DE1275475B - Signalausloesung bei einer Weckeruhr mit elektrischer Signalvorrichtung - Google Patents

Signalausloesung bei einer Weckeruhr mit elektrischer Signalvorrichtung

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DE1275475B
DE1275475B DE1965R0041600 DER0041600A DE1275475B DE 1275475 B DE1275475 B DE 1275475B DE 1965R0041600 DE1965R0041600 DE 1965R0041600 DE R0041600 A DER0041600 A DE R0041600A DE 1275475 B DE1275475 B DE 1275475B
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DE1965R0041600
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Robert Walter Reich
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C21/00Producing acoustic time signals by electrical means
    • G04C21/16Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times
    • G04C21/36Signal repeating devices

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Signalauslösung bei einer Weckeruhr mit elektrischer Signalvorrichtung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Signalauslösung bei einer Weckeruhr mit elektrischer Signalvorrichtung, bei der die Signallänge durch einen vom Zeitwerk des Weckers angetriebenen Schleifkontakt bestimmt wird.
  • Es sind bereits eine Reihe von Vorschlägen bekannt, für elektrische Weckeruhren, bei denen Summer oder Läutewerke vom Gehwerk geschaltet werden. Die meisten dieser Konstruktionen erfordern aber eine Abstellung, da sonst während des ausgelösten Zustandes ein ständiges Wecken oder Läuten erfolgt. Andere Konstruktionen, die ein kürzeres Wecksignal ermöglichen, sind kompliziert im Aufbau, und ihre Ausführung für Gebrauchswecker ist sehr aufwendig.
  • Der Zweck der Erfindung ist daher, eine einfachere Wecksignalauslösung zu schaffen, die nur eine beschränkte Zeit, eventuell mit Wiederholung, ein Wecksignal gestattet. Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß ein Zahnrad, dessen Welle sich axial verschiebbar stirnseitig mit ihrem einen Ende auf der Auslösefeder und mit ihrem anderen Ende gegen eine Feder abstützt, deren Federkraft in gleicher Richtung wie diejenige der Auslösefeder wirkt, so angeordnet ist und sich bei der Auslösung so weit axial verschiebt, daß es die Minutenwelle mit dem Zahnsegment eines mit einer oder mehreren Kontaktlamellen versehenen Kontaktrades kuppelt.
  • Es können dabei uhrmachertechnisch bekannte Teile, die allgemeine Verwendung bereits bei Wekkern finden, weiter in der bekannten Ausführung gebraucht werden, so daß diesbezüglich keine Konstruktionsänderungen erforderlich sind. Der Vorteil der Konstruktion liegt daher in ihrer Einfachheit und der damit verbundenen Betriebssicherheit. Die Weckzeit ist konstant. Man kann sie durch normale Einstellung des Weckerzeiger-Stellrades kontrollieren. Es erfolgt eine automatische Abschaltung, so daß auch bei längerem Auslösezustand kein Nachwecken oder ein ständiges Einschalten des Summers oder Läutwerkes möglich ist. Durch die kurze normale Weckzeit ist die Belastung der Batterie außerordentlich gering, so daß sie in bezug auf den Stromverbrauch praktisch nicht ins Gewicht fällt.
  • Die Erfindung ist im folgenden an Hand einer Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 einen Schnitt durch einen Wecker mit der erfindungsgemäßen Signalauslösung, F i g. 2 einen Schnitt A-B durch das Kontaktrad. In dieser Zeichnung bedeutet 1 die Minutenachse, 2 die Oberplatine, 3 die Unterplatine, 4 die Vorplatine, 5 die Feder zur Einkupplung, 6 die Auslösefeder zum Einrücken des Stundenrades, 7 eine Rückholfeder für den Weckzeitgeber, 8 das Minutenrad, 9 einen Trieb auf der Minutenachse, 10 das Zwischenrad zwischen Sekunde und Minute, 11 ein Kupplungsrad, 12 ein Zahnsegment auf dem Kontaktrad, 13 eine Kontaktplatte, 14 die abgewinkelten Kontaktlamellen auf dieser Kontaktplatte, 15 das Kontaktrad aus Isoliermaterial, in welchem die Kontaktplatte mit den Kontaktlamellen eingelegt ist, 16 den Isolierhalter für die eigentliche Kontaktfeder, 17 die Kontaktfeder, 18 das Stundenrad, 19 den Einfallkeil des Stundenrades, 20 das Weckerzeiger-Stellrad mit der sogenannten Weckerschnecke, 21 Wechselrad zwischen Minuten- und Stundenrad.