DE1240586B - Gluehlampe - Google Patents

Gluehlampe

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Publication number
DE1240586B
DE1240586B DES76258A DES0076258A DE1240586B DE 1240586 B DE1240586 B DE 1240586B DE S76258 A DES76258 A DE S76258A DE S0076258 A DES0076258 A DE S0076258A DE 1240586 B DE1240586 B DE 1240586B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lamp
power supply
supply lines
wires
narrow side
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES76258A
Other languages
English (en)
Inventor
Sandford Christopher Peek Jun
Howard Backus Sloan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GTE Sylvania Inc
Original Assignee
Sylvania Electric Products Inc
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Filing date
Publication date
Application filed by Sylvania Electric Products Inc filed Critical Sylvania Electric Products Inc
Publication of DE1240586B publication Critical patent/DE1240586B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/02Incandescent bodies
    • H01K1/14Incandescent bodies characterised by the shape
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/02Incandescent bodies
    • H01K1/16Electric connection thereto

Landscapes

  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Glühlampe Die Erfindung betrifft Glühlampen. Diese Lampen weisen im allgemeinen einen elektrisch aufgeheizten Glühkörper, z. B. ein Fadengebilde, in einer abgedichteten umschließenden Hülle aus lichtdurchlässigem Material, wie z. B. Glas, auf.
  • Der glühende Körper ist im allgemeinen Wolfram gewesen; die Leuchtkraft und die Leistungsfähigkeit der Lampe waren jedoch durch den Schmelzpunkt von Wolfram, der bei etwa 3300° C liegt, begrenzt.
  • Eine viel höhere Leuchtkraft läßt sich erzielen, wenn der Glühkörper aus einem hitzebeständigeren Material besteht, das bei elektrischer Beheizung jedoch ebenfalls elektrisch leitend sein muß. Tantalkarbid ist ein elektrisch leitendes Material, das hitzebeständiger als Wolfram ist und für die Anwendung als Glühkörper in einer Glühlampe bereits vorgeschlagen wurde.
  • Eine Tantalkarbidwendel ist jedoch überaus spröde und zerreißt oder splittert, wenn der sie enthaltende Kolben auch nur von einer Höhe von etwa 2,5 bis 5 cm auf eine harte Unterlage fällt. Der Zerreiß-oder Splitterimpuls hat dabei eine hohe Frequenz bzw. eine sehr kurze Dauer. Aus diesem Grund ist es erforderlich, alle derartigen Schwingungen hoher Frequenz zu dämpfen und ihre Übertragung auf die Wendel zu verhindern.
  • Es ist bereits bekannt, den Glühfaden sowie das Fadentragegestell einer Metallfadenglühlampe durch Spiralfedern gegenüber den Stromzuführungsdrähten bzw. dem Sockel federnd aufzuhängen, um Erschütterungen von dem empfindlichen Glühfaden abzuhalten. Das Fadentragegestell ist dabei mit den ersten Schmalseiten und die zum Sockel führenden Stromzuführungsdrähte sind mit den anderen Schmalseiten der gleichzeitig als elektrische Verbindungen ausgenutzten Spiralfedern verbunden.
  • Außerdem ist es bekannt, das Fadentragegestell bzw. den Glühfaden gegenüber den zum Sockel führenden Zuleitungsdrähten durch dazwischengeschaltete Schraubenfedern abzufedern.
  • Die beiden angegebenen bekannten Lösungen haben jedoch den Nachteil, daß lediglich eine Abfederung des Glühfadens möglich ist. Die auf den Sockel bzw. die Stromzuführungsdrähte einwirkenden mechanischen Schwingungen schaukeln jedoch das Fadentragegestell sowie den Glühfaden zu Schwingungen auf, weil die Abfederung nicht genügend abgedämpft ist. Diese Aufhängung hat außerdem Resonanzstellen, die vorwiegend im Bereich höherer Frequenzen liegen und den Heizfaden unter Umständen schnell zerstören können. Schließlich ist es noch bekannt, bei Elektronenröhren einzelne Teile des Röhrensystems flexibel mit den im Röhrenkolben eingeschmolzenen und verhältnismäßig steifen Anschlußdrähten zu verbinden, um mechanische Spannungen im Röhrenkolben zu vermeiden. Diese flexible Verbindung, die aus einem Bündel Drahtgeflecht besteht, dient jedoch nicht zum Abhalten von Schwingungen und Erschütterungen.
  • Um eine federnde und hohe Frequenzen zugleich stark dämpfende Verbindung zwischen dem Sockel und dem Glühfaden herzustellen, bestehen bei einer elektrischen Glühlampe, deren in den Lampenkolben ragende Enden der Stromeinführungsdrähte über als Stoßdämpfer für den Leuchtkörper dienende Spiralfedern elektrisch und mechanisch mit den durch ein isolierendes Zwischenstück zu einem starren Gestell verbundenen, den Leuchtkörper tragenden Stromzuleitungen verbunden sind, wobei die Stromeinführungsdrähte jeweils an der einen Schmalseite, die Stromzuleitungen an der anderen Schmalseite der dazwischengeschalteten Spiralfeder befestigt sind, gemäß der Erfindung die als Stoßdämpfer dienenden Spiralfedern aus einem Drahtgewebestreifen, und sind so angeordnet, daß ihre Achse parallel zur Lampenlängsachse verläuft.
