. h. zuerst die Reihe A, und zuletzt die trol Circuits«, herausgegeben von der Leitung des Reihe E. Da auf alle Magnetkerne ein gleich großer Computation Laboratory im Jahre 1951, S. 126 Ableseimpuls gegeben wird, muß die Verzögerungs- u. ff., eingehend behandelt. Die Entschlüsselungseinzeit der Verzögerungselemente 118 bis 122 ent- heit kann aus einer Gleichrichtermatrix mit einer sprechend untereinander abgestuft sein, damit die 60 beliebigen Zahl von Ausgangsleitungen bis zur Größe Magnetkerne der Reihen A, B, C, D, E nacheinander 2" bestehen, wobei η die Zahl der zugehörigen abgelesen werden. Beim Zeichenwechsel muß der 2-Draht-Eingangskanäle mit Gleichrichter und Unter-Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Ablese- matrizen ist. Die Entschlüsselungseinheit laut den impulsen mit dem Abstand der Folge der Eingangs- F i g. 8 und 8 a sieht 64 Einzelausgänge eines Sechimpulse auf den Verteiler 38 vom Entschlüsseier 36 65 ser-Binärcode vor, wobei immer nur eine Ausgangsübereinstimmen. Weiter wird die zeitliche Folge der leitung für eine beliebige Kombination der 6-Ziffer-Ableseimpulse durch die Laufgeschwindigkeit des Stellen wirksam ist. Die wiedergegebene Anordnung Aufzeichnungsbandes bestimmt. Durch die zeitlich braucht dazu nur ein Minimum an Gleichrichtern.
vorangehenden fünf Arbeitsschritten ausgebildet hat. Die Ziffer 4 und die übrigen Zeichen bilden sich in gleicher Weise aus.
Die Fig. 8, 8a und 8b sind eine schematische Wiedergabe des Entschlüßlers 36. Das Schema ist der besseren Übersicht halber in zwei Teile aufgegliedert. Der Schemateil laut Fig. 8b ist zwecks Erläuterung der F i g. 8 angefügt. Das Schaltbild von F i g. 8 a
13 14
Die Fig. 8b zeigt die Grundschaltung für die die Kippstufen 128, 130 werden dann die Eingangs-Diodenstrecke und das dafür in den Fig. 8 und 8a kanäle 150, 156 ausgewählt und über die Stromtorbenutzte Symbol. Die symbolische Wiedergabe ver- netzwerke 178, 180 schließlich die Leitung 176 auseinfacht die Darstellung und Erklärung des Ent- gewählt. Die Leitung 176 ist mit dem Stromtor 182 schlüßlers. Die Grundschaltung enthält die beiden 5 gekoppelt, das mit dem Stromtor 173 zusammenarbei-Dioden-Gleichrichterstrecken 136 und 138 in Par- tet, wobei das Stromtor 173 durch die Leitung 170, allelschaltung mit gleicher Durchlaßrichtung. Im Bei- wie schon beschrieben, vorbereitet ist. Wenn an diese spiel sind die in der Durchlaßrichtung gelegenen An- Elemente 173 und 182 das richtige Potential angeschlüsse der Gleichrichterstrecken 136 und 138 mit legt ist, dann erscheint in der Leitung 184 ein Ausder Ausgangsleitung 3 verbunden. Die Kathode jeder xo gangsimpuls. Die Leitung 184 ist mit der Stromtor-Diode ist mit der Leitung 3 über einen Vorwiderstand gruppe 186, 187, 188 und 189 gekoppelt. Zur Ver-140 und die Vorspannungsquelle 141 geerdet. Der vollständigung der Entschlüsselung muß man auch Vorwiderstand 140 ist so bemessen, daß an der Lei- noch die beiden letzten Schlüssel-Impulse 0 und 1 tung 3 nur dann ein Ausgangssignal auftreten kann, verfolgen. Die Kippstufen 132 und 134 wählen bei wenn an den Klemmen 1 und 2 gleichzeitig Eingangs- 15 Aufgabe dieses Zifferpaares die Kanäle 158 bzw. 164 signale gleicher Polarität und Amplitude auftrefien. aus. Die Auswahl dieser beiden Kanäle führt zur Dieser Schaltung entspricht das im linken Teil der weiteren Wahl der Leitung 190 über die Stromtore Fig. 8b gesondert dargestellte SchaltsymbolB mit 192 und 194. Der an der Leitung 190 auftretende den Gleichrichtereingängen 1', 2' und dem Leitungs- Zustand ist dann durch die Leitung 198 mit dem ausgang 3'. zo Stromtor 196 gekoppelt. Das Stromtor 196 arbeitet
Die Eingangskanäle zum Entschlüßler werden mit dem gleichen Stromtor 187 zusammen, das indurch eine Gruppe von in zwei Schaltstellungen ver- folge der mehrfachen Durchlaßaktion für die ersten setzbaren Einrichtungen gesteuert, im Beispiel durch vier Zifferstellen bereits entsprechend vorbereitet ist. bistabile Kippstufen. Diese Kippstufen sind durch Da nun auch die Stromtore 187 und 196 entsprechend die Bezugsziffern 124, 126, 128 usw. angedeutet. Die 25 vorbereitet sind, kommt es zu einem Ausgangsimpuls beiden Ausgänge jeder Kippstufe sind in der üblichen an der Leitung »S«.
