DE1234945B - Vorrichtung zur Regelung des Spiegels geschmolzenen Glases in einem Behaelter - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung des Spiegels geschmolzenen Glases in einem Behaelter

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DE1234945B
DE1234945B DEC33708A DEC0033708A DE1234945B DE 1234945 B DE1234945 B DE 1234945B DE C33708 A DEC33708 A DE C33708A DE C0033708 A DEC0033708 A DE C0033708A DE 1234945 B DE1234945 B DE 1234945B
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DEC33708A
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Inventor
Forest Palmer Clark
Robert Trevy Gladwell
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Corning Glass Works
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Corning Glass Works
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/16Special features of the melting process; Auxiliary means specially adapted for glass-melting furnaces
    • C03B5/24Automatically regulating the melting process
    • C03B5/245Regulating the melt or batch level, depth or thickness
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B3/00Charging the melting furnaces

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Regelung des Spiegels geschmolzenen Glases in einem Behälter Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Regelung des Spiegels geschmolzenen Glases in einem Behälter, wie einem Glasschmelzofen, insbesondere zur Steuerung des Glasspiegels in einem verhältnismäßig kleinen Glassehmelzofen.
  • Es ist bekannt, daß bei der Herstellung eines Glasbandes oder -rohres die Aufrechterhaltung eines genauen Spiegels des flüssigen Materials in einem Ofen, einer Wanne oder einem Behälter außerordentlich wichtig für viele Verarbeitungsvorgänge ist, und zwar einmal zur Aufrechterhaltung der Arbeitsstabilität der verwendeten Verarbeitungseinrichtung und häufig in noch verstärktem Umfang zur Aufrechterhaltung der Qualität des erstellten Produktes. Die Herstellung von Glasbändern zur Verwendung als Dielektrikum in elektrischen Kondensatoren ist ein Herstellungsverfahren, das eine solche Regelung oder Steuerung erfordert und stellt deshalb eines jener Verfahren dar, auf die die vorliegende Erfindung besonders anwendbar ist. Beispielsweise umfaßt die Herstellung eines fortlaufenden Glasbandes das Abziehen des geschmolzenen Glases von einem Ofen, einer Wanne oder einem Behälter, während das geschmolzene Material auf einer konstanten Temperatur gehalten wird. Die Öffnung einer einem solchen Ofen, einer Wanne oder einem Behälter für geschmolzenes Glas zugeordneten Zuführungsvorrichtung sitzt gewöhnlich an der Unterseite dieses Ofens od. dgl. und steht unter dem statischen Druck des dort befindlichen geschmolzenen Materials. Beim Abziehen des Materials aus der öffnung ist der statische Druck des Materials ein wichtiger Faktor bei der Festlegung der Größe und Dicke des produzierten Glasbandes. Die Aufrechterhaltung eines konstanten Spiegels oder konstanten statischen Druckes des Materials oberhalb der öffnung spielt deshalb eine wichtige Rolle bei der Festlegung der Gleichmäßigkeit von Größe und Dicke des produzierten Glasbandes. Im Hinblick auf den ständig wachsenden Bedarf an solchen Glasbändern und den weiten Umfang ihrer industriellen Anwendungsgebiete wurden die Toleranzen oder tolerierbaren Bereiche von Abmessungs- und Dickenänderungen für die allgemeine Verwendung konstant bis auf die heutigen engen Forderungen eingeengt. Um eine solche Produktion auf konstanter Basis durchführen zu können, ist es zusätzlich zur genauen Temperatur-und Viskositätskontrolle notwendig, auch den Spiegel oder statischen Druck der Flüssigkeit genauestens auf praktisch vernachlässigbare Spiegeländerungen zu regeln. Zur Illustration der bei der Erzielung einer solchen Regelung auftretenden Probleme sei darauf hingewiesen, daß nichtautomatische oder von Hand zu betätigende Einrichtungen zur Regelung des Glasspiegels beispielsweise eine kontinuierliche Nacheinstellung der Rohmaterialzuführungsgeschwindigkeit durch den am Glasbehälter tätigen Arbeiter einschließen und eine beträchtliche Erfahrung voraussetzen. Es ist deshalb eine jahrelange Erfahrung von seiten des an der Anlage Tätigen notwendig, bis sein Urteilsvermögen entsprechend geschult ist, und selbst nach Ausbildung einer bestimmten Erfahrung ist dieses Verfahren immer noch kostspielig und menschlichen Irrtümern unterworfen.
