DE1289112B - Stoerstellen-Zaehlgeraet fuer Magnetbaender - Google Patents

Stoerstellen-Zaehlgeraet fuer Magnetbaender

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DE1289112B
DE1289112B DE1963A0044430 DEA0044430A DE1289112B DE 1289112 B DE1289112 B DE 1289112B DE 1963A0044430 DE1963A0044430 DE 1963A0044430 DE A0044430 A DEA0044430 A DE A0044430A DE 1289112 B DE1289112 B DE 1289112B
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switch
tape
counting device
circuit
voltage pulses
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Application number
DE1963A0044430
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English (en)
Inventor
Muto Kenji
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Akai Electric Co Ltd
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Akai Electric Co Ltd
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R33/00Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
    • G01R33/12Measuring magnetic properties of articles or specimens of solids or fluids
    • G01R33/1207Testing individual magnetic storage devices, e.g. records carriers or digital storage elements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Condensed Matter Physics & Semiconductors (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Störstellen-Zähigerät für mit einem Dauerprüfton konstanter Größe und Frequenz bespielte und mittels eines Tonbandgerätes abgespielte Tonbänder, wobei das beim Abspielen erhaltene Signal zwecks Auffindung von Bandfehlern einem Gleichrichter und anschließenden Ladekondensator zugeführt wird, der beim Auftreten von Störungen Störspannungsimpulse verursacht, die mittels eines Impulsumformers in Rechteckimpulse umgewandelt und in dieser Form einem Zähler aufgegeben werden.
  • Durch die Herabsetzung der Laufgeschwindigkeit bei Tonbandgeräten wird die Tonqualität beim Auftreten von Störstellen auf dem Tonträger stark vermindert. Derartige Störstellen werden beispielsweise durch in der oberen Schicht des Tonträgers eingebetteten Fremdkörper, durch auf der wirksamen Seite des Magnetbandes klebende kleine Tröpfchen aus magnetischem Material, durch während des Auftragens der Schicht entstehende, zerplatzte Blasen, unterschiedliche Schichtdicke, Poren, ungenügend auf dem Grundträger haftende Schichtteile und durch Mängel des Grundträgers bedingt. Als Folge derartiger Störstellen vermindert sich die bei einem Magnetband erreichbare Signal- und Tonqualität.
  • Um die Frequenz solcher Störstellen bei Magnetbändern quantitativ zu erfassen, sind bereits besondere Fehlerstellenregistriergeräte entwickelt worden (s. beispielsweise »Rundfunktechnische Mitteilungen«, Jg. 6, 1962, S. 7 bis 14). Die bisher bekannten Störstellen-Zählgeräte fürMagnetbänder hatten jedoch den Nachteil, daß sie äußerst kompliziert waren und einen relativ großen schaltungsmäßigen Aufwand erforderten. Derartige Zählgeräte waren deshalb nur schwer zu transportieren und konnten wegen ihrer Kompliziertheit nur von einem Fachmann bedient werden.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Störstellen-Zählgerät für Magnetbänder zu schaffen, das wegen seines einfachen Aufbaues als transportable Einheit gebaut und selbst von einem Nichtfachmann benutzt werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Ladekondensator einen Bestandteil einer RC-Schaltung bildet, die etwa durch Umschaltung auf Ladekondensatoren verschiedener Größe auf beispielsweise 5 ms oder aber 20 ms und damit auf unterschiedliche Störstellendauer umschaltbar ist, und daß der Impulsumformer von einem Gleichstromverstärker gebildet wird, der die am Ladekondensator auftretenden Störspannungsimpulse in Rechteckimpulse von den Störspannungsimpulsen entsprechender Länge verwandelt.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß ein elektromagnetischer Zähler vorgesehen ist, dessen Steuerspule im Ausgangsstromkreis des vorzugsweise von zwei Transistoren gebildeten Gleichstromverstärkers liegt.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß ein beispielsweise auf die Zeitdauer von jeweils einer Minute einstellbarer Zeitgeber mit Motor und von diesem betätigten Nockenausschalter vorgesehen ist, der mittels eines Startschalters in Betrieb gesetzt werden kann und die Untersuchung eines Bandstückes bestimmter Länge gestattet.