Weise mit 0-1 bezeichnet, um die weitere Beschrei- In gleicher Weise kann man die Ziffer »4« und ihre
bung zu erleichtern. Jeder Kippstufenausgang ist mit zugehörige Schlüsselgruppe 000111 bis zur Auswahl einem der Eingangskanäle des Entschlüßlers 36 ver- der Leitung »4« verfolgen, die auf der rechten Seite bunden. Die mit der Kippstufe 124 verbundenen Ein- 30 der F i g. 8 erscheint. Die Erregung der 0-Eingänge gangskanäle haben die Bezugsziffern 142 und 144. der Kippstufen 124, 126 hat die Auswahl der Ein-Der Eingangskanal 142 ist mit dem 0-Ausgang der gangskanäle 142 bzw. 146 zur Folge. Die Stromtore Kippstufe 124 und der Eingangskanal 144 mit dem 200 und 202 veranlassen darauf die Auswahl der 1-Ausgang verbunden. Ebenso sind die Eingangs- Leitung 204. Da das zweite Paar der binären Zifferkanäle 146 und 148 mit dem 0- und 1-Ausgang der 35 werte bereits bei der Wiedergabe des Buchstabens »S« Kippstufe 126, die Eingangskanäle 150 und 152 mit benutzt wurde, wird zu diesem Zahlenpaar nur erder Kippstufe 128 und der 0-Ausgang der Kippstufe wähnt, daß dabei die Leitung 176 wiedergewählt wird. 130 mit dem Kanal 154 und der weitere Ausgang mit Infolge der Auswahl der Leitung 176 und 204 wird dem Kanal 156 verbunden. Die Kippstufen 132 und über die Stromtore 206 und 208 die Leitung 210 er-134 sind in gleicher Weise mit den Eingangskanälen 40 regt. Die Leitung 210 steuert die Stromtore 212, 213, 158, 160 bzw. 162 und 164 verbunden. Die Arbeits- 214 und 215. Die Einspeisung des letzten Zifferpaares weise des Entschlüßlers 36 läßt sich im einzelnen bei »1«»1« hat die Wahl der Eingangskanäle 160 und der Auswahl eines bestimmten, auf dem Aufzeich- 164 zur Folge. Mit den Stromtoren 216 und 218 nungsband zu schreibenden Zeichens ohne besondere wird die Leitung 220 gewählt. Die Leitung 220 erSchwierigkeiten verstehen. Angenommen die Schlüs- 45 regt über die Leitung 222 den Eingang des Stromselgruppen für die Zeichen »S« und »4« werden auf tors 224. Die gleichzeitige Öffnung der Stromtore den Schaltkreis gegeben und sollen zwecks Aufgabe 212 und 224 hat dann die Auswahl der Leitung »4« auf den Schreibkopf, wie bereits erläutert, entschlüs- zur Folge.
seit werden. Der Buchstabe »S« kann dann in einem In der gleichen Weise kann nun jeder der übrigen
Sechser-Code als 110101 ausgedrückt werden und 50 62 Ausgänge zur Wiedergabe eines unterschiedlichen die Ziffer »4« als 000111. Zunächst soll nun die Ent- Zeichens oder Symbols durch entsprechende Ändeschlüsselung des Buchstabens »S« bei Eingabe der rung des Sechser-Binärcodes ausgewählt werden. Codedarstellung in die zugehörigen Eingänge der Dieser Code kann unmittelbar vom Ausgang eines Kippstufen 124 bis 134 von oben nach unten ent- elektronischen Speichers oder indirekt von einer sprechend F i g. 8 a zwecks Übereinstimmung mit 55 Lochkarte oder einem Lochband in Verbindung mit dem Lesen der Codegruppe von links nach rechts den geeigneten Umwandlern für diese Vorrichtungen erläutert werden. Die Erregung des 1-Eingangs der erhalten werden. Wenn man nur einen quaternären Kippstufe 124 hat die Beaufschlagung des entspre- Binärcode für nur 32 Ausgänge benötigt, dann kann chenden Potentials auf den Eingangskanal 144 zur man die Schaltung durch Weglassen eines Paares von Folge. In gleicher Weise bringt die Erregung des 60 Kippstufen, z. B. der Kippstufen 132 und 134, und 1-Ausgangs der Kippstufe 126 das gleiche Potential aller zugehörigen Stromtore vereinfachen. Dann bilauf den Eingangskanal 148. Wenn man nun den den die der Ausgangsleitung 184 entsprechenden Lei-Kanal 144 durch das Stromtor 166 verfolgt, dann tungen die Ausgangsleitungen für den Entschlüßler. sieht man, daß als Wirkung der Stromtore die Leitung Infolge der im Entschlüßler benutzten geringen Spanausgewählt wird. Die Leitung 170 verbindet die 65 nungen hat sich die Benutzung einer Verstärkerröhre Eingänge der vier Stromtornetzwerke 172, 173, 174 zwischen den Einzelausgängen des Entschlüßlers 36 und 175 in der oberen linken Hälfte der F i g. 8 und den Eingangsleitungen des Magnetkernverteilers untereinander. Bei den nächsten Signalen 0 und 1 auf 38 als zweckmäßig erwiesen.
15 16
Das Entwickeln des Aufzeichnungsbandes , Die Entwicklungsstation laut Fig. 9 und 10 hat
keine Einrichtung zur Ladung des Tonerpulvers 238.
