DE124176C - - Google Patents

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DE124176C
DE124176C DENDAT124176D DE124176DA DE124176C DE 124176 C DE124176 C DE 124176C DE NDAT124176 D DENDAT124176 D DE NDAT124176D DE 124176D A DE124176D A DE 124176DA DE 124176 C DE124176 C DE 124176C
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folding
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B25/00Packaging other articles presenting special problems
    • B65B25/14Packaging paper or like sheets, envelopes, or newspapers, in flat, folded, or rolled form

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Erfindungsgegenstand bezieht sich auf solche Maschinen zur Umhüllung" von Druckschriften mit Streifbändern, bei welchen die Streifbänder durch zwei beiderseits der Maschine gelagerte Klebstoffbehälter einzeln yon dem Stapel entnommen werden, und bezweckt, zur Erzielung einer möglichst sauberen Arbeit die Streifbänder mit der gröfsten Genauigkeit mit Klebstoff dadurch zu versehen, dafs die Klebstoffauftrag- wie die Streifenumfaltorgane auf. einem Balancier und in der Maschinenmitte selbst schwingend gelagert sind.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Längsschnitt durch die Maschine, ...
Fig. 2 die Oberansicht der Maschine im Schnitt nach Linie A-B in Fig. 1, und
Fig. 3 die Vorrichtung zum Auftragen des Klebstoffes, sowie zum Aufheben und Umfalten der Streifenenden.
Die Fig. 4 und 5 zeigen bezw. die Oberansicht und Seitenansicht der in Fig. 3 gezeigten Vorrichtung, und die
Fig. 6 und .7 die Vorrichtung in verschiedenen Arbeitsstellungen.
Mit α (Fig. 1 und 2) ist der Tisch bezeichnet, auf welchem die' zu umhüllenden Druckschriften vorwärts geführt werden; b ist eine Platte, auf welcher die Streifbänder aufgestapelt sind, und c die zum Durchtritt der Streifbänder von unten vorgesehene' Tischöffnung. Ueber dieser Oeffnung sind Organe f, f zum Auftragen von Klebstoff und zur Emporhebung des obersten Streifens, nachdem auf' diesen eine Druckschrift gelegt wurde, sowie Organe g, g zum Umfalten der mit Klebstoff versehenen und emporgehobenen Streifenenden auf die Druckschrift angeordnet.'
Die Klebstoffauftragorgane f, f sind als Rollen · ausgebildet, die in den gabelförmigen-Enden eines kreisbogenförmigen Balanciers 10 drehbar' gelagert sind, welcher letztere fest mit einem radialen, um eine im Centrum des Balanciers fest gelagerte Achse 12 schwingenden Arm 11 verbunden ist. Dieser Arm 11 . bildet mit einem zweiten Arm 13 ein Ganzes, welcher in geeigneter Weise gedreht werden kann, beispielsweise mittels eines geraden, um eine · feste Welle 15 schwingenden Balanciers 14, mit dem er durch eine Gelenkstange 16 .verbunden ist.
Die Rollen, f, f entnehmen bei der Schwin-. g'ung des sie tragenden Balanciers 10 nach einander Klebstoff von einer Walze 17, deren unterer Theil in einen Klebstoff behälter \8 taucht Und welche mittels Zahnradübersetzung von einer Welle. 19 aus in Umdrehung gesetzt • wird, die ihrerseits durch Riemenantrieb von der Maschinenhauptwelle aus angetrieben wird. Der Klebstoffbehälter 18 und die Lager
der Welle 19 sitzen fest auf einem kreisbogenförmigen Träger 20, welcher mit dem.. Maschineiitisch α verbolzt ist.
Die Organe g, g zum, Umfalten der Streif eisenden bestehen gleichfalls aus Walzen, welche an den Enden zweier Stangen 21,21 (Fig..2 und 4) drehbar gelagert sind, die in ihrer Mitte • von einer Gabel 22 am einen Ende einer im radialen Arm 11 des Balanciers .10 schwingend gelagerten Achse 23 getragen. werden. Am gegenüberliegenden Ende trägt die Achse 23 einen Hebelarm 24 mit.einem Schieber 25, welcher an'.einer Kulisse 26 des Tiiä-. g'ers 20 gleitet.
Die.Organe g, g bilden mit ihren Stangen 21,21 einen Rahmen (Fig. 4), in welchen abwechselnd die Organe f,f eintreten (Fig. 3 und 7), um in nachstehend beschriebener Weise zum obersten Streifen des von. der Platte b getragenen und emporgehobenen Stapels zu· gelangen. Auf diesem Rahmen, sind an den Enden der Walzen .g, g Rollen 27, 27 'drehbar,- gelagert,, welche, mit schrägen Flächen 28, 28 an den Enden der Oeffnung cin Berührung treten und bezwecken, den Rahmen um seine Aufhängepunkte, so zu schwingen, dais diejenige der Walzen g, g, welche im Begriff steht, das entsprechende Streifenende . umzufalten, abwärts geführt wird.
Der oben erwähnte Balancier 14 wird mittels einer geeigneten Transmission angetrieben, welche' aus einer excentrisch. und: schräg auf der Treibwelle 6· aufgesetzten kreisförmigen Scheibe mit- konischer Oberfläche 29 gebildet sein. kann. Auf dieser Scheibe- laufen, zwei gleichfalls konische Rollen 30, 30, welche sich in. einem. Ring. 31 drehen, der um diametral gegenüberliegende Drehlager 32. schwingt und von fest mit den Füfsen des. Maschinengestelles verbundenen Ansätzen · getragen wird. ■ An •diesem Ring 31 sind:zwei. Hebel 33, 34.schwingend, gelagert, von denen der· erste gelenkig mit dem Streifenzuführungsschlitten und der zweite mit dem geraden, die Klebstoffauftragund; Streifenum-faltorgane antreibenden Balancier 14 verbunden, ist. Daraus geht hervor, dafs. die Bewegungen, der genannten. Organe vollständig, zwangläufig zu. einander sind,- obschon. die einen, eine kreisförmige, die anderen eine nahezu geradlinige Bewegung ausführen. Die Zwangläufigkeit der Bewegung wird durch die Anordnung der Organe auf. einem· Balancier mit einem einzigen Antriebsarm, 1,3-'erhalten. . Weiter- ist ersichtlich, dais die Schwingbewegung· der Faltorgane infolge ihrer drehbaren. Lagerung auf· dem· Arm des Balanciers.: 10 und ihrer gelenkigen Verbindung ,einerseits mit der Kulisse 2.6 und andererseits mit den. schrägen, Ebenen 28, 28. in eine . nahezu geradlinige Bewegung umgewandelt' wird.
Die Wirkungsweise der.Vorrichtung ist die folgende:
Bei. der Umdrehung der Antriebswelle'6 w.ird; durch den konischen. Antrieb 29, 30 der Ring 31 um seine Achse 32 in Schwingung versetzt und dabei einerseits durch die Verbindüngsstange 33 der die Druckschriften zuführende Schieber horizontal hin- und herbewegt und andererseits durch die Verbindungsstange. 34 gleichzeitig der Hebel 14 um sein Drehlager 15-, in; senkrechte Schwingungversetzt, wobei durch die das andere Hebelen de mit dem Arm 13. des den Balancier 10 tragenden Winkelhebels 13,11 verbindende Stange 16 dieser mit dem Balancier um die feste Achse 12 hin .und zurück im Halbkreis geschwungen wird. Dadurch werden abwechselnd beide Walzen f, /über die sich beständig drehende Klebstoffwalze 17 hinweggeführt und dann in Berührung mit dem zugehörigen Streifenende gebracht, an. welches, sie den von der Walze entnommenen Klebstoff abgeben (Fig..3).,..beim Zurückgang aber in, .der pfeilrichtung (Fig.-6) das mit Klebstoff versehene. Streifenende anheben.
Zugleich mit dieser Schwingung der Klebstoffauftragwalzen f werden aber 'auch durch ihre drehbare Lagerung am Hebelarm 11 und verschiebbare Lagerung bei 25 die im schwin-, gen den Rahmen 21" gelagerten Streifenfaltwalzeh um den. Punkt 23 bewegt, und1 zwar ist diese·.Bewegung, wie aus den. Fig. 6 und- 7 ersichtlich, ist, eine zwängläufig hin- und hergehencle, so dafs, wenn, wie in Fig. 6 gezeigt ist, die rechte Klebstoffwalze f das rechte Streifenende angehoben hat, die rechte Un> faltwalze g bei ihrer Bewegung nach links den angehobenen Streif entheil über die· Druckschrift umfaltet, bei: der Drehung des .Balanciers 10 in der Pfeilrichtung· der Fig. 7 aber die linke Klebstoffwalze f den linken Streifen-. theil anhebt und. darauf, die linke Faltwalze g den angehobenen Streifentheil; gegen die Druckschrift andrückt und. dadurch die Umhüllung der. letzteren beendet.
Während also die Klebstoff walzen /, f mit dem Balancier 10 eine Schwingung im Halbkreis, um die festgelagerte Welle 12 als. Drehpunkt ausführen, werden- die Faltwalzen g, g gleichzeitig zwangläufig über der Druckschrift in; gerader Richtung hin- und, herbewegt..

