DE1291136B - Lichtblitzstroboskop - Google Patents

Lichtblitzstroboskop

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DE1291136B
DE1291136B DE1964L0049326 DEL0049326A DE1291136B DE 1291136 B DE1291136 B DE 1291136B DE 1964L0049326 DE1964L0049326 DE 1964L0049326 DE L0049326 A DEL0049326 A DE L0049326A DE 1291136 B DE1291136 B DE 1291136B
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DE
Germany
Prior art keywords
flash
capacitor
lamp
light
stroboscope
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964L0049326
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans-Jochen
Hoffmann
Baumgart Wolfgang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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Publication of DE1291136B publication Critical patent/DE1291136B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/30Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
    • H05B41/32Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp for single flash operation
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/30Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
    • H05B41/34Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp to provide a sequence of flashes

Landscapes

  • Discharge-Lamp Control Circuits And Pulse- Feed Circuits (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Lichtblitzstroboskop mit zwei steuerbaren Blitzlampen.
  • Es sind bereits Lichtblitzstroboskope bekannt, die als Lichtquelle eine steuerbare Gasentladungslampe mit Xenonfüllung verwenden. Der Frequenzbereich von bekannten Lichtblitzstroboskopen geht von etwa 3 bis 1000 Hz. Mit den verschiedensten bekannten Lichtblitzstroboskopen können auch Einzelblitze erzeugt werden.
  • Es ist bereits bekannt, einen Lampenkreis als bistabilen Kippkreis auszubilden. Es ist weiterhin bekannt, ein Verfahren zur Steigerung der Blitzfrequenz von elektrischen Lichtblitzstroboskopen, bei dem eine Spannungsquelle verwendet wird, der mehrere Spannungen gleicher Frequenz, jedoch unterschiedlicher Phasenlage entnehmbar sind, wobei diese Spannungen eine entsprechende Anzahl von Blitzlampen periodisch steuern.
  • Zur periodischen Erzeugung von Lichtblitzen wird im allgemeinen ein speziell ausgebildeter astabiler Multivibrator verwendet. Zur Erzeugung eines Einzelblitzes ist ein besonderer, über einen Widerstand aufgeladener Kondensator vorgesehen, der über einen Schalter parallel zur Blitzlampe geschaltet wird. Tritt ein Zündimpuls an der Zündelektrode der Blitzlampe auf, so entsteht ein Lichtblitz durch die Entladung des Kondensators über die Blitzlampe.
  • Ladekreise, bei denen der Kondensator über einen ohmschen Widerstand aufgeladen wird, sind äußerst nachteilig, da bei einer relativ hohen Frequenz der Impulse die Blitzlampe zum Durchzünden neigt. Dies rührt daher, daß während der Entionisierungszeit der Blitzlampe der Kondensator bereits wieder aufgeladen wird. Damit ist die obere Grenze für die erreichbare Blitzfrequenz festgelegt, die etwa zwischen 300 und 500 Hz liegt. Eine gewisse Verbesserung läßt sich durch die Verwendung einer Induktivität an Stelle des ohmschen Widerstandes erreichen, da dann nach der Erzeugung eines Blitzes eine etwas verzögerte Aufladung des Kondensators erfolgt.
  • Neben dem Nachteil der Möglichkeit des Durchzündens der Blitzlampe besitzt die bekannte Schaltungsanordnung einen weiteren Nachteil: Die Verlustleistung am Widerstand ist praktisch gleich der Leistung der Blitzlampe. Das bedeutet, daß die , Speisequelle der Schaltungsanordnung für eine doppelte Leistung bemessen werden muß.
  • Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, die Verlustleistung am ohmschen Widerstand zu vermeiden und dadurch eine größere Helligkeit ; und größere Wirtschaftlichkeit zu erreichen. Ferner sollen höhere Blitzfrequenzen möglich sein.
  • Die Erfindung geht aus von einem Lichtblitzstroboskop mit zwei steuerbaren Blitzlampen. Sie löst diese Aufgabe dadurch, daß nur ein Ladekondensator vorgesehen ist, den die beiden Blitzlampen wechselweise auf- und entladen. Einer weiteren Ausbildung entsprechend ist für die Erzeugung eines Einzelblitzes eine der Blitzlampen durch einen Widerstand überbrückt, und der Auslöseimpuls ist nur an dem Zündkreis der anderen Blitzlampe wirksam.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der F i g.1 bis 3 näher erläutert. In den Figuren haben gleiche Elemente gleiche Bezugszeichen.
  • In der in Fig.1 dargestellten Schaltungsanordnung werden zwei in Reihe geschaltete Blitzlampen L 1, L2 benutzt, die unmittelbar an eine relativ hohe Gleichspannung -t- -f- geschaltet sind, die mit einem gegen den Ladekondensator C großen Kondensator CG überbrückt ist. Der LadekondensatorC ist an den Verbindungspunkt der beiden Blitzlampen und Erde geschaltet. Jeder Blitzlampe ist ein Zündtransformator T 1 bzw. T 2 zugeordnet, denen jeweils ein Zündkreis Z1 bzw. Z2 vorgeschaltet ist. An den Eingängen El bzw. E2 wirken Steuerspannungen.
