AT203293B - Schaltbare Reibungskupplung oder -bremse - Google Patents

Schaltbare Reibungskupplung oder -bremse

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AT203293B
AT203293B AT579857A AT579857A AT203293B AT 203293 B AT203293 B AT 203293B AT 579857 A AT579857 A AT 579857A AT 579857 A AT579857 A AT 579857A AT 203293 B AT203293 B AT 203293B
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Georgii Elektro Motoren Appbau
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D27/00Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor
    • F16D27/004Magnetically- or electrically- actuated clutches; Control or electric circuits therefor with permanent magnets combined with electromagnets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltbare Reibungskupplung oder -bremse   Die Erfindung betrifft eine schaltbare Kupplung oder Bremse mit in eingerücktem Zustand durch Reibung unmittelbar aufeinander wirkenden Kupplungskörpern. Bei solchen Kupplungen oder Brem-   sen ist es bekannt, einen Dauermagnetring vorzusehen, der dazu dient, den einen auf seiner   Achse axial verschiebbaren Kupplungskörper an den anderen mit dessen Achse fest verbundenen     Kupplungskörper     anzuziehen.   Bei dieser bekannten Kupplung ist der Dauermagnet radial magnetisiert. Er ist axial, also im wesentlichen senkrecht zu seinen Kraftlinien so verschiebbar, dass dabei   sein Kraftfluss entweder in dem ihn tragenden Kupplungskörper kurzgeschlossen oder auf den an-   deren Kupplungskörper übergeleitet wird.

   Durch Verschieben dieses Dauermagnetringes kann also eine die beiden Kupplungskörper aneinander anziehende magnetische Kraft für das Einrücken der Kupplung erzeugt   oder'für   das   Ausrücken   der Kupplung beseitigt werden. 



    Die Reibungskraft zwischen den beiden Kupplungskörpern wird bei dieser bekannten Kupplung   
 EMI1.1 
 verursacht.ermagnet mit hoher Remanenz verwendet werden. 



  Bei den zur Zeit. vorhandenen Dauermagneten nimmt jedoch mit steigender Remanenz des Magneten seine Koerzitivkraft ab, so dass Dauermagnete mit hoher Remanenz bei einer Verwendung als Kraftquelle für eine Kupplung oder Brem-   se nur eine verhältnismässig geringe Stabilität haben. Aus diesem Grunde haben sich die beschrie-   benen bekannten Kupplungen in der Praxis nicht durchgesetzt. 



    Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, diese bekannte Kupplung so zu verbessern, dass man den Kraftfluss eines dauermagneten möglichst wirksam ausnutzen kann, so dass auch Dauer-   magnete mit verhältnismässig geringer Remanenz, 
 EMI1.2 
 dafür hoher Koerzitivkraft verwendetden können. 



   Diese Aufgabe ist gemäss der Erfindung dadurch   gelöst, dass zur. Erzeugung   der Reibungskraft die Kupplungskörper in an sich bekannter Weise zusammenwirkende Reibflächen auSweisen und dass die   Berührungsflächen   der Leitungsteile für den magnetischen Fluss ausserhalb dieser Reibflächen angeordnet und im Verhältnis zu den einander zu- 
 EMI1.3 
 einer möglichst grossen Reibungskraft ausgenutzt werden. Es weisen beispielsweise die für Bremsbelege bei Kraftfahrzeugen verwendeten Reibbelege einen Reibwert von 0, 3 bis 0, 5 auf, der bei Verwendung von) Kork oder Gummi sogar bis auf 0,7 heraufgesetzt werden kann.

   Da die Berührungsflächen der Leitungsteile für den magnetischen Fluss sich ausserhalb der Reibflächen'befinden, wird der magnetische   Fluss   durch die Reibflächen   überhaupt   nicht behindert. Die   Reibflächen,   kön-   nen also ihrem Zwedk optimal angepasst werden,    wobei unabhängig von der Beschaffenheit der Reibflächen die Berührungsflächen der Leitungsteile spaltlos aufeinanderliegen und dadurch ein minimaler magnetischer Widerstand gewährleistet ist.