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ergibt sich aus der Anordnung von selbst. Je nach Einstellung des Weckerzeiger-Stellrades 20 wird das Stundenrad wie üblich durch die Feder 6 in die Schnecke mit seinem Keil eingedrückt und bei Weiterbewegung bei weiterer Drehung wieder abgehoben. Da die Zeit zur Wiederaushebung des Stundenrades 18 gegen die Feder 6 zu lang ist und etwa 1 Stunde beträgt, muß die Weckzeit durch entsprechende Anordnung von Rad und Triebsätzen sowie auch entsprechend ausgeführten Kontakten bestimmt werden. Bei der Auslösung verschiebt sich das durch die Feder 5 beaufschlagte Kupplungsrad 11 und kommt dadurch gleichzeitig mit dem Rad 10 und dem Zahnsegment 12 des eigentlichen Kontaktrades 15 in Eingriff. Dieses Kontaktrad wird im gesperrten Zustand des Weckers durch die Spiralfeder 7 ständig in einer bestimmten Lage gehalten und besitzt nur dieses eine Zahnsegment 12. Kommt nun das Kupplungsrad 11 in Eingriff mit diesem Zahnsegment, so dreht es über den Trieb 9 auf der Minutenwelle und dem Zwischenrad 10 das Kontaktrad mit seinen Lamellen an dem Kontakt 17 vorbei. Der eigentliche Kontakt erfolgt über die Kontaktlamellen 14. In der Zeichnung sind zwei davon dargestellt, so daß eine einmalige Wiederholung stattfindet. Solange das Zahnsegment sich weiterdreht, wird die Feder 7 gespannt. Nach einer Weckzeit von etwa 12 Sekunden pro einmaligem Weckvorgang kann keine Weiterdrehung erfolgen, da das Kupplungsrad 11 außer Eingriff mit dem Zahnsegment gelangt. Damit ist der eigentliche Weckvorgang beendet. Durch den Keil 19 und die Schnecke 20 wird bei der Stundenrad-Weiterdrehung über die Feder 6 gleichfalls das Kupplungsrad 11 axial zurückgeschoben und zwischen der Feder 6 und 5 gehalten. Es genügt für die gesamte Weckerauslösung ein einfacher einzelner Kontakt, während sonst eine Vielzahl von Kontaktstellen an den verschiedensten Radsätzen usw. notwendig sind. Alle diese Nachteile können bei der beschriebenen Konstruktion nicht eintreten.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Signalauslösung bei einer Weckeruhr mit elektrischer Signalvorrichtung, bei der die Signallänge durch einen vom Zeitwerk des Weckers angetriebenen Schleifkontakt bestimmt wird, d a -durch gekennzeichnet, daß ein Zahnrad (11), dessen Welle sich axial verschiebbar stirnseitig mit ihrem einen Ende auf der Auslösefeder (6) und mit ihrem anderen Ende gegen eine Feder (5) abstützt, deren Federkraft in gleicher Richtung wie diejenige der Auslösefeder wirkt, so angeordnet ist und sich bei der Auslösung so weit axial verschiebt, daß es die Minutenwelle (1) mit dem Zahnsegment (12) eines mit einer oder mehreren Kontaktlamellen (14) versehenen Kontaktrades (15) kuppelt.
  2. 2. Weckeruhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktrad nach festgelegter Weckzeit durch eine Spiralfeder wieder in die Nullage zurückgedreht wird.
  3. 3. Weckeruhr nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Weckersystem so geschaltet ist, daß durch Kontaktgabe der Stromfluß über die Achse und die Spiralfeder an Gehäusemasse erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 1283 307, 1372286.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1283307A (fr) * 1960-12-22 1962-02-02 Jaz Sa Dispositif de commande temporisée d'un réveil électrique
FR1372286A (fr) * 1963-10-21 1964-09-11 Jaz Sa Réveil à sonnerie électrique

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1283307A (fr) * 1960-12-22 1962-02-02 Jaz Sa Dispositif de commande temporisée d'un réveil électrique
FR1372286A (fr) * 1963-10-21 1964-09-11 Jaz Sa Réveil à sonnerie électrique

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