  • Bis jetzt verwendet man verschiedene Arten von Apparaturen und Vorrichtungen zur Steuerung des Glasspiegels in Schmelzöfen. Eine solche Apparatur enthält beispielsweise eine Platinelektrode, die man g ge gen die Oberfläche der geschmolzenen Masse derart bewegt, daß sie abwechselnd in vorbestimmten, periodischen Abständen in die geschmolzene Masse eingetaucht und aus ihr wieder ausgehoben wird. Die eintauchende Elektrode schließt einen Kreis, welcher die Bewegung der Elektrode beendet und gleichzeitig die Endstellung der Elektrode aufzeichnet. Wegen ihres komplizierten Aufbaues sind diese Vorrichtungen Fehlern unterworfen und versagen im praktischen Betrieb häufig. Darüber hinaus ist die Bildung eines an der Elektrode haftenden Glastropfens häufig die Ursache für eine ungenaue Messung und Regelung des Glasspiegels.
  • Bei einer anderen bekannten Anordnung wird der Glasspiegel durch ein Glied geregelt, das mit dem Glas in dauernder Berührune, steht. Dieses Glied ist jedoch immer mehr oder weniger starkem Verschleiß unterworfen, so daß beträchtliche Meßfehler auftreten, wenn dieses Glied für längere Zeit in Benutzung war.
  • Man kennt auch optische Einrichtungen zur Spiegelmessung. Diese Einrichtungen sind jedoch für die Aufzeichnung der Ablesungen oder für die Regulierung der Einrichtungen zur Beschickung der Glasöfen nicht geeignet. Bei einer anderen bekannten Ausführungsform einer solchen Regeleinrichtung für die Aufrechterhaltung des Glasspiegels wird mit Hilfe einer Düse ein Luftstrom auf die Glasoberfläche aufgeblasen. Der derart ausgeübte kinetische Druck gibt ein Maß für die Höhe des Glasspiegels. Jedoch kann ein Teil des Glases in dieser Düse bei einem zufälligen Eintauchen der Düse in die flüssige Glasmasse zurückgehalten werden, wodurch ihr Querschnitt derart eingeengt werden kann, daß beträchtliche Fehler bei der Messung des Glasspiegels auftreten.
  • Erfindungsgemäß sollen nun die oben angegebenen Mängel und Schwierigkeiten durch eine wirtschaftliche Vorrichtung zur Regelung des Spiegels von in geschmolzener Form in einem Behälter vorliegenden Materialien geschaffen werden.
  • Erreicht wird dies erfindungsgemäß bei einer Vorrichtung zur Regelung des Spiegels geschmolzenen Glases in einem Behälter durch a) ein schwenkbar montiertes Tastglied; b) eine erste Einrichtung zur Lagerung dieses Gliedes oberhalb der Oberfläche des geschmolzenen Glases; c) eine zweite Einrichtung, die das Glied veranlaßt, die Oberfläche des geschmolzenen Glases in periodischen Zeitabständen entsprechend einem vorbestimmten Fahrplan zu berühren; d) eine Glaszuführungsvorrichtung mit einem ersten Solenoid, dessen Kolben in einer normalerweise ausgefahrenen Stellung steht, und einem zweiten Solenoid, dessen Kolben in einer normalerweise eingefahrenen Stellung steht, wobei die Lage der Kolben gleichzeitig umkehrbar ist und dadurch vorbestimmte Glasgemengemengen abgegeben werden; e) eine dritte Einrichtung, die dem Tastglied zugeordnet ist und auf es anspricht, zum Anschluß elektrischer Energie an die Glasgemengezurührungsvorrichtung, sobald der Spiegel des geschmolzenen Glases einen vorbestimmten Wert unterschreitet und wodurch die abgemessene Glasgemengemenge dem Behälter zugeführt wird, um den Spiegel im wesentlichen auf den vorbestimmten Wert anzuheben, und f) eine Einrichtung, die den mit dem geschmolzenen Glas in Berührung kommenden Teil des Gliedes auf einer Temperatur hält, die im wesentlichen unterhalb derjenigen des geschmolzenen Glases liegt.