Claims (3)

  1. Paten.t- Ansprüche:;
    i. Eine Klebstoffauftrag- und Streifenumfält-, vorrichtung für Maschinen zur Umhüllung -von Schriftstücken mit. Streifbändern, dadurch gekennzeichnet, dais die Klebstoff~ auftragorgane (7, f) und die Streif enumfaltorgane (g,g). auf-'ein. und-demselben-Bar lancier (ao) mit einheitlichem Antrieb hinr
    und zurückschwingend angeordnet sind, derart, dais sie auf einander folgend die beiden Enden eines Papierstreifens mit Klebstoff versehen und aufheben und sie
    ■" dann über einander auf der. zu umhüllen-• den Druckschrift umfalten.
  2. 2. Eine Ausführungsform der in Anspruch ι gekennzeichneten.Maschine, bei welcher die Faltorgane (g, g) besonders schwingend am Balancier (io) gelagert und schräge Ebenen (28,28) vorgesehen sind, derart, dafs die Faltorgane eine nahezu geradlinige Bahn verfolgen 'und auf einander folgend gegen die Streifbandenden drücken.
  3. 3. Eine Ausführungsform der in Anspruch 1 gekennzeichneten Maschine, bei welcher die Klebstoffauftragorgane (f, f) in solcher Verbindung mit einer Klebstoffwalze (17) mit unabhängigem Antrieb stehen, dafs sie sich zur Entnahme der erforderlichen Klebstoffmenge auf einander folgend auf sie legen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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