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sollen im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels näher er- läutert und beschrieben werden, wobei auf die Zeichnung Bezug genommen ist.- Es zeigt Fig. 1 ein Schaltschema der in einem Ausführungsbeispiel verwendeten elektronischen und elektrischen Teile des erfindungsgemäßen Zählgerätes, F i g. 2 eine vereinfachte Blockzeichnung des Schemas von Fig. 1, in der ein ebenfalls als Block dargestelltes Tonbandgerät eingebaut ist, und in der an einigen Stellen Schwingungsformen eingetragen sind, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des Zählgerätes, F i g. 4 eine Innenansicht des Zählgerätes mit abgenommener Seitenwand und aufgeschnittenem Gehäuse, F i g. 5 eine Sicht auf den unteren Teil der Rückseite des Zählgerätes, Fig. 6 eine Draufsicht auf den im erfindungsgemäßen Zählgerät verwendeten mechanischen Teil, worin die feinen Linien den Gehäusedeckel andeuten, F i g. 7 eine Stirnansicht des Mechanismus, und zwar von der linken Seite der F i g. 6 gesehen, F i g. 8 ein Detail des Klinkenmechanismus der Vorrichtung von F i g. 6 und 7, Fig. 9 ein vergrößertes Detail von oben des in F i g. 4 gezeigten motorgetriebenen Zeitgebers, Fig. 10 eine Seitenansicht des Zeitgebers, und zwar von der unteren Seite von F i g. 9, Fig. 11 ein Diagramm, in dem die vom erfindungsgemäßen Zählgerät ermittelte Anzahl der Störstellen in Abhängigkeit der Bandgeschwindigkeit aufgezeichnet ist und Fig. 12 ein Diagramm, in dem die vom Zähler ermittelte Anzahl der Störstellen in Abhängigkeit der Wiederverwendungszahl desselben Magnetbandes dargestellt ist.
  • F i g. 1 zeigt, wie ein Eingangselement 1 über einen Handschalter 2 und die Verbindungspunkte3a und 3 b mittels Kabel 3 elektrisch mit dem Gleichrichter 4 verbunden ist. Vom Punkt 3 b führt ein Abzweigkabel 5 zur Erde. Wie dargestellt, weist diese Abzweigung einen 30-k Q-Rheostaten 6 und einen Signalniveauanzeiger, vorteilhaft in Form eines Toneinheitmeters, auf. Die negative Seite des Gleichrichters 4 ist mit einem zeitlich konstanten Zweiwegestromkreis 8 verbunden, in den ein 100-9-Widerstand 9, ein handbetätigter Wählschalter 10 und zwei parallelgeschaltete Kondensatorenll und 12 von 25 bzw.
  • 100 uF eingeschlossen sind. Der Ausgang 13 aus dem Stromkreis 6 führt über einen 300-Q-Rheostaten 14, dessen Gleitschieber mit einem eine erste Stufe bildenden Transistor 15 verbunden ist, zur Erde. Der Rheostat 14 dient als Empfindlichkeitsregler für das Instrument, wie weiter unten noch erklärt wird. Der Kollektor des Transistors führt über die Verbindungen 16, 17 zum Eingang eines eine zweite Stufe bildenden Transistors 18, dessen Kollektor über die Verbindung 25 mit einem elektromagnetisch betätigten Digitalzähler 19 verbunden ist, der seinerseits als gestrichelter Block nur schematisch eingezeichnet ist und als Hauptbestandteil eine Steuerspule 20 aufweist. Die beiden Transistoren sind geerdet, wobei die Erdleitung des zweiten Transistors 18 noch über den Gleichrichter23, die Verbindung 25 und einen Sperrkondensator 24 mit einem Impulsgeber 26 verbunden ist, der, wie später beschrieben wird, Ausgangssignale auf einen (nicht dargestellten) Oszillographen geben kann, wenn die Signale wie bisher von Auge beobachtet werden sollen. In diesem Stromkreis sind ein Gleichrichter 86 und ein 30-kQ-Widerstand 27 parallel zur Erde geschaltet, wie aus dem Schema ersichtlich ist. Dabei dient der Widerstand 27 zum Einstellen der auf dem Oszillographen erscheinenden Signalhöhe, während der Gleichrichter 86 die Transistoren vor gelegentlich vorkommenden ungewöhnlich hohen Spannungen, die vom Oszillographen ausgehen, schützen soll. Der 5-k&-Widerstand21 wird zwischen die Verbindungen 16 und 28 geschaltet, wobei die letztere auf dem Verbindungskabel 29 der Spule 20 mit einer Gleichstromquelle 30 (50 V) liegt, welche die Sekundärwicklung des Netztransformators 33, den Gleichrichter 31 und den 500->F-Kondensator 32 einschließt.
  • Der Kondensator dient zur Dämpfung der Welligkeit des gleichgerichteten Stromes. Die Verbindung 17 führt über den 1-kQ-Widerstand 22 zur Erde. Die beiden Widerstände 21, 22 sind, wie üblich, zum Einstellen der Arbeitsbedingungen der Transistoren 15 und 18 eingeschaltet.