Die Entwicklungsstation ist allgemein aus der Das Aufzeichnungsband 10 läuft in innigem Kontakt F i g. 1 und in ihren Einzelheiten aus den F i g. 9 mit dem Pulver 238 durch das Pulver. Das setzt vor- und 10 erkennbar. Bei der F i g. 9 sieht man den 5 aus, daß die Induktionskräfte so hoch sein müssen, Unterteil der Entwicklungsstation 26 nach Entfernung daß das Tonerpulver trotz des Schütteins wenigstens der Frontplatte zum Teil im Schnitt. Daraus ist die im Bereich der Ladungsbilder haftenbleibt. Wenn Einrichtung zur Entfernung des überschüssigen To- man nun noch F i g. 4 mit der Ausbildung des Buchnerpulvers ersichtlich. Die Fig. 10 ist dabei eine stabens »S« aus den einzelnen punktförmigen La-Seitenansicht der bereits in F i g. 9 dargestellten io dungsbereichen beizieht, sieht man, daß jeder La-Teile. Das Band 10 tritt in einen Tonerbehälter rechts dungsbereich aus einer negativen Kernfläche und unten am Boden in die Entwicklungsstation 26 ein einer positiven Ringfläche gebildet ist. Zwischen die- und läuft dann senkrecht nach oben durch mehrere sen Flächen unterschiedlicher Ladung bildet sich ein Ablenkplatten 226 und 228 für überschüssiges Toner- kräftiges Feld aus, das das Tonerpulver haften pulver. F i g. 10 läßt bei der Platte 226 eine zur 15 läßt. Wenn man negative Lichtenbergsche Figuren Durchführung des Bandes 1© dienende U-förmige benutzt, läßt sich durch kräftiges Schütteln im we-Ausnehmung erkennen. Die Ablenkplatten 226 und sentlichen das ganze an den positiv geladenen Flä-228 sind an den Seitenrahmen 230, 232 der Entwick- chen und am ungeladenen übrigen Teil des Aufzeichlungsstation 26 angelenkt. Wenn das entwickelte nungsbandes haftende Tonerpulver entfernen. DesBand 10 nach oben die Ablenkplattenreihe durch- 20 halb kann man durch die Verwendung des mechaläuft, wird es von einem unmittelbar am Band gele- nisch und elektrisch ausgewählten Tonerpulvers die genen Vibrator 234 erschüttert, wodurch überschüs- Ladungsbilder in Form von schmalen runden Punksiges Tonerpulver abfällt und durch die Ablenkplatten ten mit einem Minimum an Tönung der sonstigen in den Tonerbehälter zurückgeleitet wird. Der Vibra- Aufzeichnungsbandfläche sichtbar machen,
tor 234 besteht aus einem Sechskantstab, der im Bei- 25 Die mechanischen und elektrischen Eigenschaften spiel von einem kleinen Motor 236 (F i g. 10) mit des Tonerpulvers spielen deshalb für die Sichtbarz. B. 3600 U/min angetrieben wird. machung der Ladungsbilder eine große Rolle. Wich-
Das für das Band benutzte Tonerpulver ist ein tig ist die Wahl einer kontrastreichen Farbe, damit homogenes, trockenes und elektrisch ungeladenes Pul- man die Bilder leicht auf dem Band erkennen kann, ver, das beliebige Farbe haben kann. Die Farbe soll 30 Das Tonerpulver muß auch gegenüber dem Aufzeichnatürlich zum Aufzeichnungsband kontrastieren, da- nungsband die richtigen reibungselektrischen Eigenmit die Ladungsbilder gut sichtbar werden. Die Eigen- schäften haben. Bei der hohen Durchlaufgeschwinschaften des Toners werden später noch im einzelnen digkeit des Bandes durch das Tonerpulver soll das behandelt. Das Tonerpulver 238 ist in einer von einer Tonerpulver eine möglichst kleine oder gar keine Schrägplatte 240 und einer Walze 242 gebildeten 35 Ladung erhalten. Tonerpulver mit solcher Eigen-Kammer eingeschlossen. Die Schrägplatte 240 neigt ladung neigen zum Haften an der gesamten Bandsich schwach nach unten zwischen dem Seitenrahmen fläche und ergeben keinen Kontrast. Ist die Eigen-230 und einem Boden 244 und verläuft mit geringem ladung genügend negativ, wird das Ladungsbild beim Abstand parallel zu einer Tangente an der Unterseite Sichtbarmachen mehr zu einem Umkehrbild entder Walze 242. Die Walze 242 liegt so hoch über dem 40 wickelt.
Boden 244, daß sie das einlaufende Aufzeichnungs- . Eine wichtige mechanische Eigenschaft des Tonerband tangential noch vor der Annäherung an die pulvers ist, daß seine Partikelgröße so abgestimmt Schrägplatte 240 erfaßt. Dazu ist die Walze 242 mit ist, daß es sich mit einem Aufzeichnungsband beeiner Welle 246 in Seitenlagern 248 und 250 laut stimmter Oberflächenrauhigkeit richtig verbindet. F i g. 10 gelagert. Die Seitenlager 248, 250 haben 45 Wenn die Pulverpartikel zu klein sind, kann es leicht einen C-förmigen Querschnitt, bilden die Lager- zur Haftung an dem gesamten Band kommen. Zu Schilde für die Welle 246 und sind an einer Vorder- große Partikeln haften dagegen nicht kräftig genug und Hinterwand 254 und 252 der Färbstation 26 be- an den geladenen Flächen. Als geeignetste Partikelfestigt. In der F i g. 9 ist die Vorderwand 254 mit größe für die Tonergulver haben sich Größen zwidem Seitenlager 250 entfernt. Zwischen der tiefsten 50 sehen 10 und 40 μΐη herausgestellt. Das Tonerpulver Linie der Walze 242 und der Fläche des Bodens 244 muß außerdem noch unter den verschiedenen Feuchist eine Einrichtung zum Zurückhalten des Tonerpul- tigkeits- und Temperaturbedingungen richtig arbeivers 238 in der Kammer vorgesehen. Dazu ist eine ten, damit man die richtige Verteilung der Partikeln Bürste 256 am Boden 244 befestigt und berührt die erreicht. Bei einer gegebenen Partikelgröße sollen die Walze 242. Außerdem ist noch ein Fühler 258 an 55 elektrischen Eigenschaften auch eine hohe Leitfähigdem Seitenrahmen 232 über der Walze 242 mit einer keit der Partikeln einschließen, damit das Pulver rechtwinklig an dem Seitenrahmen 232 befestigten durch Induktionskräfte auf den Ladungsbildern gut L-förmigen Platte 260 vorgesehen. Die Vorderwand haftet. Als Tonerpulver haben sich z. B. die im Han- 254 bildet eine trichterförmige Öffnung durch eine als del erhältlichen Bärlappsamen bewährt. Die Bärlapp-Rutsche angebaute Platte 262, über die man Toner- 60 samen kann man schwarz färben und so aufbereiten, pulver 238 nachfüllen kann. Dieser Fülltrichter wird daß ihr spezifischer Widerstand etwa in der Größe durch eine gelenkig an einer Vorderwand 266 be- von 106 Ohmcm liegt. Wenn man die entwickelten festigte Klappe 264 verschlossen. Die Klappe 264 Bilder durch eine spätere Wärmebehandlung fixieren sorgt zugleich dafür, daß die beim kräftigen Schütteln will, muß man den Bärlappsamen zwecks Erhalt der des Bandes entstehenden Tonerstaubwolken nicht 65 richtigen thermoplastischen Eigenschaften für die nach außen dringen können. Die gleiche Aufgabe Verbindung mit dem Aufzeichnungsband zweckhaben auch die sich gegenseitig überlappenden Ab- mäßigerweise noch weiterbehandeln. Dazu kann man lenkplatten 226, 228 usw. den Bärlappsamen mit einem feinen thermoplasti-
909 517/521
sehen Pulver behandeln, das lediglich als Bindemittel wirkt. Auch das thermoplastische Pulver muß gegenüber dem Bärlappsamen die richtigen elektrischen Eigenschaften haben, damit es vom Bärlappsamen keine Ladung übernehmen kann, die sein Haften am Band zur Folge hat. Neben Bärlappsamen lassen sich natürlich auch noch andere Pulver verwenden, sofern sie die richtigen Eigenschaften haben. Es hat sich sogar herausgestellt, daß man weich- und hartmagnetische Tonerpulver mit Erfolg benutzen kann und darüber hinaus den Vorteil gewinnt, die Bilder mit hoher Geschwindigkeit magnetisch abtasten zu können.