   Dadurch,   dass   in eingerücktem Zustande der kupplung sich die Leitungsteile in Flächen berühren, die im Verhältnis zu den einander zugekehrten   Flächen   der   Kupplungskörper   klein sind, wird weiterhin erreicht, dass ohne den magnetischen Widerstand des   Magnetflusses   wesentlich zu erhohen, an den Übergangsstellen von einem Kupp-   lungskörper   auf den. anderen Kupplungskörper eine   verhältnismässig   grosse Kraftliniendichte und damit eine hohe Induktion vorhanden ist. Da die Anziehungskraft dem Quadrat der Induktion proportional ist und mit der Querschnittsfläche des Leiters für den   Kraftfluss   nur linear abnimmt, erhält man durch diese Verkleinerung der Berührungsflächen eine lineare Vergrösserung der Anziehungskraft.

   Auf diese Weise ist bei gegebenem Kraft-   Russ   des Dauermagneten ein Optimum an Zugkraft erzielbar. Dadurch können Dauermagnete mit verhältnismässig geringer Remanenz,   dafür   aber hoher Koerzitivkraft verwendet werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



     Die BsrüiBungsnächen   der Leitungsteile können bei einer Kupplung, bei der mindestens ein   Kupp-     lungskörper auf   der zu kuppelnden Welle verschiebbar ist einen geringeren Abstand von der Welle   aufweisen als die ringförmigen Reibflächen.   



  Dadurch wird erreicht, dass schon durch diese Anordnung eine   Verringerung der BerührungsSächen   der Leitungsteile erreicht wird. 



   Vorteilhafterweise können die Leitungsteile in nicht magnetischem Material eingebettet sein, wodurch eine Konzentrierung des magnetischen Kraftflusses erzielt wird, so dass diese Massnahme mit dazu   beiträgt,   die Kraft des Dauermagneten möglichst optimal auszunutzen. Weiterhin ist es besonders vorteilhaft, wenn die die   Berührungsflächen   tragenden Leitungsteile aus den einander zugekehrten Flächen der   Kupplungskörper   herausragen, damit sie ohne Beschädigung des   Kupplungskör-     per : : verschleissen können.    



   Dadurch dass die Erfindung eine optimale Ausnutzung der Kraft eines Dauermagneten für Reibungskupplungen ermöglicht, können überraschenderweise für den vorliegenden Zweck an sich be-   kannte   gesinterte   Oxyddstuermagnete verwendet   werden. 
 EMI2.1 
 ergeben sichLängsschnitt durch eine Kupplung mit einem verschiebbaren   Kurzschlussring   und mit einem verschiebbaren Unterbrechungsring, Fig. 3 eine gleichzeitig als Bremse und Kupplung wirkende Vorrichtung mit verschiebbaren Unterbrechungsringen. 



   Die in Fig.   l   dargestellte Kupplung dient zum Kuppeln von zwei Wellen 1 und 2. Auf der Welle 1 ist der eine Kupplungsteil 3 mittels Schrauben 4 und in Nuten 4'eingreifender Federn befestigt. An einer äusseren ringförmigen Stirnfläche   ds KupplungsteiIes   3 ist ein Reibbelag 5 vorgesehen. Der Kupplungsteil 3 ist vorzugsweise aus einem unmagnetisierbaren Stoff hergestellt und weist eine ringförmige Ausssparung auf, in der ein im Querschnitt U-förmiger Weicheisenring 6 angeordnet ist. 



   Auf der Welle 2 ist ein als Ganzes mit 7 be-   zeichneter   Kupplungsteil angeordnet, der eine mit der Welle 2 drehschlüssig'aber axial verschiebbar verbundene Nabe 8 aufweist. Auf der zylindrischen Aussenfläche der Nabe, 8 ist ein aus zwei konzentrischen Weicheisenringen 9 und 10, die mittels eines unmagnetisierbaren Ringes 11 miteinander verbunden sind, bestehendes Lager für einen   Dauermagnetring   12 befestigt. Der Dauer-   magnetring 22   ist   ; radial   zur Achse der Welle 2 magnetisiert und parallel zur Welle 2 verschiebbar angeordnet, so dass er durch in der Zeichnung nicht dargestellte Mittel aus dem Lager 9,10, 11 herausgezogen und wieder   hereinge-   schoben werden kann.

