DE1237609B - Umstellvorrichtung fuer Industriebahnweichen - Google Patents

Umstellvorrichtung fuer Industriebahnweichen

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Publication number
DE1237609B
DE1237609B DE1964B0077841 DEB0077841A DE1237609B DE 1237609 B DE1237609 B DE 1237609B DE 1964B0077841 DE1964B0077841 DE 1964B0077841 DE B0077841 A DEB0077841 A DE B0077841A DE 1237609 B DE1237609 B DE 1237609B
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DE
Germany
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hand lever
changeover device
pivotable member
switch
industrial railway
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Pending
Application number
DE1964B0077841
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrichtung Johanne Engelberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Original Assignee
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/02Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using mechanical transmission, e.g. wire, lever
    • B61L7/027Control levers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Umstellvorrichtung für Industriebahnweieheri-Die Erfindung betrifft eine Umstellvorrichtung-für Industriebahnweichen, vorzugsweise für Federzungenweichen, bei der an einem schwenkbaren Glied, das gegenüber dem Handhebel ein beschränktes Spiel aufweist, eine labile Mittelstellung erzeugende Federn angreifen.
  • Bei einer bekannten Umstellvorrichtung dieser Bauart sind die zu den Weichenzungen führenden Teile des übertragungsgestänges unmittelbar und spielfrei mit dem Handhebel verbunden. Das hat den Nachteil, daß der Handhebel jede Bewegung der Weichenzunge mitmacht, insbesondere auch deren schlagartige Bewegung in die Endstellung, die beim Umstellen der Weiche von Hand dadurch erfolgt, daß die Federn das schwenkbare Glied aus der labilen Mittelstellung plötzlich in die neue Endstellung drücken, und dadurch in der Nähe stehende Bedienungspersonen gefährden kann. Auch ein Auffahren der Weiche führt zu einer entsprechenden Bewegung des Handhebels.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die schlagartige Bewegung des Handhebels beim Umstellen oder beim Auffahren der Weiche zu vermeiden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die zu den Weichenzungen führenden Teile des übertragungsgestänges nicht mit dem Handhebel verbunden sind, sondern an dem schwenkbaren Glied angreifen und daß zwischen dem schwenkbaren Glied und dem Handhebel eine willkürlich oder selbsttätig schaltbare Kupplung vorgesehen ist. Ist diese Kupplung ausgeschaltet, so wird auch bei einem etwaigen Auffahren der Weiche durch ein von deren Herzstück einlaufendes Fahrzeug keine Bewegung des Handhebels bewirkt, die in dessen Nähe befindliche Personen gefährden könnte. Als Verbindung zwischen dem schwenkbaren Glied und den zu den Weichenzungen führenden Teilen des übertragungsgestänges dient zweckmäßigerweise eine Bolzen-Langloch-Verbindung.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Im einzelnen zeigen, jeweils in seitlichen Ansichten, F i g. 1 bis 4 eine Umstellvorrichtung mit willkürlich schaltbarer Kupplung zwischen schwenkbarem Glied und Handhebel, und zwar F i g. 1 und 2 eineEndstellung bei Handbetätigung, F i g. 3 eine Zwischenstellung bei Handbetätigung, F i g. 4 eine Zwischenstellung beim Auffahren der Weiche, F i g. 5 bis 9 eine Umstellvorrichtung mit selbsttätig ein- und ausrückender Kupplung zwischen schwenkbarem Glied und Handhebel, und zwar F i g. 5 bis 7 eine End- und eine Zwischenstellung bei Handbetätigung, F i g. 8 und 9 eine Zwischen- und eine Endstellung beim Auffahren der Weiche.
  • In beiden Ausführungsbeispielen ist ein etwa trapezförmiges Glied 1 und unabhängig davon ein Handhebel 2 um den gleichen Bolzen 3 drehbar auf der Blechplatte 4 gelagert. Das Glied 1 ist über zwei Gelenke 5 und daran angreifende, in zylindrischen Gehäusen liegende Druckfedern 6 mit zwei Festpunkten 7 in bekannter Weise derart verbunden, daß es eine labile Mittelstellung besitzt. An ihm sind mittels einer Bolzen-Langloch-Verbindung 8 die zu den Weichenzungen führenden Teile des übertragungsgestänges angeschlossen, die durch den Gabelkopf 9, den Winkelhebel 10 und einem Teil der Bockstange 11 angedeutet sind.
  • Eine Aussparung an der Oberkante des schwenkbaren Gliedes 1 wird durch zwei Nasen 12 begrenzt, die als Kupplungsanschläge für den Handhebel 2 dienen.
  • Im ersten Ausführungsbeispiel (F i g. 1 bis 4) ist das entsprechende Kupplungsglied am Handhebel als an diesem längsverschieblicher Vierkantfinger 13 ausgebildet, der normalerweise (F i g. 4) durch eine Feder 14 nach oben gezogen, dagegen bei Handbetätigung der Umstellvorrichtung (F i g. 1 und 3) durch den um den Bolzen 15 schwenkbaren Winkelhebel 16 nach unten in seine Kupplungsstellung gedrückt wird.
  • Im zweiten Ausführungsbeispiel (F i g. 5 bis 9) besteht das entsprechende Kupplungsglied des Handhebels aus zwei an einem Bolzen 17 desselben pendelnd aufgehängten, zueinander parallelen Blechen 18, die durch Bolzen 19 und Stege 20 miteinander verbunden sind.
  • Die Bleche 18 versuchen sich infolge ihrer Gestaltung unter der Wirkung der Schwerkraft stets in die lotrechte Lage einzustellen. Infolgedessen greift beim Umstellen der Weiche von Hand. zunächst der eine der beiden Bolzen 19 in die entsprechende Nase 12 des schwenkbaren Gliedes 1 ein (F i g. 5), löst sich jedoch selbsttätig wieder, sobald das Glied 1 seine Mittellage überschritten hat (F i g. 6). Erfolgt dagegen das Umstellen der Weiche durch Auffahren (F i g. 8 und 9), so erfolgt keine Kupplung zwischen den Blechen 18 und dem schwenkbaren Glied 1, da die Nase 12 des letzteren am Steg 20 entlanggleitet; der Handhebel 2 beteiligt sich mithin überhaupt nicht an dieser Umstellbewegung.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Umstellvorrichtung für Industriebahnweichen, vorzugsweise für Federzungenweichen, bei der an einem schwenkbaren Glied, das gegenüber dem Handhebel ein beschränktes Spiel aufweist, eine labile Mittelstellung erzeugende Federn angreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die zu den Weichenzungen führenden Teile (9, 10 und 11) des übertragungsgestänges an dem schwenkbaren Glied (1) angreifen und daß zwischen dem schwenkbaren Glied und dem Handhebel (2) eine willkürlich oder selbsttätig schaltbare Kupplung vorgesehen ist.
  2. 2. Umstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem schwenkbaren Glied (1) und den zu den Weichenzungen führenden Teilen (9, 10 und 11) des Übertragungsgestänges eine Bolzen-Langloch-Verbindung (8) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1110202.
DE1964B0077841 1964-07-25 1964-07-25 Umstellvorrichtung fuer Industriebahnweichen Pending DE1237609B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29510718U1 (de) * 1995-07-01 1995-11-23 Wbg Weichenwerk Brandenburg Gmbh, 14774 Brandenburg Stellvorrichtung für eine Weiche

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1110202B (de) * 1959-07-01 1961-07-06 Krupp Dolberg G M B H Umstellvorrichtung fuer Industriebahnweichen

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