DE1246958B - Schubladenfuehrung - Google Patents

Schubladenfuehrung

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Publication number
DE1246958B
DE1246958B DEL41276A DEL0041276A DE1246958B DE 1246958 B DE1246958 B DE 1246958B DE L41276 A DEL41276 A DE L41276A DE L0041276 A DEL0041276 A DE L0041276A DE 1246958 B DE1246958 B DE 1246958B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
profile
drawer
shelf
tray
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL41276A
Other languages
English (en)
Inventor
Henriette Liener Geb Kunde
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HENRIETTE LIENER GEB KUNDE
Original Assignee
HENRIETTE LIENER GEB KUNDE
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Filing date
Publication date
Application filed by HENRIETTE LIENER GEB KUNDE filed Critical HENRIETTE LIENER GEB KUNDE
Publication of DE1246958B publication Critical patent/DE1246958B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B88/00Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
    • A47B88/40Sliding drawers; Slides or guides therefor
    • A47B88/407Adjustably or detachably mounted drawers

Landscapes

  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

  • Schubladenführung Die Erfindung bezieht sich auf eine Schubladenführung zum Anbringen an der Unterseite eines Tablars oder eines Fachbodens mit Haltemitteln, die den vorderen und den hinteren Rand des Tablars oder des Fachbodens übergreifen.
  • Für an der Unterseite eines Tablars anzubringende Schubladen ist bereits eine Schubladenführung bekannt, die aus einem von dem einen Stirnende des Tablars her aufschiebbaren Rahmen besteht; dem unterseitig in zur betreffenden Schublade passendem Abstand seitlich zwei in Längsrichtung der Schublade verlaufende Führungsleisten für diese Schublade angebogen sind, in denen die Schublade entlanggleiten kann. Diese Schubladenführung hat einen starren Rahmen, der von der Stirn- bzw. Schmalseite des Tablars aufgeschoben werden und daher immer auf die betreffende Tablartiefe gefertigt sein muß. Auch die Breite des bekannten Rahmens liegt fest, so daß für jede unterschiedlich breite Schublade ein. anderer Rahmen erforderlich ist. Schließlich muß der bekannte Rahmen auch noch zur jeweiligen Glasstärke des Tablars passen.
  • Durch die Erfindung sind bei Schaffung einer universell brauchbaren Schubladenführung Nachteile der aufgezeigten Art behoben. Diese Führung zeichnet sich dadurch aus, daß sie aus zwei einzelnen Hohlprofilschienen besteht und daß die den vorderen und den hinteren Rand des Tablars oder des Fachbodens übergreifenden Haltemittel die Form von Haken haben, die mit Verlängerungen in den genannten Schienen stecken und gegen die Wirkung von mindestens einer Zugfeder pro Schiene aus dieser nach einem oder nach beiden Enden herausziehbar sind. Eine in dieser Weise beschaffene Schubladenführung ist für Tablare unterschiedlicher Tiefe und für Schubladen verschiedener Breite brauchbar. Sie kann ohne weiteres auch Verwendung finden bei Tablaren, deren Glasdicke verschieden stark ist.
  • Die der Erfindung entsprechende Schubladenführung läßt sich in unterschiedlicher Weise verwirklichen. Es kommt in Betracht, die Verlängerung der beiden übergreifhaken, die aus Federstahl bestehen, wellenförmig so gebogen vorzusehen, daß die Höhe der Wellen ungespannt größer ist als die lichte Hflhe des Schienenprofils und daß die Haken sich federnd gegen die Oberseite des Tablars oder des Fachbodens anlegen. Dies gibt eine besonders einfache und billige Konstruktion, die auch für unterschiedlich tiefe Tablare brauchbar ist.
  • Sieht man demgegenüber eine Ausführungsform vor, bei der die Verlängerung der einen tlbergreifhaken nur mit einem kurzen, auf sich selbst zurückgebogenen Ende in der Führungsschiene lösbar festgelegt ist, während die Verlängerung der anderen Haken U-Profil hat, das bis etwa zur Schienenmitte reicht und in deren Hohlprofil gegen die Wirkung der in dem U-Profil angeordneten Feder herausziehbar geführt ist, wobei die Haken sich ebenfalls federnd anlegen, so erreicht man damit eine Schubladenführung entsprechend der Erfindung, die einheitlich für Tablare mit größerer Tiefendifferenz brauchbar ist. Konstruktiv verbessernd wirkt es sich aus, wenn das Profil der Führungsschienen die Form eines umgekehrten U mit einwärts abgekanteten Rändern hat, wie es etwa einer C-Form entspricht, und wenn an wenigstens einer Seite der Schiene ein U-Profil vorgesehen ist, das je eine der an den Längsseiten der Schublade vorhandenen Führungsleisten aufnimmt.
