DE1290167B - Vorrichtung zur Erzeugung von Differenzbildern bei periodischer Bildabtastung und -wiedergabe mittels elektromagnetischer Strahlen - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von Differenzbildern bei periodischer Bildabtastung und -wiedergabe mittels elektromagnetischer Strahlen

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DE1290167B
DE1290167B DE1966P0039847 DEP0039847A DE1290167B DE 1290167 B DE1290167 B DE 1290167B DE 1966P0039847 DE1966P0039847 DE 1966P0039847 DE P0039847 A DEP0039847 A DE P0039847A DE 1290167 B DE1290167 B DE 1290167B
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subtraction
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laser beam
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DE1966P0039847
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Inventor
Dipl-Phys Hildebrand
Zimmer
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Philips Intellectual Property and Standards GmbH
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Philips Patentverwaltung GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00Television systems
    • H04N7/12Systems in which the television signal is transmitted via one channel or a plurality of parallel channels, the bandwidth of each channel being less than the bandwidth of the television signal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Erzeugen von Differenzbildern bei periodischer Bildabtastung und -wiedergabe mittels elektromagnetischer Strahlen.
  • Bei periodisch wiederkehrenden sich ähnelnden Bildern ist an sich nicht der ganze Bildinhalt von Interesse, sondern nur die Änderung des Bildinhaltes im Vergleich zu dem vorhergehenden Bild, z. B. beim Moving-Target-Indicator in der Radartechnik.
  • Auch bei der Ubertragung von Fernsehbildern wird ein Teil des Informationsgehaltes dazu benötigt, den unverändert periodisch wiederkehrenden Teil des Bildinhaltes neben der neuen Information mit zu übertragen. Auf diese Weise wird ein großer Uberschuß an unnützer, da bekannter Information mit übertragen. Die Ubertragungsbandbreite läßt sich jedoch dadurch vermindern, daß nur die jeweils neue Information des neuen Bildes übertragen wird, die aus der Differenz von zwei aufeinanderfolgenden Bildern abgeleitet wird.
  • Es ist ferner eine digitale Lichtablenkung bekannt, bei der ein Lichtstrahl in Stufen ablenkbar ist, so daß ein Raster von Lichtpunkten erzeugt werden kann.
  • Die neue Vorrichtung ist nun dadurch gekennzeichnet, daß ein modulierbarer, an sich bekannter, digitaler, ein Bildpunktraster auf einer photoempfindlichen Schicht erzeugender Laser-Strahlablenker an die Koordinatenwerte des Laserstrahls abzählende Koinzidenzstufen angeschlossen ist, die außerdem von einer hinter der photoempfindlichen Schicht angebrachten dielektrischen Schicht abgeleitete Signalspannungen aufnehmen und nur Signale bei einer Differenz zeitlich nacheinander an derselben Stelle der photoelektrischen Schicht erzeugter Bildpunkte abgeben.
  • Bei der Rasterung nach der Erfindung wird das ganze Bild erfaßt und nicht nur ausgewählte Bezugspunkte, und zwar ohne Synchronisierungsschwierigkeiten, denn man braucht nur die abgezählten unterschiedlichen Stellen (Punkte) zu beachten, deren Synchronisierung wesentlich einfacher ist als die Synchronisierung der impulsartig herausgeschnittenen Amplitudenwerte bei den Wellenzügen der bekannten Differenzbilderzeugung.
  • Mit Hilfe der Vorrichtung nach der Erfindung können z. B. bewegliche Objekte auf Radarbildern ausgemacht werden, da sich der Ort des Reflexes von Bildperiode zu Bildperiode ändert. Wenn am Ausgang eines solchen Differenzbildspeichers ein Signal entsteht, so kann es nur von dem Reflex eines beweglichen Objektes stammen. Man kann daher automatisch dessen Ort bestimmen, wenn man die digitale Ablenkzahl des Laser-Strahlablenkers in x-und y-Richtung bestimmt, bei der das Differenzsignal aufgetreten ist. Außerdem kann man den Kurs und die Geschwindigkeit des Objektes berechnen. Dazu brauchen nur die digitalen Ablenkzahlen eines Objektes in zwei aufeinanderfolgenden Bildern voneinander subtrahiert zu werden. Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Standortinformation aus der Bildinformation sofort in digitaler Form entnommen werden kann. Hierdurch bleibt der Umweg über analoge Datenverarbeitung erspart, der Rechenaufwand wird vermindert, und die Rechengeschwindigkeit wird erhöht. Systeme dieser Art können z. B. bei der Flughafenüberwachung von Bedeutung sein. An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Es zeigt F i g. 1 ein Prinzipschaltbild; F i g. 2 dient zur Erläuterung des digitalen Lichtablenkers, und F i g. 3 zeigt -einen schematischen Aufbau des Differenzbildspeichers.