Fixieren der entwickelten Ladungsbilder 1S
Nach der Aufbringung des Tonerpulvers auf das Aufzeichnungsband und der Entfernung des überschüssigen Pulvers läuft das Band 10 in die Fixierstation 28 ein, wo das Tonerpulver zwecks Fixierung wärmebehandelt wird. Gemäß F i g. 11 läuft das Aufzeichnungsband 10 von einer Walze 268 am Kopf der Fixierstation zur tiefsten Walze 270, von der es dann auf die Aufnahmespule 14 übergeführt wird. In der Fig. 11 ist eine Heizplatte272 in ihrer Auf-Zeichnungsstellung gezeigt. Die Heizplatte 272 ist gebogen und wird zur Wärmebehandlung von einer Reihe von Hebeln 274, 275 und 276 getragen. Diese Hebel sind an einem Träger 277 angelenkt und von einer Kurbel 278 gesteuert. Wenn man die Kurbel 278 in ihre äußerste Gegenstellung dreht, überführen die Hebel 274, 275, 276 die Heizplatte 272 in die strichpunktierte Stellung. In dieser Ruhestellung findet keine Aufzeichnung statt. Dabei hat die Heizplatte 272 so viel Abstand vom Band 10, daß das Aufzeichnungsband beim Stillstand der Vorrichtung nicht übermäßig erwärmt wird.
Die Heizplatte 272 wird durch ein Heizelement 280 mit einer flachen Heizschlange aus Chrom-Nickel-Draht in seinem Inneren zwischen Isolierblättern 281, 282 gemäß Fig. 11a beheizt. Das Isolierblatt 281 kann aus einem dünnen Glimmerblatt bestehen, das Isolierblatt 282 aus einer dicken Asbestschicht. Eine Grundplatte 283 sorgt für die Befestigung der Heizplatte 272 am Maschinenrahmen. Das Isolierblatt 282 kann auf der Grundplatte 283 aufliegen. Die Temperatur der Heizplatte 272 wird innerhalb bestimmter Grenzen von einem nächst seiner Mitte gelegenen Thermostaten 284 gesteuert, der auf seiner Vorderseite eingebaut ist. Der Thermostat 284 steuert so die Temperatur der Heizplatte 272 in solchen Grenzen, daß das Aufzeichnungsband 10 nicht angebrannt wird und verkohlt, andererseits aber auch wieder so weit erwärmt wird, daß die Oberfläche des Aufzeichnungsbandes bei der vorgesehenen Aufzeichnungsgeschwindigkeit beim Überlaufen der gekrümmten Oberfläche der Heizplatte 272 genügend erwärmt und in seiner Oberfläche weich gemacht wird. Wenn das Band 10 von der Heizplatte 272 abläuft, wird es zwischen dem Kalanderwalzenpaar 32 und 286 gequetscht. Diese Kalanderwalzen sollen das Tonerpulver in das weichgemachte Aufzeichnungsband dauerhaft einwalzen.
Man kann die Ladungsbilder auch durch Aerosolentwicklung sichtbar machen. Auch mit flüssigem Entwickler unter Benutzung geladener Pulverpartikeln kann man eine Sichtbarmachung der Bilder erreichen.
Verfahren und Vorrichtung laut Beschreibung erlauben eine hohe wirtschaftliche Aufzeichnungsgeschwindigkeit. Die Vorrichtung zeichnet eine elektrische Nachricht durch deren Verteilung an eine Steuerschaltung auf, die sie in Form von Impulsen an einen Schreibkopf in einer bestimmten Folge weitergibt. Der Schreibkopf ist mit einem rasch laufenden Aufzeichnungsmaterial, z. B. einem Band, mit bestimmten dielektrischen und thermoplastischen Eigenschaften zur Aufnahme von Ladungsbildern in seiner Oberfläche gekoppelt. Die Ladungsbilder sind die Folge der Zusammensetzung von Lichtenbergschen Figuren, wie man sie durch elektrische Entladungen mittels auf die Schreibelektroden des Schreibkopfes verteilter Impulse erhält. Die elektrischen Entladungen werden durch Elektronenlawinen erzeugt. Diese Elektronenlawinen sind so gesteuert, daß sie Ladungsbereiche mit einem zentralen Bereich von im wesentlichen hoher Ladung, umgeben von einem Ring verhältnismäßig schwacher Ladung entgegengesetzter Polarität, erzeugen. Das so bildmäßig geladene Band wird dann durch ein elektrisch ungeladenes Tonerpulver geführt, so daß das Pulver an den Ladungsbildern haftenbleibt und so ein Tonerbild ergibt. Die Bindekraft der geladenen Zonen erlaubt ein kräftiges Erschüttern des Bandes, welches das Tonerpulver nur an den Zentralzonen haften läßt. Diese Zentralzonen werden dann durch eine Wärmefixierung, bei der die Oberfläche des thermoplastischen Bandes erweicht und das Tonerpulver in die Oberfläche eingewalzt wird, dauerhaft sichtbar gemacht.