   Auf der zylindrischen Aussenfläche des äusseren Weicheisenringes 10 ist ein Ring   13   angeordnet, der den Reibkörper des 
 EMI2.2 
 
13'teil   3 berührt.   



   Die Weicheisenringe 9 und 10 sind so ausgebildet und angeordnet, dass sie unmittelbar Verlän-   gerungen   der Schenkel   6'des   im Querschnitt   U-förmigen'Ringes   6 des Kupplungsteiles 3 bilden. Die Ringe 9 und 10 ragen dabei den Schenkeln 6'so weit entgegen, dass sich die   gegenüber-   stehenden Stirnflächen der Ringe 9 und 10 bzw. der Schenkel 6'berühren, wenn die Stimfläche 13'des Kupplungsteiles 7 am Reibbelag 5 des Kupplungsteiles 3 anliegt. Dadurch wird bei eingeschalteter Kupplung ein praktisch luftspaltfreier Weg für die Kraftlinien des Dauermagneten 12 gebildet.

   Die den Schenkeln 6'abgekehrten Ränder der Ringe   9 und 20   überragen in Achsrich-   tung   den Dauermagneten 12 um einen Betrag, der dem möglichen   Verschleiss   des Reibbelages entspricht, so dass die   volle Krafcwirkung   des Magneten auch dann eintritt, wenn die nicht gezeichneten   Betätigungsorgane   ihn nicht mehr bis zum Anschlag an den unmagnetisierbaren Ring 11 in das Lager 9, 11, 10 einschieben. 



   Zur, Begrenzung der Axialverschiebung des Kupplungsteiles 7 ist auf der Welle 2 ein Stellring 14 angeordnet. Es können dabei in der Zeich-   nung   nicht dargestellte Federn vorgesehen sein, die den Kupplungsteil 7 an den Stellring 14   drücken. Diese   Federn können sehr schwach sein, da sie lediglich die Remanenz der Weicheisenteile 9, 10 und 6 überwinden müssen. Es kann aber auch vollständig auf diese Federn verzichtet werden. 



   Bei der Betätigung der Kupplung wird der Dau-   ermagnetring 12   in das durch die Weicheisenteile 
 EMI2.3 
 nun durch die Weicheisenteile 9 und 10 und durch den Weicheisenring 6 geschlossen. Durch die dadurch bewirkte magnetische Anziehungskraft werden die Weicheisenringe 9 und 10 an den Weicheisenring 6 angezogen. Dadurch wird aber gleichzeitig der ganze Kupplungsteil 7 auf der Welle 2 axial verschoben, bis die Stirnfläche 13' des Kupplungsteiles 7 den Reibbelag 5 des   Kupp-   lungsteiles 3 berührt und dadurch die Kupplung einschaltet. Beim Lösen der Kupplung muss der Dauermagnetring 12 lediglich aus seinem Lager 9, 10, 11 herausgezogen werden. Dadurch bricht das magnetische Feld in den   Weicheisennngen   9, 10, 6 zusammen, so dass die Anziehung zwischen den beiden   ,kupplungsteilen   aufhört.

   Es bleibt höchstens noch eine praktisch unbedeutende Anziehungskraft zwischen den Kupplungsteilen, die durch die Remanenz in den Weicheisenringen verursacht wird. Diese Kraft reicht jedoch zur Erzeugung eines Reibungsschlusses zwischen der Fläche 13' und dem Reibbelag 5 nicht aus, so dass die 
 EMI2.4 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

   magnetrimges   gelöst ist. Sind, wie oben beschrie- ben, auch noch, Federn vorgesehen, dann wird der
Kupplungsteil 7 durch die Kraft der Federn an den
Stellring 14 gedrückt und dadurch eine Berührung der einander gegenüberstehenden Reibflächen vollständig vermieden. 



   In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Soweit die Teile dieses
Ausführungsbeispieles den Teilen des   Ausfüih-   rungsbeispieles nach Fig.   l   entsprechen, sind dafür
Bezugszeichen gewählt, die gegenüber den Be- zugszeichen in Fig. 1 um die Zahl 100 vergrössert sind. Die zu kuppelnden Wellen sind demnach mit 101 und 102 bezeichnet, denen jeweils die mit
103 bzw. 107 als Ganzes bezeichneten   Kupplungs-   teile zugeordnet sind. Der Kupplungsteil   107 be-   steht ebenfalls aus einer Nabe 108, zwei Weicheisenringen 109 und 110, zwischen denen ein fest mit diesen Weicheisenringen verbundener Dauer-   ma. gnetdn. g. n 2   angeordnet ist, und einem Reibring 113 mit einer Reibfläche 113'.

