DE1237885B - Vorrichtung zum UEberfuehren eines zylindrischen Behaeltermantels von einem fest angeordneten Formwerkzeug auf einem auf einem Revolver angeordneten Dorn - Google Patents

Vorrichtung zum UEberfuehren eines zylindrischen Behaeltermantels von einem fest angeordneten Formwerkzeug auf einem auf einem Revolver angeordneten Dorn

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DE1237885B
DE1237885B DEB74220A DEB0074220A DE1237885B DE 1237885 B DE1237885 B DE 1237885B DE B74220 A DEB74220 A DE B74220A DE B0074220 A DEB0074220 A DE B0074220A DE 1237885 B DE1237885 B DE 1237885B
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DE
Germany
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mandrel
container jacket
molding tool
transferring
revolver
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DEB74220A
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English (en)
Inventor
Karl Klein
Dipl-Ing Erich Lindner
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/26Folding sheets, blanks or webs
    • B31B50/28Folding sheets, blanks or webs around mandrels, e.g. for forming bottoms

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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum überführen eines zylindrischen Behältermantels von einem fest angeordneten Formwerkzeug auf einen auf einem Revolver angeordneten Dorn Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum überführen eines zylindrischen Behältermantels aus Pappe, Karton od. dgl. von einem fest angeordneten Formwerkzeug auf einen auf einem Revolver angeordneten Dorn, wobei zur zentrischen Aufnahme des Behältermantels an der dem Formwerkzeug zugewandten Seite des Dornes ein axial beweglicher, konisch ausgebildeter Teil vorgesehen ist.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist der an der dem Formwerkzeug zugewandten Seite angeordnete Teil konisch ausgebildet, um eine zentrische Aufnahme des Behältermantels zu bewirken. Beweglich ist dieser Teil deshalb, weil er nach dem Aufsetzen des Behältermantels auf den Dorn gegen den rückwärtigen Teil des Dornes bewegt wird, wodurch eine zwischen den beiden Teilen angeordnete Schicht aus elastischem Material gespreizt wird. Dies wiederum bewirkt ein Festhalten des Behältermantels auf dem Dorn.
  • Dabei ist zu berücksichtigen, daß der konisch ausgebildete Teil nur dann eine Aufgabe hat, wenn der Behältermantel auf den Dorn aufgesetzt wird. Später, wenn etwa der Behälterrumpf auf dem auf einem Drehtisch od. dgl. angeordneten Dorn weiterbearbeitet werden soll, so ist dieser konisch ausgebildete Teil nicht mehr erforderlich und stört, insbesondere, wenn z. B. ein Boden in den Behälterrumpf durch Einformen eingebracht werden soll.
  • Auf der anderen Seite ist zu berücksichtigen, daß es sich natürlich an sich empfehlen würde, auch den Behälterrumpf auf dem ohnehin erforderlichen Dorn des Drehtisch-Rundläufers od. dgl. herzustellen.
  • Dazu wäre es aber erforderlich, entweder das Falt-bzw. Biegewerkzeug für den Zuschnitt an dem Drehtisch anzubringen, wodurch die Vorrichtung sehr kompliziert würde, oder dieses Werkzeug nach dem Stillstand des Dornes an der entsprechenden Station erst in den Bereich des Rundläuferdornes einzuführm. Dadurch entsteht ein erheblicher Zeitverlust, was vor allem dazu führt, daß das Falten und feste Verr.inden der Zuschnittenden mittels der Längsnaht mehr Zeit benötigt als die übrigen Stationen, bei denen also etwa der Boden aufgebracht wird.
