DE1237270B - Gussstueckausstossvorrichtung - Google Patents
GussstueckausstossvorrichtungInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D17/00—Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
- B22D17/20—Accessories: Details
- B22D17/22—Dies; Die plates; Die supports; Cooling equipment for dies; Accessories for loosening and ejecting castings from dies
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Description
DEUTSCHES ΜΛ $8& PATENTAMT DeutscheKl.: 31 b2-17/22
PATENTSCHRIFT
Nummer: 1 237 270
Aktenzeichen: E 27786 VI a/31 b2 J 237 270 Anmeldetag: 16.September 1964
Auslegetag: 23. März 1967
Ausgabetag: 5. Oktober 1967
Patentschrift stimmt mit der Auslegeschrift überein
Ausgabetag: 5. Oktober 1967
Patentschrift stimmt mit der Auslegeschrift überein
Die Erfindung betrifft eine Gußstückausstoßvorrichtung für eine Gießmaschine mit relativ beweglichen
Gießformteilen.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Gußstückausstoßvorrichtung dieser Bauart, die einfach
im Aufbau ist und ein sicheres und zuverlässiges, zudem selbsttätiges Entformen eines Gußstückes gewährleistet.
Insbesondere soll der Ablauf des Vorgangs beim Entfernen der erstarrten Gußstücke aus
Gießformen zu einem geeigneten Zeitpunkt während to des Gießmaschinenzyklus so verbessert werden, daß
das Ausstoßen zwangläufig ist und innerhalb eines bestimmten Zeitraumes erfolgt, um die stetige Arbeit
einer Hochleistungsgießanlage in einer Fertigungsstraße zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein von den Formhälften unabhängiger Gußstückhaltefinger
an dem Maschinengestell zu den Formhälften beweglich gelagert ist, daß dieser Finger sich quer zwischen
den Formhälften in den Formhohlraum hineinerstreckt, so daß das Gußstück am Finger haftenbleibt,
daß ferner der Finger mit einer ersten Arretierung zusammenwirkt, um den Finger gegenüber
der sich bewegenden Formhälfte anzuhalten, wenn sich die Form öffnet und mit einer zweiten Arretierung,
um den Finger gegegenüber der zweiten Formhälfte zu bewegen, derart, daß das Gußstück von
beiden Formhälften abgezogen wird.
Die in der Zeichnung dargestellte Gießmaschine besitzt eine Anzahl gesonderter Formen, die auf einer
Trägervorrichtung kreisförmig angeordnet sind. Die Trägervorrichtung trägt eine Anzahl erfindungsgemäßer
Gußstückausstoßvorrichtungen, die einzeln betätigt werden können, um selbsttätig ein Gußstück
oder Gußstücke aus einer Form auszustoßen. Die erfindungsgemäße Ausstoßvorrichtung ist natürlich
auch auf andere Gießmaschinen sowie auf Gießmaschinen mit einer verschiedenen Anzahl solcher
Formen anwendbar, was von der Art des Formgebungsvorgangs oder von den Einbauerfordemissen
der Gießmaschinen in verschiedenen Anlagen abhängt.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Teilansicht in schaubildlicher Darstellung einer herkömmlichen Mehrformgießmaschine
mit kreisförmiger Anordnung mit einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Gußstückausstoßvorrichtung,
bei welcher kurze Ausstoßstangen-Gußstückhaltefinger verwendet werden, wobei die auf
der linken Seite der F i g. 1 dargestellte Gußstück-Gußstückausstoßvorrichtung
Patentiert für:
Eaton Yale & Towne Inc.,
Cleveland, Ohio (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. E. Liebau und Dipl.-Ing. G. Liebau,
Patentanwälte,
Patentanwälte,
Göggingen über Augsburg, von-Eichendorff-Str. 10
Als Erfinder benannt:
Kenneth Dale Clark, Caro, Mich. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 16. September 1963
(309117)
V. St. v. Amerika vom 16. September 1963
(309117)
ausstoßvorrichtung in Verbindung mit einer geschlossenen Form gezeigt ist,
F i g. 2 in vergrößertem Maßstab eine Draufsicht der Gußstückausstoßvorrichtung mit einer Form in
der Schließstellung, wobei Teile der Formträgervorrichtung dargestellt sind, an der die Ausstoßvorrichtung
