DE1290197B - Fernstromversorgung fuer lange Speisestrecken mit Zwischenverstaerkern - Google Patents
Fernstromversorgung fuer lange Speisestrecken mit ZwischenverstaerkernInfo
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- DE1290197B DE1290197B DE1967S0110169 DES0110169A DE1290197B DE 1290197 B DE1290197 B DE 1290197B DE 1967S0110169 DE1967S0110169 DE 1967S0110169 DE S0110169 A DES0110169 A DE S0110169A DE 1290197 B DE1290197 B DE 1290197B
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B3/00—Line transmission systems
- H04B3/02—Details
- H04B3/44—Arrangements for feeding power to a repeater along the transmission line
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- Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Fernstromversorgung zur Erzielung langer Speisestrecken für Vierdraht-Übertragungssysteme mit als Verbraucher in Reihe geschalteten, über Koaxialpaare gleichstromgespeisten Zwischenverstärkerstellen.
- Bei den mit Transistoren arbeitenden Weitverkehrssystemen ist es bekannt, die Zwischenverstärker mit konstantem Gleichstrom über die Innenleiter der Koaxialpaare in einer Reihenschaltung fernzuspeisen. Die erreichbare Länge der Fernspeisestrecke ist i durch den zulässigen Höchstwert der Ausgangsspannung des Fernspeisegerätes gegeben, der z. B. von der Mindestansprechspannung der Ableiter in den Weichen bestimmt wird. Zur gleichmäßigen Aufteilung der Fernspeisespannung auf beide Koaxialpaare i ist es bekannt, die spannungsführenden Innenleiter nur im Fernspeisegerät gegenüber den Außenleitern über hochohmige Widerstände zu symmetrieren. Ein derartiges Fernspeisesystem ist in F i g. 1 im Prinzip dargestellt. Die Ausgänge des Fernspeisegerätes Sp s sind mit den Innenleitern a1, a2 der beiden Koaxialpaare verbunden. Die Fernspeiseschleife ist in der letztgespeisten Verstärkerstelle durch eine Verbindung der beiden Innenleiter geschlossen. Der gemeinsame Außenleiteranschluß b l, b 2 beider Koaxialpaare ist in der speisenden Verstärkerstelle über zwei Symmetriewiderstände von je 1 M52 mit den Innenleitern a 1, a 2 verbunden. Durch die Symmetriewiderstände wird erreicht, daß die Fernspeisespannung in jedem Koaxialpaar bei ungestörtem Betrieb der Strecke maximal die Hälfte des zulässigen Wertes erreicht. Im Fall eines Kurzschlusses in einem der beiden Koaxialpaare erhöht sich die Spannung je nach dem Ort des Kurzschlusses im anderen. Bei einem Kurzschluß am Streckeneingang, der den ungünstigsten Fall darstellt, tritt am anderen Koaxialpaar die volle Speisespannung auf. Im normalen Betrieb darf daher nur etwa die halbe Speisespannung an den Koaxialpaaren liegen.
- Mit dieser Fernspeisetechnik lassen sich für die meisten Einsatzfälle die vorgegebenen Abstände zwischen zwei speisenden Verstärkerstellen überbrücken. Werden jedoch in Sonderfällen größere Reichweiten verlangt, so ist es erforderlich, die Spannungsgrenze im Koaxialpaar schon bei Normalbetrieb voll auszunutzen. Dabei darf sich jedoch für den Fernspeisebetrieb kein Nachteil gegenüber dem bisherigen Zustand ergeben.
- Um die Spannungsbelastbarkeit der Koaxialpaare im Normalbetrieb voll ausnutzen zu können und damit eine Verlängerung der Speisestrecke auf nahezu die doppelte Länge zu erzielen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, jeder Gesprächsrichtung ein eigenes Fernspeisegerät zuzuordnen, derart, daß jedes Koaxialpaar mit seinem Innen- und Außenleiter eine selbständige Fernspeiseschleife bildet.
- Bei Auftreten eines Kurzschlusses in einem der beiden Koaxialpaare kann jetzt im anderen keine Spannungserhöhung auftreten. Die Fernspeisung bleibt damit weiterhin in Betrieb, so daß das fehlerhafte Feld auch hier mit einem Hochfrequenz-Ortungsverfahren ermittelt werden kann.
- Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird auf Übertragungsstrecken, bei denen die Außenleiter der Koaxialpaare in den Zwischenverstärkerstellen miteinander verbunden sind, der gemeinsame Außenleiteranschluß in der speisenden Verstärkerstelle mit der Verbindung von zwei in Reihe geschalteten Speisegeräten und in der letztgespeisten Verstärkerstelle mit der Schleifenverbindung der Innenleiter beider Koaxialpaare verbunden. Die Polung der Spannungen der in Reihe geschalteten Speisegeräte kann dabei so erfolgen, daß die miteinander verbundenen Außenleiter entweder die Differenz der Ströme oder die Summe der beiden Fernspeiseschleifen führen. Im ersten Fall kompensieren sich im Normalbetrieb die auf dem Außenleiterpaar fließenden Fernspeiseströme weitgehend, so daß im wesentlichen nur die Innenleiterschleife stromdurchflossen ist.
- Ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung wird an Hand der F i g. 2 näher erläutert. Die Figur zeigt eine im Prinzip dargestellte Nachrichtenübertragungsstrecke für zwei Gesprächsrichtungen unter Verwendung von zwei Koaxialpaaren, deren Außenleiter miteinander verbunden und durch einen mit b 1, b 2 bezeichneten Leiter dargestellt sind. Die Innenleiter der Koaxialpaare sind für beide Gesprächsrichtungen mit a 1 bzw. a 2 bezeichnet. Um für das Übertragungssystem eine große Speiselänge zu erzielen, ist in der speisenden Verstärkerstelle jeder Gesprächsrichtung ein eigenes Speisegerät Sp 1 bzw. Sp 2 zugeordnet. Die Speisegeräte sind ausgangsseitig in Reihe geschaltet und ihre zusammengeschalteten Ausgangsklemmen mit dem gemeinsamen Außenleiteranschluß der Koaxialpaare verbunden. Im Ausführungsbeispiel sind die Ausgangsspannungen der beiden Speisegeräte so gepolt, daß die beiden Innenleiter entgegengesetztes Potential führen und das Außenleiterpaar nur dann vernachlässigbar geringen Differenzstrom der Fernspeisegeräte führt. In der letztgespeisten Verstärkerstelle sind die Innenleiter der Koaxialpaare beider Gesprächsrichtungen über eine Schleifenverbindung Y zusammengeschaltet, so daß im Normalbetrieb praktisch nur eine Innenleiterschleife wirksam ist, obwohl für den Störungsfall für beide Gesprächsrichtungen der selbständige Fernspeisekreis über Innenleiter und Außenleiter erhalten bleibt. Ein Kurzschluß zwischen Innen- und Außenleiter in einem der beiden Koaxialpaare kann daher keine Spannungserhöhung im anderen Koaxialpaar bewirken. Der Fehlerort kann außer durch Verfahren über den Hochfrequenzweg, z. B. Impulsortungsverfahren, auch aus der verringerten Speisespannung ermittelt werden.
- Die Verwendung von zwei Speisegeräten bringt außerdem den Vorteil, daß keine zusätzlichen Spannungsüberwachungsschaltungen erforderlich sind, da im Fehlerfall eine Erhöhung der Fernspeisespannung im Koaxialpaar wegen der im angeschlossenen Fernspeisegerät bereits vorhandenen Begrenzerschaltung ausgeschlossen ist. Auch können die Fernspeisegeräte in der speisenden Verstärkerstelle gleich ausgebildet sein.
- Außerdem stellt dieses Verfahren keine besonderen oder zusätzlichen Forderungen an die Fernspeisegeräte, so daß hierfür die für das bisher bekannte Fernspeisesystem benutzten Geräte eingesetzt werden können-
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Fernstromversorgung zur Erzielung langer Speisestrecken für Vierdraht-Übertragungssysteme mit als Verbraucher in Reihe geschalteten, über Koaxialpaare gleichstromgespeisten Zwischenverstärkerstellen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Gesprächsrichtung ein eigenes Fernspeisegerät zugeordnet ist, derart, daß jedes Koaxialpaar mit seinem Innen- und Außenleiter eine selbständige Fernspeiseschleife bildet.
- 2. Fernstromversorgung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verbindung der Außenleiter der Koaxialpaare in den Zwischenverstärkerstellen der gemeinsame Außenleiteranschluß in der speisenden Verstärkerstelle mit der Verbindung von zwei in Reihe geschalteten Speisegeräten und in der letztgenannten Verstärkerstelle mit der Schleifenverbindung der Innenleiter beider Koaxialpaare verbunden ist.
- 3. Fernstromversorgung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsspannungen der Fernspeisegeräte so gepolt sind, daß in den miteinander verbundenen Außenleitern die Differenz der Ströme der beiden Fernspeiseschleifen fließt.
- 4. Fernstromversorgung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsspannungen der Fernspeisegeräte so gepolt sind, daß in den miteinander verbundenen Außenleitern die Summe der Ströme beider Fernspeiseschleifen fließt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967S0110169 DE1290197B (de) | 1967-06-05 | 1967-06-05 | Fernstromversorgung fuer lange Speisestrecken mit Zwischenverstaerkern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967S0110169 DE1290197B (de) | 1967-06-05 | 1967-06-05 | Fernstromversorgung fuer lange Speisestrecken mit Zwischenverstaerkern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1290197B true DE1290197B (de) | 1969-03-06 |
Family
ID=7530032
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967S0110169 Pending DE1290197B (de) | 1967-06-05 | 1967-06-05 | Fernstromversorgung fuer lange Speisestrecken mit Zwischenverstaerkern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1290197B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2853426A1 (de) * | 1978-12-11 | 1980-06-12 | Siemens Ag | Fernspeiseeinrichtung fuer serienspeisung |
| DE2857630A1 (de) * | 1978-12-11 | 1980-09-11 | Siemens Ag | Fernspeiseeinrichtung fuer serienspeisung in verzweigten netzen |
-
1967
- 1967-06-05 DE DE1967S0110169 patent/DE1290197B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2853426A1 (de) * | 1978-12-11 | 1980-06-12 | Siemens Ag | Fernspeiseeinrichtung fuer serienspeisung |
| DE2857630A1 (de) * | 1978-12-11 | 1980-09-11 | Siemens Ag | Fernspeiseeinrichtung fuer serienspeisung in verzweigten netzen |
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