DE1249992B - Rücklaufsperre ur Laufer von Elektrizitatszahlern Zus : Anm L - Google Patents
Rücklaufsperre ur Laufer von Elektrizitatszahlern Zus : Anm LInfo
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
- G01R11/02—Constructional details
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- Dynamo-Electric Clutches, Dynamo-Electric Brakes (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
GOIr
Deutsche Kl: 2Ie-25/03
Nummer: 1249 992
Aktenzeichen: L 39068IX d/21 e
Anmeldetag: 26. Mai 1961
Auslegetag: 14. September 1967
Bei dem Gegenstand der Hauptpatentanmeldung handelt es sich um eine Rücklaufsperre für Läufer
von Elektrizitätszählern mit einem an dem Läufer angebrachten Sperrad, das von einer um eine ortsfeste
Achse schwenkbaren Klinke blockierbar ist, die in ö Abhängigkeit von der Drehrichtung des Läufers verschwenkt
wird. Die Verschwenkung der Klinke erfolgt mit Hilfe einer magnetischen Mitnehmereinrichtung
unter Ausnutzung des Hystereseeffektes.
Die Erfindung bezweckt, die Rücklaufsperre nach der Hauptpatentanmeldung weiterzuverbessern, und
sie erreicht das durch eine abgewandelte magnetische Anordnung, bei der erfindungsgemäß die magnetische
Mitnehmereinrichtung aus einer am Läufer befestigten, aus ferromagnetischem, Hystereseeigenschaften
aufweisendem Material gefertigten Mitnehmerscheibe und einer zusammen mit der Klinke auf deren Achse
befestigten U-förmigen Magnetanordnung besteht, die aus einem permanentmagnetischen Mittelteil von
zwei parallel gegeneinander versetzten Schenkeln ao aus Weicheisen zusammengesetzt und in bezug auf
die Mitnehmerscheibe so angeordnet ist, daß die Schenkel den Rand der Mitnehmerscheibe von außen
umgreifen. Die Anordnung kann erfindungsgemäß auch so getroffen sein, daß die magnetische Mitnehmereinrichtung
aus einer am Läufer befestigten, aus magnetisch nicht leitfähigem Material gefertigten,
an ihrem Rande mit ferromagnetischem, Hystereseeigenschaften aufweisendem Material besetzten Mitnehmerscheibe
und einer zusammen mit der Klinke auf deren Achse befestigten U-förmigen Magnetanordnung
besteht, die wie die vorher beschriebene Magnetanordnung ausgebildet ist.
Es ist bei Elektrizitätszählern zwar bekannt, den Hystereseeffekt zur Erzeugung einer drehzahlunabhängigen
Reibung zu benutzen, damit der Zähler erst oberhalb einer bestimmten Last zu laufen beginnt,
jedoch kann mit der bekannten Anordnung keine Rücklaufhemmung erzielt werden. Auch die
bekannten Hysteresekupplungen lassen sich nicht ohne weiteres zur Sperrung des Rücklaufes von Elektrizitätszählern
einsetzen. Andere bekannte Anordnungen, bei denen ein Schwenkteil unter Ausnutzung
des Wirbelstromeffektes von einer rotierenden Scheibe je nach Drehrichtung in der einen oder anderen
Richtung verschwenkt wird, eignen sich überhaupt nicht für Elektrizitätszähler-Rücklaufsperren, weil
der Wirbelstromeffekt geschwindigkeitsabhängig ist, so daß kleine Drehbewegungen nicht miterfaßt werden
können.
An Hand der Zeichnung sei die Erfindung näher erläutert.