angebracht ist,
F i g. 3 eine Seitenansicht einer Gußstückausstoßvorrichtung, die an den Führungsschienen der beweglichen
Formhälfte einer Gießmaschine mit geteilten Formen angebracht ist, wobei eine Ausführungsform
der Ausstoßvorrichtung mit langen Ausstoßstangen-Gußstückhaltefingern gezeigt ist,
F i g. 4 eine Seitenansicht der Ausstoßvorrichtung nach Fig. 3, welche eine der beiden Hälften einer
geteilten Gießform in der Offenstellung zeigt und der Gußstückhaltefinger sowie die Betätigungsstange
in einer ihrer Bewegungsstellungen dargestellt sind,
F i g. 5 eine Endansicht der beweglichen Formhälfte einer geteilten Gießform, welche die Gußstückausstoßvorrichtung
nach F i g. 3 in der Stellung vor dem Ausstoß eines Gußstückes C zeigt,
F i g. 6 eine Teilansicht von der Seite der in F i g. 1 dargestellten Ausstoßvorrichtung in Verbindung
mit der beweglichen Formhälfte in der Offenstellung der Gießform und nach dem Ausstoßen des
Gußstückes,
709 686/125
F i g. 7 in vergrößertem Maßstab eine Seitenansicht der in F i g. 1 dargestellten Gußstückausstoßvorrichtung,
F i g. 8 in vergrößertem Maßstab eine Endansicht der in F i g. 7 dargestellten Gußstückausstoßvorrichtung
und
F i g. 9 in vergrößertem Maßstab eine Teilansicht in schaubildlicher Darstellung eines Gußstückhaltefingers,
welche die Einzelheiten einer Ausführungsform desselben zeigt. ">
Nachdem das Gußstück aus der Form durch die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Ausstoßvorrichtung
entfernt worden ist, fällt es durch sein Eigengewicht auf einen Förderer oder in geeignete Lagerbehälter,
welch letztere nach dem Füllen periodisch entleert werden.
In der Zeichnung sind mehrere Formen dargestellt, von denen jede eine innere bewegliche erste Formhälfte
11 und eine äußere, feststehende, zweite Formhälfte 12 in kreisförmiger Anordnung in einer Dauer- ao
formmaschine aufweist. Für jede Form ist eine Formträgervorrichtung A vorgesehen, die dazu dient, die
Formen zu öffnen und zu schließen, während sie um eine Mittelachse herum mit einer Drehbewegung
weiterbefördert werden. Die Gießmaschine besitzt ferner einen mittigen Aufbau zur Lagerung der
Trägervorrichtung und des nicht gezeigten Antriebsmechanismus, durch welchen der Formträgervorrichtung
um den mittig angeordneten Aufbau eine Umlauf- bzw. Schaltbewegung mitgeteilt wird. Die
Formträgervorrichtung A umfaßt kreisförmig angeordnete Trägeranordnungen 13, einen beweglichen
inneren Formträgerkopf 14, einen äußeren Formträgerkopf 15, der an der Trägeranordnung 13 befestigt
ist, Hauptführungsschienen 16, welche den Trägerkopf 14 zwecks einer radialen Gleitbewegung
mit Bezug auf den Formträgerkopf 15 tragen, und Druckluftzylinder 17, die- von einer ersten Arretierung
18 zur Betätigung der Führungsschienen 16 getragen werden. Die Gußstückausstoßvorrichtung ist
an der Trägeranordnung A auf den beiden Hauptführungsschienen 16 unmittelbar vor einem Querstück
19 durch Ausstoßerträger befestigt, die Einspannbügel 20 und 21 aufweisen, welche auf senkrechten
Laschen 22 und 23 angeordnet sind, die durch einen mit einem Schlitz versehenen Brücken-Icl
24 verbunden sind, auf welch letzterem Führungsbuchsen 38 und 39 befestigt sind, durch welche
Trägerstangen 25 und 26 gleitbar gelagert sind. Die Trägerstangen 25, 26 tragen Gußstückhaltefinger, die
sich im wesentlichen senkrecht nach unten in eine Stellung benachbart dem und für den Angriff an dem
in der Form befindlichen Gußstück erstrecken, um das letztere aus der Form, wenn diese geöffnet wird,
selbsttätig auszustoßen, wie nachstehend näher beschrieben wird. Jeder der Gußstückhaltefinger ist
senkrecht in eine gewünschte Höhe mit Hilfe eines Schlitzes 22 a in der senkrechten Lasche 22 und eines
Schlitzes 23 a in der senkrechten Lasche 23 verstellbar, in welchen Schlitzen die Einspannbügel 20, 21
verstellbar angeordnet sind.