  • Die Erfindung ist mit den ihr als wesentlich zu-;ehörenden Einzelheiten nachstehend an Hand von Zeichnungen in den erwähnten beiden Ausführungsformen beispielsweise noch näher erläutert und beschrieben. Es zeigt dabei F i g. 1 eine Schubladenführung entsprechend der Erfindung zusammen mit einer Schublade an einem Tablar in Vorderansicht der Schubladenführung in Gebrauchslage an einem Tablar angebracht und bei eingeschobener Schublade, F i g. 2 einen Längsschnitt durch die Schubladenführung, angebracht an einem Tablar im Querschnitt, F i @_. 3 ein Schaubild eines Toiletten-Glastablars nut an demselben angebrachten Schubladenführungen und halb ausgezogener Schublade, F i g. 4 einen Querschnitt durch das Tablar nach F i g. 3 mit einer Schubladenführung und einer Schublade, F i g. 5 eine weitergebildete Ausführungsform der Schubladenführung, die sie für Tablare größerer Tiefendifferenz geeignet verwendbar macht, und zwar in einem Längsschnitt, und F i g. 6 einen Querschnitt nach der Schnittlinie VI-VI in F i g. 5.
  • Die in den F i g. 1 bis 4 dargestellte Schubladenführung weist eine Profilschiene 1 aus gezogenem oder abgekantetem Metallblech oder gespritztem Kunststoff auf. Diese Profilschiene enthält bzw. bildet einen im Querschnitt C-förmigen Kanal2 und auf einer Seite oder beiden Seiten desselben noch einen im Querschnitt U-förmigen Kana13 bzw. 4. Zwei solcher Kanäle 3 und 4 sind vorgesehen an Schubladenführungen für zwei nebeneinander angeordnete Schubladen, wie dies in F i g. 1 angegeben ist. Der freie Rand des Kanals 3 bzw. 4 dient als Führung für seitlich an einer Schublade 5 vorgesehene Führungsleisten 6.
  • Im Kanal 2 sind, entgegen der Wirkung einer Zugfeder 7 zwei Organe 8 mit hakenartigem Ende 9 verschiebbar geführt. Die hakenartigen Enden 9 sind zum Einhängen über je einen zweier gegenüberliegender Ränder eines Tablars 10, z. B. aus Glas, bestimmt.
  • Jeder der aus einem Federband gebogenen Organe 8 weist mit seinem hakenartigen Ende 9 eine Krümmung auf, welche bewirkt, daß das Federband an einer Stelle unten am Kanal 2 und mit einem anderen Teil oben an demselben so anliegt, daß das hakenförmige Ende 9 mit dem freien Hakenteil federnd an der Oberseite des Tablars 10 anliegt, wobei die Schubladenführung an die Unterseite des Tablars angepreßt wird.
  • Statt einer gemeinsamen Zugfeder 7 könnte für jedes der Organe 8 eine eigen zugeordnete Zugfeder vorgesehen sein, deren eines Ende dann an der Führung befestigt ist.
  • Als Anschlag für die Schublade 5 gegen vollständiges Herausziehen aus den Führungen ist eine U-förmig gebogene, über den vorderen Rand des Tablars 10 schiebbare Federklammer 11 vorgesehen.
  • Die in F i g. 5 und 6 dargestellte Schubladenführung weist ebenfalls eine Profilschiene 1' aus Metallblech auf. Diese Profilschiene hat ebenso wie die in den F i g. 1 bis 4 gezeigte Schiene einen im Querschnitt C-förmigen Kanal 2' und auf mindestens einer Seite desselben einen im Querschnitt U-förmigen Kanal X, dessen freier Rand als Führung für seitlich an einer Schublade vorgesehene Führungsleisten dient.
  • In der Profilschiene 1' sind, entgegen der Wirkung einer Zugfeder 7', zwei Halteorgane 8', 8" mit hakenförmigen Enden 9', 9" geführt. Die hakenförmigen Enden 9' und 9" sind zum Einhängen über gegenüberliegende Ränder eines Tablars 10 bestimmt.
  • Die aus Federband hergestellten Halteorgane 8' und 8" sind so gekrümmt, daß die freien Enden der Haken 9' und 9", wie entsprechend F i g. 2, bestrebt sind, sich federnd gegen die Profilschienenoberseite zu legen.
  • Damit die Profilschiene 1' bei verschieden tiefen Tablaren immer beim vorderen Tablarrand bleibt, ist eine Einrichtung zum Festhalten des im vorderen Ende der Profilschiene l' geführten Halteorgans 8' in der Profilschiene vorgesehen. Diese Einrichtung wird im dargestellten Ausführungsbeispiel von einem Nocken 13 gebildet, der an der Profilschiene 1' vorgesehen ist und mit einer Bohrung im Halteorgan 8' zusammenarbeitet.
  • Das im hinteren Ende der Profischiene 1' geführte Halteorgan 8" ist in der Profilschiene entgegen der Wirkung der Zugfeder 7' verschiebbar, die bei 12 am Halteorgan 8" angreift. Das vordere Ende der Zugfeder 7' ist dabei am vorderen Halteorgan 8' eingehängt; es könnte aber natürlich auch an der Profilschiene 1' befestigt sein. Zur Führung des langen hinteren Halteorgans 8" in der Profilschiene 1' dient eine im Querschnitt U-förmige Verlängerung 8"' des Halteorgans 8", die im C-förmigen Kanal 2' gleitbar ist und die sich über den Angriffspunkt 12 der Feder hinaus nach vorn erstreckt.