Claims (16)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Aufzeichnung von Informationen in Form von Symbolen auf einem sich bewegenden Aufzeichnungsträger mit einer Anzahl voneinander getrennter und in Reihe quer zu der Bewegungsrichtung des Aufzeichnungsträgers angeordneter, als Stiftelektroden ausgebildete Schreibelektroden und mit elektrischen Verteilermitteln, die für jede Schreibelektrode eine Anzahl diskreter Spannungsimpulse erzeugen, auf welche die Schreibelektroden dadurch reagieren, daß sie nacheinander verschiedene Teile eines ganzen Symbols auf dem sich relativ zu den Schreibelektroden bewegenden Aufzeichnungsträger erzeugen, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: daß die Schreibelektroden (44) auf einer Seite des Aufzeichnungsträgers (10) angeordnet und über einen elektrischen Verteiler (38) einzeln mit diskreten Spannungsimpulsen beaufschlagt sind, daß ferner der Aufzeichnungsträger dielektrische Eigenschaften aufweist und derart zwischen den Schreibelektroden und einer Gegenelektrode (52) angeordnet ist, daß ein an eine Schreibelektrode gelegter Spannungsimpuls eine dunkle, unsichtbare elektrische Entladung zwischen dieser Schreibelektrode und der Gegenelektrode hervorruft, wodurch auf der den Schreibelektroden zugewandten Oberfläche des Aufzeichnungsträgers in dem gerade gegenüber der beaufschlagten Schreibelektrode liegenden Bereich ein der Form der unsichtbaren Entladung entsprechender Flächenbereich elektrostatisch aufgeladen wird (F i g. 4 a), daß die Impulsfolge des Verteilers (38) mit der Bewegung des Aufzeichnungsträgers synchronisiert ist, derart, daß die einzelnen einer je-
weiligen Schreibelektrode zugehörigen, aufgeladenen Flächenbereiche sich zu einem Ladungsbild des aufzuzeichnenden Symbols zusammensetzen können (F i g. 4) und daß eine Entwicklungseinrichtung (26) zur dauernden Sichtbarmachung (F i g. 7) der Ladungsbilder an einer der Aufzeichnungsstation nachfolgenden Stelle angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteiler (38) eine Anzahl magnetischer Speicherelemente (z. B. 91, 92) und Schalteinheiten (36,78) zur wahlweisen Einleitung einzelner Eingangssignalimpulse in die Speicherelemente umfaßt, um durch einen Wechsel des Speicherzustandes entsprechender Speicherelemente ein durch jeweils einen Eingangssignalimpuls dargestelltes Symbol zu speichern, daß unter der Steuerung einer Taktschaltung (118, 108) ein Impulsgeber (116) zur Erzeugung von Schaltimpulsen für das Auslesen des in den je- so weils angewählten Speicherelementen gespeicherten Signalimpulses in Leseleitungen (76) vorgesehen ist und daß die Taktschaltung die magnetischen Speicherelemente in vorbestimmter Reihenfolge in ihren Ausgangszustand zurückschaltet sowie die Schreibelektroden (44) in Übereinstimmung mit dem jeweiligen Eingangssignalimpuls wirksam macht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibelektroden (44) in Stift- oder Stabform zwischen sich gleichen Abstand und auch jeweils gleichen Abstand von der Gegenelektrode (52) aufweisen und daß der Aufzeichnungsträger (10) im Abstand von der Gegenelektrode oder den Schreibelektroden angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorspannungsstufe (72) zur Erzeugung einer im wesentlichen konstanten, in einer Richtung wirkenden elektrisehen Vorspannung zwischen der Gegenelektrode (52) und allen Schreibelektroden (44) vorgesehen ist, wobei die Größe der Vorspannung so bemessen ist, daß an den Schreibelektroden keine elektrische Entladung erfolgt, und daß Impulsschaltkreise (40, 70) zur Steigerung der Spannung zwischen ausgewählten Schreibelektroden und der Gegenelektrode bis auf ein Entladungspotential vorgesehen sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwicklungseinrichtung (26) eine Vorrichtung (240, 242) umfaßt, welche den das Ladungsbild tragende Aufzeichnungsträger (10) in Berührung mit einer ungeladenen Masse (238) von Tonerpulver bringt, und daß ein Abstreifer (234) vorgesehen ist, welcher im wesentlichen alles Tonerpulver von den ungeladenen Bereichen des Aufzeichnungsträgers entfernt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibelektroden (44) innerhalb eines Isoliergehäuses (46) mit ebenem Abschluß jeweils eines Elektrodenendes in einer Fläche des Isoliergehäuses angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufzeichnungsträger (10) dielektrisch ist und thermoplastische Eigenschaften aufweist und daß das Tonerpulver (238) thermoplastische Eigenschaften aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Fixiereinrichtung (28) eine Vorrichtung (272, 284) zur Wärmebehandlung und Erweichung derjenigen Teile des Aufzeichnungsträgers (10) umfaßt, welche das Tonerbild tragen, und daß Mittel (32, 286) zum Eindrücken des Tonerpulvers in den erweichten Aufzeichnungsträgern vorgesehen sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Oberfläche des Aufzeichnungsträgers (10) sowohl dielektrisch als auch thermoplastisch ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicherelemente (z. B. 91, 92, 82, 83, 84 usw.) als statische magnetische Elemente mit zumindest einem stabilen Ausgangs- und einem zweiten stabilen Speicherzustand ausgebildet sind, daß die magnetischen Elemente in Form eines rechtwinkligen Gitternetzes angeordnet sind und ein magnetisches Element jeweils an den Gitter-Schnittpunkten angeordnet ist, daß jedes magnetische Element mit mindestens einer Eingangswicklung (z. B. 78), einer Ausgangswicklung (z. B. 76) und einer Ablesewicklung (z. B. 108) versehen ist, daß ferner die Eingangswicklungen (z. B. 78) ausgewählter magnetischer Elemente elektrisch und in Reihe miteinander zu einer Gruppe verbunden und dadurch eine vorbestimmte Anzahl der magnetischen Elemente unter physischer Bildung eines gewünschten Symbols (z. B. »S«) miteinander gekoppelt sind, daß weiter die Schalteinheit (36) einen Eingangsimpuls zu einer ausgewählten Eingangswicklungsgruppe durchschaltet und dadurch die zugehörigen Speicherelemente in ihren zweiten Speicherzustand einstellt, daß ferner die Ausgangswicklungen (z. B. 76) aller in einer bestimmten waagerechten Gitterlinie angeordneten magnetischen Elemente elektrisch zu einer Gruppe verbunden sind und jede dieser Ausgangswicklungsgruppen jeweils mit einer der Schreibelektroden elektrisch gekoppelt ist, daß weiterhin die Ablesewicklungen (z. B. 108) aller in einer bestimmten senkrechten Gitterlinie angeordneten magnetischen Elemente elektrisch zu einer Gruppe verbunden sind, daß außerdem Mittel (116) vorgesehen sind, die jeder der Ablesewicklungsgruppen in vorbestimmter Aufeinanderfolge einen Ableseimpuls liefern und dadurch diejenigen magnetischen Elemente, die sich in dem zweiten Speicherzustand befinden, in ihren Ausgangsspeicherzustand rückschalten und der zugeordneten Ausgangswicklung einen Ausgangsimpuls liefern, und daß schließlich ein solcher Ausgangsimpuls auf der zugehörigen Ausgangswicklung zusammen mit dem Vorspannungspotential eine elektrische Entladung zwischen den Schreibelektroden (44) und der Gegenelektrode (52) hervorruft und dadurch auf dem Aufzeichnungsträger (10) ein Ladungsbild aufzeichnet.
11. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangssignalimpuls-Schalteinheit eine Gleichrichtermatrix (36) mit einer Anzahl Ausgangsleitungen (A, B, C ...
9 ...) und zwar bis zu 2n Ausgangsleitungen umfaßt, worin η die Zahl der zugeordneten Kanäle mit zwei Leitungen und Gleichrichteruntermatrixen (136, 138) bedeutet, daß ferner die Anzahl der Eingangswicklungen zum Impulsverteiler (38) der Anzahl der Ausgangsleitungen der Matrix (36) entspricht und diese miteinander elektrisch leitend verbunden sind, und daß schließlich Mittel (z. B. 124, 126, 128) zur Einleitung eines Eingangsspannungsimpulses in eine vorher ausgewählte Eingangswicklung (z.B. 78) des Verteilers (38) vorgesehen sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwicklungseinrichtung (26) eine Fixiereinrichtung (28) mit einer Heizplatte (272) aufweist, daß der Aufzeichnungsträger (10) mit dem daran haftenden Tonerpulver kontinuierlich über die beheizte Platte (272) beförderbar ist, um dessen mit einem Dielektrikum überzogene Oberfläche zu erweichen, und daß Rollen (32, 286) vorgesehen sind, welche das Tonerpulver in die erweichte Überzugsfläche des Aufzeichnungsträgers hineindrücken.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenelektrode (52) und die Schreibelektroden (44) in einer Schutzgasatmosphäre angeordnet sind, derart, daß das elektrische Feld auf Grund der Vorspannung zwischen den Elektroden nicht ausreicht, um in dieser Atmosphäre Ionisierungsentladungen zu erzeugen, und daß ein Entladungspotential an die Schreibelektroden anlegbar ist, das in dieser Atmosphäre eine Ionisierungsentladung bewirkt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der als Stiftelektroden ausgebildeten Schreibelektroden (44) im wesentlichen eine Ebene bestimmen, daß die Elektrodenenden in dieser Ebene im wesentlichen parallel zueinander verlaufen und gleichen Abstand voneinander haben und der Abstand aller Enden der Stiftelektroden von der Gegenelektrode (52) im wesentlichen gleich ist, daß ferner die Bewegungsrichtung des Auf Zeichnungsträgers (10) im wesentlichen parallel zu der durch die Enden der Schreibelektroden definierten Ebene verläuft.
15. Verfahren zur Aufzeichnung von Symbolen auf einem ladungsspeichernden Aufzeichnungsträger insbesondere in einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Schutzgasatmosphäre eine Anzahl im wesentlichen ausgerichteter elektrischer Felder errichtet wird, daß ferner der Aufzeichnungsträger quer durch diese elektrischen Felder geführt wird, wobei die elektrischen Felder eine zur Erzeugung von Ionisierungsentladungen in der Atmosphäre und zur Bildung von geladenen Bereichen auf dem Aufzeichnungsträger unzureichende Intensität besitzen, daß dann die Intensität ausgewählter elektrischer Felder auf einen vorbestimmten Wert gesteigert wird, der zur Erzeugung von Ionisierungsentladungen in der Atmosphäre und zur Bildung von geladenen Bereichen auf dem Aufzeichnungsträger ausreicht, daß ferner durch die geladenen Bereiche des Aufzeichnungsträgers Symbole gebildet werden und daß schließlich diese geladenen Bereiche bleibend erkennbar gemacht werden.
