DE1244597B - Waschvorrichtung fuer Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Waschvorrichtung fuer Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen

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DE1244597B
DE1244597B DESCH35715A DESC035715A DE1244597B DE 1244597 B DE1244597 B DE 1244597B DE SCH35715 A DESCH35715 A DE SCH35715A DE SC035715 A DESC035715 A DE SC035715A DE 1244597 B DE1244597 B DE 1244597B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/46Cleaning windscreens, windows or optical devices using liquid; Windscreen washers
    • B60S1/48Liquid supply therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Waschvorrichtung für Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen Das Hauptpatent 1181573 bezieht sich auf eine Waschvorrichtung fürWindschutzscheiben von Kraftfahrzeugen mit einem unter Druckluft stehenden Waschwasser-Vorratsbehälter, dessen Wasservorrat, über einen Schalter mit den Düsen verbindbar ist, bei der als Druckluftquelle der Luftvorrat des Reservereifens des Kraftfahrzeugs dient und bei der in die vom Luftvorrat zum Wasservorrat führende Leitung ein auf einen Mindestdruck einstellbares Druckregelventil eingeschaltet ist, das die Verbindung zwischen Luft- und Wasservorrat unterbricht, sobald der Druck des Luftvorrats den eingestellten Mindestdruck unterschreitet. Auf diese Weise ist die Gefahr vermieden, daß der Luftinhalt des Reservereifens über ein zulässiges Maß hinaus in Anspruch genommen wird.
  • Es hat sich nun bei einer solchen Waschvorrichtung gezeigt, daß mit einem Mindestdruckventil allein die Waschvorrichtung nur mit solchen Reservereifen einsetzbar ist, deren normaler Betriebsdruck unterhalb der für den Waschwasser-Vorratsbehälter zulässigen Höchstbelastung liegt. Insbesondere stünde bei Verwendung der Waschvorrichtung an Lastkraftwagen od. dgl. vom Reservereifen her ein Betriebsdruck von etwa 6 atü zur Verfügung, der dann, wenn er ungehindert auf den Waschwasser-Vorratsbehälter zur Wirkun 'g käme, diesen Behälter zerstören würde.
  • Der Zusatzerfinduna lieat die Aufgabe zugrunde, eine Waschvorrichtung der eingangs angegebenen Art züi schaffen, die auch mit einem solchen Reservereifen betrieben werden kann, dessen Betriebsdruck an sich das für den Waschwasser-Vorratsbehälter zulässiae Höchstmaß überschreitet. Dies wird nach der Zusatzerfindung dadurch erreicht, daß in die vom Mindestdruckventil zum Waschwasser-Vorratsbehälter führende Druckluftleitung ein Druckminderventil eingeschaltet ist, das den Druck der aus dem Reservereifen entnommenen Luft auf einen vom Waschwasser-Vorratsbehälter verträglichen Druck einstellt. Durch das Druckminderventil wird der auf den Waschwasser-Vorratsbehälter zur Wirkuna, kommende Wasch- oder Spritzdruck auch bei Verwendung, eines Reservereifens mit höherem Druck unter dem für den Behälter höchstzulässigen Wert gehalten. Die Waschvorrichtung läßt sich daher auch bei größeren Kraftfahrzeugen, insbesondere bei Lastl'raftwa,-en, einsetzen.
  • Eine baulich günstige Anordnung des Druck-C2 minderventils wird nach einer Ausführungsform der Zusatzerfindung dadurch erreicht, daß das Druck- j minderventil im Gehäuse des Mindestdruckventils untergebracht und zwischen die Auslaßöffnung des Mindestdruckventils und den Anschlußnippel für die zum Waschwasser-Vorratsbehälter führende Leitung eingeschaltet ist. Dadurch wird einerseits ein Einbau eines gesonderten Bauteils in das Kraftfahrzeug vermieden, andererseits eine kompakte Ausbildung des Gesamtgehäuses ermöglicht.
  • Nach einer weiteren Ausbildung der Zusatzerfindune ist das das Mindestdruckventil und das Druckminderventil enthaltende Gehäuse dreiteili- mit einem die Anschlußnippel für die Leitung zum Reservereifen und für die Leitung zum Waschwasser-Vorratsbehälter und die Ventilsitze für das Mindestdruck- und das Druckminderventil enthaltenden Mittelteil und mit zwei gleich geformten und bemessenen Deckelteilen ausgebildet, die jeweils die einstellbaren Ventilteile tragen, und ist zwischen den Deckelteilen und dem Mittelteil jeweils die zugehörige Membran des Mindestdruck- bzw. des Druckminderventils gehalten. Dadurch wird neben der raumsparenden Ausbildung der Gesamtanordnung die Fertigung und die Montage der beiden Ventile vereinfacht und erleichtert. Da die beiden Deckelteile gleich sind, wird die Anfertigung eines besonderen zweiten Deckelteils entbehrlich, trotzdem können beide Ventile leicht gesondert auf ihre Betriebswerte eingestellt werden.