  • Die Verbindung 3 a führt über das Kabel 34 zu einem »Ausgang«-Element 35, dessen Zweck weiter unten erläutert wird.
  • Die Klemmen 36 und 37 können mit einer nicht dargestellten 100-V-, 50-Hz-Wechselstromquelle verbunden werden. Von der Klemme 36 führt ein Kabel 38 zu einem Kontaktschaltgerät 41, wobei das Kabel, wie gezeigt, einen von Hand zu betätigenden Schalter 39 und eine Verbindung 40 aufweist. Ein Ausgangskabel 42 führt vom Gerät 41 über die Verbindung 43, den Gittermotor 44, die Verbindung 45 und das Rückführkabel 46 zur Klemme 37 zurück. Wie mittels der gestrichelten Linie 47 angedeutet ist, sind die Handschalter 2 und 39 zwecks gemeinsamer Betätigung mechanisch miteinander verbunden. Eine Abzweigleitung 48 mit eingeschlossenem Schalterkontakt 49 ist zwischen die Verbindungen 40 und 42 eingeschaltet. Wenn das Gerät nicht in Betrieb ist, bleibt der Schalterkontakt offen, was mittels eines ihn berührenden Nockens 50 geschieht. Der Nocken sitzt auf der Welle des Gittermotors 44, der so konstruiert ist, daß er sich im Betrieb mit 1 U/Min. dreht. Der 100-Q-Widerstand 51 und der O,l-lrF-Kondensator sind parallel zum Schalterkontakt 49 geschaltet, um mögliche Funken beim Schalten zu verhindern.
  • Ein weiteres Ausgangskabel 53 führt über die Verbindung 54 zum einen Ende der Primärwicklung 55 des Netztransformators 33, und das Kabel 46 führt von der Verbindung 45 über die Verbindung 56 ans andere Ende dieser Wicklung. Zwischen den Verbindungen 54 und 56 wird eine mit »Wechselstrom« bezeichnete Steckdose 57 eingeschaltet.
  • Das oben beschriebene Gerät arbeitet wie folgt: Zuerst wird ein Tonbandgerät 58 (F i g. 2) während ungefähr 80 Sekunden eingeschaltet, um ein kontinuierliches 3-kHz-Signal auf ein zu prüfendes (nicht gezeigtes) Magnetband aufzunehmen, nachdem die zu registrierende Signalhöhe auf -3 db eingestellt wurde. Dann wird die aufgenommene Bandlänge zurückgespult. Dann wird der (nicht dargestellte) Stecker des Tonbandgerätes in das Eingangselement 1 gesteckt. Anschließend wird der Wählschalter 10 in F i g. 1 nach links gedreht (oder in die obere Stellung in F i g. 3), der für 5 ms dauernde Störstellen dient.
  • Dann werden die Handschalter 2 und 39 gemeinsam eingeschaltet. Dann wird das Tonbandgerät wieder eingeschaltet, um die aufgenommene Information wieder abzuspielen. Das Ausgangssignal wird dann im Tonhöhenmeter 7 (F i g. 1 und 2) angezeigt. Dann wird der Rheostat 6 verstellt, bis das angezeigte Signal mit der Nullinie des Meßgeräts zusammenfällt.
  • Dann wird der Eingangsschalter 59 des Kontaktschaltgerätes 41 (s. auch F i g. 3) während ungefähr 2 oder 3 Sekunden in »Start«-Stellung gebracht, damit die Kontakte 60 und 61 mit darunterliegenden stationären Kontaktblechen 63 bzw. 64 in Berührung kommen, wobei der Gittermotor 44 in Betrieb gesetzt wird, weil der Stromkreis mit der Klemme 36, dem geschlossenen Schalter 39, den Verbindungen 40 und 65, den Kontakten 61 und 64, der Verbindung 43, dem Gittermotor 44, der Verbindung 45 und der Klemme 37 geschlossen ist. Nachdem der Gittermotor 44 und der Nocken 50 zum vorläufigen Betätigen der Schalter während der obengenannten kurzen Zeitspanne sich um einige Grad gedreht haben, wird der nockenbetätigte Schalter 49 durch Federkraft (nicht gezeigt) geschlossen, so daß sich, sogar wenn der Bedienungsmann seine Hand vom Eingangsschalter 59 wegnimmt, der Motor weiterdreht, bis ihm der Strom abgeschnitten wird. Dies wird geschehen, wenn der Motor eine ganze Umdrehung hinter sich gebracht hat, wobei der nockenbetätigte Schalter, wie gezeigt, kräftig geöffnet wird. Da der Motor, wie schon erwähnt, für 1 U/Min. konstruiert ist, beträgt die Zeitspanne für eine ganze Umdrehung des Motors und des daran befestigten Nockens genau eine Minute.
