DE1236282B - Anordnung zur Verminderung der Koerperschalluebertragung von einer schallerzeugenden Einrichtung, z. B. einer Dampfreduzierstation auf eine Rohrleitung - Google Patents

Anordnung zur Verminderung der Koerperschalluebertragung von einer schallerzeugenden Einrichtung, z. B. einer Dampfreduzierstation auf eine Rohrleitung

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DE1236282B
DE1236282B DE1963M0057601 DEM0057601A DE1236282B DE 1236282 B DE1236282 B DE 1236282B DE 1963M0057601 DE1963M0057601 DE 1963M0057601 DE M0057601 A DEM0057601 A DE M0057601A DE 1236282 B DE1236282 B DE 1236282B
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DE
Germany
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sound
rings
borne
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pipes
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DE1963M0057601
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English (en)
Inventor
Dr Rer Nat Manfred H Dipl-Phys
Helmut A Mueller A M Dipl-Phys
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MUELLER BBN GmbH
Original Assignee
MUELLER BBN GmbH
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Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L9/00Rigid pipes
    • F16L9/21Rigid pipes made of sound-absorbing materials or with sound-absorbing structure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/02Energy absorbers; Noise absorbers
    • F16L55/033Noise absorbers
    • F16L55/0335Noise absorbers by means of external rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CI.:
F161
Deutsche KL: 47 f-1/10
Nummer: 1 236 282
Aktenzeichen: M 57601XII/47 f
Anmeldetag: 23. Juli 1963
Auslegetag: 9. März 1967
An manchen mit Anschlußrohrleitungen versehenen Einrichtungen, z. B. an Dampfreduzierstationen oder an Umwälzpumpen, entsteht eine ziemlich hohe Schallenergie, die sich zum Teil in Form von Körperschall in den angeschlossenen Rohren fortpflanzt. Da die Körperschallausbreitung in Metallen nur wenig gedämpft wird, können Störgeräusche über weite Strecken übertragen werden und über die Rohraufhängungen auch Gebäudeteile in Schwingungen versetzen.
Bei hohen Drücken des Fördermediums, meist Dampf oder Wasser, kann das wirksamste Mittel zur Verringerung der Körperschallübertragung, nämlich die Zwischenschaltung eines elastischen Zwischenstückes, nicht angewendet werden.
Zur Körperschalldämmung sind auf Rohre bereits Ringe aufgesetzt worden. Dabei wurde aber stets davon ausgegangen, daß das Rohr als Ganzes Biegeschwingungen ausführt. Hieraus folgt zwangläufig, daß im wesentlichen die Masse der aufgesetzten Ringe von Bedeutung ist. Bei Rohren mit großem Durchmesser würde man, ausgehend von der obigen Annahme, sehr große und dementsprechend schwere Ringe benötigen, um eine nennenswerte Körperschalldämpfung erzielen zu können.
Neue Untersuchungen haben nun gezeigt, daß bei Rohren mit größerem Durchmesser, wie sie z. B. bei Reduzierstationen Verwendung finden, die Biegeschwingungen des Rohres als Ganzes nicht von großer Bedeutung sind. Die Körperschallenergie breitet sich vielmehr hauptsächlich in Form von Schwingungen aus, die mehrere Knoten entlang des Rohrumfanges haben. Es kommt demnach bei der Körperschalldämmung an solchen Rohren mit Hilfe von Ringen nicht so sehr auf die Masse der aufgesetzten Ringe als auf deren Steife an. Es ist hierbei nur die Biegesteife von Interesse, die die Ringe den Kräften in radialer Richtung entgegensetzen.
Gemäß der Erfindung wird bei einer Anordnung zur Verminderung der Körperschallübertragung von einer schallerzeugenden Einrichtung, z. B. einer Dampfreduzierstation, auf eine Rohrleitung, bei der sich der Körperschall hauptsächlich in Form von Schwingungen ausbreitet, die mehrere Knoten entlang des Rohrumfanges haben, unter Verwendung von einem oder mehreren auf die Rohre aufgesetzten Ringen vorgeschlagen, daß der oder die in der Nähe der Schallquelle mit dem Rohr fest verbundenen Ringe ein Querschnittsprofil aufweisen, das zur Erzielung einer hohen Biegesteife des Ringes gegenüber in der Ringebene wirkenden radialen Kräfte bei geringer Ringmasse bemessen ist.
Anordnung zur Verminderung der
Körperschallübertragung von einer
schallerzeugenden Einrichtung, z. B. einer
Dampfreduzierstation auf eine Rohrleitung
Anmelder:
Müller-BBNG.m.b.H.,
München, Herzogspitalstr. 10
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Phys. Dr. rer. nat. Manfred Heckl,
Dipl.-Phys. Helmut A. Müller, München
Zweckmäßig besitzen die körperschalldämmenden Ringe zur Erzielung einer hohen Biegesteife einen doppel-T-förmigen oder keilförmigen Querschnitt.
Die Wirkung derartiger steifer Ringe beruht darauf, daß die von der Schallquelle ausgehenden Rohrwellen reflektiert und somit an der weiteren Ausbreitung gehindert werden.
Die körperschalldämmende Wirkung der Ringe kann dann besonders gut ausgenutzt werden, wenn zwischen der Schallquelle und den Ringen auf der Rohrwand eine an sich bekannte körperschalldämpfende Schicht, z. B. aus Bitumen oder Sand, angeordnet ist. Dadurch wird ereicht, daß die von den Ringen reflektierte Körperschallenergie in Wärme umgesetzt wird.
Zur Körperschallreduzierung für mit Flüssigkeit gefüllte Rohre ist es außerdem noch zweckmäßig, im Bereich des oder der körperschalldämmenden Ringe zusätzlich als Flüssigkeitsschalldämpfer eine an sich bekannte schallweiche Schicht auf der Innenseite der Rohrwand anzuordnen. Auf diese Weise wird verhindert, daß sich der Schall in der Flüssigkeit selbst ausbreitet. Da im allgemeinen die Umwandlung von Flüssigkeitsschall im Rohrinnern zu Körperschall in der Rohrwand sehr leicht erfolgen kann, ist es notwendig, daß die Einrichtungen zur Reduzierung des Körperschalls und des Flüssigkeitsschalls etwa an derselben Stelle eingebaut sind. Vorteilhaft besteht die schallweiche Schicht aus Schaumstoff mit geschlossenen Poren.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt in schematischer Darstellung
709 518/247