  • In der Zeichnung ist zur Vereinfachung der Darstellung nur der von der Zusatzerfindung verbesserte Teil der Waschvorrichtung im Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Zeichnung zeigt eine Schnittansicht der vereinigten beiden Ventile, nämlich des Mindestdruckventils und des Druckminderventils, mit den zuorehöri-en Anschlußstutzen.
  • Die Waschvorrichtung besteht gemäß der Beschreibung des Hauptpatents aus einem Waschwasservorratsbehälter, der über das Mindestdruckventil mit dem Reservereifen als dem Luftvorrat und -über einen Schalter mit den Düsen verbunden ist, die das Waschwasser gegen die Windschutzscheibe des Kraftfahrzeugs spritzen.
  • Wie die Zeichnung zeigt, sind in einem dreiteiligen Gehäuse zwei Ventile untergebracht, nämlich das Mindestdruckventil M und das Druckminderventil D. Der Mittelteil 1 des Gehäuses trägt den Anschlußnippel 13 zum Anschluß der Leitung die zum Reservereifen als dem Druckluftvorrat führt, und den Anschlußnippel 14 zum Anschluß der Leitung, die zum Waschwasservorratsbehälter führt. Zwischen diese Anschlußnippel ist zunächst das Mindestdruckventil M geschaltet, dessen Sitz 21 im Mittelteil 1 des Gehäuses ausgebildet ist, auf dem eine zwischen dem Mittelteil 1 und einem oberen Deckelteil 2 eingespannte Membran 22 zum Aufsitzen gebracht werden kann. Die Membran 22 ist über einen Teller 15 mit einer Feder 16 belastet, deren Wirkung auf die Meinbran 22 wirkt. Der im Reservereifen aufrechtzuerhaltende Mindestdruck kann durch einen im Deckeltell 2 gehaltenen Schraubteil 18 eingestellt werden. Die Stellschraube 23 dient zum Absperren des Mindestdruckventils von Hand. Die vom Reservereifen kommende Druckluft nimmt bei geöffnetem Mindestdruckventil daher den Verlauf vom Anschlußnippel 13 zur Ventilkammer 4 und zur Auslaßöffnung 5 des Mindestdruckventils M.
  • Nach der Zusatzerfindung ist nun in die vom Mindestdruckventil M zum Waschwasservorratsbehälter führende Leitung ein Druckminderventil D eingeschaltet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Druckminderventil D im Gehäuse des Mindestdruckventils mit untergebracht und zwischen die Auslaßöffnung 5 des Mindestdruckventils und den Anschlußnippel 14 fürdie zum Waschwasservorratsbehälter führende Leitung eingeschaltet. Dazu ist im Mitteltell 1 des Gehäuses eine Kammer 6 mit einem Ventilsitz 7 für den beweglichen Ventilteil 7' des Druckminderventils D gebildet. Der bewegliche Ventilteil 7" ist in einer Membran 8 gehalten, die zwischen dem Mittelteil 1 und einem zweiten unteren Deckelteil 3 des Gehäuses eingespannt ist und die weitere Ventilkammer 8' bildet. über den Teller 9 ist die Membran 8 vom Druck einer Feder 10 belastet, deren Wirkung und damit die vom Druckminderventil zu erzielende Minderung des vom Mindestdruckventil durchaelassenen Luftdrucks durch den Schraubteil 11 einstellbar ist.
  • Wiedie Zeichnung zeigt, sind die beiden Deckelteile 2 und 3 des gemeinsamen Ventilgehäuses gleich geformt und bemessen. Diese Deckelteile 2 und 3 können somit in gleicher Weise für das Mindestdruckventil M und das Druckminderventil D durch entsprechende Bestückung mit den Ventilteilen verwendet werden. Die Deckelteile sind zweckmäßidurch überwurfringe od. dgl. mit dem Mittelteil verbunden.
  • Die prinzipielle Wirkungsweise der beiden Ventile ist folgende: Das Mindestdruckventil M verhindert eine Entleerung des Reservereifens unter seinen für die Fahrbereitschaft erforderlichen Betriebsdruck, indem das Mindestdruckventil bei Erreichen dieses Mindestdrucks schließt und die Verbindung von Reservereifen und Waschwasservorratsbehälter unterbricht. Bei geöffnetem Mindestdruckventil, also bei Betriebsbereitschaft der Waschvorrichtung, setzt das Druckminderventil D den Druck der dem Reservereifen entnommenen Luft und damit den Druck in der Auslaßöffnung 5 und der Kammer 6 auf den für den Betrieb der Waschvorrichtung erforderlichen, jedoch den zulässigen Höchstdruck im Waschwasservorratsbehälter nicht überschreitenden Druck herab, der über die Feder 10 durch den Schraubteil 11 eint' Clestellt ist. In der Ventilkammer 8', im Anschlußnippel 14 und im Waschwasservorratsbehälter herrscht daher bei geöffnetem Mindestdruckventil M stets dieser verminderte Druck.
  • Im Mittelteil 1 ist das Füllventil 25 zum Auffüllen des Reservereifens mit Luft mit einem selbsttätig die Luftzufuhr zum Mindestdruckventil M sperrenden Verschlußteil 26 angeordnet.

