DE12709C - Neuerungen an Zählapparaten - Google Patents

Neuerungen an Zählapparaten

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DE12709C
DE12709C DENDAT12709D DE12709DA DE12709C DE 12709 C DE12709 C DE 12709C DE NDAT12709 D DENDAT12709 D DE NDAT12709D DE 12709D A DE12709D A DE 12709DA DE 12709 C DE12709 C DE 12709C
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DE
Germany
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wheel
axis
wheels
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brade
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DENDAT12709D
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H. LAMOTTE in Paris
Publication of DE12709C publication Critical patent/DE12709C/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C22/00Measuring distance traversed on the ground by vehicles, persons, animals or other moving solid bodies, e.g. using odometers, using pedometers
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D11/00Component parts of measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D11/24Housings ; Casings for instruments

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES |J^
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
H. LAMOTTE in PARIS. Neuerungen an Zählapparaten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. März 1880 ab.
Der in beiliegender Zeichnung dargestellte Zählapparat ist zum Anbringen an der Axenkappe eines Fahrzeuges eingerichtet. Der nämliche Apparat kann jedoch auch an jeder anderen drehenden Welle angebracht oder durch Transmissionen mit derselben verbunden werden.
Die Axenkappe besteht aus zwei in einander geschraubten Theilen, welche aus einander genommen werden können, um den Zählapparat einzusetzen. Eine Federklinke A, Fig. 3, an der Axenkappe schnappt in ein entsprechendes Loch in der aufgeschraubten Büchse, Fig. 4, ein und verhindert ein willkürliches Losschrauben der letzteren von . der Axenkappe.
Gegen das Losschrauben der Axenkappe selbst von der Axe dient der Ring Ji, Fig. i, 2 und 18. Dieser Ring trägt den festen Ansatz A' und den -beweglichen, auf dem Stift D drehbaren Schieber C, beide greifen unter einen Wulst an der Radnabe, wodurch das Losschrauben der Axenkappe unmöglich wird. C wird durch eine Plombe IIL, welche durch ein Loch in D gesteckt wird, befestigt.
Fig. 5 und 6 zeigen die aufgeschraubte Büchse bezw. die Axenkappe ohne deii aufgeschraubten Ring und ohne Zählapparat im Grundrifs. Dieser Ring, welcher das Zählwerk enthält, ist in Fig. 7 bis 11' dargestellt. Er ist mit einer Glasscheibe verschlossen, so dafs die Zeiger und Zifferblätter von aufsen sichtbar sind.
Der eigentliche Zählapparat setzt sich aus folgenden Haupttheilcn zusammen.
i. Ein Triebrädchen A1", Fig. 7 und 9, welches mit der Radaxc rotirt.
2. Radübersetzungen mit Gegengewicht, Fig. 13, 14, 15, 16 und 17, welche die Bewegung des Triebrädchens auf m, Fig. 13, und von da allmälig auf η übersetzen. Fig. 16 zeigt die Stellung und Form des Gewichtes, welches durch die Platten, Fig. 14 und 15, getragen wird .und an denselben durch Schrauben, Fig. 17, befestigt ist. Dieses Gewicht hält die Räder fortwährend in der Verticalen bezw. führt dieselben immer wieder in die Lothlinie zurück. Die Räder sind mit dem Gewicht fest verbunden, während sie in das Rädchen A'" nur eingreifen; dies letztere dreht sich mit der Radaxe und überträgt deren Drehungen auf das Rädchen ;//.
3. Eine Uebertragungsvorrichtung T auf die Zeiger, Fig. 11; diese besteht aus einem Rädchen D, Fig. 18, welches durch die Nabe der Scheibe X, Fig. 11, hindurchgeht. Diese Nabe trägt ein Stiftchen a, welches in ein Loch oder eine Kerbe Ji in den GcwichtsplaUcn, Fig. 14, pafst. Dadurch haben die Nabe und die Ucbcrtrngungsvorrichtung die gleiche Unbeweglichkeit, wie die Zahnradübersetzungen, während die Platte X, weil sie auf den Rand B JJ1 Fig. 11, der Büchse festgeschraubt ist, sich mit der Axe des Wagenrades dreht. Der Zeiger wird durch die Axe des Uebertrngungsrädchens Ώ in Bewegung gesetzt der Zeiger ist auf dieser Axe durch die Schraube V befestigt, Fig. 18.
Ein Finger an dem Zeiger greift in die kleine Ziffernscheibe, Fig. 12, auf dem Zifferblatt ein und dreht diese bei jeder vollen Umdrehung des Zeigers um eine Ziffer weiter. Auf dem Zifferblatt liest man also die Anzahl der Umdrehungen des Wagenrades ab, und wenn man diese Zahl mit dem Umfang des Rades multi-
plicirt, so erhält man den durchfahrenen AVeg in Metern.
Der Zählapparat, wie er in der Axenkappe steckt, ist in Fig. 18 im Querschnitt dargestellt. Der Deckel O kann beliebig aufgesetzt oder weggelassen werden. Die Wirkungsweise ist nach vorstehendem leicht verständlich. Das Wagenrad dreht in verticaler Ebene, mit ihm dreht sich das Triebrädchen, welches in die Zahnräder eingreift und sie in die Höhe heben will, hieran aber durch das Gegengewicht verhindert wird, so dafs sich die Zahnräder nur um sich selbst drehen, sich also in relativer Ruhe befinden. Ihre Bewegung wird' auf den Zeiger übertragen. Um zu verhindern, dafs letzterer sich in rückläufigem Sinne dreht, wenn der -Wagen zufällig zurückstöfst, ist am Rande des Gehäuses bei A", Fig. 9, die Feder D befestigt, an welcher ein Sperrhaken sitzt, welcher, falls das Rad rückläufig dreht, das Gegengewicht, also auch den Zeiger festhält, so dafs auf dem Zifferblatt keinerlei Veränderungen zu ersehen sind.
Fig. 19 und 20 zeigen die Anordnung dieser Sperrvorrichtung beim Rückwärtslaufen für Fahrzeuge, welche in zwei Richtungen, ohne zu wenden, laufen, wie z: B. Tramwaywaggons.
Man sieht in Fig. 20 das Triebrädchen A, Fig. 7 und 9, durch einen Daumen ersetzt, welcher bei jeder Umdrehung auf einen Hebel wirkt, der durch die Sperrklinke K die Bewegung auf das Sperrrädchen R überträgt und dasselbe bei jeder Umdrehung des Wagenrades um einen Zahn weiterschiebt; die andere Klinke hält das Rädchen R bei dem Rücklauf des Wagens fest. Auf diese Weise werden die vorwärts und rückwärts durchfahrenen Wege auf dem Zifferblatt addirt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Tourenzähler für Räderfahrzeuge, bestehend aus dem mit der Radaxe fest verbundenen Triebrade A'" (welches auch durch einen Daumen in Verbindung mit einer Klinke A", Fig. 20, und einem Schiebrade R ersetzt werden kann) in Verbindung mit einem lose auf der Axe sitzenden excentrischen Rädergehäuse, welches von einem mit ihm fest verbundenen Gegengewicht verhindert wird, an der .Umdrehung der Axe theilzunehmen und in dessen Innern Radübersetzungen angebracht sind, die gleichfalls in relativer Ruhe zu der Axe und dem mit dieser verbundenen Trieb A'" gehalten weiden, derart, dafs..letzteres bei seiner Umdrehung das erste Rad in der Radübersetzungen dreht und durch dieses die Uebersetzungsräder sowie endlich ein Zählwerk in Umdrehung versetzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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