  • Besonders ist dies der Fall bei der Herstellung von Fehälterrümpfen für Runddosen, da die Längsnaht wegen der Spannung des rundgebogenen Zuschnittes s -.hr fest verschweißt -werden muß, bevor eine Weiterv,-rarbeitung möglich ist. Insbesondere ist auch bei allen Behälterrümpfen, d. h. also auch bei solchen mit polygonalem Querschnitt, eine genaue Ausricht; mg des Zuschnittes erforderlich, für die ebenfalls e ne gewisse Zeitspanne benötigt wird. Erfindungsgemäß werden diese Schwierigkeiten nun dadurch vermieden, daß der konisch ausgebildete Teil derart an dem Formwerkzeug angebracht ist, daß er kurz vor dem Abstreifen des Dosenrumpfes bis an den Dorn heranführbar und nach dem Aufsetzen des Dosenrumpfes zum Formwerkzeug zurückführbar ist.
  • Der konisch ausgebildete Teil ist also mit dem Formwerkzeug und nicht, wie dies sonst üblich ist, mit dem Dorn verbunden. Er stört also die Oberfläche des Dornes nicht, die infolgedessen beliebig ausgebildet werden kann. Außerdem kann das Heranführen und Zurückführen in sehr kurzer Zeit geschehen, so daß dadurch keine Zeit verlorengeht. Für das Falten und Verschweißen des Dosenrumpfes steht also die ganze Zeit zur Verfügung, die der Dorn des Rundläufers ohnehin stillstehen muß, um etwa den Boden auf den Dosenrumpf aufzusetzen oder den Rumpf von dem Dorn abzuwerfen, sowie auch noch die Zeit, die benötigt wird, um den Dorn von einer Station zur anderen zu bewegen. Dies reicht aus, um den Dosenrumpf zu biegen und so sicher zu verschließen, daß er anschließend weiterbearbeitet werden kann. Es kann also mit einem schnellen Takt gearbeitet werden. Dabei kann man vor allem auch das Abstreifen des Dosenrumpfes von dem feststehenden Dorn und das Aufschieben auf den Dorn des Rundläufers gleichzeitig mit dem Einführen eines neuen Zuschnittes erfolgen lassen, wodurch ein Arbeitstakt erspart wird.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung erlaubt die Verwendung aller Mittel, die eine Erhöhung der Geschwindigkeit erlauben und gewährt trotzdem ein sicheres und festes Aufsitzen des Behältermantels auf dem Rundläuferdorn. Besonders vorteilhaft ist es dabei, bei Verwendung eines an sich bekannten feststehenden Dornes als Formwerkzeug den konischen Teil als auf die Stirnseite des Rundläuferdornes passenden Einführteller auszubilden, der mittels einer Stange od. dgl. in dem feststehenden Dorn verschiebbar und vorzugsweise gleichzeitig mit dem Abstreifwerkzeug betätigbar ist. Ferner kann weiterhin gemäß der Erfindung das in Form zum Teil in Nuten laufender, kreisförmig gebogener Backen ausgebildete Abstreifwerkzeug mit der Stange der konischen Führung verbunden sein. Auf diese Weise ergibt sich eine einfach ausgebildete und zu betätigende Vorrichtung.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt, durch die gleichzeitig das Verfahren nach der Erfindung veranschaulicht wird.
  • F i g. 1 ist eine Gesamtansicht der Gesamtvorrichtung; F i g. 2 ist eine schematische, teilweise geschnittene Seitenansicht der Rumpfbiegestation; F i g. 3 zeigt die Rumpfbiegestation nach dem Biegen des Rumpfes; F i g. 4 bis 6 zeigen das Falt- und Abstreifwerkzeug; F i g. 7 zeigt eine Draufsicht auf den Rundläufer, in der auch die übrigen Werkzeuge des Rundläufers schematisch dargestellt sind.
  • Die Zuschnittbahn 1 wird mittels Vorzugswalzen 3 von einer Rolle 4 abgezogen. Die Vorzugswalzen 3 werden vorzugsweise durch eine optische Abtasteinrichtung 4 in Form einer Fotozelle gesteuert.