Claims (2)

  1. Patentanspräche: 1. Waschvorrichtung für Windschutzscheiben von Kraftfahrzeugen mit einem unter Druckluft stehenden Waschwasservorratsbehälter, dessen Wasservorrat über einen Schalter mit den Düsen verbindbar ist, bei der als Druckluftquelle der Luftvorrat des Reservereifens des Kraftfahrzeugs dient und bei der in die vom Luftvorrat zum Wasservorrat führende Leitung ein auf einen Mindestdruck einstellbares Mindestdruckventil eingeschaltet ist, das die Verbindung zwischen Luft- und Wasservorrat unterbricht, sobald der Druck des Luftvorrats den eingestellten Mindestdruck unterschreitet, nach Patent 1181573, d a - durch gekennzeichnet, daß in die vom Mindestdruckventil(M) zum Waschwasservorratsbehälter führende Druckluftleitung ein Druckminderventil (D) eingeschaltet ist, das den Druck der dem Reservereifen entnommenen Luft auf einen vom Waschwasservorratsbehälter verträglichen Druck einstellt.
  2. 2. Waschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckminderventil (D) im Gehäuse des Mindestdruckventils untergebracht und zwischen die Auslaßöffnung (5) des Mindestdruckventils und den Anschlußnippel (14) fürdie zumWaschwasservorratsbehälter führende Leitung eingeschaltet ist. 3. Waschvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das das Mindestdruckventil (M) und das Druckminderventil (D) enthaltende Gehäuse dreiteilig mit einem die Anschlußnippel (13 und 14) für die Leitung zum Reservereifen und für die Leitung zum Waschwasservorratsbehälter und die Ventilsitze (21 und 7) für das Mindestdruckventil und ,das Druckminderventil enthaltenden Mittelteil (1) und mit zwei gleich geformten und bemessenen Deckelteilen (2 und 3) ausgebildet ist, die jeweils die einstellbaren Ventilteile tragen, und daß zwischen den Deckelteilen (2 und 3) und dem Mittelteil (1) jeweils die zugehörige Membran (22) bzw. (8) des Mindestdruck- bzw. des Druckminderventils gehalten ist. 4. Waschvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Mittelteil (1) des Gehäuses auch das Füllventil (25, 26) für den Reservereifen angeordnet ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006081639A1 (en) * 2005-02-02 2006-08-10 Savvy Offshore Engenharia & Comércio Ltda. Pressure controller
DE102018127043A1 (de) * 2018-10-30 2020-04-30 Man Truck & Bus Se Vorrichtung zum Bereitstellen von Scheibenwischwasser und Kraftfahrzeug umfassend eine Vorrichtung zum Bereitstellen von Scheibenwischwasser

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006081639A1 (en) * 2005-02-02 2006-08-10 Savvy Offshore Engenharia & Comércio Ltda. Pressure controller
DE102018127043A1 (de) * 2018-10-30 2020-04-30 Man Truck & Bus Se Vorrichtung zum Bereitstellen von Scheibenwischwasser und Kraftfahrzeug umfassend eine Vorrichtung zum Bereitstellen von Scheibenwischwasser

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