   Im Gegensatz zu dem Kupplungsteil 7 in Fig. 1 ist bei dem Kupplumgsteil 107 der Dauermagnetring 112 nicht verschiebbar sondern stellt somit ein mittragendes Glied des Kupplungsteiles 107 dar. Die beiden Weicheisenringe 109 und 110 bilden ähnlich wie   in'Fig. l ein ringförmiges'Lager 2 IS   für einen auf der zylindrischen Aussenfläche der Nabe 108 und des Ringes 109 verschiebbaren Weicheisenring 116.

   Ebenso wie der Dauermagnet 12 in   Fig. l   ist auch der Dauermagnet 112 radial zur Achse der Welle 102 magnetisiert, so dass die Kraftlinien des Magneten durch die Weicheisenringe 109 und 110 entsprechend der gestrichelten Linie   ! 22 geleitet werden.   Für den Fall, dass der Dauermagnetring 112 aus einem Material besteht, das für die statischen Beanspruchungen als tragendes Glied nicht geeignet ist, dann können die Ringe 109 und 110 mittels eines Ringes   m'aus   unmagnetisierbarem Stoff verbunden sein. 



   Ahnlich wie der Kupplungsteil 107 besteht auch der Kupplungsteil 103 aus einer Nabe   117, zwei   konzentrischen Weicheisenringen 118 und 119, die mittels eines   ummagnetisierbaren   Ringes 111 miteinander verbunden sind. Auf der zylindrischen 
 EMI3.1 
 befestigt, die einen Reibbelag J05111 ein dem Lager 115 entsprechendes Lager für einen auf der   zylindrischen Aussenfläche   der Nabe 117 und des Weicheisenringes 118 verschieb- 
 EMI3.2 
 
Die Weic. heisenrin. ge118 und 119 sind in bezug auf die Weicheisenringe 109   und 110   des Kupplungsteiles 107 so angeordnet, dass ihre dem Kupplungsteil 107 zugekehrten Stirnflächen die   entsprechenden Stirnflä-   chen der Ringe 109 und 11Q berühren, wenn die Reibfläche   113'des :

   Kupplungsteiles 107   an den Reibbelag105desKupplungsteiles103angedrückt wird. 



   Um die magnetischen Kraftlinien in den Weich-   eisenringen   zu konzentrieren, sind   die Teile 108,  
113, 11/und 120 aus einem nicht magnetisierba- ren Stoff hergestellt. Ebenso wird wie im Ausfüh- rungsbeispiel nach Fig. 1, der Kupplungsteil 103 mittels einer Schraube 104 und einer Nut-Feder-
Verbindung   104'mit   seiner Welle 101 verbunden, während die Axialverschiebung des Teiles 107 auf der Welle 102 durch einen Stellring 114 be- grenzt ist. 



   Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform zeigt zwei verschiedene Möglichkeiten der Steuerung der   Kupplung,   die einzeln oder beide gleichzeitig angewendet werden können. In der in Fig. 2 dar- gestellten Stellung der Ringe 116 und 121 verlaufen die magnetischen Kraftlinien des   Daueriagne-   ten 112 durch die Ringe 110, 119, 121, 118 und   109,   das durch die gestrichelte Linie 122 angedeu- tet ist. Dadurch wird bewirkt, dass der Kupplungsteil 107 an den Kupplungsteil 103 angezogen wird. Ein Abschalten der Kupplung ist nun dadurch möglich, dass der Ring 116 in das Lager
115 hineingeschoben wird.

   Hier. bewirkt der Ring 116 einen Kurzschluss der magnetischen Kraftlinien des Dauermagneten 112 innerhalb des Kupplungsteiles 107, so dass praktisch keine Kraftlinien mehr in die Weicheisenringe 118 und 119 gelangen, und die Anziehungskraft zwischen den beiden Kupplungsteilen 103 und 107 aufhört. 