  • Nach F i g. 1 wird mittels eines Lasers n ein kontinuierlicher Lichtstrahl L erzeugt, der in einem Modulator b mit dem Videosignal eines Radarempfängers moduliert wird. In einem digitalen Lichtablenker c wird der Laserstrahl L;' in Form eines Zeilenrasters (r, h) abgelenkt.
  • Ein solcher Laser- Lichtablenker besteht nach F i g. 2 aus einer Laser-Lichtquelle 1, deren kollimierter mittels P polarisierter Lichtstrahl G' auf einen Polarisationsschalter K,, z. B. eine Kerrzelle, fällt, der es gestattet, den Polarisationszustand des einfallenden Strahls um 90' zu ändern, so daß das nachfolgende Prisma P, aus doppelbrechendem Material entweder den nach der einen Seite etwas abgelenkten ordentliche, Strahl 0' oder den nach der anderen Seite etwas abgelenkten außerordentlichen Strahl a' liefert. Jeder dieser beiden Strahlen wird entsprechend wieder von einem Polarisationsschalter KZ aufgenommen und einem weiteren Prisma M zugeführt, so daß nunmehr in Abhängigkeit des Zustandes der Polarisationsschalter vier unterschiedliche Strahlrichtungen möglich sind.
  • An die als Polarisationsschalter dienenden Keazellen KI .. . K,, sind dabei entsprechende Spannungen mittels eines steuerbaren Generators G anzulegen. Der Laser-Lichtstrahl verzweigt sich sozusagen kaskadenartig, und bei neun Kerrzellenanordnungen mit doppeltbrechenden Prismen z. B. sind 29 diskrete Lagen des Laserstrahls längs einer horizontalen oder vertikalen Linie h bzw. r möglich. Für zweidimensionale Laser-Lichtablenkungen benötigt man je eine Serie von Kerrzellenanordnungen mit doppeltbrechenden Prismen für die horizontale und vertikale Auslenkung, von denen, wie aus F i g. 2 ersichtlich, auch je ein horizontales und vertikales Ablenkelement hintereinandergeschaltet sein kann.
  • Der Ubersicht halber wird angenommen, daß das mit dem in F i g. 1 beschriebenen Ausführungsbeispiel erzeugte Zeilenraster aus 16 Bildpunkten pro Zeile und 16 Zeilen besteht.
  • Auf einem von den abgelenkten Strahlen h und v beaufschlagten Differenzbildspeicher z1 wird nun das Radarbild abgebildet.
  • Der Differenzbildspeicher besteht nach F i g. 3 aus folgenden Schichten: einer durchsichtig leitenden Schicht Sch", einer photoleitenden Schicht Sch," einem Dielektrikum Sch, und einer leitenden Schicht Sch,,.
  • In Ruhe ist die Spannungsverteilung über die Schicht Sch,, entsprechend der Kapazität der einzelnen Teilschichten wobei also d, die Dicke der Schicht Sch," d2 die Dicke der Schicht Sch,., F,, F2 die entsprechenden Dielektrizitätskonstanten der Schichten sind, während U" die an die Schicht Sch" gegen Masse angelegte Spannung bedeutet. Durch den Laserstrahl 1:' bzw. v, h wird das photoleitende Material im Bereich t leitend, wobei die Ladung über den Eingangswiderstand R eines Verstärkers abfließt. Die im photoleitenden Material der Schicht Sch,, induzierten freien Ladungsträger verschwinden mit einer Zeitkonstante, welche länger als die Periode des geschriebenen Bildes ist. Wenn der Laserstrahl erneut die bereits belichtete Stelle trifft, erfolgt kehr Ladungsabtransport, weil sich die Grenzfläche g noch auf dem Potential Uo befindet.
