DE127740C - - Google Patents
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- DE127740C DE127740C DENDAT127740D DE127740DA DE127740C DE 127740 C DE127740 C DE 127740C DE NDAT127740 D DENDAT127740 D DE NDAT127740D DE 127740D A DE127740D A DE 127740DA DE 127740 C DE127740 C DE 127740C
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- DE
- Germany
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- axle
- springs
- articulated
- carriage frame
- spring
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- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 4
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G11/00—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
- B60G11/02—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having leaf springs only
- B60G11/04—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having leaf springs only arranged substantially parallel to the longitudinal axis of the vehicle
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Springs (AREA)
Description
KAISERLICHES PATENTAMT.
te 127740 KLASSE 63 c.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Tragfederanordnung
für die Vorderachse von Motorwagen. Man hat bei solchen Wagen das Bestreben, die Vorderachse möglichst weit nach
vorn, wenn möglich sogar um ein gewisses Stück vor die Vorderkante des Wagens, zu
legen, und wenn man hierbei die Federn in der sonst üblichen Weise anordnen wollte,
nämlich derart, dafs sie in der Mitte ihrer Länge auf der Achse aufruhen, so würden die
freien Enden derselben unter dem Wagenkasten hervorragen, was dem Ganzen ein unschönes
Aussehen verleihen würde.
Man hat schon zur Vermeidung dieses Uebelstandes bei solchen Wagen die Federn derart
angeordnet, dafs sie sich mit dem vorderen ■ Ende auf die Achse stützen, während sie mit
dem anderen Ende am Wagen befestigt sind. Dies wurde bis jetzt jedoch immer in der Weise
ausgeführt, dafs die vorderen Enden gelenkig mit der Achse verbunden waren, so dafs also
die letztere die Bewegung der Federn in horizontaler Richtung mitmachen und sich hierbei
in der Längsrichtung des Wagens hin- und herschieben mufste.
Dies soll nun gemäfs vorliegender Erfindung
dadurch vermieden werden, dafs die Federn sich mit dem vorderen Ende lose auf die
Vorderachse stützen, so dafs sie sich bei den Schwingungen frei verschieben können, wobei
die Verbindung der Achse mit dem Wagengestell durch geeignete Streben herbeigeführt ist.
In beiliegender Zeichnung sind zwei Ausführungsformen einer derartigen Federanordnung
dargestellt.
Bei derjenigen nach Fig. 1 bis 4 ist α das
Wagenuntergestell, b die Vorderachse und c die zweckmäfsig aus mehreren Federplatten bestehende Tragfeder. Letztere ist in der Mitte
in bekannter Weise durch einen Bund d zusammengefafst, der in dem Bock g um den
Bolzen e drehbar ist. Das vordere Ende der Feder liegt lose auf der Vorderachse, und zwar,'
wie aus Fig. 3 ersichtlich, in einer Aussparung derselben, damit es gegen seitliche Verschiebung
gesichert ist. Das hintere Ende liegt entweder lose in einem Gleitstück am Untergestell,
oder es ist, wie in der Zeichnung dargestellt, mittelst Hängelasch en _/ am Untergestell
angelenkt.
Die zweite Ausführungsform nach Fig. 5 unterscheidet sich von der vorbeschriebenen
dadurch, dafs die Tragfeder c nicht in der Mitte, sondern am hinteren Ende bei k fest
mit dem Wagengestell verbunden ist. Die Feder wird auch hier durch einen Bund d zusammengehalten,
der bei dieser Ausführungsform aber nur lose von dem Bock g umgeben ist, derart, dafs letzterer nur die seitliche Bewegung
der Federn verhindert. Die Oberfläche des die letztere umfassenden Bundes ist gewölbt, damit die Feder den bei der Belastung
auftretenden Formveränderungen folgen kann.
Da hierbei, wie bereits eingangs erwähnt, die Vorderachse im Gegensatz zu den sonst
üblichen Anordnungen nicht mit dem Vorderende der Federn verbunden ist, so mufs hierfür
noch ein besonderer Theil vorgesehen werden, und besteht derselbe im vorliegenden Ausfüh-
Lagerexemplar Film
Sl Q P>
rungsbeispiel aus zwei an der Achse angeordneten Armen h (Fig. 3 und 4), welche nach
innen unter das Wagengestell herunterreichen und mittelst der Bolzen e an den Böcken g
drehbar befestigt sind.
Um eine Schrägstellung der Vorderachse bei Unebenheiten der Fahrbahn u. s. w. zu ermöglichen,
ordnet man den einen der Arme h zweckmäfsig nicht fest, sondern gelenkig an
der Achse an (Fig. 4), derart, dafs letztere sich um einen ziemlich grofsen Winkel schräg stellen
kann, ohne dafs dadurch die horizontale Lage des Wagengestelles beeinträchtigt würde.
Die Zeichnung zeigt noch die Anordnung eines Gewindes i an dem die Arme h mit den
Böcken g bezw. den Bolzen e verbindenden Gelenkstücke, wodurch ein etwaiges Verdrehen
der Arme unschädlich gemacht wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Eine Tragfederanordnung' für die Vorderachse von Motorwagen, bei welcher die parallel zur Längsachse des Wagens angeordneten Federn mit dem vorderen Ende auf der Achse ruhen und mit dem hinteren Ende gelenkig am Untergestell befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dafs die vorderen Enden der Federn (c) sich lose auf die durch geeignete Streben mit dem Wagengestell gelenkig verbundene Achse stützen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE127740C true DE127740C (de) |
Family
ID=396315
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT127740D Active DE127740C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE127740C (de) |
-
0
- DE DENDAT127740D patent/DE127740C/de active Active
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