  Dasselbe kann jedoch auch dadurch bewirkt werden, dass der Ring 121 in Richtung des Pfeiles 123 verschoben wird, so dass er aus dem ringförmigen Zwischenraum'zwischen den   Weicheisenringen U S   und 119 heraustritt und so den magnetischen Kraftfluss unterbricht. Eine besonders wirksame Beseitigung der Anziehungskraft zwischen den beiden Kupplungsteilen wird dadurch erreicht, dass beide Ringe 116 und 121 gleichzeitig in der Richtung des Pfeiles 123 verschoben werden. Wie aus der Fig. 2   ersicht@ch   ist, erfolgt die Verschiebung beider Teile senkrecht zu den magnetischen Kraftlinien im Dauermagnet, so dass dazu eine verhältnismässig geringe Kraft erforderlich ist. 



   Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 zeigt eine Vorrichtung, die sowohl als Bremse als auch als Kupplung wirkt. Die Bezugszahlen derjenigen Teile dieser   Vorrichtung,   die den in Fig. 1 dargestellten Teilen entsprechen, sind um die Zahl 200, und die Bezugszahlen derjenigen Teile, die den Teilen des Ausführungsbeispieles nach Fig. 2 entsprechen, um die Zahl 100 vergrössert. Ein als Ganzes mit 207 bezeichneter Kupplungsteil ist auf einer Welle 202 drehschlüssig aber axial verschiebbar angeordnet. Auf der einen Seite dieses Kupplungsteiles 207 ist auf der Welle 202 drehbar aber axial nicht verschiebbar ein als Ganzes mit 203 bezeichneter Kupplungsteil angeordnet, der mit einem Antriebsrad 225 verbunden ist.

   Auf der anderen Seite des Kupplungsteiles 207 beendet sich ein als Ganzes mit 303 bezeichneter, beispielsweise mit dem Maschinengehäuse fest verbundener Kupplungsteil, der hier als Bremskörper wirkt. Der Kupplungsteil 203 besteht   apis   einer Nabe 217 und zwei Weicheisen- 

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 ringen 218 und   219,   die mittels eines unmagnetisierbaren Ringes 211 fest miteinander verbunden sind. 



   Auf der äusseren zylindrischen   Fläche des Weich-   eisenringes 219 ist ein Reibring 220 mit einem Reibbelag 205 angeordnet. In einem durch die Weicheisenringe 218 und 219 und den unmagnetisierbaren Ring 211 gebildeten Lager ist ein auf der zylindrischen Aussenfläche des Ringes 218 und der Nabe 217 axial verschiebbarer Weich-   eisenring 221   vorgesehen. Entsprechend besteht auch der als Bremsbacke dienende Kupplungsteil 303 aus einem mittleren, beispielsweise mit dem   Maschinengehäuse. verbundenen   Teil   317,   zwei 
 EMI4.1 
 
318bunden sind, und einem Ring 320, der an seiner dem Kupplungsteil 207 zugekehrten Stirnseite einen Reibbelag 205 aufweist.

   Auch hier bilden die Weicheisenringe 318, 319 mit   dem unmagne-   tisierbaren Ring 311 ein Lager für einen axial verschiebbaren Weieheisenring 321. 



   Der Kupplungsteil 207 besteht aus einer Nabe 208, zwei Weicheisenringen 209 und 210,   die durch einen Dauermagnetring 222   miteinander verbunden'sind, und einem   Reibring 223   mit zwei Reibflächen   213'und 213".   Die zueinander konzentrischen Weicheisenringe   209 und 210   bzw. 



  218 und 219 bzw. 318 und 319 der drei var-   sch@edenen Kupplungsteile   207,203 und 303 sind so angeordnet, dass sie einander unmittelbar fortsetzen. Ihre einander zugekehrten Stirnflächen sind dabei so angeordnet, dass sie einander berühren, wenn die entsprechenden Reibflächen der Kupplungssteileaufeinandergedrücktwerden. 