  • Durch die entsprechende Wahl des Verhältnisses von Zeitkonstante des Photoleiters zur Bildperiode können feste Objekte als geschwächtes Signal markiert werden. Das Differenzsignal k°_inn auch auf einem gewöhnlichen Bildschirm wiedergegeben werden.
  • Nach F i g. 1 werden dein Differ:rizignal, das am Ausgang des Differenzbildpeichers d abgenommen werden kann, wenn sich ein Objekt im Radarbereich bewegt, über einen Verstärker e Koinzidenzstufen K", und KSr2 zugeführt. Die Koinzidenzstufen Ks" und KS12 können aus Zählregistern beispielsweise mit bistabilen Kippstufen bestehen, die die Stellungen der Schalter K, . . . (F i g. 1) der Reihe nach abzählen. Wenn z. B. der 1-, 2-,4-,8-Kode gewählt wird, können 1 C> diskrete Stellungen je Ordinate mit je vier Kippelementen markiert werden. Die Ausgänge der Zählregister liegen an einer Und-Schaltung, der andere Eingang ist über den Verstärker e an den Differenzbildspeicher d angeschlossen. Nur wenn der Differenzbildspeicher d an den vom allgelenkten Strahl v bzw. h getroffenen Stellen ein Signal abgibt, erfolgt eine Signalabgabe der Koinzidenzstufen, und zwar als Zählwerte.
  • Während der Ablenkung des Lichtstrahls werden also den Koinzidenzstufen ständig die digitalen Ablenkzahlen für die x- und y-Richtung zugeführt, wobei sie sich in der x-Richtung gemäß dem gewählten Ausführungsbeispiel in der Periode der Zeilenfrequenz und in y-Richtung in der Periode der Bildfrequenz wiederholen. Wenn die Koinzidenzstufe Ks" die Zahl p aus G, für die x-Richtung empfängt und die Koinzidenzstufe KS,2 die Zahl g aus G2 für die y-Richtung, so steht der Laserstrahl im gleichen Augenblick auf dem p-ten Bildpunkt der y-ten Zeile des Zeilenrasters. Die Koinzidenzstufen geben innerhalb der gesamten Zahlenfolge nur an denjenigen Koordinatenstellen bzw. Zahlenpaaren Signale ab, wenn gleichzeitig ein Impuls aus dem Differenzbildspeicher d empfangen wird. Dieses Zahlenpaar gibt somit den Standort des beweglichen Objektes in x- und y-Koordinaten an.
  • Aus der Änderung der Standortzahlen x" und y" kann Kurs und Geschwindigkeit des Objektes berechnet werden. Dazu werden die beiden Zahlen getrennt in Substraktionsregister S bzw. S' gegeben. In diesen Substraktionsregistern ist das Ablenkzahlenpaar .x"_,, y"_, der vorigen Bildperiode gespeichert. Es wird die Differenz x"-x", und y"-y", gebildet, während gleichzeitig das neue Zahlenpaar x", y", gespeichert wird. Die Differenzen x"-x"_, und y"-y"-r sind ein direktes Maß für die x- und y-Komponente des Geschwindigkeitsvektors, da der Abbildungsmaßstab und die Bildperiode konstant sind.
  • Zur Berechnung von Kurs und Gerchwindigkeit müssen noch mittels an sich bekannter Rechner R, R' die Ausdrücke für die Geschwindigkeit und für den Kurs gebildet werden.
  • Ein Radarbild besitzt von Natur aus eine Polarkoordinatenablenkung. Deshalb ist es notwendig, vor Anwendung der automatischen Geschwindigkeits-und Kursberechnung eine Umsetzung von Polarkoordinatenablenkung auf Zeilenrasterlenkung vorzunehmen.
