DE12647C - - Einrichtung der KÖSEWITZ'schen Regelvorrichtung für Brenner zu Beleuchtungszwecken. (I. Zusatz zu P. R. 9009.) - Google Patents

- Einrichtung der KÖSEWITZ'schen Regelvorrichtung für Brenner zu Beleuchtungszwecken. (I. Zusatz zu P. R. 9009.)

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DE12647C
DE12647C DENDAT12647D DE12647DA DE12647C DE 12647 C DE12647 C DE 12647C DE NDAT12647 D DENDAT12647 D DE NDAT12647D DE 12647D A DE12647D A DE 12647DA DE 12647 C DE12647 C DE 12647C
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F. KÖSEWITZ in Hamburg
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Evaporation-Type Combustion Burners (AREA)

Description

1880.
Klasse 4.
FRANZ KÖSEWITZ in HAMBURG. Einrichtung der Kösewitz'sehen Regulirvorriciitung für Brenner zu Beleuchtungszwecken.
Erstes Zusatz-Patent zu No. 9009 vom 28. Februar 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Juni 1880 ab. Längste Dauer: 27. Februar 1894.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, die Kösewitz'sche Regelvorrichtung, welche bis jetzt nur für Kochapparate etc. in Benutzung gewesen, auch für Beleuchtungszwecke anwendbar zu machen, und es zeigt die beiliegende Zeichnung die Anwendung derselben für eine Stubenlampe mit den hierfür nöthigen Modificationen.
A ist das Oelbassin der Lampe; in dasselbe ragt das Dochtrohr hinein, und es ist der Vorgang der Gasentwickelung analog dem in der Patentschrift P. R. No. 9009 beschriebenen. Um jedoch die zum Brennen der Flamme nöthige Luftmenge auf die richtige Weise herbeizuführen und ein stetiges ruhiges Licht im Cylinder der Lampe zu erreichen, sind mehrere wesentliche Neuerungen hinzugefügt worden. ■
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist h die zur Regulirang der Gasentwickelung dienende Handscheibe. Dieselbe, mit dem Dochtrohr b fest verbunden, ist mit einem dieses Rohr umhüllenden Konus combinirt, der auf einer Galerie /z1 den gläsernen Lampencylinder trägt.
Die Luftzuführung geschieht in der von Pfeilen angegebenen Richtung durch die durchlöcherten Böden der Scheibe b und der Galerie h1. Die Luft erwärmt sich an dem Rohre 6, stöfst dann gegen die am Brennerkopf angebrachte Scheibe r, wird durch diese seitlich abgelenkt und treibt die aus den feinen, schräg nach oben gebohrten Oeffhungen ν des Brennerkopfes heraustretenden Flammen, wie auf der Zeichnung angegeben, in die Höhe, wobei aus der Gesammtheit der Flammen eine ruhige, stetig und hell leuchtende Lichtquelle resultirt. Neben dem Hinzutritt der ringförmigen Scheibe r erleidet der Brenner eine wesentliche, die gewünschte Wirkung herstellende Aenderung dadurch, dafs der Brennerkopf in geringem Abstand von der Ringscheibe r an der Stelle, wo die Brennlöcher sich befinden, plötzlich eingezogen wird. In die den Uebergang von der gröfseren zur. kleineren Cylinderfiäche vermittelnden Hohlkehle werden die Brennlöcher schräg, ungefähr unter einem Winkel von 45 ° zur Axe ansteigend gebohrt. Hierdurch sowohl, wie durch die Ringscheibe r wird der durch den Lampencylinder veranlafste starke Luftzug von den Brennlöchern abgelenkt, und es wird verhindert, den Austritt der Gase aus den feinen Oeffnungen durch den starken Luftzug abzuschneiden, welches die ältere Construction des Brennerkopfes bei dem nur geringen Ueberdruck der Gase gegen die Atmosphäre für Beleuchtungszwecke untauglich machte.
Die Regulirung bezw. das Auslöschen der Flamme erfolgt, ebenso wie im Patent P. R. No. 9009 beschrieben worden ist, durch Drehung der Handscheibe h.
In der Platte s, welche das Oelgefäfs abdichtet, befinden sich einige kleine Löcher x, um der Luft den Eintritt in das Innere dieses Gefäfses zu gestatten, da sonst beim Fallen des Oelniveaus ein luftverdünnter Raum im Bassin entstehen und der Apparat zu funetioniren aufhören würde.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Die Anwendung der Kösewitz'schenRegulirvorrichtung für Lampen und ähnliche Beleuchtungsvorrichtungen unter besonderer Be-
. rücksichtigung folgender Neuerungen:
a) Die Anwendung der zur Regulirung der Gasentwickelung dienenden Handscheibe h in der Form eines das Rohr b umhüllenden Konus, welcher in halber Höhe auf einer Galerie h1 den Glascylinder der Lampe trägt.
b) Die Art der Luftzuführung durch die durchbrochenen Böden der Handscheibe h und der Galerie A1.
2. An Brennern für flüchtige Kohlenwasserstoffe die Ringscheibe r des Kopfes und die besondere Form desselben, wodurch der Luftstrom seitlich abgelenkt wird und die aus den schräg nach oben gebohrten Löchern ν des Brennerkopfes heraustretende Flamme in die Höhe treibt, ohne den Gaszutritt durch den starken Luftzug im Cylinder abzuschneiden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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