   In der in Fig. 3 dargestellten Stellung der verschiebbaren Weicheisenringe   221,   und 321 werden die Kraftlinien des Dauermagneten 212 über die Ringe 210, 319, 321, 318 und 209, also über den Kupplungsteil 303, geschlossen, so dass der Kupplungsteil 207 an den Kupplungsteil 303 angezogen wird. Dadurch wird der Kupplungsteil 207 und damit die Welle 202 gebremst. Wird hiebei der Kupplungsteil 203 über das Antriebsrad 225 von einem in der Zeichnung nicht dargestellten Antrieb angetrieben, dann dreht sich der   Kupp-   lungsteil 203 frei'um die Welle 202, ohne diese jedoch mitzunehmen. 



   Werden nun die beiden Weicheisenringe 221 und 321 in Richtung des Pfeiles   223 verschoben,   dann wird der magnetische Kraftfluss über den Kupplungsteil 303 unterbrochen und mittels der Ringe 219, 221 und 218 über den Kupplungsteil 203 geleitet. Dadurch wird eine. Anziehung des Kupplungsteiles 207 an den Kupplungsteil 203 und damit eine Kupplung dieser beiden Kupplungsteile bewirkt. Die Welle 202 läuft nun zusammen mit dem Kupplungsteil 203 um. 



    Die in Fig. 3 dargestellte Ausfühmmgsfonn der Erfindung kann auch in der Weise abgewandelt   sein, dass die Dauermagnete entweder als verschiebbare Ringe oder als   Vecbindungsnnge zwi-   schen den Weicheisenringen in den Kupplungsteilen 203 und 303 angeordnet sind, während die Weicheisenringe 209, 210 im Kupplungsteil 207 ein Stück bilden. 



   Die an Hand der   dargestellten Ausführungsbei-   spiele beschriebene Erfindung kann in entsprechender Weise bei Lamellenlmpplungen verwendet werden. 



   Alle Ausführungen der Erfindung können auch mit axial magnetisierten Dauennagneten ausgerüstet werden, deren Leitungsteile dann eine sinn-   gemässe Ausbildung erfahren   müssen. 



   Als Werkstoff für die Dauermagnete werden vorzugsweise gesinterte   Oxyddauemnagnete   aus Polyoxyden des Eisens, Bariums und anderer Metalle verwendet, da die ausserordentlich hohe Koerzitivkraft dieser Magnete für die Erfindung von besonderer Wichtigkeit ist, um eine   Entmagneti-   sierung des Dauermagneten bei einer Unterbrechung des magnetischen Kraftflusses zu vermeiden. 



   Die Darstellungen der   Ausführungsbeispiele   in der Zeichnung sind schematisch vereinfacht. Bei der praktischen Durchführung beispielsweise des Ausführungsbeispieles nach fig. 1 wird man daher in dem Kupplungsteil 7 auch noch ein in der Zeichnung nicht dargestelltes   Abschirmgehäuse   für   Jen   verschiebbaren Dauermagnetring 12 vorsehen, in das der Ring 12 beim Herausziehen aus dem
Lager 9, 10, 11 hineingeschoben wird. Dadurch wird bei gelöster Kupplung eine Entmagnetisierung 
 EMI4.2 
 



   ? Streufelder ver-Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen ist der Schaltteil axial verschiebbar. Auch dieses stellt lediglich eine   spezielle Lösung dar. Die Erfindung   'kann auch durch eine Ausführung   verkörpert   werden, bei der der Schaltteil in einer anderen Richtung verschiebbar, z. B. um die Welle 2 drehbar ist. Dieses kann   z. J3.   in der Weise verwirklicht   . werden, dass   die in Fig. 1 dargestellten Weicheisenringe 9 und 10 durch eine zur Welle 2 senkrechte Ebene innerhalb des Kupplungsteiles 7 in je zwei gegeneinander drehbare Ringe unterteilt sind, die sich beide nur mittels in   regelmässigen   Abständen vorgesehenen Vorsprüngen berühren. 



  Dieses kann beispielsweise durch eine etwa zahn-   fömncr, ge   Ausbildung der aneinanderstossenden Ran der Ringe erreicht werden, wobei die Zähne nicht spitz sind, sondern in zur Welle 2 senkrechten Flächen endigen. Die dem Kupplungsteil 3 zuge wandten Ringe werden dabei, wie   in Fig. l   dargestellt ist, durch einen unmagnetisierbaren Ring
11 mechanisch zusammengehalten, während die in der oben beschriebenen Weise abgeteilten Ring- teile durch den   Dauermagnetring     12 zusammenge-   halten und zusammen mit diesem innerhalb des Kupplungsteiles 7 um die Welle drehbar angeordnet sind.