  • Zweckmäßig enthält die zweite Vorrichtung eine Schaltuhr und ein darauf ansprechendes Solenoid. Vorteilhaft besteht die dritte Einrichtung aus einem elektrischen Schalter.
  • Besonders günstig ist es, wenn man als Rohmaterialzuführungsvorrichtung einen Rütteltrichter verwendet.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung enthält die Temperatursteuervorrichtung eine Einrichtung zur Aussendung eines Luftstromes. Durch die erfindungsgemäße Maßnahme wird durch das Abtasten des Spiegels geschmolzenen Materials in einem Behälter das einzuspeisende Gemenge automatisch beeinflußt und Spiegeländerungen des geschmolzenen Materials automatisch ausgeglichen. Auch kann der Spiegel innerhalb einos kleinen vorgewählten Bereiches gehalten werden.
  • Erfindungsgemäß werden Irrtümer auf Grund menschlichen Eingreifens bei der Aufrechterhaltung eines gewünschten Spiegels geschmolzenen Glases in einem Schmelzofen oder in einem anderen Behälter ausgeschaltet.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet mit einem Minimum an Wartung nach Einbau und Einstellung auf den beabsichtigten Betrieb. Auch ist sie gegen hohe Temperaturen beständig und erlaubt die Messung des Spiegels, ohne daß die Anwendung von Edelmetallen erforderlich würde.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in denen F i g. 1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung zeigt; F i g. 2 eine schematische Darstellung des elektrischen Regelkreises der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist.
  • F i g. 1 zeigt einen in seiner Temperatur gesteuerten Behälter, beispielsweise einen Ofen 10, dessen Innenoberfläche durch eine geeignete Auskleidung 12 ge- schützt ist. Im Ofen befindet sich ein Vorrat 14 aus geschmolzenem Material. Das Glied 16, welches eine an einem Ende montierte, mit dem geschmolzenen Material in Berührung stehende Platte 18 aufweist, ist schwenkbar um den Stift 20 an seinem von der Platte abgewendeten Ende montiert. Das Glied 16 ist zwischen seinen Enden durch den Solenoidkolben7 kopf 22 des Solenoids 24 unterstützt. Wird das Solenoid 24, wie später noch beschrieben, stromlos, dann wird durch die Feder 26, die fest mit einem Ende am Träger 28 und mit dem anderen Ende am Kopf 22 montiert ist, das Glied 16 veranlaßt, gegen die-sen Kopf 22 in einer solchen Lage anzuliegen, daß die Kontaktplatte 18 wesentlich oberhalb der Spiegeloberfläche 30 des Schmelzbades 14 gehalten wird.
  • Wie man zusätzlich aus F i g. 2 erkennt, wird der Zeitschaltteil der Uhr 32 durch die Eingangsklemmen 34 und die Relaiskontakte 36 des Zeitverzögerungsrelais 38 mit Strom versorgt.
  • Das Zeitverzögerungsrelais 38 kann ein Thermalrelais oder eine andere Konstruktion sein und läßt sich vom Fachmann leicht aus den bekannten Relaisarten auswählen. Die Uhr 32 wird so eingeste114 daß durch nicht gezeichnete, an sich bekannte Einrichtungen ein vorbestimmter Zeitabschnitt gemessen wird. Die verwendete Schaltuhr, wie Uhrenmotor od. dgl., ist nicht kritisch, solange es mit ihr möglich ist, vorbestimmte und voreingestellte Zeitabschnitte zu messen und sie automatisch nach Ablauf dieser Zeitabschnitte zurückzustellen. Bei Beendigung dieses vorbestimmten Zeitabschnittes schließen die Kontakte 40 der Uhr 32. Sind die Kontakte 40 geschlossen, dann wird das Solenoid 24 erregt, wodurch der Kopf 22 zurückgezogen wird und das Glied 16 um seinen Stift 20 in die gestrichelte Stellung 42 verschwenkt wird. Die Drehbewegung des Gliedes 16 wird abhängig vom Spiegel des Schmelzbades 14 auf einen. von zwei Wegen zum Stillstand gebracht. Befindet sich der Spiegel innerhalb eines vorbestimm-e ten und