  • Aus dem Vorhergesagten geht hervor, daß der nockenbetätigte Schalter zusammen mit dem Motor einen Einminutenzeitgeber bildet.
  • Eine weitere Form eines Zeitgebermotors wird weiter unten an Hand der F i g. 9 und 10 näher beschrieben.
  • Ferner kann der eine Störstelle enthaltende Ausgangssignalstrom, wie z. B. bei A in F i g. 2 dargestellt, vom Tonbandgerät 58 über das Eingangselement 1 und die Verbindung 3 b zum Gleichrichter 4 führen. Das gleichgerichtete Signal, durch die KurveB dargestellt, wird dann in den zeitlich konstanten Stromkreis 8 gegeben, dort in eine gleichmäßigere Welle umgewandelt, durch C dargestellt, und dann in den den Schaltkreis 66 mit zwei Stufen bildenden Transistoren 15 und 18 weitergeführt. In diesem Kreis erfährt das Signal eine Phasenumkehrung und eine Gleichstromverstärkung, so daß ein mit D bezeichneter Steuerstrom entsteht. Ein pulsierender Teil dieses Steuerstroms, mit d bezeichnet, muß einen Wert darstellen, der eine Störstelle von -3db oder mehr entspricht, und zwar gemessen an der vom Tonbandgerät gelieferten entsprechenden Eingangssignalhöhe, und anschließend muß er durch die Steuerspule 20 des Zählers fließen, der, wie nachstehend an Hand der F i g. 6 bis 8 beschrieben wird, arbeitet.
  • Wenn die Steuerspule 20 wie oben erwähnt gespeist wird, wird das Element 70, das normalerweise mittels der Feder 72 gegen den festen Anschlag 71 gedrückt wird, gegen die Spule 20 gezogen, wobei der mit einem Ende an diesem Element und mit dem anderen Ende an einem Schwunghebel 73 nach vorn geschoben wird (F i g. 6 bis 8). Der Schwunghebel 74 ist drehbar auf der Welle 75 gelagert und weist am einen Ende eine federbelastete Sperrklinke 76 auf, die in ein Klinkenrad 77 eingreift. Somit bewegt sich das Klinkenrad 77 um eine Raste weiter, wenn die Steuerspule 20 erregt wird, und zählt dabei eine Störstelle. Diese Zählbewegung wird auf ein bekanntes Zählwerk78 übertragen. Wenn weitere Störstellungen folgen sollten, werden sie auf die gleiche Art gezählt und registriert. Um das Zählwerk zurückzustellen, ist ein Rückstellrad 79 bekannter Art angeordnet.
  • Wenn 20 ms dauernde Störstellen gezählt werden müssen, wird der WählschalterlO in Fig. 1 nach links gedreht (oder in F i g. 3 nach unten), so daß der Parallelkondensator 12 in den Stromkreis eingeschlossen wird. Alle weiteren Schritte sind dieselben wie die oben beschriebenen. In diesem Fall werden also 20 statt 5 ms andauernde Störstellen gezählt.
  • Wenn nun gleichzeitig 5 und 20ms andauernde Störstellen gezählt werden sollen, können zwei Maschinen parallel geschaltet werden. Zu diesem Zweck werden die Steckdosen 57 von zwei solchen Maschinen, mit » Wechselstrom « bezeichnet, über ein (nicht dargestelltes) Steckerkabel miteinander verbunden.
  • Ein weiteres Steckerkabel (ebenfalls nicht dargestellt) wird dann zum Verbinden des mit »Ausgang« be--zeichneten Elementes 35 der ersten Maschine mit dem »Eingang«-Element 1 der zweiten Maschine verwendet. Dann wird der Wählschalter 10 der ersten Maschine auf »5 ms« und derjenige der zweiten Maschine auf »20 ms« gestellt. Auf diese Weise können beide Arten Störstellen in einem Arbeitsgang gezählt werden. Dabei muß der Zeitgebermotor der zweiten Maschine ausgeschaltet bleiben. Zu diesem Zweck wird der Schalter 59 der zweiten Maschine in die Stellung »Frei« gebracht. Dabei wird der bewegliche Kontakt 61 vom festen Kontakt 64 abgehoben, so daß der Motorkreis nicht gespeist werden kann.