Rücklaufsperre für Läufer
von Elektrizitätszählern
von Elektrizitätszählern
Zusatz zur Anmeldung: L 37995 IX d/21 e
Auslegeschrift 1234 849
Auslegeschrift 1234 849
Anmelder:
Licentia Patent- Verwaltungs-G. m. b. H.,
Frankfurt/M., Theodor-Stern-Kai 1
Als Erfinder benannt:
Dr.-Ing. Helmut Moczala, Oldenburg
F i g. 1 zeigt dabei in perspektivischer Darstellung
die vollständige Rücklaufsperre, während
Fig. 2 einen Schnitt durch die eine Hälfte der an
der Welle angebrachten Mitnehmerscheibe wiedergibt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 ist an der Achse 1 eines Elektrizitätszählerläufers ein Sperrrad
2 angebracht, das mit einer großen Anzahl von Sperrzähnen ausgerüstet ist. Das Sperrad wirkt mit
einer Klinke 5 zusammen, die um eine parallel zur Achse 1 vorgesehene Achse 7 schwenkbar ist. Die
Klinke 5 läuft in eine Schneide 5 a aus, die in die Zahnlücken des Sperrades einrasten kann. Die
Schneide ist zwischen dem Sperrad 2 und einem ortsfesten Anschlag 9 verschwenkbar. Die Klinkenachse 7
ist in Lagern 8 a und 8 δ gehalten. Von der Klinkenachse wird ein U-förmiger Magnet getragen, der im
vorliegenden Fall aus einem konzentrisch um die Achse 7 angeordneten, axial magnetisierten Mittelteil
4 mit an seinen Polen angeordneten Schenkeln 10 besteht. Die Schenkel 10 umgreifen den Rand
einer oberhalb des Sperrades an der Achse 1 angebrachten Mitnehmerscheibe 3, wobei ihre Enden in
Richtung einer Scheibensekante gegeneinander versetzt sind, so daß der von den Schenkelenden ausgehende
Magnetfluß die Scheibe etwa in Richtung der Scheibensekanten durchsetzt. Die Mitnehmerscheibe
3 kann aus ferromagnetischem, Hystereseeigenschaften besitzendem Material bestehen, sie
kann aber auch unmagnetisch sein. Im letzteren Fall ist sie zweckmäßigerweise an ihrem Rand mit einer
Nut versehen, in der ein Draht 11 mit mehreren Windungen aufgewickelt ist. Der Draht besteht dann
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aus ferromagnetischem, Hystereseeigenschaften besitzendem Material (s. Fig. 2).
Das permanentmagnetische Mittelteil 4, das mit der Mitnehmerscheibe bzw. der Drahtwicklung der
Scheibe in Wechselwirkung steht, prägt dem Scheibenteil bzw. dem Draht innerhalb seines Wirkungsbereiches
über die Polschuhe seinen Magnetismus ein, so daß dieses Scheibenteil als Magnet mit
entgegengesetzten Polen den Schenkeln 10 gegenübersteht. Bei Rotation des Zählerläufers nimmt die
Scheibe die Schenkel entsprechend ihrer Drehrichtung mit und bewegt dadurch die Klinke. Bewegt sich
die Scheibe in normaler Drehrichtung des Zählerläufers, so wird die Schneide 5 α der Klinke von dem
Sperrad abgehoben, während sie bei entgegengesetzter Drehrichtung mit den Zähnen in Eingriff gebracht
wird, d. h., bei falscher Drehrichtung wird die Drehbewegung des Zählerläufers durch die Klinke
blockiert. Bei normaler Drehrichtung hingegen kann sich der Zählerläufer frei bewegen.
Die vorliegende Anordnung ist gegenüber der nach der Hauptpatentanmeldung insofern vorteilhafter,
als die Massen an der Klinke besser verteilt sind. Dader relativ schwere Magnet bereits im Schwerpunkt
des Systems liegt, ist nur noch ein verhältnismäßig kleines Ausgleichsgewicht 6 erforderlich. Dadurch
wird auch die unerwünschte Lagerreibung kleiner. Das Streufeld des Magneten ist axial gerichtet, d. h., es ist,
abgesehen vom Feld der Schenkel 10, rotationssymmetrisch zur Achse 7, so daß Kräfte, die von Eisenteilen
und stromdurchflossenen Leitern ausgehend auf den Magneten einwirken, kein Drehmoment um die
Achse 7 bilden können. Sie können somit also die Klinke nicht bewegen, sondern sie können sich höchstens
als Belastungen der Lager auswirken. Die beidseitige Umfassung der Scheibe mit Hilfe der Schenkel
ist ebenfalls sehr vorteilhaft, da die Anziehungskräfte zwischen den Polschuhen und der Scheibe entgegengesetzt
gerichtet sind und sich daher aufheben. Das durch die Versetzung der Schenkel auftretende
schwache Moment, das wesentlich kleiner als bei der Anordnung nach der Hauptpatentanmeldung ist, wird
ebenfalls von den Lagern aufgenommen.