  • Man kann aber auch die Polarkoordinatenablenkung direkt auf den digitalen Lichtablenker anwenden. Hierbei benötigt man nur eine Ablenkung in einer Richtung. Die Drehung übernimmt der Differenzbildspeicher, wobei Synchronismus zur Drehung der Radarantenne besteht. Der Standort wird bei dieser Anordnung in Polarkoordinaten angegeben, und zwar der Abstand vom Radarsender digital und die Richtung in bezug zum Radarsender analog. In Anwendungsfällen, bei denen nur der Abstand vom Radarsender und die zentrale Bewegung auszuwerten ist, bringt dieser Aufbau eine Vereinfachung, da die Ablenkungswandlung wegfällt. Wenn jedoch Absolutgeschwindigkeiten und Kurse berechnet werden müssen, erfordert dieser Aufbau einen größeren Rechenaufwand. Bei der Anwendung des Kurs- und Geschwindigkeitsrechners auf Fahrzeugen mit Eigengeschwindigkeit benötigt man eine Mittelpunktsunterdrückung zur Eliminierung der Eigengeschwindigkeit. Dies kann man mit einem zweiten Rechner erreichen, in den Kurs und Geschwindigkeit des Bezugspunktes eingegeben werden. In dem Rechner muß die Translation pro Bildperiode in Digitalzahlen errechnet werden. Diese Translationszahlen werden dein Digitalablenker zugeführt und bewirken eine Verschiebung des gesamten Radarbildes in der Weise, daß das Panorama der festen Reflexe auch auf dem Bildschirm feststeht. Auf diese Weise wird erreicht, daß im Differenzbildspeicher nur Absolutgeschwindigkeiten signalisiert werden.
  • Zur Bandbreitenkompression kann der Differenzbildspeicher nach F i g. 1 ebenfalls benutzt werden, jedoch ohne die Subtraktionsregister und die Spannungsrechner. Das zu übertragende Signal besteht hierbei nur aus dem Differenzsignal und dem zugehörigen Ablenkkode. Für den digitalen Ablenkkode benötigt man pro Ablenkziffer 'log N Bits, wobei N die Anzahl der Bildpunkte des ganzen Bildes ist. Für ein Fernsehbild mit etwa 500 Bildpunkten pro Zeile und etwa 500 Zeilen benötigt man pro Bildpunkt 18 Bits für die Ubertragung des Ablenkungskodes. Es ließe sich demnach eine Bandbreitenkompression erreichen, wenn sich von Bild zu Bild weniger als der Gesamtbildinformation ändert. Außer bei Szenenwechsel wird jedoch eine derart drastische Bildänderung selten erreicht.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Erzeugen von Differenzbildern bei periodischer Bildabtastung und -wiedergabe mittels elektromagnetischer Strahlen, d adurch gekennzeichnet, daß ein modulierbarer, an sich bekannter, digitaler, ein Bildpunktraster auf einer photoempfindlichen Schicht erzeugender Laser-Strahlablenker (P) an die Koordinatenwerte des Laserstrahls abzählende Koinzidenzstufen (Ksri, Kst2) angeschlossen ist, die außerdem von einer hinter der photoempfindlichen Schicht angebrachten dielektrischen Schicht (d) abgeleitete Signalspannungen aufnehmen und nur Signale bei einer Differenz zeitlich nacheinander an derselben Stelle der photoelektrischen Schicht erzeugter Bildpunkte abgeben.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hinter den Koinzidenzstufen (Ks,l, Ksr2) ein Subtraktionsregister (S, S') angeordnet ist, das Subtraktionswerte von aufeinanderfolgenden Bildpunktrastern an den einzelnen Koordinatenstellen liefert.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verarbeitung der Subtraktionswerte eine Rechenvorrichtung (q, h') an das Subtraktionsregister (S, S') angeschlossen ist, die aus den von diesem abgegebenen Werten derrechtwinkligen Koordinaten den entsprechenden Geschwindigkeits- und Polarwinkelvektor berechnen.
DE1966P0039847 1966-07-02 1966-07-02 Vorrichtung zur Erzeugung von Differenzbildern bei periodischer Bildabtastung und -wiedergabe mittels elektromagnetischer Strahlen Pending DE1290167B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3040625A (en) * 1958-09-12 1962-06-26 Westinghouse Electric Corp Beam scanning apparatus
GB994955A (en) * 1962-10-05 1965-06-10 Thompson Ramo Wooldridge Inc Light beam scanner

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3040625A (en) * 1958-09-12 1962-06-26 Westinghouse Electric Corp Beam scanning apparatus
GB994955A (en) * 1962-10-05 1965-06-10 Thompson Ramo Wooldridge Inc Light beam scanner

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