  • Die oben beschriebenen Bestandteile werden in einem in F i g. 3 und 4 dargestellten handlichen Gehäuse 80 untergebracht. In diesen Figuren werden die bisher gebrauchten Überweisungszeichen verwendet, so daß der mechanische Aufbau der Maschine leicht verständlich sein sollte, im Gegensatz dazu werden die elektrischen Verbindungen und einige kleine Teile zur Vereinfachung der Zeichnungen weggelassen.
  • F i g. 9 und 10 zeigen eine leicht abgeänderte Anordnung der in F i g. 1 mit 50 bezeichneten Nocken.
  • Die Welle 81 des von einem Bügel 82 gehaltenen Gittermotors 44 ist mit ihrem einen Ende mit der Scheibe 83 verbunden.
  • Der Bügel 82 ist mittels Befestigungsschrauben 84 (von denen in F i g. 4 nur eine gezeigt wird) starr mit dem Gehäuse 80 der Maschine verbunden und weist seinerseits einen starr an ihm befestigten Mikroschalter 85 mit einem im Zusammenhang mit F i g. 1 erwähnten Schalterkontakt 49 auf. Das eine Ende einer Klemme 37 ist fest mit dem Mikroschaltergehäuse verbunden, während ihr anderes Ende normalerweise mit dem Schalterkontakt 49 und dem auf der erwähnten Scheibe 83 angeordneten, als Schraube ausgebildeten Anschlag 88 in Berührung ist. Wenn der Motor nicht läuft, ist der Kontakt 49, wie schon beschrieben, geöffnet. Wenn sich der Motor um einige Grad gedreht hat, wird die Verbindung zwischen dem Kontakt 49 und der Klemme 37 gelöst, und der Schalterkontakt wird mit Hilfe einer Feder (nicht dargestellt) geschlossen. Es sei erwähnt, daß nach einer ganzen Umdrehung des Gittermotors 44 der Anschlag 88 wieder mit der Feder 86 zusammenwirkt, wobei dieser leicht gegen den Kontakt 49 gedrückt wird und diesen somit wieder öffnet.
  • Fig. 11 zeigt ein Diagramm, in dem 5 ms andauernde Störstellen eines mit verschiedenen Geschwindigkeiten laufenden Bandes gezeigt werden, die während je 60 Sekunden mit Hilfe des oben beschriebenen Instruments gemessen wurden. Man stellt fest, daß bei kleinerer Bandgeschwindigkeit eine größere Zahl von Störstellen festgestellt werden. Fig. 12 zeigt Versuche, bei denen das gleiche Band mehrere Male durchgemessen wurde. Es zeigt sich deutlich, wie mit größerer Wiederverwendungszahl auch die Zahl der festgestellten Störstellen steigt.
  • Es sei festgehalten, daß weitere, im Rahmen dieser Beschreibung liegende Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dem Fachmann ohne weiteres zugänglich sind.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Störstellen-Zählgerät für mit einem Dauerprüfton konstanter Größe und Frequenz bespielte und mittels eines Tonbandgerätes abgespielte Tonbänder, wobei das beim Abspielen erhaltene Signal zwecks Auffindung von Bandfehlern einem Gleichrichter und anschließenden Ladekondensator zugeführt wird, der beim Auftreten von Störungen Störspannungsimpulse verursacht, die mittels eines Impulsumformers in Rechteckimpulse umgewandelt und in dieser Form einem Zähler aufgegeben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die parallelgeschalteten Kondensatoren (11, 12) einen Bestandteil eines Zweiwegestromkreises (8) bilden, die etwa durch Umschaltung auf Ladekondensatoren verschiedener Größe auf beispielsweise 5 ms oder aber 20 ms und damit auf unterschiedliche Störstellendauer umschaltbar sind (der Wählschalter 10), und daß der Impulsumformer von einem Gleichstromverstärker gebildet wird, der die am Ladekondensator auftretenden Störspannungsimpulse in Rechteckimpulse von den Störspannungsimpulsen entsprechender Länge verwandelt.
  2. 2. Zählgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Digitalzähler (19), dessen Spule (20) im Ausgangsstromkreis des vorzugsweise von zwei Transistoren (15, 18) gebildeten Schaltkreises (66) liegt.
  3. 3. Zählgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein beispielsweise auf die Zeitdauer von jeweils einer Minute einstellbarer Zeitgeber mit Gittermotor (44) und von diesem betätigten Kontakt (49, 50) vorgesehen ist, der mittels eines Eingangsschalters (59) in Betrieb gesetzt werden kann und die Untersuchung eines Bandstückes bestimmter Länge gestattet.
DE1963A0044430 1963-07-08 1963-10-29 Stoerstellen-Zaehlgeraet fuer Magnetbaender Pending DE1289112B (de)

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