DE1275918B - Echoloteinrichtung - Google Patents

Echoloteinrichtung

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DE1275918B
DE1275918B DE1955F0045124 DEF0045124A DE1275918B DE 1275918 B DE1275918 B DE 1275918B DE 1955F0045124 DE1955F0045124 DE 1955F0045124 DE F0045124 A DEF0045124 A DE F0045124A DE 1275918 B DE1275918 B DE 1275918B
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DE
Germany
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display
arm
echo
voltage
voltage pulse
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Pending
Application number
DE1955F0045124
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English (en)
Inventor
Dr Phil Nat Siegfr Fahrentholz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PHIL NAT SIEGFRIED FAHRENTHOLZ
Original Assignee
PHIL NAT SIEGFRIED FAHRENTHOLZ
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S7/00Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00
    • G01S7/52Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00 of systems according to group G01S15/00
    • G01S7/64Luminous indications

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Echoloteinrichtung Gegenstand eines älteren Vorschlags ist eine als Echowaage bekannte Echoloteinrichtung, bei der das empfangene Echo einem ständig umlaufenden Arm zugeführt wird, der bei Durchgang durch eine Nullstellung den Sender auslöst. Von diesem Arm treten die Echoimpulse auf einen Ring über. Die momentane Winkelstellung des Armes, bei der dieser Übertritt erfolgt und der ein Maß für die Laufzeit des Echos ist, wird dadurch festgestellt, daß der Ring aus zwei leitenden, durch eine Isolierfuge getrennten Elektroden besteht und durch einen Hilfsmotor so nachgedreht wird, daß ebenso viele Echoimpulse auf die eine und auf die andere der beiden Elektroden entfallen. Gemäß dem älteren Vorschlag werden dabei die empfangenen Echosignale in einer dem Arm vorgeschalteten Einrichtung in Hochspannungsimpulse umgewandelt, so daß es möglich ist, den Arm berührungsfrei über die Ringelektroden zu führen, wobei die Echoimpulse als kleine Funken von der Spitze des Armes auf die beiden Elektroden übertreten. Dies hat gegenüber der früher üblichen Kontaktbürste den Vorteil, daß der Funke eine unendlich schmale »Bürste« darstellt, so daß an der Lücke zwischen den beiden Elektroden ideale Verhältnisse herrschen, indem der Funke sich stets den kürzesten Weg auswählt und somit immer die »richtige« Elektrode trifft. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die mechanische Abnutzung der Bürste entfällt, so daß ein solches Gerät über lange Zeit wartungsfrei arbeiten kann.
  • Die Erfindung macht ebenfalls Gebrauch von dem hochgespannten Echoimpuls, der dem umlaufenden Arm zugeführt wird und von diesem auf den Ring übertritt, verwendet aber eine andere Art, um den momentanen Winkel des Armes anzuzeigen, bei dem dieser Übertritt erfolgt. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Ring in an sich bekannter Weise aus einer Vielzahl leitender, voneinander isolierter Segmente besteht, an die je ein Schauzeichen angeschlossen ist, das durch den Hochspannungsimpuls erregt werden kann.
  • Es ist bereits eine Echoloteinrichtung bekannt, die sich von der vorstehend gekennzeichneten Einrichtung dadurch unterscheidet, daß der Arm als Kontaktbürste über die Segmente gleitet, die natürlich einer mechanischen Abnutzung unterliegt. Auch die Genauigkeit einer solchen Einrichtung läßt zu wünschen übrig, da unter Umständen im Augenblick des Echoüberganges von der Kontaktbürste zwei Segmente berührt werden, so daß zwei Glimmlampen aufleuchten und die Anzeige weniger genau ist. Wenn dagegen das Echosignal in einen Hochspannungsimpuls umgewandelt wird und der Arm im geringen Abstand berührungsfrei über die Segmente gleitet, so ist eine solche Mehrdeutigkeit ausgeschlossen, da der Funke immer nur auf eines der Segmente überspringt und auch den Isoliersteg zwischen zwei Segmenten meidet, so daß kein Impuls verloren gehen kann.
  • Die Erfindung hat besondere Bedeutung für eine zweistufige Anzeige, bei der ein erster Arm für die Grobanzeige und ein zweiter Arm für die Feinanzeige vorgesehen ist. Dieser zweite Arm rotiert mit der zehnfachen Geschwindigkeit des ersten Armes. Hier ist also der zweite Arm in besonderem Maß dem Verschleiß ausgesetzt. Die Erfindung gestattet auch hier eine besonders feine Unterteilung des Ringes, so daß auf einem bestimmten Durchmesser eine wesentlich größere Anzahl von Segmenten untergebracht werden kann als dies bei Verwendung einer mechanischen Kontaktbürste möglich ist. So müssen z. B. bei einer bekannten Einrichtung drei Stufen vorgesehen sein, um bei einem Meßbereich bis 999 m sämtliche drei Dekaden anzuzeigen, da auf einem Ring mit einer mechanischen Bürste kaum mehr als zehn Segmente unterzubringen sind. Die Erfindung gestattet es dagegen, die beiden letzten Dekaden zu einer einzigen zusammenzufassen und auf dem Ring 100 Kontaktsegmente unterzubringen, so daß sie mit zwei Armen und einem einstufigen Getriebe statt mit drei Armen und einem zweistufigen