Claims (4)

Fig. 1 eine Anordnung an zwei Rohren, die an eine schallerzeugende Einrichtung angeschlossen sind, Fig. 2 eine Anordnung mit Ringen anderer Querschnittsform und Fig. 3 eine Anordnung für mit Flüssigkeit gefüllte Rohre. Bei der Anordnung nach Fig. 1 sind an eine schallerzeugende Einrichtung 1 zwei Rohre 2 angeschlossen. Im Abstand (beispielsweise 75 bis 150 cm) von der Schallquelle sind auf den Außenumfang der Rohre 2 körperschalldämmende Ringe 3 aufgesetzt, die beispielsweise durch Aufschrumpfen fest mit den Rohren verbunden sind. Bei der Ausführungsform nach F i g. 1 besitzen die Ringe einen doppel-T-förmigen Querschnitt. Zwischen der Schallquelle 1 und den Ringen 3 ist auf die Außenwand der Rohre 2 ein körperschalldämpfender Belag 4 aus Bitumen aufgebracht. Die Ausführungsform nach Fig.2 entspricht im wesentlichen der Ausführungsform nach Fig. 1; nur besitzen hier die Ringe 3' einen keilförmigen Querschnitt, der zur Erzielung einer hohen Biegesteife ebenfalls geeignet ist. Bei der Ausführungsform für mit Flüssigkeit gefüllte Rohre nach F i g. 3 ist zusätzlich zu den schon beschriebenen Teilen noch eine eine schallabsorbierende Auskleidung des Rohres 2 bildende schallweiche Schicht 5 aus geschlossenporigem Schaumstoff vorgesehen. Patentansprüche:
1. Anordnung zur Verminderung der Körperschallübertragung von einer schallerzeugenden Einrichtung, z. B. einer Dampfreduzierstation, auf eine Rohrleitung, bei der sich der Körperschall hauptsächlich in Form von Schwingungen ausbreitet, die mehrere Knoten entlang des Rohrumfanges haben, unter Verwendung von einem oder mehreren auf die Rohre aufgesetzten Ringen, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die in der Nähe der Schallquelle (1) mit dem Rohr (2) fest verbundenen Ringe (3, 3') ein Querschnittsprofil aufweisen, das zur Erzielung einer hohen Biegesteife des Ringes gegenüber in der Ringebene wirkenden radialen Kräfte bei geringer Ringmasse bemessen ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die körperschalldämmenden Ringe (3,3') zur Erzielung einer hohen Biegesteife einen doppel-T-förmigen oder keilförmigen Querschnitt aufweisen.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu den körperschalldämmenden Ringen (3) zwischen diesen und der Schallquelle auf der Rohrwand in an sich bekannter Weise eine körperschalldämpfende Schicht (4), z. B. aus Bitumen oder Sand, angeordnet ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1,2 und 3 für mit Flüssigkeit gefüllte Rohre, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des oder der körperschalldämmenden Ringe (3) zusätzlich als Flüssigkeitsschalldämpfer eine an sich bekannte schallweiche Schicht(5), z.B. aus Schaumstoff, im Innern des Rohres (2) vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 863 779;
schweizerische Patentschrift Nr. 341939.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 518/247 2.67 © Bundesdruckerei Berlin
DE1963M0057601 1963-07-23 1963-07-23 Anordnung zur Verminderung der Koerperschalluebertragung von einer schallerzeugenden Einrichtung, z. B. einer Dampfreduzierstation auf eine Rohrleitung Pending DE1236282B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH341939A (de) * 1956-08-15 1959-10-31 Sulzer Ag Turboverdichter
DE1863779U (de) * 1961-01-24 1962-12-13 Eugen Bauer Selbsthaftende schalldaemmende umkleidung fuer bleche.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH341939A (de) * 1956-08-15 1959-10-31 Sulzer Ag Turboverdichter
DE1863779U (de) * 1961-01-24 1962-12-13 Eugen Bauer Selbsthaftende schalldaemmende umkleidung fuer bleche.

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