F i g. 3, 4, 5 und 9 zeigen eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Gußstückausstoßvorrichtung
unter Verwendung langer Gußstückhaltefinger 27, 28, die mit den Trägerstangen 25, 26 aus einem Stück
bestehen. Im Betrieb können die langen Gußstückhaltefinger 27 und 28 in Ausnehmungen angeordnet
werden, wie in Fig. 4 dargestellt, so daß der Finger
von entsprechend räumlich ausgebildeten Ausnehmungen 29 und 30 aufgenommen wird. In gleicher
Weise sitzt der Finger 28 in entsprechend räumlich ausgebildeten, nicht gezeigten Ausnehmungen in den
Formhälften. Längs der Formhohlraumseite jedes der Finger 27 und 28 ist eine Nut 40 ausgefräst, wie in
F i g. 9 gezeigt, welche vorzugsweise einen gekrümmten oder sich verjüngenden Querschnitt hat, um das
Lösen des erstarrten Gußstückes zu erleichtern. Wenn die Form um die Finger geschlossen ist und das
Metall gegossen wird, nehmen die Nuten in den Fingern durch das Eingußsystem Metall auf, das dann
in den Nuten erstarrt. Dies hat zur Folge, daß das Gußstück zeitweilig mit den Fingern verbunden wird.
Wenn die Form geöffnet wird, wird das Gußstück aus den Formhälften durch die Betätigung der Trägerstangen
25, 26 entfernt, so daß es frei von den Formhälften in einen hierfür vorgesehenen Behälter oder
auf einen Förderer fallen kann. Nach dem Entformen des Gußstückes in der beschriebenen Weise gleiten
diejenigen Teile des Gußstückes, die in den Fingernuten erstarrt sind, längs den letzteren, bis das Gußstück
frei fallen kann.
Eine weitere Ausführungsform der Trägerstangen 25 und 26 ist in Fig. 1, 2, 6, 7 und 8 dargestellt,
bei welcher die Gußstückhaltefinger 27' und 28' sich verjüngende Ansätze bilden, die in geeignet angeordneten,
nicht gezeigten Nuten oder Steigerhohlräumen in der Form sitzen, so daß, wenn das Metall gegossen
wird und die Steigerhohlräume gefüllt werden, die oberen Teile der Steiger um die Spitzen der
Finger 27' und 28' herum erstarren. Nachdem das Gußstück erstarrt und die Form geöffnet worden ist,
wird das Gußstück aus den Formhälften durch die Betätigung der Stangen 25 und 26 freigesetzt, so daß
die Schwerkraft in Verbindung mit der Betätigung der Stangen 25, 26 zur Folge hat, daß das Gußstück
von den verjüngten Spitzen der Finger 27' und 28' in einen Sammelbehälter oder auf einen hierfür vorgesehenen
Förderer abfällt.