vorher eingestellten Bereiches, dann berührt die Kontaktplatte 18 die Oberfläche 30 und verhindert eine weitere Drehbewegung. Befindet sich jedoch der Spiegel auf dem unteren Wert oder unterhalb des unteren Wertes des voreingestellten Bereiches, dann berührt das Glied 16 den Schalter 44, schließt ihn und bewirkt damit die Stromversorgung des Relais 46. Ist das Relais 46 erregt, dann werden die normalerweise offenen Relaiskontakte 48 und 50 geschlossen, so daß das Relais 46 erregt bleibt und die Solenoide 52 und 54 erregt werden. Die Solenoide 52 und 54 bilden den Austrittsmechanismus der Gemengezuführung. Das Gemenge in Form von Blöcken oder Kuchen 56 befindet sich auf einer geneigten Rinne 58 und liegt gegen den normalerweise vorstehenden Kolben 60 des Solenoids 54 an, während es unter dem normalerweise zurückgezogenen Kolben 62 des Solenoids 52 hindurchläuft. Ist das Relais 46 erregt, wodurch gleichzeitig die Solenoide 52 und 54 erregt werden, dann fährt der Kolben 62 des Solenoids 52 aus und setzt sich auf einen der Blöcke 56, so daß sich dieser Block nicht mehr nach vorne und unten bewegen kann. Der Kolben 60 des Solenoids 54 wird dagegen zurückgezogen, so daß die Blöcke zwischen dem Kolben 62 und dem Kolben 60 in das Schmelzbad 14 gleiten können. Durch sorgfältige Abstandsgebung der Kolben 60 und 62 und geeignete Auswahl der Größe der Blöcke oder Kuchen 56 bezüglich des Volumens des Bades 14 läßt sich die Menge des dem Bad zugeführten Gemenges genau einregeln, um dessen Spiegel innerhalb exakter Grenzen aufrechtzuerhalten.
  • Schließen sich die Uhrenkontakte 40, dann wird außerdem das Zeitverzögerungsrelais 38 erregt. Die normalerweise geschlossenen Kontakte 36 des Zeitverzögerungsrelais 38 bleiben während der Verzögerungsperiode geschlossen, so daß genügend Zeit verbleibt, um den Spiegel des Schmelzbades 14 abzutasten und erforderliches Gemengematerial diesem Schmelzbad zuzuführen. Ist die Verzögerungszeit des Relais 38 abgelaufen, dann öffnen sich seine Kontakte, die Uhr 32 wird ausgeschaltet, und deren Kontakte 40 werden geöffnet. Sind die Uhrenkontakte 40 geöffnet, dann wird das Solenoid 24 stromlos, die Feder 26 hebt das Glied 16, so daß sich die Platte 18 von der Oberfläche 30 löst. Sind die Uhrenkontakte 40 geöffnet, dann werden auch das Relais 46 und damit die Solenoide 52 und 54 stromlos, wodurch der Kolben 60 in seine normalerweise ausgefahrene Stellung und der Kolben 62 in seine normalerweise eingefahrene Stellung zurückkehren und die Blöcke oder Kuchen 56 längs der Rinne 58 nach unten gleiten und sich gegen den Kolben 60 legen können, so daß eine genaue Gemengemenge in der Zuführungsstellung zum Schmelzbad 14 während des nachfolgenden Zuführungsvorganges zur Verfügung steht. Werden die Uhrenkontakte geöffnet, dann wird außerdem das Zeitverzögerungsrelais 38 stromlos. Das Relais 38 ist so aufgebaut, daß seine Kontakte 36 für einen kurzen Zeitraum geöffnet bleiben, der ausreicht, um die Uhr zurückzustellen, welche diese Rückstellung automatisch nach dem Stromloswerden durchführt. Die Kontakte 36 des Relais 38 schließen sich dann, so daß die Uhr 32 für einen weiteren vorbestimmten Zeitabschnitt weiterläuft.
  • Man erkennt somit, daß bei einem Spiegel des Schmelzbades 14 oberhalb eines voreingestellten Wertes die Platte 18 sich auf die Oberfläche 30 legt, ohne mit dem Schalter 44 in Berührung zu kommen, daß jedoch bei einem Spiegel unterhalb des voreingestellten Wertes der Schalter 44 durch das Glied 16 erfaßt wird, bevor die Platte 18 dieses Gliedes mit der Oberfläche 30 in Berührung kommt, so daß weiteres Gemengematerial in das Schmelzbad eingeführt wird.