   Wird nun der den Dauermagnetring 12 enthaltende Ring gegenüber dem den Ring 11   ent-     haltenden Ring so gedreht, dass die Zahnenden der Weicheisenringe aufeinanderliegen, dann werden   

 <Desc/Clms Page number 5> 

 die magnetischen Kraftlinien über den Weicheisenring 6 des Kupplungsteiles 3 geleitet. Wenn man jedoch den den Dauermagneten 12 enthaltenden Ring so dreht, dass die Zahnenden der mit dem Ring 12 verbundenen Weicheisenringe den Zahnlücken der mit dem Ring 11 verbundenen Weich-   eisenringe gegenüberstehen, wird   dieser magnetische   Kraftfluss   unterbrochen. 



   Um bei ausgeschalteter Kupplung auch eine Abschirmung des   Dauemnagnetringes   12 zu bewirken, ikann ein entsprechender   Kurzschlussling   
 EMI5.1 
 
12haltenden Ringes vorgesehen sein. Die aufeinan-   derstossenden   Ränder des den Dauermagnetring 12 enthaltenden Ringes und dieses   Kurzschlusstringes   können in der oben beschriebenen Weise ebenfalls   zahnförmig ausgebildet   sein, so dass die Zahnenden 
 EMI5.2 
 geschaltet ist und umgekehrt. 



   Eine andere Möglichkeit, die zuletzt erwähnte Lösung zu verwirklichen, besteht dann, dass der Magnetring aus einzelnen, durch unmagnetische Teile unterbrochenen Segmenten besteht, die mit entsprechenden, ebenfalls unterbrochenen Weicheisenteilen verbunden sind, so dass dadurch ebenfalls durch Verdrehen dieses Ringes entweder die Weicheisenteile mit Weicheisenteilen oder zwischen diesen Weicheisenteilen liegenden, unmagnetisierbaren Teilen eines entsprechend aufgeteilten Weicheisenringes   in'Berührung   gebracht werden können. 



   PATENTANSPRÜCHE :   I.   Schaltbare Kupplung oder Bremse mit in eingerücktem Zustand durch Reibung unmittelbar   aufeinanderwirkenden Kupplungskörpem und   mit mindestens einem Dauermagneten zum Aneinanderdrücken der kupplungskörper, dessen magneti- 
 EMI5.3 
 verschiebbaren Schaltteil steuerbar ist und der durch magnetisierbare Teile der Kopplungskörper geleitet wird, die sich in eingerücktem Zustand in   Flächen   berühren, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Reibungskraft die Kupplungskörper   (3,   103,203, 303) in an sich bekannter Weise zusammenwirkende Reibflächen   {5, 23',   
 EMI5.4 
 
113', 205, 213') auJiwei5el1 und dass die Be-chen angeordnet und im Verhältnis zu den einander zugekehrten Flächen der   Kupplungskörper klein   sind.

Claims (1)

  1. 2. Kupplung nach Anspruch 1, bei der mindestens ein Kupplungskonper für das Ein- und Ausrücken auf einer der zu kuppelnden Wellen verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die BerührungsSächen der Leitungsteile (9, 10, 109, 110, 209, 210, 218,219,318,319) einen geringeren Abstand von der Kupplungsachse aufweisen als die ringförmigen Reibaächen (5, 105, 205). EMI5.5
    4. Kupplung nach einem der Ansprüche l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Berührungflächen tragenden Leitungsteile (6', 9, 10 usw. ) aus den einander zugekehrten Flächen der Kupplung- EMI5.6 tungsteile aus gegeneinander verschiebbaren Teilen bestehen.
    6. Kupplung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem den Dauermagneten (112, 212) nicht enthaltenden Kupplungsteil (103, 203, 303) ein ringförmiger Leitungsteil (121, 221, 321) axial verschiebbar angeordnet ist, mittels dessen der magnetische Kraftschluss in diesem Kupplungsteil unterbrechbar ist.
    7. Kupplung nach Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch die Verwendung eines an sich bekannten gesinterten Oxyddauermagneten.
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