16. Verfahren zur Aufzeichnung von Symbolen auf einem im wesentlichen ungeladenen, ladungsspeichernden Aufzeichnungsträger insbesondere in einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Schutzgasatmosphäre ein im wesentlichen konstantes elektrisches Vorspannungsfeld erreicht wird, daß der Aufzeichnungsträger quer durch dieses elektrische Feld bewegt wird, wobei die Intensität des Vorspannungsfeldes zur Erzeugung von Ionisierungsentladungen und zur Bildung von geladenen Bereichen auf dem Aufzeichnungsträger nicht ausreicht, daß dann die Intensität des elektrischen Feldes in Übereinstimmung mit der Bewegung des Aufzeichnungsträgers auf einen vorbestimmten Wert gesteigert wird, der zur Erzeugung von Ionisierungsentladungen in der umgebenden Atmosphäre und zur Bildung eines geladenen Bereichs auf dem Aufzeichnungsträger ausreicht, wobei die Gestalt des geladenen Bereichs derjenigen des elektrischen Feldes entspricht, daß weiter mit dem geladenen Bereich des Aufzeichnungsträgers zumindest ein Teil eines Symbols gebildet wird und daß schließlich diese geladenen Bereiche bleibend erkennbar gemacht werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEB36475A 1954-07-15 1955-07-14 Vorrichtung zur Aufzeichnung von Informationen in Form von Symbolen auf einem sich bewegenden Aufzeichnungstraeger Pending DE1293591B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US443646A US3012839A (en) 1954-07-15 1954-07-15 Electrographic printer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1293591B true DE1293591B (de) 1969-04-24

Family

ID=23761633

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB76391A Pending DE1289114B (de) 1954-07-15 1955-07-14 Speichervorrichtung zur Speicherung von Symbolen
DEB36475A Pending DE1293591B (de) 1954-07-15 1955-07-14 Vorrichtung zur Aufzeichnung von Informationen in Form von Symbolen auf einem sich bewegenden Aufzeichnungstraeger

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB76391A Pending DE1289114B (de) 1954-07-15 1955-07-14 Speichervorrichtung zur Speicherung von Symbolen

Country Status (4)

Country Link
US (1) US3012839A (de)
DE (2) DE1289114B (de)
FR (1) FR1134109A (de)
GB (1) GB784450A (de)

Families Citing this family (40)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2967083A (en) * 1956-11-26 1961-01-03 Radiation Inc Fixed styli recording head
US3221335A (en) * 1957-02-04 1965-11-30 Xerox Corp Electro-optical recording and visual display systems
US3280741A (en) * 1958-12-31 1966-10-25 Burroughs Corp Electrostatic recording
US3204247A (en) * 1959-12-24 1965-08-31 Burroughs Corp Electrostatic data display
US3109065A (en) * 1960-02-19 1963-10-29 Gen Dynamics Corp Decoder
US3131019A (en) * 1960-05-06 1964-04-28 Gen Electric Method and apparatus for enhancing the development of deformable storage mediums
US3188649A (en) * 1960-06-23 1965-06-08 Preisinger Max Electrostatic printer apparatus
US3217330A (en) * 1960-08-29 1965-11-09 Xerox Corp Electrostatic printing utilizing printthrough recording
US3233244A (en) * 1961-08-11 1966-02-01 Sun Oil Co Apparatus for reproducing seismic records
US3207625A (en) * 1961-09-21 1965-09-21 Burroughs Corp Electrostatic record medium
US3293059A (en) * 1961-11-29 1966-12-20 Burroughs Corp Electrostatic image fixing method employing ink and record medium having chemical similarity
BE626711A (de) * 1962-01-02
US3220303A (en) * 1962-02-08 1965-11-30 Burroughs Corp Electrostatic printing apparatus
BE629169A (de) * 1962-03-05
US3289209A (en) * 1962-03-22 1966-11-29 Xerox Corp Electrostatic matrix printer
US3196451A (en) * 1962-05-16 1965-07-20 Standard Res Inst Electrostatic writing system utilizing tapped delay lines
US3238921A (en) * 1963-03-14 1966-03-08 Dick Co Ab Electronic printing apparatus
DE1205744B (de) * 1963-06-20 1965-11-25 Ibm Deutschland Verfahren zur Schriftgroessenauswahl bei Elementdruckern
US3206755A (en) * 1963-12-20 1965-09-14 Friedman Abraham Micro-capsule method and apparatus
DE1266030B (de) * 1964-03-13 1968-04-11 Bosch Gmbh Robert Vorrichtung zum Ausschreiben eines Klartextes auf einen unter mehreren Schreibelektroden durchlaufenden Aufzeichnungstraeger
US3298030A (en) * 1965-07-12 1967-01-10 Clevite Corp Electrically operated character printer
US3462285A (en) * 1964-11-02 1969-08-19 Phillips Petroleum Co Electromagnetic fusion of thermoplastic printing
US3291276A (en) * 1965-04-30 1966-12-13 Sperry Rand Corp Print head having cup shaped protective member
US3300017A (en) * 1965-04-30 1967-01-24 Sperry Rand Corp Electrosensitive printing apparatus with print head continuously moved across paper
US3386101A (en) * 1965-09-15 1968-05-28 Sperry Rand Corp Magnetic character printing head
US3540031A (en) * 1965-10-14 1970-11-10 Ibm Character code translator
DE1255962B (de) * 1965-12-28 1967-12-07 Telefunken Patent Einrichtung zur Erzeugung punktgerasterter Schriftzeichen
US3358592A (en) * 1966-03-17 1967-12-19 Xerox Corp Electrographic printing
US3349702A (en) * 1966-03-17 1967-10-31 Xerox Corp Fuser having heated and unheated portions for print fixing purposes
US3466612A (en) * 1966-12-07 1969-09-09 Burroughs Corp Wired core memory
US3803638A (en) * 1969-04-18 1974-04-09 Xerox Corp Recording system using magnetic core matrix
US3624661A (en) * 1969-05-14 1971-11-30 Honeywell Inc Electrographic printing system with plural staggered electrode rows
US3519461A (en) * 1969-09-02 1970-07-07 Burroughs Corp Electrostatic dipole printing
DE2155248B2 (de) * 1971-11-06 1977-01-13 Trockeneinrichtung fuer nass entwickelte kopien
US3949117A (en) * 1971-12-27 1976-04-06 Diagnostic Instruments, Inc. Image intensification
US3866574A (en) * 1973-02-15 1975-02-18 Xerox Corp Xerographic developing apparatus
US4048921A (en) * 1974-03-01 1977-09-20 Addressograph-Multigraph Corporation Electrostatic printing/duplicating method using polarization forces