  • Diese Lösung hat eine stark dämpfende Wirkung auf hohe Frequenzen, weil die Kreuzungspunkte der einzelnen Maschendrähte nicht miteinander verschweißt sind, sich deshalb aufeinander reiben und die damit verbundenen Reibungsverluste sich stark dämpfend auswirken.
  • Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der neuen Erfindung ergeben sich aus der Darstellung eines Ausführungsbeispiels sowie aus der folgenden Beschreibung. Es zeigt F i g. 1 eine Profildarstellung des Erfindungsgegenstandes, F i g. 2 einen Draufsichtquerschnitt nach der Ebene 2-2 und F i g. 3 eine perspektivische Darstellung der Maschengitterfeder.
  • Die F i g. 1 zeigt, daß der abgedichtete Glaskolben 1 den wendelförmigen Leuchtkörper 2 aus Tantalkarbiddraht enthält, der mit seinen Enden 3, 4 mit den Enden 5, 6 der Stromzuleitungen 7, 8 verschweißt ist, die ihrerseits jeweils mit der inneren Schmalseite der Spiralfedern 9, 10 in einer Richtung parallel zur Achse dieser Spiralfedern und zur Lampenlängsachse verschweißt sind. Die Stromeinführungsdrähte 11,12 sind jeweils mit der äußeren Schmalseite der Federn 9,10 verschweißt und erstrecken sich durch das Glas hindurch, um als Kontaktstifte außerhalb des Kolbens 1 zu wirken, d. h., sie sind durch den Kolben 1 hindurch an seinem Boden hermetisch abgedichtet, wie es die Zeichnung veranschaulicht. Die übliche Metallkappe 13 ist mit dem Bodenteil des Kolbens 1 verkittet.
  • Um die Lagerung steifer und starrer zu machen, sind die Glaszwischenstücke 14 und 15 vorgesehen, aus denen die Drähte 16, 17, 18, 19 an den Enden herausreichen und mit den Stromzuleitungen 7, 8 verschweißt sind, um als Aussteifungsstreben zu wirken.
  • Um die Lampe im üblichen Sockel in der richtigen Lage festzuhalten, sind besondere Kontaktstifte und Einführungsdrähte 20, 21 vorgesehen. Diese können, falls gewünscht, jeweils an die Stromeinführungsdrähte 11,12 angeschlossen sein, um als zusätzliche elektrische Leiter zu dienen; sie können aber auch elektrisch getrennt bleiben.
  • Der Lampenkolben enthält eine Argonfüllung mit 8 % Wasserstoff und 0,3 °/o Kohlenstofftetrachlorid. Die Stromzuleitungen 7, 8 können aus Nickel bestehen und einen Durchmesser von etwa 0,11 cm haben. Die Enden 5, 6 sind aus Tantal und erstrecken sich vorzugsweise bis zu den Glaszwischenstücken hinab. Dies wird dadurch erzielt, daß Tantaldrähte 22, 23 mit den Stromzuleitungen 7, 8 verschweißt werden. Die Glaszwischenstücke 14,15 sind etwa 9 mm lang und haben einen Durchmesser von etwa 5 mm. Die Einsatzdrähte 16,17,18,19 können einen Durchmesser von etwa 1 mm haben.
  • Die spiralförmige Gestaltung der Feder 9 ist der F i g. 3 zu entnehmen. Die inneren Stromzuleitungen 7, 8 sind, wie veranschaulicht, mit der inneren Schmalseite der Feder 9 an oder nahe und parallel zu ihrer Achse verschweißt. Der Nickeldrahtgewebestreifen hat 24 Drähte pro Zentimeter in Längsrichtung und 16 pro Zentimeter in Breitenrichtung, d. h., es ist ein sogenanntes 24-16-Maschengitter. Die Drähte haben etwa 0,125 mm Durchmesser.
  • Der Tantalkarbidleuchtkörper 2 besteht aus einer Doppelwendel aus Tantaldraht von 0,18 mm Durchmesser, wobei die kleinere Wendel einen Innendurchmesser von 0,25 mm und die Doppelwendel einen Innendurchmesser von 0,75 mm hat.
  • Der Drahtgewebestreifen der Spiralfeder 9 ist etwa 41 mm lang und 11 mm breit und zu einer Spirale von etwa drei Windungen bis zu einem Außendurchmesser von etwa 6,5 mm gewickelt. Es können natürlich andere Maße verwendet werden, solange der Dämpfungseffekt der Feder ausreicht.
  • Die angegebenen speziellen Maße, Gasdrücke und Zusammensetzungen haben sich für eine 200-Watt-Lampe, die bei etwa 38 Volt betrieben wird, als sehr wirksam erwiesen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Elektrische Glühlampe, deren in den Lampenkolben ragende Enden der Stromeinführungsdrähte über als Stoßdämpfer für den Leuchtkörper dienende Spiralfedern elektrisch und mechanisch mit den durch ein isolierendes Zwischenstück zu einem starren Gestell verbundenen, den Leuchtkörper tragenden Stromzuleitungen verbunden sind, wobei die Stromeinführungsdrähte jeweils an der einen Schmalseite, die Stromzuleitungen an der anderen Schmalseite der dazwischengeschalteten Spiralfeder befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die als Stoßdämpfer dienenden Spiralfedern aus einem Drahtgewebestreifen bestehen und so angeordnet sind, daß ihre Achse parallel zur Lampenlängsachse verläuft. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 226 132, 226 133, 850 024; USA.-Patentschriften Nr. 2 497 567, 2 658 710, 2869858.
DES76258A 1960-10-14 1961-10-13 Gluehlampe Pending DE1240586B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007006281A3 (de) * 2005-07-10 2007-06-21 Ip2H Ag Lichtquelle, ein filament und ein verfahren zur herstellung eines monokristallinen metalldrahts

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