  • Man erkennt, daß das hintere Halteorgan 8" weit aus der Profilschiene 1' herausgezogen werden kann, ohne daß die Verlängerung 8"' ihre Führung in der Profilschiene 1' verliert. Trotzdem hat die Feder 7' eine ausreichende Länge, um ein solches Herausziehen ohne übermäßiges Anwachsen der Federkraft zu gestatten. Man sieht also, daß die Schubladenführung nach F i g. 5 und 6 ohne weiteres für Tablare verschiedener, auch größerer Tiefendifferenz verwendbar ist.
  • Dadurch, daß die Verlängerung 8"' des hinteren Halteorgans 8" im Querschnitt U-förmig ist, ergibt sich eine besonders gute Führung dieser Verlängerung im C-förmigen Kanal 2' der Profilschiene. Gleichzeitig ist im Inneren der Verlängerung 8"' Raum für die Feder 7' vorhanden, die etwa in der Längsmittelachse der Verlängerung verläuft.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: l.. Schubladenführung zum Anbringen an der Unterseite eines Tablars oder eines Fachbodens mit Haltemitteln, die den vorderen und den hinteren Rand des Tablars oder des Fachbodens übergreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung aus zwei einzelnen Hohlprofilschienen (1,1') besteht und daß die übergreifenden Haltemittel die Form von Haken (9, 9', 9"} haben, die mit Verlängerungen (8, 8', 8") in den Schienen stecken und gegen die Wirkung von mindestens einer Zugfeder (7, 7') pro Schiene aus dieser nach einem oder nach beiden Enden herausziehbar sind.
  2. 2. Führung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerungen (8) beider Haken (9), die aus Federbandstahi bestehen, wellenförmig so gebogen sind, daß die Höhe der Wellen ungespannt größer ist als die lichte Höhe des Schienenprofils (2) und daß die Haken (9) sich federnd gegen die Oberseite des Tablars (10) oder des Fachbodens anlegen (F i g. 2).
  3. 3. Führung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung der einen Haken (9') nur mit einem kurzen, auf sich selbst zurückgebogenen Ende (8') in der Schiene (1') lösbar festgelegt ist, während die Verlängerung der anderen Haken (9") U-Profil (8 "') hat, das bis etwa zur Schienenmitte reicht und in deren Hohlprofil gegen die Wirkung der in dem U-Profil angeordneten Feder (7') herausziehbar geführt ist, wobei die Haken (9, 9") sich ebenfalls federnd anlegen (F i g. 5).
  4. 4. Führung nach den Ansprüchen 1 und 2 oder 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schienenprofil (1, 1') die Form eines umgekehrten U mit einwärts abgekanteten Rändern hat (C-Form) und daß an wenigstens einer Seite der Schiene ein U-Profil (3, 4) vorgesehen ist, das je eine der an den Längsseiten der Schublade (5) vorhandenen Führungsleisten (6) aufnimmt.
  5. 5. Führung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Schiene (1') ein Stift (13) angeordnet ist, der in eine COffnung in der kurzen Verlängerung (8') einrastet.
  6. 6. Führung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Anschlag gegen volles Herausziehen der Schublade (5) eine über den vorderen Rand des Tablars (11) oder des Fachbodens schiebbare Federklammer (11) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 219 097.
DEL41276A 1961-02-24 1962-02-20 Schubladenfuehrung Pending DE1246958B (de)

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CH1246958X 1961-02-24

Publications (1)

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ID=4564842

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DEL41276A Pending DE1246958B (de) 1961-02-24 1962-02-20 Schubladenfuehrung

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DE (1) DE1246958B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0327933A3 (en) * 1988-02-06 1990-01-24 Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh Storing surface with an underslung drawer, particularly for domestic refrigerators and freezer-refrigerator combinations
EP1236423A1 (de) * 2001-03-01 2002-09-04 Liebherr-Hausgeräte Gmbh Schubfachaufnahme
EP4434397A1 (de) * 2023-03-24 2024-09-25 Wire Master Industry Co., Ltd. Verbindungsstruktur von zwei gegenüberliegenden gleitschienen für einen schubladenkorb, der auf einem metallregal montiert ist

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH219097A (de) * 1941-10-15 1942-01-31 Ras Anna Behältnis mit Einrichtung zur Anbringung des Behältnisses an einem Tablar für Waschgarnituren.

Patent Citations (1)

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