Durch die Verwendung einer unmagnetischen Scheibe mit einem in einer Randnut aufgewickelten
Draht ergibt sich der Vorteil, daß ein definierter kleiner Querschnitt für den Fluß erreicht wird. Ein
solcher Querschnitt wäre sonst nur mit dünner Scheibe erzielbar, die aber sehr "schwer herzustellen
ist und bei der Montage leicht beschädigt werden kann, weil sie glashart gehärtet werden muß. Eine
Härtung des Drahtes wie bei der Scheibe ist nicht erforderlich, und die Wärmebehandlung kann, falls
notwendig, vor dem Aufbringen erfolgen. Das Aufbringen des Drahtes auf die Scheibe bereitet keine
Schwierigkeiten, wenn er vor dem Aufwickeln zu einem kleineren Radius, als ihn die Scheibe besitzt,
gebogen wird.
Claims (4)
1. Rücklaufsperre für Läufer von Elektrizitätszählern mit einem an dem Läufer angebrachten
60 Sperrad, das von einer um eine ortsfeste Achse schwenkbaren Klinke blockierbar ist, die mit
Hilfe einer magnetischen Mitnehmereinrichtung unter Ausnutzung des Hystereseeffektes in Abhängigkeit
von der Drehrichtung des Läufers verschwenkt wird, nach Patentanmeldung L 37995 IXd/21e (deutsche Auslegeschrift 1234 849),
dadurch gekennzeichnet, daß die magnetische Mitnehmereinrichtung aus einer am Läufer befestigten, aus ferromagnetischem.
Hystereseeigenschaften aufweisendem Material gefertigten Mitnehmerscheibe (3) und einer zusammen
mit der Klinke (5) auf deren Achse (7) befestigten U-förmigen Magnetanordnung besteht,
die aus einem permanentmagnetischen Mittelteil (4) und zwei parallel gegeneinander versetzten
Schenkeln (10) aus Weicheisen zusammengesetzt und in bezug auf die Mitnehmerscheibe so angeordnet
ist, daß die Schenkel den Rand der Mitnehmerscheibe von außen umgreifen.
2. Rücklaufsperre für Läufer von Elektrizitätszählern mit einem an dem Läufer angebrachten
Sperrad, das von einer um eine ortsfeste Achse schwenkbaren Klinke blockierbar ist, die mit
Hilfe einer magnetischen Mitnehmereinrichtung unter Ausnutzung des Hystereseeffektes in Abhängigkeit
von der Drehrichtung des Läufers verschwenkt wird, nach Patentanmeldung L 37995 IX d/21 e (deutsche Auslegeschrift 1234 849),
dadurch gekennzeichnet, daß die magnetische Mitnehmereinrichtung aus einer am Läufer befestigten,
aus magnetisch nicht leitfähigem Material gefertigten, an ihrem Rande mit ferromagnetischem,
Hystereseeigenschaften aufweisendem Material besetzten Mitnehmerscheibe (3) und einer zusammen mit der Klinke (5) auf deren
Achse (7) befestigten U-förmigen Magnetanordnung besteht, die aus einem permanentmagnetischen
Mittelteil (4) und zwei parallel gegeneinander versetzten Schenkeln (10) aus Weicheisen
zusammengesetzt und in bezug auf die Mitnehmerscheibe so angeordnet ist, daß die
Schenkel den Rand der Mitnehmerscheibe von außen umgreifen.
3. Rücklaufsperre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe am Rand eine
umlaufende Nut besitzt, in die mehrere Windungen eines ferromagnetischen, Hystereseeigenschaften
aufweisenden Drahtes eingelegt sind.
4. Rücklaufsperre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der auf kleinerem Durchmesser
als die Scheibe vorgewickelte Draht sich auf der Scheibe durch seine Vorspannung selbst
hält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 415 052, 714 702,
405, 830 083;
405, 830 083;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1760 636;
französische Patentschrift Nr. 905 046;
USA.-Patentschrifien Nr. 2583 523, 2591395,
636139.
636139.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 647/221 9.67 © Bundesdruckerei Berlin
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1249992B true DE1249992B (de) | 1967-09-14 |
Family
ID=603876
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL39068A Pending DE1249992B (de) | Rücklaufsperre ur Laufer von Elektrizitatszahlern Zus : Anm L |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1249992B (de) |
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0
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