Getriebe auskommt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abbildung dargestellt. Der umlaufende Arm 11 löst bei Durchgang durch eine Nullstellung über den Kontakt 19 den Echolotsender 20 aus. Das vom Meeresboden reflektierte Echo wird in dem Verstärker 22 verstärkt und gelangt über den Kondensator 40 auf das Gitter der durch die Batterie 23 negativ vorgespannten Gastriode 24, die durch das Echosignal gezündet wird. Dabei entlädt sich der Kondensator 25, der über dem Widerstand 26 von der Batterie 27 aufgeladen war, über die Röhre und Primärspule des Transformators 28, in dessen Sekundärspule ein Hochspannungsimpuls entsteht, der dem Arm 11 zugeführt wird und von dort z. B. auf das Segment 3 überspringt und sodann über den Widerstand 33 die Glimmlampe 103 der Grobanzeige zum Aufleuchten bringt. Der von dem Motor 41 getriebene Arm ist über das Kegelradgetriebe 15, 17 mit dem Arm 47 der Feinanzeige derart gekuppelt, daß der Arm 47 zehnmal so schnell umläuft wie der Arm 11. Der Handschalter 16, durch den die Feinanzeige der Grobanzeige zugeordnet wird, muß von Hand auf den Kontakt 3 c eingestellt werden, so daß das Segment 3 der Grobanzeige mit der Feinanzeige verbunden ist.
  • Der Hochspannungsimpuls gelangt also auch auf den Arm 47 und erregt dort über den Widerstand 53 beispielsweise die Glimmlampe 253. Da der Impuls, von dem Segment 3 der Grobanzeige aus betrachtet, zwei parallele Wege passiert, nämlich einmal den Weg über den Widerstand 33 zu der Glimmlampe 103 und einen zweiten Weg über die kleine Funkenstrecke zwischen dem Arm 47 und dem mit dem Widerstand 53 verbundenen Kontaktsegment und die Glimmlampe 253, und sich dieser zweite Weg von dem ersten durch eine kleine Funkenstrecke unterscheidet, besteht die Möglichkeit einer ungleichen Verteilung des Erregungsstromes auf diese beiden Zweige, derart, daß der Strompfad in der Feinanzeige einen höheren Widerstand darstellt als der Strompfad in der Grobanzeige, so daß die erstere unter Umständen nicht oder mit geringerer Helligkeit und ungleichmäßig leuchtet. Um dies zu vermeiden, ist es zweckmäßig, für die Feinanzeige einen neuen Zündimpuls zu erzeugen und beispielsweise zwischen die Klemmen 70 a und 71 a die gleiche Anordnung zu schalten, wie sie zwischen den Klemmen 70 und 71 vor der Grob anzeige angeordnet ist. Auf diese Weise wird für die Feinanzeige ein eigener Hochspannungsimpuls erzeugt, der ein sicheres Ansprechen der Glimmlampen der Feinanzeige gewährleistet.
  • Die Glimmlampen der Grob anzeige werden zweckmäßig auf einem Kreis konzentrisch zu dem Schalterknopf des Schalters 16 angeordnet, so daß jede Glimmlampe sich mit einer Schalterstellung deckt, während die Glimmlampen der Feinanzeige auf zwei senkrechte Reihen zu je 50 Glimmlampen rechts und links der Grob anzeige verteilt werden können.
  • Die Glimmiampen können auch in bekannter Weise so geschaltet werden, daß sie nach Zündung durch den-Echoimpuls weiterbrennen. Zu diesem Zweck können sie über je einen Vorwiderstand an eine Gleichspannungsquelle angeschlossen werden, deren Spannung jedoch nur so hoch ist, daß die Glimmlampen nicht von selbst zünden, aber nach Zündung durch den Echoimpuls weiterbrennen. Es müssen dann besondere Maßnahmen vorgesehen werden, durch die eine Löschung der Glinunlampen kurz vor Eintreffen des nächsten Echoimpulses bewirkt wird, die jedoch nicht mehr zum Gegenstand der Erfindung gehören.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Echoloteinrichtung mit einem umlaufenden Arm, bei dessen Durchgang durch eine Nullstellung der Echolotsender ausgelöst wird, mit einer Einrichtung zur Umwandlung der empfangenen Echo signale in Hochspannungsimpulse, die dem umlaufenden leitenden Arm zur berührungsfreien Weiterleitung an einem Ring zugeführt werden, dadurch gekennzeich;net, daß der feststehende Ring in an sich bekannter Weise aus einer Vielzahl leitender, voneinander isolierter Segmente besteht, an die je ein durch den Hochspannungsimpuls erregbares Schauzeichen angeschlossen ist.
  2. 2. Echoloteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Umwandlung der empfangenen Echosignale in Hochspannungsimpulse einen über einen Widerstand von einer Gleichspannungsquelle aufgeladenen Kondensator enthält, der über eine Gasentladungsröhre und die Primärspule eines Hochspannungstransformators entladen wird, wenn das Echo signal am Gitter der Gasentladungsröhre eintrifft.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2 mit einer Grob anzeige und einer mehrfach schneller umlaufenden Feinanzeige, dadurch gekennzeichnet, daß die Feinanzeige durch einen eigenen Hochspannungsimpuls erregt wird, der durch den Hochspannungsimpuls der Grobanzeige ausgelöst wird. ~~~~~~~ In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 033 106.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033106B (de) * 1955-04-05 1958-06-26 Phil Nat Siegfried Fahrentholz Echowaage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1033106B (de) * 1955-04-05 1958-06-26 Phil Nat Siegfried Fahrentholz Echowaage

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