Die Stangen 25 und 26 sind auf dem Brückenteil 24 des Ausstoßerträgers mit Hilfe von U-förmigen
Halterungen oder einer zweckmäßigerweise als rechtwinklige geteilte Buchsen 38 und 39 ausgebildeten
Arretierung gleitbar gelagert. Die senkrechten Laschen 22 und 23 des Ausstoßerträgers sind infolge
der langen Schlitze 22 a und 23 a gleitend verstellbar
und können in senkrechter Stellung auf den Hauptführungsschienen 16 festgestellt werden, und zwar
durch Festspannen mit Hilfe der U-förmigen Bügel 20 und 21. Auf den hinteren Abschnitten der Trägerstangen
25 und 26 sind Anschlagteile 33 und 34, vorteilhafterweise
in Form jeweils eines Bundes, festgeklemmt. Für den Zylinderträger 18 sind Anschlaghülsen
35 und 36 vorgesehen, um die Rückwärtsbewegung der Stangen 25 und 26 mit Bezug auf die
Führungsschienen 16 zu begrenzen, wodurch auch die Rückwärtsbewegung der Gußstückhaltefinger mit
Bezug auf die Formhälften begrenzt wird.
Für den Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird eine vollständige Gießmaschine der in
Fig. 1 gezeigten Art mit Ausstoßvorrichtungen für jedes Paar von Hauptführungsschienen 16 ausgerüstet,
wobei eine vollständige Ausstoßvorrichtung für das Zusammenwirken mit jeder Formeinheit vorgesehen,
eingebaut und so eingestellt wird, daß sie als Teil des Gießzyklus wirksam wird. Jede Form
wird allmählich geschlossen, wobei gleichzeitig die
Claims (6)
1. Gußstückausstoßvorrichtung für eine Gießmaschine mit relativ beweglichen Gießformteilen,
dadurch gekennzeichnet, daß ein von den Formhälften (11,12) unabhängiger Gußstückhaltefinger
(27,28 oder 27', 28') an dem Maschinengestell zu den Formhälften (11,12) beweglich
gelagert ist, daß dieser Finger sich quer zwischen den Formhälften in den Formhohlraum
hinein erstreckt, so daß das Gußstück am Finger haftenbleibt, daß ferner der Finger mit einer
ersten Arretierung (18) zusammenwirkt, um den Finger gegenüber der sich bewegenden Formhälfte
(11) anzuhalten, wenn sich die Form öffnet und mit einer zweiten Arretierung (38, 39), um
den Finger gegenüber der zweiten Formhälfte (12) zu bewegen, derart, daß das Gußstück von beiden
Formhälften abgezogen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gußstückhaltefinger (27,
28 oder 27', 28') auf einer Trägerstange (25, 26) angeordnet ist, die gegenüber der ersten Formhälfte
(11) begrenzt gleitbar gelagert ist, wobei auf der Stange ein Anschlagteil (33,34) vorgesehen
ist, das an der zweiten Arretierung (38, 39) zur Anlage gebracht werden kann, um den
Finger von der zweiten Formhälfte (12) wegzubewegen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Arretierung eine
Buchse (38,39) ist, welche mit Bezug auf die erste Formhälfte (11) feststeht und durch welche
die Trägerstange (25, 26) sich gleitbar erstreckt, während das Anschlagteil ein Bund (33, 34) ist,
der an der Buchse (38, 39) zur Anlage gebracht werden kann.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Arretierung
(18) eine Bewegung des Gußstückhalte-
fingers (27, 28 oder 27', 28') verhindert, während die erste Formhälfte (11) sich von der zweiten
Formhälfte weiter wegbewegt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Arretierung
(18) eine feststehende Halterung ist, gegen welche
die Stange (26) zur Anlage kommt, während sich die erste Formhälfte (11) weiterbewegt.
6. Vorrichtung nach den vorangehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei ähnlich
gelagerte Gußstückhaltefinger (27, 28 oder 27', 28') für jede Form vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 520/328 3. 67 © Bundesdnickerei Berlin
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