  • Die Wirkungsweise dieser Schaltungsanordnung ist folgende: In der Ausgangsstellung der Anordnung sind beide Blitzlampen L1, L2 ungezündet. Der Kondensator C ist entladen. Zwecks Aufladung des Kondensators C wird die Blitzlampe L1 gezündet und damit der Kondensator C schlagartig aufgeladen, unter gleichzeitiger Abgabe eines Blitzes durch die Blitzlampe L 1. Ein zweiter Blitz wird danach durch die Zündung der Blitzlampe L 2 erzeugt, die den Kondensator C entlädt. Danach wird wiederum die Blitzlampe L 1 gezündet, wodurch ein weiterer Blitz erzeugt und der Kondensator C wieder aufgeladen wird. Der nächste Blitz und die folgenden werden wie oben beschrieben erzeugt.
  • Offensichtlich hat die Anordnung nach der F i g.1 bistabiles Verhalten. An Stelle der Blitzlampe L 1 könnte sinngemäß auch eine steuerbare Entladungsstrecke verwendet werden. F i g. 2 zeigt den Verlauf der Kondensatorspannung Uc.
  • Wie ersichtlich, ist der bisher verwendete ohmsche Ladewiderstand oder eine Induktivität bei der erfindungsgemäßen Anordnung vollständig vermieden. Von der Gleichspannungsquelle -h + muß also nur die Lampenleistung aufgebracht werden. Der durch den bisherigen ohmschen Widerstand auftretende Leistungsverlust ist demnach vollständig vermieden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß praktisch keine zusätzliche Wärme auftritt, wie dies bisher durch den ohmschen Widerstand auftrat. Der Wirkungsgrad der erfindungsgemäßen Anordnung ist also gegenüber der bekannten praktisch verdoppelt.
  • Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung besteht darin, daß ein Durchzünden der Blitzlampen nicht mehr möglich ist. Die Aufladung des Kondensators C erfolgt nunmehr zu einer Zeit, zu der z. B. die Blitzlampe L2 sicher entionisiert ist. Die Blitzfrequenz der erfindungsgemäßen Anordnung kann gegenüber der bekannten ohne weiteres um das Doppelte erhöht werden.
  • Durch die Erfindung wird auch eine größere Helligkeit erreicht. Da jede Blitzlampe L1, L2 nur mit halber Frequenz blitzt, kann jeder Blitz bei den Lampentypen, die bisher verwendet sind, doppelte Energie haben, da als Grenzwert für die Lampen der zeitliche Mittelwert der aufgenommenen Leistung gilt.
  • In der F i g. 3 ist ein bistabiler Multivibrator M vorgesehen, der an seinem Eingang E von den Impulsen 1' der einzigen Impulsfolge angesteuert wird. Die am Ausgang des bistabilen Kreises M auftretenden Rechteckspannungen sind einem Impulsübertrager DS zugeführt, der die Rechteckimpulse sowohl differenziert als auch symmetriert. Um Rückwirkungen auszuschließen, kann der Impulsübertrager DS auch durch eine Reihenschaltung zweier einfacher Impulsübertrager ersetzt werden.
  • Die Ausgangsimpulse des Kreises DS sind über Dioden D 1, D 2 steuerbaren Siliziumzellen ST 1, ST 2 zugeführt. Diese steuerbaren Siliziumzellen sind Bestandteil je eines Zündkreises für jede BlitzlampeLl, L2. Der Zündkreis besteht neben diesen steuerbaren Siliziumzellen jeweils aus einem Zündtransformator T 1 bzw. T2, einem Kondensator C 1 bzw. C 2 und einem Ladewiderstand R 1 bzw. R 2.
  • Die Ausbildung nach der F i g. 3 ist sowohl für die Erzeugung von periodischen Blitzen als auch zur Erzeugung eines Einzelblitzes geeignet. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird für die Erzeugung eines Einzelblitzes die Blitzlampe L 1 nach der F i g. 3 durch einen Widerstand R mittels eines Schalters SE überbrückt. Mit diesem Schalter SE ist ein weiterer Schalter SE' mechanisch gekuppelt, der bei überbrückung der Blitzlampe L 1 durch den Widerstand R geschlossen ist. Es ist dann eine Diode D 3 in den Ausgang des Kreises DS geschaltet, die bewirkt, daß alle Auslöseimpulse am der Blitzlampe L 2 zugeordneten Zündkreis wirken. Diese Ausbildung hat gegenüber der bekannten den Vorzug, daß sich der Kondensator C auch bei beliebig langer Wartezeit zwischen Freigabe und Auslösung selbsttätig entladen kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Lichtblitzstroboskop mit zwei steuerbaren Blitzlampen, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Ladekondensator (C) vorgesehen ist, den die beiden Blitzlampen (L1, L2) wechselweise auf- und entladen.
  2. 2. Lichtblitzstroboskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Erzeugung eines Einzelblitzes eine Blitzlampe (L1) durch einen Widerstand (R) überbrückt ist und der Auslöseimpuls nur am Zündkreis der anderen Blitzlampe (L2) wirksam ist.
DE1964L0049326 1964-11-19 1964-11-19 Lichtblitzstroboskop Pending DE1291136B (de)

Priority Applications (2)

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DE1964L0049326 DE1291136B (de) 1964-11-19 1964-11-19 Lichtblitzstroboskop
NL6514982A NL6514982A (de) 1964-11-19 1965-11-18

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DE1964L0049326 DE1291136B (de) 1964-11-19 1964-11-19 Lichtblitzstroboskop

Publications (1)

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DE1291136B true DE1291136B (de) 1969-03-20

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Publication number Publication date
NL6514982A (de) 1966-05-20

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