  • Gleichzeitig wird von einer Rolle 5 ein Aluminiumfolienstreifen 6 abgezogen, der etwa die Breite der Verschlußnaht hat. Dieser Folienstreifen wird mit einer Heftvorrichtung 7 auf den Zuschnitt aufgeheftet, derart, daß er an einem Rande der Zuschnittbahn zu liegen kommt.
  • Im allgemeinen wird der Zuschnitt 1 aus einer Bahn aus Pappe oder Karton hergestellt, die mit einer thermoplastischen Schicht versehen ist. Zum Aufheften des Aluminiumstreifens 6 reicht daher ein kurzer Wärmeimpuls aus der Vorrichtung 7 aus, um diesen Streifen so fest mit dem Zuschnitt zu verbinden, daß er seine Lage nicht mehr verändern kann.
  • Beim Weitertransport wird mittels des Messers 8 der gewünschte Teil des Zuschnittes abgeschnitten. Dieser Teil wird dann von einer Zange 9 erfaßt und bis zu einem Anschlag 10 vorgezogen.
  • Zum Biegen des Dosenrumpfes wird der Zuschnitt zunächst von einem Stempel 11 an die Unterseite des feststehenden Dornes 12 der Vorrichtung angedrückt. Anschließend wird der Zuschnitteil seitlich von Faltbacken 12 und 13 ergriffen und nach oben geführt. Diese Backen 12 und 13 werden zunächst aufwärts in Führungen 14,15 geführt. Sie weisen an ihren oberen Enden Ausnehmungen 16,17 in Form des Umfanges des feststehenden Dornes 12 auf und legen auf diese Weise den Folienteil fest an den Dorn an. Sie werden schließlich bis zur Oberseite des Domes herumgeführt, wofür nicht dargestellte Führungen vorgesehen sind (F i g. 5).
  • Um zu vermeiden, daß eine Beschädigung des Zuschnittes durch den Angriff der Faltbacken 12,13 erfolgt, sind diese an ihrem oberen Ende abgerundet, oder sie weisen vorteilhafterweise Rollen 18,19 auf.
  • Die Faltbacken greifen nicht gleichzeitig, sondern in einem kurzen Abstand nacheinander an, so daß am oberen Ende des feststehenden Domes 12 die Ränder des Übermaß aufweisenden Zuschnittes übereinander zu liegen kommen.
  • Nach dem Einfalten des Zuschnittes erfolgt eine Siegelung mittels einer Siegelbacke 20. Bei Verwendung geeigneter Werkstoffe kann diese Siegelbacke als Heizbacke ausgebildet sein. Gegebenenfalls kann dann auch in dem Dorn eine entsprechende Heizbacke untergebracht sein. Man kann die Siegelbacke auch als Elektrode für Hochfrequenzverschweißung ausbilden; dann muß die Gegenelektrode sich in dem Dorn 12 befinden. Soll die Verschweißung durch Wärmebildung in den Aluminiumfolien erfolgen, so ist lediglich eine Induktionsspule erforderlich, die dann als Siegelbacke 20 dient und mit einem entsprechenden, nicht dargestellten Generator verbunden ist.
  • Wenn die Schweißnaht ausreichend verfestigt ist, was insbesondere bei Wirbelstromerwärmung mittels eines kurzen Stromstoßes sehr schnell geschieht, werden die Faltwerkzeuge zurückgefahren und die Siegelbacke wieder angehoben.
  • Der Dosenrumpf kann dann von dem feststehenden Dorn 12 abgezogen werden. Dies geschieht mittels Abstreifbacken 21, 22, die Vorsprünge, z. B. 23, 24, aufweisen. Diese Vorsprünge laufen in Nuten, z. B. 25, 26, die in dem Dorn 12 angebracht sind. Auf diese Weise kann auch ein sehr festsitzender Dosenrumpf von dem Dorn 12 abgezogen werden.
  • Gleichzeitig wird der Dosenrumpf auch auf einen der Dorne 27 des Rundläufers 28 aufgeschoben, auf dem er fest sitzen kann, was für die weitere Bearbeitung auf dem Dorn von Wichtigkeit ist. Um eine spätere Bearbeitung zu erleichtern, wird an die Stirnseite des Dornes 27 ein Einführteller 29 als Führung für den Dosenrumpf aufgesetzt, wenn das Abziehwerkzeug 21 und 22 in Tätigkeit tritt. Der Einführteller 29 ist zu diesem Zweck auf einer Stange 30 angebracht, die im Inneren des feststehenden Zylinders 12 gleitet und die vorteilhafterweise mit der Antriebsstange 31 für das Abstreifwerkzeug 21, 22 gekoppelt ist.
