DE1255152B - Transistor-Verstaerker - Google Patents
Transistor-VerstaerkerInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F1/00—Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
- H03F1/08—Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements
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- H03F3/189—High-frequency amplifiers, e.g. radio frequency amplifiers
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- H03F3/191—Tuned amplifiers
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
H03f
Deutsche Kl.: 21 a4-29/05
Nummer: 1255 152
Aktenzeichen: M 68297IX d/21 a4
Anmddetag: 8. Februar 1966
Auslegetag: 30. November 1967
Die Erfindung betrifft Transistor-Verstärker, insbesondere von der Art mit abgestimmtem Emitter,
d. h. Transistor-Verstärker, bei denen eine Stufe durch einen Reihenresonanzkreis im Emitterkreis
auf die gewünschte Betriebsfrequenz abgestimmt ist. In einer Transistorstufe dieser Art nähert sich die
Verstärkung der Stufe bei Resonanzfrequenz (bei der der Reihenresonanzkreis eine niedrige Impedanz darstellt)
dem Verhältnis des Kollektorwiderstandes zu dem effektiven Widerstand des Resonanzkreises.
Außerhalb der Resonanz steigt die Impedanz des Emitterkreises an, und die Verstärkung fällt ab. Bei
Verstärkern für Frequenzen, die nicht sehr hoch sind, besteht der Resonanzkreis aus einer gewickelten
Spule in Reihe mit einem Abstimmkondensator. Bei sehr hohen Frequenzen in der Größenordnung von
10 MHz und darüber jedoch wird die Induktivität des Reihenresonanzkreises durch die Emitterzuleitung
gebildet, in die der Abstimmkondensator eingeschaltet ist.
Mit einzelnen Stufen dieser Bauart wurden zufriedenstellende Ergebnisse, selbst bei Frequenzen in
der Größenordnung von 20 bis 60MHz, erzielt. Schwierigkeiten in Verbindung mit einem unbefriedigenden
Betrieb treten jedoch auf, wenn zwei derartige Stufen in Kaskade geschaltet werden, da zwischen
den beiden Stufen mit abgestimmtem Emitterkreis, die aufeinanderfolgen, starke Wechselwirkungen
auftreten, die häufig die gesamte Schaltanordnung betriebsunfähig machen. Man nimmt an, was
auch durch Experimente angedeutet wird, daß die Ursache für diesen Fehler in der Erscheinung einer
negativen Eingangsimpedanz an der Basis des zweiten Transistors eines Paares sowie in einer effektiv
niedrigen Ausgangsimpedanz bei der Resonanzfrequenz begründet ist.
Ziel der Erfindung ist, Transistor-Verstärker mit abgestimmten Emitterkreisen zu schaffen, die in Kaskade
geschaltet und so ausgelegt werden können, daß bei hohen Frequenzen in der Zehner-Größenordnung
von Megahertz ein stabiler und befriedigender Betrieb gewährleistet ist.
Gemäß der Erfindung enthält ein Transistor-Verstärker mit mindestens zwei in Kaskade geschalteten
Verstärkerstufen mit abgestimmten Emitterkreisen ein Dämpfungsglied in der Koppelschaltung zwischen
dem Kollektor des Transistors der ersten Stufe und der Basis des Transistors der zweiten Stufe, wobei
das Dämpfungsglied so bemessen ist, daß bei der Resonanzfrequenz die Amplitude an dem zur
Basis hin gelegenen Ende des Dämpfungsgliedes im wesentlichen gleich groß oder kleiner
Transistor-Verstärker
Anmelder:
The Marconi Company Limited, London
Vertreter:
Dr. W. Müller-Bore, Dipl.-Ing. H. Gralfs
und Dr. G. Manitz, Patentanwälte,
Braunschweig, Am Bürgerpark 8
und Dr. G. Manitz, Patentanwälte,
Braunschweig, Am Bürgerpark 8
Als Erfinder benannt:
Eric Davies, Danbury, Essex (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 8. Februar 1965 (5463) --
als die Amplitude an dem zum Kollektor hin gelegenen Ende ist.
Vorzugsweise wird das Dämpfungsglied durch ein Widerstands-T-Netzwerk gebildet.