  • Um zu verhindern, daß die Platte 18 durch das Material des Schmelzbades 14 benetzt wird, wenn die Platte die Schmelzbadoberfläche 30 berührt, wird die Platte auf einer Temperatur unterhalb derjenigen des Schmelzbades 14 mit Hilfe eines durch das Rohr 64 zugeführten Luftstrahles gehalten. Da die Platte 18 nur periodische und vorübergehende Berührung mit dem heißen Schmelzbad 14 herstellt und auf einer Temperatur wesentlich unterhalb derjenigen dieses Bades gehalten ist, kann sie aus einem Material, wie rostfreiem Stahl, mit hohem Chrom- und Nickelgehalt, statt aus Edelmetall hergestellt werden, das man früher für solche Tasteinrichtungen und Elektroden verwendet hat.
  • Obwohl die Gemengezuführungsvorrichtung als Rinne und Austrittsvorrichtung beschrieben wurde, ist es selbstverständlich, daß man jede andere Zuführungsvorrichtung mit entsprechender Genauigkeit verwenden kann, die auf ein elektrisches Signal anspricht. So kann man beispielsweise einen Rütteltrichter od. dgl. ebenfalls verwenden.
  • Im folgenden soll ein Ausführungsbeispiel für das Erfindungsprinzip wiedergegeben werden.
  • Es findet eine Vorrichtung nach den F i g. 1 und 2 Verwendung. Glasblöcke mit einer Größe von annähernd 50 X 25 X 6 mm werden auf der Rinne 58 gelagert. Die Uhr wird auf 5 Minuten eingestellt. Das Thermalzeitverzögerungsrelais 38 weist eine Verzögerungszeit von 2 Sekunden auf. Die Kontaktplatte, die aus rostfreiem ASNIE 309-Stahl besteht, wurde etwa 50 mm oberhalb des gewünschten Spiegels 30 gehalten. Es zeigt sich, daß unter diesen Umständen der Glasspiegel innerhalb des Glaschmelzofens 10 auf ± 1,6 mm gehalten werden konnte.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Regelung des Spiegels geschmolzenen Glases in einem Behälter, g e - kennzeichnet durch a) ein schwenkbar montiertes Tastglied (16); b) eine erste Einrichtung (20) zur Lagerung dieses Gliedes oberhalb der Oberfläche des geschmolzenen Glases; c) eine zweite Einrichtung (22 bis 28), die das Glied (16) veranlaßt, die Oberfläche (30) des geschmolzenen Glases in periodischen Zeitabständen entsprechend einem vorbestimmten Fahrplan zu berühren; d) eine Glaszuführungsvorrichtung (58) mit einem ersten Solenoid (54), dessen Kolben (60) in einer normalerweise ausgefahrenen Stellung steht, und einem zweiten Solenoid (52), dessen Kolben (62) in einer normalerweise eingefahrenen Stellung steht, wobei die Lage der Kolben gleichzeitig umkehrbar ist und dadurch vorb#estimmte Glasgemengemengen abgegeben werden; e) eine dritte Einrichtung (44), die dem Tastglied (18) zugeordnet ist und auf es anspricht, zum Anschluß elektrischer Energie an die Glasgemengezuführungsvorrichtung (58), sobald der Spiegel des geschmolzenen Glases einen vorbestimmten Wert unterschreitet und wodurch die abgemessene Glasgemengemenge dem Behälter (10) zu- geführt wird, um den Spiegel im wesentlichen auf den vorbestimmten Wert anzuheben; und f) eine Einrichtung (64), die den mit dem geschmolzenen Glas in Berührung kommenden Teil des Gliedes auf einer Temperatur hält, die im wesentlichen unterhalb derjenigen des geschmolzenen Glases liegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Vorrichtung eine Schaltuhr (32) und ein darauf ansprechendes Solenoid (24) enthält. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Einrichtung (44) aus einem elektrischen Schalter besteht. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohmaterialzuführungsvorrichtung ein Rütteltrichter ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch weitere Temperaturregelvorrichtungen zur Aufrechterhaltung der Temperatur des mit dem geschmolzenen Material in Berührung stehenden Teiles des Gliedes (16, 18) wesentlich unterhalb derjenigen des geschmolzenen Materials. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatursteuervorrichtung eine Einrichtung (64) zur Aussendung eines Luftstromes enthält.
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