  • Nach dem Aufbringen des Dosenrumpfes auf den Dorn 27 wird der Rundläufer in Bewegung gesetzt, so daß der Dorn 27 mit dem Dosenrumpf zur nächsten Station gelangt, während ein neuer Rundläuferdorn in die Stellung für den Dosenrumpf bewegt wird.
  • Während des Abstreifvorganges kann bereits von der Zange 9 ein neuer Zuschnitt bis zum Anschlag 10 vorgezogen werden, so daß also erheblich an Zeit gespart wird. Das Einziehen des neuen Zuschnittes kann auch bereits während des Verschweißens der Längsnaht erfolgen. Der Falt- bzw. Siegelvorgang kann also bereits erfolgen, während der Rundläuferdorn 27 bewegt wird. In der Ruhestellung des Domes erfolgt dann nur noch das Abstreifen des Dosenrumpfes von dem feststehenden Dorn 12 unter Aufschieben dieses Dosenrumpfes auf den Dorn 27 sowie gleichzeitig damit das Einziehen eines neuen Zuschnitteiles.
  • Die über das Patentbegehren hinausgehenden Teile der Beschreibung dienen nur der Erläuterung und sind nicht Gegenstand der Erfindung.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Überführen eines zylindrischen Behältermantels aus Pappe, Karton od. dgl. von einem fest angeordneten Formwerkzeug auf einen auf einem Revolver angeordneten Dom, wobei zur zentrischen Aufnahme des Behältermantels an der dem Formwerkzeug zugewandten Seite des Dornes ein axial beweglicher, konisch ausgebildeter Teil vorgesehen ist, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß der konisch ausgebildete Teil derart an dem Formwerkzeug angebracht ist, daß er kurz vor dem Abstreifen des Dosenrumpfes bis an den Dorn (27) heranführbar und nach dem Aufsetzen des Dosenrumpfes zum Formwerkzeug zurückführbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines an sich bekannten feststehenden Dornes (12) als Formwerkzeug der konische Teil als auf die Stirnseite des Rundläuferdornes passender Einführteller (29) ausgebildet ist, der mittels einer Stange (31) od. dgl. in dem feststehenden Dorn (12) verschiebbar und vorzugsweise gleichzeitig mit einem Abstreifwerkzeug betätigbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das in Form zum Teil in Nuten (25) laufender kreisförmig gebogener Backen (21, 22) ausgebildete Abstreifwerkzeug mit der Stange (31) der konischen Führung verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 3103 857, 1922189.
DEB74220A 1963-11-11 1963-11-11 Vorrichtung zum UEberfuehren eines zylindrischen Behaeltermantels von einem fest angeordneten Formwerkzeug auf einem auf einem Revolver angeordneten Dorn Pending DE1237885B (de)

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DEB74220A Pending DE1237885B (de) 1963-11-11 1963-11-11 Vorrichtung zum UEberfuehren eines zylindrischen Behaeltermantels von einem fest angeordneten Formwerkzeug auf einem auf einem Revolver angeordneten Dorn

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1922189A (en) * 1928-11-10 1933-08-15 Edward C Angell Apparatus for making paper containers
US3103857A (en) * 1960-02-18 1963-09-17 American Seal Kap Corp Method and machine for making cylindrical containers

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1922189A (en) * 1928-11-10 1933-08-15 Edward C Angell Apparatus for making paper containers
US3103857A (en) * 1960-02-18 1963-09-17 American Seal Kap Corp Method and machine for making cylindrical containers

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