Vorzugsweise wird das Dämpfungsglied durch ein Widerstands-T-Netzwerk gebildet.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist das Dämpfungsglied ein T-Netzwerk, bei dem das Längsglied
des T hochfrequenzmäßig zwischen den Kollektor des ersten der beiden Transistoren und die
Basis des zweiten Transistors geschaltet ist und das untere Ende des T-Quergliedes hochfrequenzmäßig
am Verstärkererdpunkt liegt.
Alternativ kann ein T-Netzwerk mit seinem Längsglied zwischen die Basis des zweiten Transistors und
ein Ende der Sekundärseite eines Transformators, dessen Primärseite im Kollektorkreis des ersten Transistors
liegt, geschaltet werden, wobei das Querglied zum anderen Ende der Sekundärwicklung herübergeführt
wird.
Die Bandbreite ist eine Funktion der Kreisgüte Q des abgestimmten Kreises, so daß eine größere Bandbreite
(auf Kosten geringerer Verstärkung) durch Erhöhung der Impedanz des Dämpfungsgliedes und
umgekehrt, höhere Verstärkung bei geringerer Bandbreite, durch Verkleinerung dieser Impedanz erzielt
werden kann.
Die Erfindung wird nachfolgend in Zusammenhang mit der Zeichnung, welche drei Ausführungsformen, soweit zu ihrem Verständnis notwendig,
zeigt, erläutert. In der Zeichnung sind bestimmte praktische Werte der Schaltelemente angegeben.
Diese dienen jedoch lediglich als Beispiel und sind
709 690/156
Claims (2)
1. Transistor-Verstärker mit mindestens zwei in Kaskade geschalteten Stufen mit abgestimmten
Emitterkreisen, gekennzeichnet durch ein Dämpfungsglied in der Koppelschaltung zwischen
dem Kollektor des Transistors der ersten Stufe und der Basis des Transistors der zweiten
Stufe sowie dadurch, daß das Dämpfungsglied so bemessen ist, daß bei der Resonanzfrequenz die
Amplitude an dem zur Basis hin gelegenen Ende des Dämpfungsgliedes im wesentlichen gleich
groß oder kleiner ist als die Amplitude an dem zum Kollektor hin gelegenen Ende.
"
2. Verstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungsglied durch ein
Widerstands-T-Netzwerk gebildet wird.
3. Verstärker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungsglied ein
T-Netzwerk ist, bei dem das Längsglied des T hochfrequenzmäßig zwischen den Kollektor des
ersten der beiden Transistoren und die Basis des zweiten Transistors geschaltet ist und das untere
Ende des T-Quergliedes hochfrequenzmäßig am Verstärkererdpunkt liegt.
4. Verstärker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das T-Netzwerk mit seinem
Längsglied zwischen die Basis des zweiten Transistors und ein Ende der Sekundärseite eines
so Transformators, dessen Primärseite im Kollektorkreis des ersten Transistors liegt, geschaltet ist,
wobei das Querglied an seinem unteren Ende mit dem anderen Ende der Sekundärwicklung verbunden
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 690/156 11.67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB5463/65A GB1093621A (en) | 1965-02-08 | 1965-02-08 | Improvements in or relating to transistor amplifiers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1255152B true DE1255152B (de) | 1967-11-30 |
Family
ID=9796648
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM68297A Pending DE1255152B (de) | 1965-02-08 | 1966-02-08 | Transistor-Verstaerker |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3399356A (de) |
| DE (1) | DE1255152B (de) |
| ES (1) | ES322253A1 (de) |
| GB (1) | GB1093621A (de) |
| NL (1) | NL6601114A (de) |
| SE (1) | SE335878B (de) |
-
1965
- 1965-02-08 GB GB5463/65A patent/GB1093621A/en not_active Expired
-
1966
- 1966-01-17 US US520932A patent/US3399356A/en not_active Expired - Lifetime
- 1966-01-18 SE SE00649/66A patent/SE335878B/xx unknown
- 1966-01-26 ES ES0322253A patent/ES322253A1/es not_active Expired
- 1966-01-28 NL NL6601114A patent/NL6601114A/xx unknown
- 1966-02-08 DE DEM68297A patent/DE1255152B/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| SE335878B (de) | 1971-06-14 |
| US3399356A (en) | 1968-08-27 |
| NL6601114A (de) | 1966-08-09 |
| GB1093621A (en) | 1967-12-06 |
| ES322253A1 (es) | 1966-11-01 |
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