FR2544516B1 (fr) * 1983-04-15 1985-06-14 Thermocoax Cie Plaque chauffante pour machine reprographique
FR2632085B1 (fr) * 1988-05-31 1990-12-07 Kodak Pathe Procede de developpement d'images latentes magnetiques ou electrostatiques
KR101217968B1 (ko) * 2006-10-09 2013-01-02 엘지전자 주식회사 건조기의 히터 제어 방법

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE313294C (de) *
US2297398A (en) * 1938-12-30 1942-09-29 Fries Gustav Method of receiving and reproducing fast oscillations
US2486985A (en) * 1945-10-10 1949-11-01 Ruderfer Martin Electrical printing type
GB644426A (en) * 1947-08-21 1950-10-11 Ian Irvine Boswell Improvements in or relating to sound recording and reproducing systems
US2575017A (en) * 1950-07-29 1951-11-13 Eastman Kodak Co Apparatus for synthesizing facsimile signals from coded signals
US2584695A (en) * 1947-08-14 1952-02-05 Bell & Howell Co Electrostatic reproduction process and apparatus
US2656526A (en) * 1950-01-07 1953-10-20 Wallace & Tiernan Company Inc Chlorine concentration sensitive apparatus

Family Cites Families (18)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2035475A (en) * 1933-02-21 1936-03-31 Donald L Hay System of recording
US2200741A (en) * 1937-05-01 1940-05-14 Bell Telephone Labor Inc Electrostatic recording and reproducing
US2221776A (en) * 1938-09-08 1940-11-19 Chester F Carlson Electron photography
US2502419A (en) * 1945-02-03 1950-04-04 Western Union Telegraph Co Electrically actuated recording unit
US2540081A (en) * 1945-02-14 1951-02-06 Alden Milton Facsimile recorder
US2771336A (en) * 1952-02-14 1956-11-20 Jack E Macgriff Image control tube and method of printing
US2691154A (en) * 1952-03-08 1954-10-05 Rca Corp Magnetic information handling system
US2716048A (en) * 1952-08-14 1955-08-23 Charles J Young Electrostatic facsimile receiver
US2777745A (en) * 1952-10-04 1957-01-15 Gen Dynamics Corp Electrostatic recording apparatus
US2919170A (en) * 1952-11-14 1959-12-29 Burroughs Corp Means for electrostatically recording signals
US2844812A (en) * 1952-12-04 1958-07-22 Burroughs Corp Variable matrix for performing arithmetic and logical functions
US2734184A (en) * 1953-02-20 1956-02-07 Magnetic switching devices
FR1077037A (fr) * 1953-03-17 1954-11-03 Tube électronique permettant la photographie des phénomènes
US2769680A (en) * 1953-06-11 1956-11-06 Northrop Aircraft Inc Graph plotter
US2920312A (en) * 1953-08-13 1960-01-05 Lab For Electronics Inc Magnetic symbol generator
US2719965A (en) * 1954-06-15 1955-10-04 Rca Corp Magnetic memory matrix writing system
US2878313A (en) * 1954-07-01 1959-03-17 Rca Corp System for translating coded message to printed record
US2931014A (en) * 1954-07-14 1960-03-29 Ibm Magnetic core buffer storage and conversion system

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE313294C (de) *
US2297398A (en) * 1938-12-30 1942-09-29 Fries Gustav Method of receiving and reproducing fast oscillations
US2486985A (en) * 1945-10-10 1949-11-01 Ruderfer Martin Electrical printing type
US2584695A (en) * 1947-08-14 1952-02-05 Bell & Howell Co Electrostatic reproduction process and apparatus
GB644426A (en) * 1947-08-21 1950-10-11 Ian Irvine Boswell Improvements in or relating to sound recording and reproducing systems
US2656526A (en) * 1950-01-07 1953-10-20 Wallace & Tiernan Company Inc Chlorine concentration sensitive apparatus
US2575017A (en) * 1950-07-29 1951-11-13 Eastman Kodak Co Apparatus for synthesizing facsimile signals from coded signals

Also Published As

Publication number Publication date
GB784450A (en) 1957-10-09
FR1134109A (fr) 1957-04-08
DE1289114B (de) 1969-02-13
US3012839A (en) 1961-12-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1293591B (de) Vorrichtung zur Aufzeichnung von Informationen in Form von Symbolen auf einem sich bewegenden Aufzeichnungstraeger
DE2023719C3 (de) Elektrostatischer Matrixdrucker
DE4338992C2 (de) Druckvorrichtung zum Erzeugen einer mehrfarbigen Darstellung auf einem Informationsträger
DE1014561B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Drucken
DE3205829A1 (de) Elektrostatische druckvorrichtung
DE2336887A1 (de) Verfahren und system zum elektrostatischen drucken
DE1808146B2 (de) Elektrographisches Druckverfahren und Pigmentgeber zu dessen Durchführung
DE971537C (de) Photographisches Registriergeraet mit durch elektrische Kippkreise gesteuerter Belichtung
DE2648298A1 (de) Aufzeichnungsorgan fuer die elektrostatische reproduktion
EP0026452A2 (de) Vorrichtung zur Erzeugung von Ladungsbildern auf einem fotoleitenden Bildträger
DE1800936A1 (de) Vorrichtung zur elektrostatischen Bildwiedergabe
DE1447873B2 (de) Vorrichtung zum elektrostatischen drucken
DE2731636A1 (de) Elektrografisches aufzeichnungsgeraet und elektrografisches aufzeichnungsverfahren
DE2010155C3 (de) Entwicklungsvorrichtung zur Sichtbarmachung von elektrostatischen Ladungsmustern
DE3010981C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Tonerbildes auf der Oberfläche eines dielektrischen Aufzeichnungselementes
DE1303156B (de)
DE1549843B2 (de) Vorrichtung zur elektrostatischen aufzeichnung von informationen
DE1957403C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur bildmäßigen Aufladung eines isolierenden Aufzeichnungsmaterials
DE2756813A1 (de) Druckverfahren und -vorrichtung
DE1194704B (de) Elektrographisches Verfahren und Vorrichtungen zu seiner Durchfuehrung
EP0073977A2 (de) Aufzeichnungsverfahren zur tonwertrichtigen Wiedergabe von insbesondere farbigen Vorlagen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE1412141C3 (de) Elektrografisches Druckverfahren zur Aufzeichnung von Informationen
DE1522688A1 (de) Verfahren bzw. Einrichtung zur Herstellung flaechiger Bildkopien
DE2415995C3 (de) Elektrostatisches Druckverfahren und Vorrichtung zu seiner Durchführung
DE1447873C (de) Vorrichtung zum elektrostatischen Drucken