DE129105C - - Google Patents

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DE129105C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C7/00Special-purpose or automatic embroidering machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vereinfachung des durch Patent 124362 geschützten Faltenbilders für Kurbel-, Näh- und Stickmaschinen, dessen Einrichtung bei Bedienung einer Handkurbel es ermöglicht, ein Band oder eine Litze in beliebiger Richtung in Falten zu legen und auf den Stoff aufzunähen.
Der Ring 12 ist, wie Fig. 1 bis 3 der beiliegenden Zeichnung erkennen lassen, auch hier auf der Kanönchen- oder Centralröhre 10 mittelst einer Schraube 49 befestigt, jedoch wird die Feder 7, welche früher dem faltenbildenden Schieber die horizontale Bewegung mittheilte, hier in Verbindung mit einer ihr gegenüber stehenden Feder 38 selbst zur Erzeugung der Falten benutzt.
Die beiden Federn 7 und 38 sind an der Hülse 8 befestigt, welche, wie in dem Haupt-Patent beschrieben, durch die Kurbel nach beliebigen Richtungen lenkbar ist, und gehen durch Einschnitte 39 und 40 des Ringes 12 (Fig. 7) hindurch, der auf der ebenfalls durch die Kurbel lenkbaren Kanönchenröhre 10 sitzt. Die unteren Enden der Federn 7 und 38 sind horizontal umgebogen, liegen aber in verschiedenen Ebenen über einander, so dafs ein Zwischenraum zur Durchführung der Litze 13 entsteht (Fig. 1 bis 5). Wenn nun die Kanönchenröhre 10 sich hebt, so drückt der Ring 12, indem er auf die beiden schiefen Ebenen 41 (Fig. 1) wirkt, die beiden Federn 7 und 38 zusammen, und die Litze 13, welche durch eine Oeffnung in der Feder 38 hindurchläuft (Fig. 4 bis 6), wird dadurch von den beiden wagerechten Enden der Federn 7 und 38 in Form einer Falte gebogen, wie dies in vergröfsertem Mafsstabe die Fig. 4 veranschaulicht.
Ist die Falte in dieser Weise gebildet, so mufs sie so lange festgehalten werden, bis die Nadel sie durchstochen hat. Zu diesem Zwecke ist die Hülse 8 auf der festen Hülse 9 verschiebbar, z. B. durch eine Curvenscheibe 42 (Fig. 1) der Hauptachse 43, die auf einen Winkelhebel 44. und damit auf den Schieber 45 wirkt, der am unteren Ende als Gabel 46 ausgebildet ist. Letztere greift in eine Rinne 47 der Hülse 8 ein, so dafs die Hülse 8 mit den Federn 7 und 38 gehoben wird, wenn die Curvenscheibe 42 auf den Hebel 44 einwirkt. Gegenüber der Curvenscheibe 42 ist aber des Ferneren am Maschinenkopfe eine Feder 48 befestigt, welche auf. den oben beschriebenen Antrieb drückt, sobald die Wirkung der Curvenscheibe 42 aufhört, wodurch die Federn 7 und 38 mit der von ihnen gebildeten Falte auf den Stoff herabgedrückt werden und in die Stellung der Fig. 5 gelangen, worauf die Nadel durch die Falte und den Stoff
sticht. Nunmehr senkt sich die Kanönchenröhre io mit ihrem Kanönchen 2 auf die Falte herab, es werden die beiden Federn geöffnet und in die Stellung der Fig. .2 und 3 gebracht. Ist dies geschehen, so werden die Federn 7 und 38 durch die Curvenscheibe 42 wieder emporgezogen u. s. w.
Die zur Herstellung der Arbeit nach allen Richtungen dienende Kurbelbewegung „...der faltenbildenden Federn 7 und 38 wird entweder durch einen Mitnehmer des Rades -26 bewirkt, der die Hülse 8 dreht, oder die Hülse 8 kann durch die Kanönchenröhre ι ο gedreht werden, indem ein an der Hülse 8 befestigter Mitnehmer 50 (Fig. 3) in einen Einschnitt 51 (Fig. 7) des Ringes 12 eingreift. Selbstverständlich ist der Faltenbilder auch auf Kurbel-Nähmaschinen verwendbar, in denen kein Kanönchen angewendet wird, da ein solches nur in Verbindung mit einer Hakennadel nöthig ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:'
    Selbstthätiger Faltenleger für Kurbel-, Nähoder Stickmaschinen nach Patent 124362, dadurch gekennzeichnet,- dafs zur Ersparung des GleitstUckes (1) mit dem Schieber (4), die Feder (7) in Verbindung mit einer zweiten an der durch die Kurbel drehbaren Hülse (8) angeordneten Feder (38) zur Bildung der Falten in der Litze (13) so benutzt wird, dafs die gegen einander hakenförmig umgebogenen, über einander liegenden unteren Enden dieser Federn (7 und 38) in bestimmten Zwischenräumen gegen einander und damit gegen die zwischen ihnen hindurchlaufende Litze (13) schwingen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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